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Phosphat

csarmeIn112V11D97x0 hat geantwortet


Hallo Pelztier,

ich danke Dir. Die heutige Nacht mit der Atemmaske hat ergeben, daß gerade durch die Maske mein CO2 Wert noch weiter ansteigt. Wir haben es mit und ohne Maske ausprobiert und es ist wirklich so, das der Wert mit Maske bis deutlich ueber 50 ansteigt.

Kannst Du Dir vorstellen, warum das so ist ? Sicher hat man hier keine Erklärung dafür und heute werden viele neue Patienten fuer die begehrten Betten hier erwartet. Also werde ich so oder so entlassen, auch ohne Erklärung. Ich möchte es Alles aber durch die Beatmung noch schlimmer machen, fühle mich heute wie durch den Wolf gedreht, bin total müde , habe starke Kopfschmerzen. Wenn ich es so s hin nicht schaffe, das ganze CO2 tagsueber abzuatmen, wie dann bei noch mehr?

Liebe Grüsse, Carmen

p\el'ztixer86 hat geantwortet


wie ist denn der Wert (meinst du den POCO2 in der BGA?) ohne die Maske?

soweit ich das verstanden habe, wird eine solche Überdruckmaske bei schwerer obstruktiver Schlafapnoe eingesetzt, um den Atemweg freizuhalten, der sonst kollabieren würde. Insofern ist die Frage, ob dein primäres Problem woanders liegt, also eben nicht in den oberen Atemwegen, sondern in der Lunge selbst.

Nehmen wir mal an, bei dir würde der Atemweg gar nicht kollabieren und wäre unbehindert. Dann würde der erzeugte Überdruck, der eben nicht wie bei der Schlafapnoe einen Unterdruck, der einen kollabierten Atemweg verursacht, ausgleicht, sich negativ auf die Atmung auswirken; der Druck im Lungenkreislauf wird ja dann erhöht (was insbesondere fatal wäre, wenn du bereits einen erhöhten Druck im Normalzustand hättest). Was auch immer du hast, ich vermute deine Probleme nicht (primär) in einer Schlafapnoe, sondern sind eher ein Lungenproblem.

So könnte ich mir das zumindest vorstellen. Aber wie gesagt, ich kenne mich nicht gut mit Schalapnoe aus; das ist jetzt nur so von mir abgeleitet/überlegt.

cgarmeen11211x970 hat geantwortet


In der Klinik habe ich zu der ganzen Geschichte, wie erwartet, leider keine Infos mehr erhalten. Nichtmal eine Erklärung zu den Werten. >:( Ich hätte ja jetzt das Gerät, der Brief kommt später. Meine Nachfrage wegen des CO2-Wertes, wie mir die Schwester in der Nacht geraten hatte, wurde kurz beantwortet mit ja, der Wert wäre zu hoch. Das hätte aber nichts mit der Schlafapnoe zu tun, deren Werte sich unter der Überdruckbeatmung ja gebessert hätten. Ich solle mir einen Lungenfacharzt dafür suchen und ob denn eine COPD ausgeschlossen wäre. Der CO2-Wert könnte auch bei Übergewicht zu hoch sein, aber das würde sie bei mir nicht vermuten, denn soooo viel hätte ich nicht Zuviel. Das war's. Und hätte ich nicht gefragt/hätte das mit dem Wert nicht gewusst, man hätte mir gar nichts gesagt. >:(

Gestern hatte ich dann wieder Termin beim Hämatologen und, welches Wunder :-o , der Entlassungsbrief war schon bei ihm. Man diagnostizierte ein ostruktives Schlafapnoe-/Hypopnoesyndrom und eine mittel-/ bis hochgradige Alveoläre Hypoventilation. :-o

Der Hämatologe erklärte mir dann zum Glück einiges, also was die Werte bedeuten, aber warum das bei mir so ist, ist auch für ihn wieder ein Rätsel. Er war total erstaunt und ist nicht damit einverstanden, das seine Klinikkollegen die CO2- Geschichte so ohne weitere Abklärung abtun. Er sagte, das wäre kein Wert den man jetzt massiv und ohne Folgen überschreiten könnte. Die Grenze wäre 45 Torr und schon bei 50 Torr würde es wirklich gefährlich.

