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Athemnot nach Rauchstop

gc3rmx4n hat die Diskussion gestartet


Hallo Liebe Forenmitglieder!

Brauche dringend eine paar Meinungen von Euch…Ich rauchte seit gut 22 Jahren mal mehr Mal weniger. Vor etwa 10 Jahren bekam ich Kreisrunden Haarausfall, Panikattacken und Atemprobleme, dass ich beschloss den Stress in meinem Leben zu reduzieren und auch mit dem Rauchen aufzuhören....innerhalb eines Jahres ging es mit deutlich besser und auch die Haare kamen zurück :)z

Nach etwa 3 Jahren fing ich dann *klugerweise* wieder an zu qualmen...und es gab auch keine besonderen Probleme deswegen(also die Haare blieben ).

Im Februar dieses Jahres beschloss ich aber das Rauchen einzustellen weil es mich einfach nur noch angewidert hat (Geschmack am Morgen, Gestank in der Wohnung etc.)

Die ersten Wochen war ich dann mit dem Entzug beschäftigt, der trotz allem für mich nicht so schlimm war wie befürchtet....

Doch nach etwa 4 Wochen kamen die Atemprobleme wieder....nachdem sich nichts besserte ging ich heute zur Lungenuntersuchung und dabei wurde festgestellt dass ich eine etwas reduzierte Lungen Funktion habe und der Verdacht auf COPD würde geäußert...ansonsten ist meine Lunge laut Röntgen "sauber"

Es wurde mir ein "Foster Nexthaler 100mg/6mcg Inhalator für 2 Monate verschrieben, danach soll ich zu einem erneuten Test kommen.

soweit so "gut"

Habe mich etwas schlau gemacht was COPD betrifft und meine Sympthome passen nur sehr eingeschränkt.

Bei Körperlich aktiver Tätigkeit (Fitnessstudio) habe ich gar keine Probleme, bekomme besser Luft als je zuvor.

Meine Kondition hat sich auch verbessert und ich huste so gut wie nie und habe auch keinen Auswurf oder ähnliches...ich schlafe auch problemlos durch...

Auch wenn ich abgelenkt bin merke ich nicht viel von meinem Leiden...erst wenn ich "nichts" mache kommt dieses Gefühl dass ich zu wenig Luft bekomme oder zu atmen "vergesse" ich muss dann bewusst mehrere Male tief durchatmen....dieser Zustand tritt an manchen Tagen kaum und an anderen Tagen öfter auf. Psychische Ursache schließe ich aufgrund des Lungentests aber auch aus.

Jetzt (endlich) zu meinen Frage an die Sachkunden:

Passt das für Euch irgendwie zusammen? Ist das evtl ein normaler Prozess den ich da durchmache weil sich meine Lunge erst "erholen" muss oder so? Bin nicht gerade jemand der der Pharma industrie blind vertraut deshalb bin ich mir nicht sicher ob ich diesen Inhalator verwenden soll oder nicht. Die Symptome werden dadurch bestimmt gemildert aber mache ich mir damit evtl. mehr kaputt als er mir langfristig bringt (Nebenwirkungen, Gewöhnungseffekt ect.) bin ein bisschen ein Chaot und möchte nicht von so einem Ding lebenslang abhängig werden wenn es sich vermeiden lässt….

Soll ich mich evtl vorher noch anderen Untersuchungen unterziehen (Herz – Kreislauf usw.) oder soll ich diesem Therapievorschlag einfach blind folgen ? Ich hoffe ihr könnt meine Bedenken halbwegs nachvollziehen und bedanke mich fürs lesen und Euren Tips….

lg

Antworten
S!eanets7Dor


Foster ist ein cortisonhaltiges Mischpräparat und die Empfehlungen zur Behandlungen der COPD sehen diese mEn nach neuester Studienlage nur noch unter bestimmten Voraussetzungen zur Behanldung indiziert (Vergleiche WISDOM Studie, New England Journal of Medicine 11/2014).

Ich würde ohne eine klare Diagnose kein Präparat nehmen, schon gar kein cortisonhaltiges. Zudem du die klinische Präsentation deiner Beschweden nicht mit denen einer CODP überein bringst.

Wäre ich an deiner Stelle, würde ich zunächst unter dem Aspekt, dass es zu keiner Leistungsminderung kommt und du ja auch schon selbst äußerst, dass es sich eventuell mehr im Kopf abspielt, nochmals mit dem Arzt sprechen und zunächst eine Kontrolle der Ergebnisse machen und erst nach sicherer Diagnosestellung (COPD ist eine lebenslange Diagnose !) eine Behanldung beginnen.

Gruß

P>lüsEchbi/est


Je früher man bei COPD mit der Behandlung beginnt, umso besser.

Geh doch noch mal zu einem anderem Arzt, eine Zweitmeinung kann nicht schaden.

Gewöhnungseffekt hat man bei so einem Medikament eigentlich nicht.

Was zumindestens bei meiner Mutter so.

g$3rm4xn


Hallo danke für die Antworten...werd zumindest mal eine 2te Meinung einholen....gestern im fitnesscenter wieder problemlos trainiert...und dann gegen abend beomm ich zusehends weniger luft....echt mühsam...muss dann ständig bewusst tief atmen....ein bekannter von mir hatte das auch nachdem er mit dem rauchen aufgehört hat....er meinte dass er das einfach durchgestanden hat und dass es sich bei ihm von selber wieder gebessert hat.....seine lunge hatte sich wol an jahrzehnte langes kiffen gewöhnt und als er aufhörte hats offenbar etwas gedauert bis wieder alles normal funktionierte....ich hoff darauf dass es bei mir ähnlich abläuft....hab echt keinen bock lebenslang von irgendeinem pharma-dreck abhängig zu sein...

lg

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