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Blutdruck in Ruhe

N$ilox22 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Nehme seit einigen Jahren Betablocker, 1 x 50mg Metoprolol und war letztens mal wieder beim Arzt.

Ich saß eine Weile im Wartezimmer zum (ich schätze mal 10 min, also lange genug, um zur Rueh zu kommen) und wurde dann ins Nebenzimmer gerufen, wo die Schwester den Blutdruck maß:

140:80 (trotz Betablocker. Also ist er ohne den BB sicher noch höher). Ist mir eindeutig zu hoch, und so eine einmalig hohe Messung hatte ich noch nie (letztes Jahr im Herbst wurden noch 100:70 gemessen).

ChaTu schrieb aber mal in irgendeinem Faden, dass sich Blutdruck bei Lagewechsel, also selbst vom Sitzen zum Stehen hin, ändern kann.

Was heißen also diese "nach 5 Minuten Ruhe" messen? Wirklich ruhig rumsitzen? Wie ist das bei euch beim Arzt? Müsst ihr da auch ein paar Schritte rumlaufen und dann wird gleich der Blutdruck gemessen? Und kann das überhaupt so einen Einfluss haben?

Antworten
J6an74 hat geantwortet


Mal so, mal so. Ja, klar. Ein einmaliges Messen sagt da nicht viel aus. 10 min warten und dann nochmal messen.

C~i(nderzella6&8 hat geantwortet


Naja - vom BD in Ruhe konnte strenggenommen da ja nicht die Rede sein: aufstehen, rumlaufen, wieder hinsetzen, Messung.

Obwohl die Werte ja nun wirklich nicht dramatisch sind ;-) Zieh ein paar mmHg ab wegen Rumlauferei, und dann passt's doch.

Wie ist das bei euch beim Arzt? Müsst ihr da auch ein paar Schritte rumlaufen und dann wird gleich der Blutdruck gemessen?

So gut wie immer ... letztes mal wurde sogar an dem anderen Arm gleichzeitig noch was anderes gemacht ... und dass man bei der Messung nicht reden sollte, weil das auch die Werte erhöht, hab ich auch nur zufällig erfahren. In den Praxen wird total viel verkehrt gemacht beim Messen.

Wenn ich zuhause messe, dann wirklich, nachdem ich mindestens 20 Min ruhig am Schreibtisch gesessen habe.

RRubi1nxax hat geantwortet


Diese gängigen Empfehlungen zur Messung des Blutdrucks halte ich für ziemlich unbrauchbar: 10 Minuten oder noch länger untätig zu warten, bis man misst, ist doch beliebig lästig. Dann spielt der Zeitpunkt eine große Rolle. Und dann gibt es noch den Weißkitteleffekt. Einzelne Werte können ohnehin stark streuen.

Für mich habe ich gute Ergebnisse mit einem Nachbilden der ambulanten Blutdruckmessung (ABDM) erzielt.

Dazu messe ich an 5 Werktagen ab dem Frühstück (5:30) bis etwa 21:00 ungefähr im 2 Stunden-Abstand den Blutdruck mit einem Handgelenksmessgerät. Höchstens 1 Minute Pause, um zur Ruhe zu kommen (bei der ABDM wird ja auch gleich nach dem Aufpumpen gemessen). Und eine längere Wartezeit kann ich mir am Arbeitsplatz nicht erlauben.

Dies gibt bei mir dann folgende typische Werte:

nach dem Frühstück: 125/70 mmHg

gegen 10:00 am Arbeitsplatz: 150/80

nach einem Gespräch mit meinem Chef: 170/90

nach dem Mittagessen: 125/70

zu Hause angekommen: 130/70

nach dem Duschen: 105/55

gemittelt ergeben sich dann z.B.:

135,3 mmHg systolisch und 72,2 mmHg diastolisch

nach Professor Middeke soll der Normalwert für den Tagesmittelwert < 135/85 mmHg sein.

Mein Alter: 63 Jahre, meine Medikation: 8 mg Candesartan + 12,5 mg HCT

Ich habe auch ein Oberarmmessgerät von Braun. Es ist sehr gut verarbeitet, leider aber trotzdem Elektronikschrott. Grund: die Messung ist sehr unangenehm und schmerzhaft - was von einer weiteren Person auch bestätigt wurde.

CNinde(rella6Z8 hat geantwortet


Diese gängigen Empfehlungen zur Messung des Blutdrucks halte ich für ziemlich unbrauchbar: 10 Minuten oder noch länger untätig zu warten, bis man misst, ist doch beliebig lästig.

Untätig rumsitzen und warten soll ja auch keiner, am PC zu sitzen und zu arbeiten ist zB okay - aber man sollte nicht direkt davor aufspringen, in einen anderen Raum laufen, einen Handstand mit Überschlag machen oder sowas Ähnliches ...

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