Dem Brief nach hatte ich am 26.07.2015, bei einer Schlafdauer von 424,4 min, 3 zentrale Apnoen, 29 obstruktive Apnoen, 1 gemischte Apnoe, 199 Hypopnoen und habe 213,3 min geschnarcht. Die mittlere Sauerstoffsättigung betrug 91%, die minimalste 63%. CO2 über 65 Torr für 0 min, über 55 Torr für 0 min, über 48 Torr für 224,6 min, über 40 Torr für 416,7 min, über 30 Torr für 422,3 min. Mittelwert 47 Torr.

Aufzeichnung am 03.10.2015 (ohne Maske). Bei einer Schlafdauer von 392,8 min, 6 zentrale Apnoen, 4 obstruktive Apnoen, 0 gemischte Apnoen, 49 Hypopnoen und 206 min schnarchen. Die mittlere Sauerstoffsättigung betrug 91%, die minimalste 76%. CO2 über 65 Torr für 0 min, über 55 Torr für 43,9 min, über 48 Torr für 354,5 min, über 40 Torr für 392,8 min, über 30 Torr für 392,8 min. Mittelwert 52 Torr.

04.10.2015 mit Maske. Bei einer Schlafdauer von 406,8 min, 2 zentrale Apnoen, 0 obstruktive Apnoen, 2 gemischte Apnoen, 2 Hypopnoen und 1,0 min schnarchen. Die mittlere Sauerstoffsättigung betrug 95 %, die minimalste 91 %. CO2 über 65 Torr für 0 min, über 55 Torr für 36,4 min, über 48 Torr für 293,0 min, über 40 Torr für 402,6 min, über 30 Torr für 370,4 min. Mittelwert 50 Torr.

Der Hämatologe ist nun der Meinung, das es eigenartig ist, bei guter Sauerstoffsättigung einen zu hohen CO2-Wert zu haben. Seiner Meinung nach, geht das gar nicht, der Sauerstoff müsste abfallen. Auch meine so hohen Werte bei der Spiroergometrie wären logisch gar nicht möglich, weil der Sauerstoffwert gut war und weil man bei Belastungen und forcierter Atmung ja gerade erst recht CO2 abatmet und so nie in eine Erhöhung kommen kann. Falschmessungen können das bei der Spiro aber auch nicht sein, weil dann müssten ja sämtliche Messungen während dieser Untersuchung falsch gemessen sein, weil alle zusammen passen und insgesamt passen sie ja auch zu den anderen Werten.

Warum ist das bei mir so. ??? Nicht einmal mit der Maske, bei optimaler Sauerstoffsättigung, sinkt mein Wert.

Er sagte, das ein zu hoher CO2-Wert auch durch Schlafapnoen ausgelöst wird. Da aber meine Apnoen behoben sind und der Wert gleichbleibend zu hoch ist, kann dies bei mir nicht die Ursache gewesen sein. Es könnte jedoch sein, das es genau umgekehrt wäre und das zu hohe CO2 hat die Schlafapnoen ausgelöst. Dann stellt sich die Frage, woher kommt die Erhöhung, die mehrmals nachgewiesen, ja auch tagsüber besteht.

Und nun stehe ich da mit diesen Rätseln. Laut Hämatologe könnten diese "Zustände" die ich immer habe, mit dem feuerroten heißen Kopf, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit von zu hohem CO2 kommen. Und es könnte durchaus sein, das ich mir mit der Überdruckbeatmung jetzt mehr schade als nütze weil ich das CO2 so Nachts nicht richtig abatmen kann. :-o Man müsste auf eine Bipap- Beatmung wechseln und wenn das nicht hilft auf richtige Beatmung, damit das CO2 abgeatmet werden kann.

Liebe Grüße, Carmen

p<elxztfier86 hat geantwortet


bei guter Sauerstoffsättigung einen zu hohen CO2-Wert zu haben. Seiner Meinung nach, geht das gar nicht, der Sauerstoff müsste abfallen.

Das geht schon. Ich sagte ja, eine Möglichkeit wäre eine zusätzlich bestehende COPD. Die macht zu Beginn erst einmal eine CO2 Retention, und führt erst im Verlauf zur Hypoxämie. Grundsätzlich gibt es die respiratorische Insuffizienz Typ und die respiratorische Insuffizienz Typ 2. Typ 1 ist häufiger und charakterisiert durch ein niedriges PO2 bzw. eine niedrige Sättigung.

Bei Typ 2 dagegen tritt zunächst keine Hypoxämie auf, sondern eine Hyperkapnie, also eine Erhöhung des POCO2s. Für Typ 2 gibt es eigentlich nicht so viele DDs. Neben Störungen der Ventilation durch neuromuskuläre Erkrankungen/Atemmuskulaturschwäche eigentlich nur COPD.

Auch deine Werte in der Spiroergometrie sprechen zum Teil dafür, wie ich dir in meinem Thread schon ausführte. Allerdings sehe ich es genauso wie dein Hämatologe, dass sich einige Parameter in der Spiroergometrie scheinbar widersprechen. So fällt PO2 nicht ab während der Belastung, was es eigentlich tun müsste, wenn du laut BGA eine leichte Hypoxämie in Ruhe hast etc pp. den Rest habe ich dir schon im meinem Thread geschrieben. Merkwürdig ist eben auch, dass die BGA gar nicht zu dem Verhalten in der Spiroergoemtrie passt. Hat dein Hämatologe auch die dazugehörige BGA gesehen?

Da wird die Sache ja noch viel rätselhafter.

Natürlich kann sich der POCO2 bei Belastung erhöhen, aber nur bei Typ 2 und nicht bei Typ 1. Bei Typ besteht ja das primäre Problem darin, dass CO2 nicht adäquat abgeatmet werden kann, was sich natürlich bei Belastung verstärkt (es fällt ja mehr CO2 an), und bei COPD ist das der Fall infolge der Obstruktion; erst später sinkt auch der O2 -Wert.

Insofern wäre es zu überlegen, ob Typ1 bei dir in Ruhe überwiegt, Typ 2 dagegen aus welchen Gründen auch immer in der Belastung.

Ein Mangel and Sauerstoff macht natürlich eine Zyanose; dagegen macht ein Zuviel an CO2 tatsächlich die Symptome, die du hast, also eine Hyperämie, Schwindelm Kopfschmerzen etc.

Mein Vorschlag wäre diese verwirrenden Parameter der Spiroergometrie hinter sich zu lassen und zu versuchen mit einer großen Lungenfunktionsuntersuchung weiterzukommen. Insbesondere kann man da sehen, ob eine COPD vorliegen könnte.

p9elztQierx86 hat geantwortet


hier nochmal der Auszug aus dem anderen Thread, der die Problematik bzgl. der Interpretation verdeutlicht:

Der PaCO2 in der BGA sieht für mich in Ruhe in Ordnung aus, und er sinkt sogar unter Belastung und steigt nicht. Was normalerweise dafür spricht, dass es in dem Fall weniger ein Problem der Ventilation bzw. der Atempumpe ist, sondern ein Problem der Sauerstoffaufnahme in der Lunge und damit der Sauerstoffanreicherung des Blutes, also der Oxygenierung. Der PaO2 in der BGA in Ruhe erscheint mir leicht erniedrigt (da kommt es auf dein Alter an, aber ich denke, 65 ist in jedem Fall zu niedrig), die Sättigung ist leider nicht angegeben. Seltsam ist nur, dass der PaO2 ansteigt unter Belastung. Bei einer primär verringerten Sauerstoffaufnahme bzw. gestörten Oxygenierung müsste er ja weiter abfallen. Ein Anstieg des PaO2s wird nach meiner kurzen Recherche zu urteilen bei Übergewicht und COPD beobachtet.

