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Meine Herz-Leidensgeschichte

A'nnDile.M+ohnxe hat die Diskussion gestartet


Hallöchen Community,

ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben um meine ganzen Sorgen hier einfach mal nieder schreiben zu können und hoffentlich auch Leidensgenossen zu finden mit denen ich mich gegebenenfalls austauschen kann. :) