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Phosphat

mbus6icu:s_6x5 hat geantwortet


Weißt Du, wie die Kapseln schmecken, wenn man sie zerkaut?

Nicht aus eigener Erfahrung, aber laut diversen Erfahrungsberichten im Netz hat der Kapselinhalt nur einen schwachen, nicht unangenehmen Geschmack. Falls es doch etwas unangenehm sein sollte, kann man ja was fetthaltiges "nachessen", z.B. etwas Schokolade oder ein Stückchen Butterbrot. - Das Kauen der Kapseln wird u.a. auch von Dr. von Helden ausdrücklich empfohlen.

Unter dem Namen "Dekristol" gibt es nur die Kapseln. Flüssige Vit.-D-Präparate haben diverse andere Namen.

Um den Vitamin-D-Spiegel schnell wieder zu verbessern, kannst Du jetzt ohne weiteres 8 bis 12 Dekristol-Kapseln innerhalb weniger Tage einnehmen (zerkauen). Dieses Vorgehen scheint mir ratsam.

Übrigens sollte bei der Vitamin-D-Dosierung das Körpergewicht berücksichtigt werden; einfach gesagt: "Dicke brauchen mehr".

Auch sollte man jetzt im Sommer dem Körper Gelegenheit geben, selbst Vit. D zu bilden, indem man die Haut gezielt der Mittagssonne aussetzt. Natürlich nicht übertreiben, ein Sonnenbrand muss vermieden werden. Bei klarem Himmel, relativ hoch stehender Sonne und eher heller Haut bringen aber 5 bis 10 Minuten schon was.

Könnte ich denn auch mit diesem Wert zur Not in eine Klinik gehen?

Denke ich schon, aber weiß es nicht genau... Wenigstens hast Du jetzt ja mal die Phosphat-Tabletten.

Lassen sich die Durchfälle nicht irgendwie bremsen? Imodium oder so?? Mit ständigem Durchfall kann sich wohl kein Mensch gut fühlen...

Gute Wünsche!

cHarmevn11211x970 hat geantwortet


Danke musicus für Deine tollen Tipps @:) . Ich habe gestern noch 2 Dekristolkapseln gekaut und heute früh auch. Du hast recht, so übel sind sie nicht. Eine neuerliche Kontrolle des Wertes ist derzeit nicht geplant, nur das Phosphat in 2 Wochen, aber ich werde das mit den Kapseln so einfach noch 2 Tage weiter machen. In die Sonne kann ich durch das Azathioprin leider nicht so viel.

Für die Durchfälle soll ich vom Hämatologen aus Imodium nehmen. Ich versuche es, aber derartige Medikamente besserten es schon in der Vergangenheit nicht, als die Durchfälle noch nicht so schlimm waren. Jetzt esse ich früh etwas (nur Brot mit Margarine und Marmelade) und muss in den etwa 4 Stunden danach 5/6 Mal zur Toilette, wo als Stuhlgang dann immer regelrecht schwallartig fast Wasser kommt. Und immer Bauchschmerzen. Nach 4-5 Stunden bessert es sich dann leicht, bis ich am Abend wieder etwas esse. Dann geht das Spiel von vorne los. Ich denke jedenfalls, das es so mit dem Essen zusammen hängt. So ist nun schon einige Wochen. Mir ist schwindlig, hab kaum noch Kraft, bei geringsten Belastungen Druck auf der Brust. Jeder Handschlag ist mühsam und anstrengend. Wenn Natrium, Kalium, Magnesium... jetzt in Ordnung waren kann es doch nicht daran liegen, das ich immer schwächer werde oder? Oder gibt es noch mehr Elektrolyte die relevant wären?

Liebe Grüße, Carmen

akgNnexs hat geantwortet


War die Ursache des Durchfalls abgeklärt?

Wo ist das Phosphat in Deiner Nahrung? Potentiell bist Du ja schlicht und einfach unterernährt.

mlusic#us_65 hat geantwortet


Viel neues fällt mir nicht mehr ein.... die Phosphattabletten nimmst Du mittlerweile? Hier auch nochmal die [[https://www.aerzteblatt.de/callback/image.asp?id=46933 Tabelle mit phosphatreichen Nahrungsmitteln]] (ggfs. links unten anklicken).

Das Vitamin D sollte man hier nicht zu sehr in den Vordergrund stellen. Der jüngste Blutwert (knapp 20 ng/ml) ist zwar nicht toll, zeigt aber auch keinen schweren Mangel an. Also, daran alleine können die ganzen Probleme wohl nicht liegen...