VO2 ist die Sauerstoffaufnahme, VCO2 die CO2 Abgabe, was die zwei Komponenten der Atmung sind. Hm, beim anderen Blatt dagegen sieht man, dass du offenbar weniger CO2 abatmest als der durchschnittliche Erwachsene, nämlich nur 23 Prozent (bzw. korrigiert aufs Körpergewicht 50%), und du nimmst 50% weniger Sauerstoff als der Durchschnitt. Die vergleichsweise geringere CO2 Abgabe würde wiederum eher dafür sprechen, dass irgendetwas an der Ventilation nicht stimmte, was aber die BGA in Ruhe und in Belastung nicht zu bestätigen scheint, da hier der PaCO2 eben nicht erhöht ist bzw. steigt. Ein normaler bzw. fallender PaCO2 und die im Vergleich geringere Sauerstoffaufnahme VO2 sieht man dagegen eher bei einem Problem der Oxygenierung, aber deine PaO2 Werte in der BGA sprechen zumindest in Belastung auch nicht eindeutig für ein Oxygenierungsproblem.

Also irgendwie widersprechen sich die Werte zum Teil... ;-D

Vielleicht war die BGA falsch? die ist ja leicht störanfällig. Wenn man nur nach der VO2 und der VCO2 geht, dann nimmst du einerseits weniger Sauerstoff auf , und du atmest auch weniger CO2 ab. Nur spiegelt sich das meiner Meinung nach nicht wirklich in der BGA wider.

pIelzgti/er8x6 hat geantwortet


p.s.: ich kann mich heute nicht konzentrieren: beim ersten Post meinte ich ntürlich nicht POCO2 sondern PaCO2.

c$armern112*11O970 hat geantwortet


Klasse Pelztier. Ich danke Dir. :)z :)_ Man ist das kompliziert. Würdest Du das weiter abklären lassen, oder erstmal warten, was bei der nächsten Untersuchung im Schlaflabor in 6 Monaten heraus kommt?

dagegen macht ein Zuviel an CO2 tatsächlich die Symptome, die du hast, also eine Hyperämie, Schwindelm Kopfschmerzen etc.

Wäre dieser Zustand dann gefährlich? Das Einfachste wäre ja, in einer solchen Situation ein BGA machen zu lassen oder? ":/

p.el7ztIier8x6 hat geantwortet


Das Einfachste wäre ja, in einer solchen Situation ein BGA machen zu lassen oder? ":/

Wenn man wissen würde, dass die tatsächlich ein zuverlässiges Ergebnis liefert, dann schon. Aber ich bin mir wie gesagt nicht so ganz sicher - theoretisch gibt es bei venösen BGAs oder der BGA aus Blut vom Ohrläppchen größere Fehlerquellen als bei der richtigen BGA aus arteriellem Blut.

Im Grunde müsste man bei dir mal eine arterielle Punktion machen. Kann das ein Arzt, ist das eigentlich auf kein akkzu großer Zeit)Aufwand, aber es braucht eben einen fähigen Arzt. Und das sind in aller Regel nur Anästhesisten und Intensivmediziner, weil während der Op und auf Intensiv die arterielle BGA ein essentieller Bestandteil der Überwachung ist.

