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Angeborener Herzfehler Erwachsener: Suche guten Cardiochirurgen

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ups stimmt pelztier, da hab ich was gravierendes verwechselt. Was, sag ich jetzt aber nicht ;-D ;-D

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Jetzt bin ich aber neugierig! Ob man sagt, dass bei der Sternoktomie nun das Brustbein oder der Brustkorb eröffnet werden, ist doch Wurscht - der Chirurg muss irgendwie zum Herzen gelangen und öffnet dafür den umliegenden Raum unter Durchtrennung der Knochen, die im Weg sind, hihi.

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Na Dreams, ich hätte dir glatt sämtliche Rippen auf beiden Seiten durchgezwickt und dann das Brustbein wie einen Deckel abgehoben ;-D ;-D

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Hihi, wäre auch eine Möglichkeit, zum Herzen zu gelangen! Ob das dann schneller verheilt wäre? :-D

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nö, bestimmt nicht schneller ;-D

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aber man kann dann echt gut reinschauen ;-D ;-D

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Ach was, auch der Rippen-Spreitzer tut es doch auch! Hauptsache, er rutscht während der OP nicht ab, sonst klappt der Brustkorb wieder zu, weil er eine hohe Eigenspannung besitzt!

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So, meine Lieben, ich krame meinen alten Thred hervor.

Kurz vorab: den Herzfehler habe ich immer noch. Leider.

Ich habe mich eine Zeit lang erfolgreich davor gedrückt, mein Problem in Angriff zu nehmen (es kam alles mögliche dazwischen: Neuer Job, Umzug in eine andere Stadt, etc. pp.). Ich hatte ein Jahr lang weder Herzstolperer noch sonst irgendwelche Beschwerden.

In diesem Sommer fing es wieder an, nur ein kleines Stück heftiger als zuvor. Einige Wochen hatte ich mit Extrasystolen zu kämpfen, die gefühlt noch öfter vorkamen als vor einem Jahr. Das veranlasste mich, endlich einen Kardiologen aufzusuchen, der eine Schluckuntersuchung veranlasste.

Fazit: der Vorhofseptumdefekt ist da. Größe: 2 bis 3 Zentimeter. 40 Prozent des Blutes strömt bei jedem Herzschlag in die falsche Richtung.

Erfreuliche Nachricht: Es kann mit guten Chancen per Schirmchen-Verfahren geschlossen werden.

Angeboten wurde mir die Bonner Uniklinik. Nachdem ich mir die Bewertungen durchgelesen habe (durchweg schlecht, jedoch bezogen auf eine OP, nicht auf den Katheter-Verschluss), bin ich mir nicht so sicher. Auch hätte mir mein Kardiologe die für eine OP nicht empfehlen wollen, eher eine, die auf Erwachsenen-Herzfehler spezialisiert ist...

Hat jemand Erfahrungen mit der Bonner Uni-Kardiologie?

Es ist ja auch keine Op, sondern ein Schirmchen-Verfahren... Vielleicht doch in Ordnung? Ich will nicht weit reisen müssen und eigentlich das ganze so schnell wie möglich hinter mich bringen... Jemand eine Idee?

Danke schön!

Liebe Grüße!

PfAspPortxs


Ich kann dir das Herzzentrum Bad Oeynhausen ohne Bedenken empfehlen, das dürfte von dir auch gut erreichbar sein und nicht zuuuu weit entfernt.

Die haben sehr sehr sehr gute Bewertungen und genießen auch einen sehr guten Ruf und haben mit Minimal invasiven Eingriffen sehr viel Erfahrung.

Ich war selbst dort schon Patient und würde jeder Zeit wieder dort hin. Vorallem weil man als "Jüngere" Person dort auch als solche Wahrgenommen und dementsprechend behandelt wird.

Ich würde an deiner Stelle eine Klinik auswählen bei der du auch ein gutes Gefühl hast und auch eine längere Anfahrt in Kauf nehmen. Es geht um dein Herz!

R.hel=ia


Zu Bonn kann ich dir nichts sagen, aber ich würde dir auch zu einem Herzzentrum raten.

Sollte es nicht möglich sein, den Defekt mit einem Schirmchen zu schließen, können sie dort adäquat reagieren.

Aber, ich kann dir auch nur empfehlen, es bald anzugehen. Deine Symptome werden sich nicht reduzieren. Ich wurde mit Mitte 20 operiert, aber hatte schon einen erhöhten Druck im Lungenkreislauf, ohne nennenswerte Symptome. Leider ging bei mir die Schirmchentechnik nicht, bzw. war es damals nur bei Kindern zugelassen. Und minimal-invasiv war auch noch nicht, daher ganz klassische Sternotomie. Also ist der medizinische Fortschritt klar auf deiner Seite ;-)

Suche dir ein gutes Zentrum und nimm die Entfernung in Kauf.

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Hey ihr zwei, danke für den Zuspruch! Bad Oyenhausen klingt echt phantastisch von den Bewertungen her, ganz im Gegensatz zu Bonn.

Ja, dass Beschwerden nicht weniger werden, ist mir schon klar. Zumal das Herz bei mir schon sehr groß ist. Es ist wohl eine Frage der Zeit bis anderes dazu kommt. Ich neige immer mehr dazu, auch das Schirmchen-Verfahren in einem Herzzentrum zu probieren. Klappt das nicht, hat man schon das Krankenhaus gesehen. Meine Hoffnung wäre dann eben, dass dann direkt die OP gemacht werden kann, wenn klar ist, dass das Schirmchen nicht klappt. Man wacht eben auf, und hat das Ganze hinter sich. Sonst ist das echt doof, ohne Erfolg nach Hause zu gehen und sich erst dann um eine OP zu kümmern. 60-70 Prozent Erfolgschance sind halt nicht 100...

Ich bin mittlerweile überzeugt, dass Nichtstun keine Alternative für mich ist.

@ Rhelia,

wie war die OP denn für Dich? War das schlimm? Wo hast du dich operieren lassen? Ist die Narbe Verkraftbar?

Oder hast du eigenen Thread hier dazu? Ich würde echt gern reinlesen @:)

Liebe Grüße!

RqheUlixa


Ich schreibe dir morgen eine PN *:)

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