(Mit 10 Dekristolkapseln, innerhalb weniger Tage genommen, wird der Spiegel vielleicht auf 40 ng/ml ansteigen, vielleicht auch noch ein bisschen mehr, aber nicht in den toxischen Bereich. Der fängt erst bei etwa 140 ng/ml an. Nicht wenige Experten empfehlen heute den Bereich 40 - 60 ng/ml als "gesundheitlich optimal" - das nur als Randbemerkung.)

cDarmeIn112L1x1970 hat geantwortet


Hallo, danke Euch. :-)

Wo ist das Phosphat in Deiner Nahrung?

Wenn ich nach der Tabelle gehe, war bei mir bisher nicht viel dabei wo jetzt sehr viel Phosphat enthalten ist. Aber seitdem ich diese Tabelle kenne versuche ich schon Nahrungsmittel mit viel Phosphat zu steigern. Ansonsten esse ich jeden Tag etwas Fleisch mit Kartoffeln oder Nudeln und Gemüse weil ich jeden Abend koche. In seltenen Fällen mal Bockwurst oder auch abends Brot. Käse eher weniger, wenn dann nur mal Streichkäse. Joghurt selten, Milch und Eier mag ich gar nicht, wird mir übel davon. Und eben morgens das Graubrot. An Getränken verdünnten Saft, jetzt mehr Cola wegen dem Phosphat. Alles in allem, esse ich morgens und abends nicht viel. Im Vergleich, abends 3 kleine Kartoffeln, ein halbes Schnitzel und 2 Löffel Gemüse, morgens eine Schnitte. Dazwischen eben mal einen Apfel oder selten nachmittags ein Stück Kuchen. Ich kann nicht mehr essen, habe keinen Appetit mehr (das war vorher anders), werde aber trotzdem immer dicker und dicker.

Potentiell bist Du ja schlicht und einfach unterernährt.

Obwohl ich immer dicker werde? :-o Ich habe schon überlegt, es mit Nahrungsergänzung zu versuchen (Nutrini...), aber abgesehen davon, das es sehr teuer ist, würde es nichts bringen, ich bin ja nicht viel zu dünn. Eine Ernährungsberatung suche ich, ist hier aber nicht so einfach. Die die es hier gibt, macht das nur bei Diabetikern. Mein BZ ist zwar sehr oft zu hoch, HbA1c im Graubereich, aber ich habe zum Glück keinen Diabetes und falle so raus.

War die Ursache des Durchfalls abgeklärt?

2012 wurden Magen- und Darmspiegelung gemacht, wobei damals die Beschwerden vielleicht 40% von dem waren, was sie jetzt sind. Damals war das Ergebnis der Magenbiopsie -

Duodenalschleimhaut mit Nachweis einer signifikant erhöhten Anzahl an Mastzellen,

chronisch reaktive Antrumgastritis mit Mastzellerhöhung,

Korpusschleimhaut mit signifikant erhöhten Mastzellen,

Ösophagusschleimhautbioptate mit Nachweis erhöhter Mastzellzahl.

Bewertung jedesmal, prinzipiell gut vereinbar mit einer Mitbeteiligung der .......schleimhaut im Rahmen der klinisch bekannten Mastozytose.

Bei der Darmbiopsie -

Ileum gesteigerter Gehalt an eosinophilen Granulozyten sowie an Mastzellen,

Zökum vermehrter Entzündungszellgehalt an eosinophilen Granulozyten, Lymphozyten und einzelnen Plasmazellen und Nachweis eines gesteigerten Mastzellgehaltes.

Colon ascendens vermehrter Nachweis von eosinophilen Granulozyten, Lymphozyten und Plasmazellen, sowie gesteigerter Mastzellgehalt.

Colon transversum Vermehrte Anzahl von eosinophilen Granulozyten, Lymphozyten und Plasmazellen, sowie Nachweis eines gesteigerten Mastzellgehaltes. Ein Lymphozytenaggregat.

Colon descendens gering vermehrte Anzahl an eosinophilen Granulozyten. Daneben Nachweis von Lymphozyten und Plasmazellen, sowie gesteigerter Mastzellgehalt.

Sigma gering vermehrtes lymphoplasmazelluläres Infiltrat sowie vermehrte eosinophile Granulozyten und Mastzellen.