Alternativ könnte man mal versuchen die BGA aus venösen Blut (ganz normale Blutentnahme) mit der der BGA aus dem Ohrläppchen zu vergleichen. Natürlich müssen diese leicht andere Werte liefern, aber es ging primär darum zu zeigen, dass beide in dieselbe Richtung gehen (oder eben nicht).

die Bestimmung des PCO2 aus venösen Blut für die Bewertung der CO2 Abgabe ist auch noch akzeptabel und korreliert ganz gut mit dem PCO2 aus arteriellem Blut; dagegen ist der O2 aus venösem Blut schon weniger aussagekräftig, aber wie gesagt ging es da vor allem um den Vergleich.

cNarmen{11211x970 hat geantwortet


Beim Nephrologen wird immer eine venöse BGA mit gemacht. Von einer habe ich die Werte bekommen. Auch wenn ich jetzt da keine BGA vom Ohrläppchen als Vergleich habe, bekräftigt dieses Ergebnis doch die Tendenz der letzten Ergebnisse, sodass ich davon ausgehe, das der hohe CO2-Wert in den BGA's aus dem Ohrläppchen und aus der Schlaflaboruntersuchung stimmen muss.

Die venöse BGA (Normwerte aus dem Internet) ergab:

pH - 7,36 (7,35-7,43), pCO2 - 7,3 kPa (4,9-6,7), pO2 - 3,6 kPa (4,8-5,9), HCO3 - 31,1 mmol/L (21,26), SO2 - 47 % (70-80).

Wenn meine gefundenen Normwerte stimmen, dann ist da, bis auf den pH-Wert, nicht ein Wert in Ordnung. Es sind auch alle als außerhalb des Refferenzbereich's markiert. ":/

p1elzti)er8x6 hat geantwortet


naja, diese venöse BGA würde wiederum recht gut zu der Hyperkapnie (also CO2 Retention) passen.

Offensichtlich wäre dann die Hypoxämie hauptsächlich durch die Schlafapnoe bedingt, wenn die sich mit der Überdruckmaske bessert. Der hohe PaCO2 dagegen muss andere Gründe haben, wie z.b. COPD.

Die BGA in der Spiroergometrie jedoch passt eben überhaupt nicht. Da hast du zwar in Ruhe einen leicht erniedrigten PaO2, der aber seltsamerweise NICHT weiter abfällt bei Belastung, was er eigentlich tun müsste bei einem grundlegenden Problem der Oxygenierung, sondern er steigt an. Trotzdem nimmst du laut Endbefund zu wenig Sauerstoff auf, was ich etwas seltsam finde in der Kombination der Befunde.

Und dann steigt PaCO2 unter Belastung nicht an, was es eigentlich tun müsste bei einer Hypoventilation, aber der Endbefund der Spiroergometrie sagt wiederum, dass du tatsächlich zu wenig CO2 abgibst. Nur wo bleibt dann das CO2, wenn die BGA keinen erhöhten PaCO2 Wert unter Belastung zeigt?

Ich vermute, der Grund der Widersprüchlichkeit bei den Werten der Spiroergometrie ist eine Kombination aus Typ 1 und Typ 2 respiratorischer Dysfunktion.

der Typ 1 Anteil könnte durch die Schlafapnoe kommen, der Typ 2 durch COPD oder eine Atemmuskulaturschwäche. Sowohl COPD wie auch eine Atemmuskulaturschwäche kann man mittels der großen Lufu ausschließen/diagnostizieren.

Man könnte evtl. die Spiroergometrie jetzt, wo die Hypoxämie behandelt wird, wiederholen - vll würde man dann weniger Widersprüchlichkeit haben. Insgesamt würde ich dir aber eher raten erst einmal eine große Lufu zu machen.

cIarmen1F12I119x70 hat geantwortet


Hallo Pelztier,

ich danke Dir. :) Geht es Dir heute etwas besser? :)*

Offensichtlich wäre dann die Hypoxämie hauptsächlich durch die Schlafapnoe bedingt, wenn die sich mit der Überdruckmaske bessert. Der hohe PaCO2 dagegen muss andere Gründe haben, wie z.b. COPD.