Rektum mittelgradig vermehrtes Infiltrat an eosinophilen Granulozyten sowie Mastzellen, gering vermehrte Lymphozyten und Plasmazellen, kleines Lymphozytenaggregat.

Bewertung: Schleimhautbioptate aus........ mit den histomorphologischen Korrelaten einer eosinophilen Ileitis/Proctocolitis mit Mastzellerhöhung, prinzipiell vereinbar mit einer intestinalen Beteiligung bei bekannter Mastozytose. Differenzialdiagnostisch sollte aber ebenso eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, eine autoimmunologische Kollitis oder ein idiopatisches Hypereosinophiliesyndrom in die Diskussion mit einbezogen werden. Auch diese gehen mit einer erhöhten Anzahl an eosinophilen Granulozyten und Mastzellen einher.

Für die Ärzte war damals nur der Satz, das es mit der Mastozytose vereinbar wäre (obwohl sie eine systh. Variante abstritten %-| ) relevant. Behandlung keine.

die Phosphattabletten nimmst Du mittlerweile?

Ja, seit Mittwoch.

Liebe Grüße, Carmen

c!arm,en119211x970 hat geantwortet


Hallo,

ich hatte heute Termin beim Nephrologen. Am 03.07.15 war ich schon einmal zum Blutabnehmen und zum Abgeben des Sammelurin's dort, heute war eine kurze Auswertung. Mehr haben wir heute nicht geschafft, weil ich, durch eine unvorherzusehende Straßensperrung, einen großen Umweg fahren musste und so zum Arzttermin leider deutlich zu spät kam. :-( Es warteten da ja schon andere Patienten mit Termin. Nun habe ich heute die Blutwerte bekommen und erfahren, das ich, außer dem Phosphat, noch einige andere Mängel habe. Der Nephrologe sprach von einem Malassimilationssyndrom bisher unklarer Ursache. Daneben stimmen auch noch einige andere Werte nicht. Er sagte aber, für ihn, als mich nicht ständig behandelnden Arzt, wäre es vorrangig, eines nach dem anderen abzuklären, weil man bei der komplexen Geschichte sonst total durcheinander kommt. In alles insgesamt eingebunden wären ja Hämatologe und Hausarzt.

Er empfiehlt jetzt erst einmal eine erneute Magen- Darmspiegelung (Probenuntersuchung zum besseren Vergleich in genau der gleichen Pathologie wie bei der ersten), da er die Ursache, bei vorgeschädigtem Darm, dort vermutet und Umstellung auf ein anderes Medikament, da Azathioprin da ja anscheinend keine Wirkung zeigt. Er empfielt Cyclosporin, was aber der Hämatologe entscheiden und machen müsste. Weiterhin wurde heute noch einmal Blut abgenommen, ich soll eine Stuhlprobe wegen einer Untersuchung der Bauchspeicheldrüse ":/ und einen neuerlichen Sammelurin abgeben. Die Dekristoltabletten wurden erhöht, ebenso die Phosphattabletten. Folsäure und Vitamin B12 bekam ich heute und dann wöchendlich gespritzt. Der Kaliumwert im Blut war bei der heutigen Blutuntersuchung weiter auf 2,8mmol/l (3,5-5,1) abgesunken, also gab's noch Kaliumbrausetabletten. Ich nehme nun so viele Medikamente, das ich wirklich nichts mehr zu essen brauche. :-(

An Blutwerten hat der Nephrologe so viele gemacht, das ich hier nur die auffälligen (manchmal nur minimal) schreiben kann.

Blut:

Leukozyten --- 10,0 GpT/l (3,5-9,8), MCV --- 97,0 fl (80-96), MCHC --- 20,2 mmol/l (20,5-22,4), Lymphozyten --- 0,16 % (0,18-0,48), Retikulozyten --- 121 Gpt/l (16-70), Gesamteiweiß --- 63 g/l (66-87), Kalium --- 3,3 mmol/l (3,3-5,1), Phosphat --- 0,80 mmol/l (0,81-1,45),Vitamin B12 --- 157 pg/ml (191-663), Folsäure --- 4,11 ng/ml (4,6-18,7), Zink --- 1,21 mg/l (0,60-1,20), CRP --- 6,7 mg/l (<5,0), Ferritin --- 261 ng/ml (13-150), Transferrin --- 1,9 g/l (2,0-3,6), Alkalische Phosphatase --- 1,90 µmol/sl (0,60-1,75),

Blutgasanalyse venös, keine Normwerte:

pCO2 --- 7,3 kPA, HCO3 --- 31,1 mmol/l, sO2c --- 47%

Urin 03.07.2015:

Kreatininkonzentration --- 243 mg/dl (28,0-217), Harnstoffkonzentration --- 177 mmol/l (286-595), Eiweißkonzentration --- 299 mg/l (<150), Eiweiß --- 123 mg/g Kreat. (<100),

Sammelurin 02.07.2015-03.07.2015

Harnstoff --- 142 mmol/d (428-714), Kalium --- 24 mmol/d (25-125), Calcium --- 1,2 mmol/d (2,5-7,5), Chlorid --- 46,0 mmol/d (110-250), Magnesium --- 1,27 mmol/d (3,0-5,0)

Kann mir vielleicht jemand zu ein oder mehreren Werten etwas sagen? Was bedeuten z.B. die Blutgaswerte? Was sind Retikulozyten, was bedeutet die Erhöhung? Der Phosphatwert ist ja durch die Einnahme von Reducto spezial gut angestiegen, aber viele andere Elektrolyte sind im Urin zu niedrig. Warum? Wenn die Alkalische Phosphatase (seit Jahren wiederholt) zu hoch ist, die Ostase (Alk. Phosphatase vom Knochen ??? ) aber normal, was kann die Erhöhung dann bedeuten? Aufgrund des erhöhten Eiweiß im Spontanurin (passend zum niedrigen Eiweiß im Blut vom selben Tag ??? ) wurde eine Zusatzuntersuchung an diesem Urin gemacht, aber Immunglobulin G, Transferrin, Albumin, a-1-Mikroglobulin, retinolb. Protein waren alle normal. Wie ist das möglich? Empfohlen wird SDS-Page oder Immunfixation. Kann das erhöhte Protein von meiner monoklonalen Gammopathie kommen auch wenn eine auch durchgeführte Immunfixation im Blut normal ausfiel? Welche Ursachen gibt es sonst? Im Sammelurin war der Eiweißwert ja normal. ":/

Sorry für den Roman und die vielen Fragen. |-o Ich wäre dankbar, wenn mir jemand bei der ein oder anderen, weiter helfen könnte.

Liebe Grüße, Carmen

mNusicuxs_65 hat geantwortet


Vitamin B12: 157 pg/ml. Folsäure: 4,11 ng/ml

Gut, daß das untersucht wurde und jetzt auch behandelt wird. Den B12-Mangel finde ich schon recht deutlich. Bei mir habe ich den B12-Serumspiegel und dazu das [[http://www.labor-enders.de/679.98.html Holo-TC]] letztes Jahr mal bestimmen lassen, die Blutabnahme war sogar direkt im Labor. Bei einem B12-Wert von - immerhin - 342 pg/ml war das Holo-TC schon etwas zu niedrig: auf dem Laborbefund stand "Mangel an aktivem B12 sehr wahrscheinlich".

Der geringfügig erhöhte MCV-Wert kommt vermutlich vom B12- und Folsäuremangel. Auch die Müdigkeit/Erschöpfung könnte damit zusammenhängen.

Vielleicht kann in ein paar Monaten auch mal das Holo-TC bei Dir gemessen werden. Dann würde ich, wenn möglich, auch das Homocystein bestimmen lassen.

m3usicDusx_65 hat geantwortet


Wenn die Alkalische Phosphatase (seit Jahren wiederholt) zu hoch ist, die Ostase (Alk. Phosphatase vom Knochen) aber normal, was kann die Erhöhung dann bedeuten?

Kommt dann wahrscheinlich von der Leber. Der Leberwert GPT ist ja auch etwas erhöht. Als Ursachen kommen u.a. die Mastozytose und das Azathioprin in Frage. Zahlreiche Medikamente können die Leber belasten und somit eine Erhöhung der "Leberwerte" hervorrufen. Wer dauerhaft Wirkstoffe einnehmen muss, muss manchmal wohl einfach mit bestimmten Veränderungen der Laborwerte leben...

cWarmenX11211x970 hat geantwortet


Hallo musicus,

ich danke Dir. :)^

Der Nephrologe hat am Montag noch einmal Blut abgenommen, unter anderem weitere Vitamine. Vielleicht war dieses Holo-TC da auch dabei. Ein Röhrchen wurde extra in Alufolie gewickelt. ":/ Die Schwester sagte, das wäre auch für Vitaminuntersuchungen.

Meine Leberwerte waren bisher immer in Ordnung, die Alkalische Phosphatase jedoch meist zu hoch. Mir wurde immer gesagt, es käme von meinen Knochenveränderungen, was ja auch logisch wäre. Nur ist dies ja nun ausgeschlossen worden. Kann dieser Wert denn auch ursächlich von der Leber erhöht sein, wenn andere Werte normal sind?

Weißt Du oder jemand anderes hier im Forum, was der erhöhte Retikulozytenwert bedeutet?

Wie ist der Nachweis von Eiweiß im Urin bei normalen Werten in dieser Zusatzuntersuchung zu sehen?

Wie kommt es, das Elektrolyte im Sammelurin teilweise deutlich zu niedrig sind und im Blut normal?

Liebe Grüße, Carmen

c]arm%en11211N97x0 hat geantwortet


Hallo,

nachdem am letzten Donnerstag beim Nephrologen noch einmal Blut abgenommen wurde, auch eine Stuhlprobe und eine Probe eines neuerlichen Sammelurin's hatte ich da abgegeben, hatte ich heute, nachdem der Ersttermin am 13.07.2015 ja aus Zeitmangel nicht viel brachte, den Termin in der Sprechstunde bei ihm.

Heute machte er auch einen Ultraschall der Nieren. Es waren einige Dinge auffällig, die ich mir aufgrund der Fachausdrücke die er der Schwester diktierte, aber nicht merken konnte. Gemerkt habe ich mir, das irgendwas Telefonwählscheibenartig aussah. Er zeigte es der Schwester und sagte, das wäre ein Ausdruck für...

Agnes, kennst Du vielleicht einen solchen Ausdruck? ":/

Er sagte, er hätte zuerst vermutet, das der Phosphatmangel von den Veränderungen im Ultraschall käme, aber er würde sagen, das sie nicht soooo extrem wären, um das zu verursachen. Wir wollten da erstmal nicht zu viel hineininterpretieren. Einen Befund vom Ultraschall habe ich nicht bekommen.

Zu den ganzen Blutwerten der vergangenen Abnahmetermine meinte er heute, dass das Blutbild in Ordnung wäre, das Differenzialblutbild wäre...., naja deswegen wäre ich ja beim Hämatologen. Bekommen für den Hämatologen habe ich die Werte trotz Nachfrage aber nicht.

Er erklärte mir, ich hätte, trotz der Eiseninfusionen, schon wieder einen Eisenmangel, das Calcium ist etwas unter die Norm gesunken, das Kalium immer noch etwas zu niedrig, Phosphat wieder deutlich gesunken auf 0,43 bei einer Norm von 0,81-1,45. Die anderen Werte weiß ich nicht.

Bei der Stuhlprobe war der Elastasewerte deutlich zu niedrig. Deshalb soll ich jetzt noch Kreon 25.000 nehmen. Auf dem Medikamentenplan steht als Bemerkung hinter dem Kreon ausgeprägtes Malassimilationssyndrom, exokrine Pankreas-Insuffizienz.

Die Phosphattabletten wurden deutlich erhöht, von 1-0-1-0 auf 2-1-1-2. Reicht das nicht, soll ich eine eigens in der Apotheke angefertigte Trinklösung bekommen. Er rief eine seiner Patientinnen an, die als eine von 5 Patientinnen eine Erkrankung hat, die er auch in Betracht zieht. Er sagte aber nicht welche. Dumm ist nur, das der Phosphatwert ja so schwankt. Was wenn er auf einmal wieder höher ist und diese jetzt höhere Dosierung wäre dann viel zu viel? :-o

Bei Verdacht auf Phosphatdiabetes, progrediente Osteoporose/-penie/-malazie soll eine Knochendichtemessung gemacht werden. In der Praxis an die er mich überwies, würde wohl der ganze Körper gemacht. Ratsam wäre zudem auch eine Knochenbiopsie, vielleicht eine Biopsie des Dünndarms.