Ja, so wurde mir das auch kurz und knapp im Schlaflabor mitgeteilt. Suchen sie sich halt einen Pulmologen. Das ist schon richtig wenn sie das sagen, aber die Ärzte im Schlaflabor sind die Pulmologen, bei denen ich sonst in der Klinik mit in Behandlung bin und dieser eine Satz ohne irgendwelche Erklärungen war auch nicht so das was ich erwartet hatte. :-/

Habe heute vom Hausarzt eine Überweisung zum Pulmologen bekommen, Verdacht auf COPD. Erbitten weitere Diagnostik. :-( Der Termin wird ewig hin sein und bis dahin, weiß ich nicht, wie ich das mit dem Apnoegerät händeln soll. Zumal ich ja auch nicht weiß, wie hoch dieser CO2-Wert immer ist. ":/

Der Hausarzt hatte inzwischen auch einen Brief vom Nephrologen erhalten. Dieser schreibt als Diagnosen

- schwere Hypophosphatämie

- schweres Malassimilationssyndrom

- Laktoseintolleranz (Homozygotie --> Mutation 13910C) mit weiteren alimentären Defizitsymptomen z.A. Phosphatdiabetes

- V.a. multiples chemisches Sensitivitätssyndrom (MCS)

- metabolisches Risikoprofil (metabolischer Hochrisiko-Phänotypus)

- exokrine Pankreasinsuffizienz

- Mastozytose und dann halt meine anderen Diagnosen......

Der Brief den ich bekam ist unvollständig, ich habe wohl irgendwie nur die erste und, auf der Rückseite, die letzte Seite des Briefes. Mein Hausarzt hatte es sich so kopiert (wohl das wichtigste) und mir das dann so mitgegeben. Es fehlen auch die in der Anlage genannten Befunde z.B. die Knochendichtemessung und die Laborwerte.

Ich habe gestaunt, mein Hausarzt wusste gar nicht, das ich heute komme, aber er hatte trotz über 50 Patienten pro Tag die Kopie des Briefes schon zur Hand und war auf einmal ziemlich ernst. Am Montag soll ich Sammelurin hinbringen und es wird Blut abgenommen. Unter anderem für diesen FGF23-Wert.

Mir erschließt sich nur nicht, wie der Nephrologe jetzt auf Phosphatdiabetes kommt. ":/ Er hatte nochmal Blut abgenommen und auch Sammelurin hatte ich abgegeben. Vielleicht war da etwas. Und was ist diese Mutation bei der Laktoseintolleranz. ":/ Ein Atemtest war bisher immer negativ. Und was heißt metabolisches Risikoprofil, oder metabolischer Hochrisikophänotypus?

Heute habe ich dann auch noch die neuesten Blutwerte vom Hämatologen erhalten. Die Immunwerte und das Blutbild sind in Ordnung, aber das Cromogranin A ist von knapp 200 auf 483 gestiegen. Ich habe mir immer gesagt, das Chromogranin ist wegen dem Pantoprazol zu hoch, aber diese Erhöhung jetzt, zusammen mit meinen derzeitigen Bauchschmerzen, macht mir doch etwas Sorge.

Heut war nicht mein Tag. Was soll denn noch alles dazu kommen? :(v

Liebe Grüße, Carmen

p*elzotixer86 hat geantwortet


Wie gesagt: auch wenn der CgA ansteigt - solange er nicht massiv erhöhte Werte anzeigt, dann kann man den schlicht nicht bewerten, weil du PPIs nimmst, und es bei längerer Einnahme auch zu weiteren Anstiegen kommen kann.

Und was heißt metabolisches Risikoprofil, oder metabolischer Hochrisikophänotypus?

Das heißt vermutlich, dass du durch die Kortisoneinnahme (du nimmst doch auch Kortison, oder?), dein Übergewicht sowie deine Einschränkungen durch deine Erkrankungen (wenig Bewegung etc) ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines metabolischen Syndroms, also eines Prädiabetes, bzw. eines Diabetes hast.

V.a. multiples chemisches Sensitivitätssyndrom (MCS)

Das ist eigentlich keine schulmedizinische Diagnose. Wundert mich, dass das hier aufgeführt ist. Du nimmst doch Medikamente, die du offensichtlich einigermaßen verträgst.