Ich hatte ihn kurz danach gefragt, ob er ein Fanconisyndrom für möglich hält, was er aber abstritt. Ist ein Phosphatdiabetes nicht das Gleiche wie ein Fanconisyndrom und müsste ich dann nicht Phosphat im Urin haben? Er sagte erst heute wieder selbst, dass das die Phosphatauscheidung normal wäre. ":/

Er müsse sich jetzt erstmal Gedanken machen. Brief für den Hausarzt und alle Befunde gibt es erst wenn er weiß, was da bei mir nicht stimmt. Neuer Termin in 4 Wochen. Alles ist Ungewiss. :-(

Liebe Grüße, Carmen

pjelzNti,er8x6 hat geantwortet


Was sagt denn das letzte Blutbild bzw, das Blutbild, bei dem die Retikulozyten erhöht waren? Erhöhte Retis deuten eigentlich auf den Versuch des Knochenmarks auf einen gestiegenen peripheren Verbrauch der Erythrozyten zu reagieren. So z.b. bei Blutungen, aber auch bei Hämolyse, also der vorzeitigen Destruktion der Erythrozyten. Und die kann viele Ursachen haben. Theoretisch könnte der niedrige Phosphatwert zu einer Hämolyse geführt haben.

cParmen1R121k1970 hat geantwortet


Hallo Pelztier,

wie geht es Dir? Hat sich bezüglich des BNP-Wertes weiteres ergeben? Hat sich der Wert gebessert?

Ich habe vom Nephrologen keine Blutwerte bekommen. Nur auf Nachfrage einen kurzen Ausdruck mit Leukozyten, Thrombozyten..., aber Retikulozyten stehen da nicht und ich weiß auch gar nicht, ob sie überhaupt bestimmt wurden. Abgenommen hat er weit mehr und die auffälligen Werte habe ich nicht und sie wurden von der Höhe her auch nicht genannt oder weiter erklärt.

Diese Ungewissheit, das Nichts weiter sagen des Arztes und das Warten macht mich grade richtig mürbe. Habe mich im letzten Posting verschrieben, bis zum nächsten Termin sind es noch 8 Wochen. :-/

Liebe GRüße, Carmen

p~ejlz9tiRer8x6 hat geantwortet


Naja, du hast du bei deinem vorletzten Post das hier gefragt

Weißt Du oder jemand anderes hier im Forum, was der erhöhte Retikulozytenwert bedeutet?

Hast du das BB von damals?

War erst heute bei der BE - mal sehen, wie sich der Wert weiter entwickelt hat. Der HB macht ständig Kapriolen bei mir, kaum hat er sich recht schnell erholt, fällt er wieder über 1g/dl die Woche. Alles sehr merkwürdig. Aber interessiert die Ärzte offenbar recht wenig.

Jedenfalls habe ich nächste Woche erst einmal eine umfassende neurologische Diagnostik, und dann Mitte September den kardiologischen Termin.

c{armKen11t2119x70 hat geantwortet


Ich drück Dir fest die Daumen, das der Wert nicht weiter gestiegen ist. Wie geht es Dir insgesamt? Merkst Du etwas hinsichtlich einer möglichen Herzbeteiligung? Das mit Deinem Hb-Wert ist wirklich merkwürdig, schade das Deine Ärzte da nicht näher schauen.

Ja, die Blutwerte mit den Retikulozyten habe ich. Das waren die ersten die der Nephrologe überhaupt gemacht hat. Da habe ich noch alle Werte ausgehändigt bekommen. Warum jetzt nicht mehr, weiß ich nicht. Ich finde, gerade wenn er solche Diagnosen wie die mit der Bauchspeicheldrüse stellt, müsste er mir doch etwas für den Hausarzt mitgeben und es mir auch erklären. ":/

Ich werde nachher wegen den Werten schauen, muss jetzt erstmal zum Hausarzt. Den werde ich auch deshalb fragen. Hoffentlich nimmt er sich heute mal mehr Zeit als 2 min. :(v

Ich melde mich später nochmal.

Liebe Grüße, Carmen

ccarmen1z1211{970 hat geantwortet


Hallo Pelztier,

hier nun die Blutwerte vom 03.07.2015.

Leukozyten - 10,0 Gpt/l Norm 3,5-9,8, Erythrozyten - 4,33 Tpt/l Norm 4,10-5,10, Hämoglobin - 8,5 mmol/l Norm 7,4-9,9 (jetzt beim Nephrologen am 13.08.2015 wieder auf 8,3 mmol/l Norm 8,6-12,0 gesunken), Hämatokrit - 0,42 Norm 0,36-0,48, MCV - 97,0 fl Norm 80-96 ( Nephrologe 13.08.2015 98,8 fl Norm 85-95), MCH - 1,96 fmol/l Norm 1,74-2,05, MCHC - 20,2 mmol/l Norm 20,5-22,4, Thrombozyten - 266 Gpt/l Norm 140-360, Retikulozyten - 121 Gpt/l Norm 16-70

Liebe Grüße, Carmen

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