Vll kann dein HA einen früheren Termin erwirken, wenn er dazu sagt, dass es um die Abklärung von COPD geht. Das ist ja mittlerweile auch eine weit verbreitete Erkrankung geworden, und die Betreuung dieser Patienten wird meiner Erfahrung nach demenstprechend gefördert.

cqarmen1f121c19x70 hat geantwortet


Hi Pelztier, ;-)

und es bei längerer Einnahme auch zu weiteren Anstiegen kommen kann.

Das ist beruhigend zu wissen.

Ja, ich nehme Kortison seit einigen Jahren. Seit etwa 2 Jahren noch 5mg.

Beim Pulmologen habe ich noch niemanden erreicht. Hier sind gerade Herbstferien und da haben alle Urlaub. Kann es erst nächste Woche wieder versuchen. Wenn der Termin so lange dauert, werde ich dann wirklich meinen Hausarzt um Hilfe bitten. Dieser hat selbst diese Woche Urlaub. :) Bin gestern aber in der Praxis gewesen, weil ich bei seinem Vater (Arzt in Pension) Sammelurin für eine Phosphat-Clearance abgeben sollte. Der Vater war gestern für Bürokram 2 Stunden in der Praxis. Ich sollte dann noch zur Blutabnahme direkt ins Labor fahren, was ich in der Großstadt aber nie gefunden hätte. Da setzt sich der Vater meines Hausarztes mit seinen fast 80 Jahren doch glatt in sein Auto, lotst mich durch die ganze Stadt bis zum Labor, kommt mit zum Blut abnehmen und erklärt mir hinterher genau den Rückweg. Das fand ich bemerkenswert und unheimlich lieb. So etwas ist nicht selbstverständlich. :)z :)^

Vielleicht muss ich morgen sehen, ob ich trotz der Herbstferien hier ein Arzt finde. Ich glaube, einen gibt es hier noch in der Stadt. Dummerweise haben wirklich alle zur selben Zeit Urlaub, selbst der Hämatologe. Irgendetwas stimmt nicht. Mir schlägt das Herz bis zum Hals, habe wieder einen Ruhepuls von 110 und es stolpert. Dazu Schmerzen. Das hatte ich seitdem ich das Multaq nehme nicht mehr. Ich werde mal sehen, wie es morgen ist.

Liebe Grüße, Carmen

p/elIz(tierx86 hat geantwortet


Und, wie ist es heute?

clarm.enD1121V197x0 hat geantwortet


Hi Pelztier,

nicht so dolle. :(v Hab Rhytmusstörungen und plötzliche Schwindelattacken. Bin beim Hausärztlichen Bereitschaftsdienst gewesen, der mich wegen EKG und Blutentnahme in die dortige Notaufnahme überwies. Dort saß ich dann 6 Stunden bis ich abends halb neun dran war. Die Blutwerte waren soweit in Ordnung wie die Ärztin sagte, das EKG bis auf die Tachykardie auch. Sollte zur Überwachung dort bleiben, konnte ich aber nicht. Hatte ja nicht damit gerechnet in die Notaufnahme zu müssen und dort so lange zu brauchen. Ich hatte das Auto, mein Mann musste zur Nachtschicht und ich musste es ihm zurück bringen. Habe in der Notaufnahme wie auf Kohlen gesessen und es gerade geschafft. Wird es nicht besser, soll ich wieder kommen. Ansonsten ist alles zum Hausarzt gefaxt worden zu dem ich morgen eigendlich soll. Geht ja aber nicht, da Urlaub. :-/

Der Phosphatwert ist zur Zeit völlig normal. Das war schon ein paar Mal so. Der Wert kann innerhalb einiger Stunden zwischen völlig normal und viel zu niedrig schwanken, obwohl sich in dieser Zeit nichts an Tabletten, Durchfall oder sonstiges ändert.

Wie geht das? ":/ Ist das überhaupt möglich? Kann man da trotzdem von einer Hypophosphatämie sprechen?

Liebe Grüße, Carmen

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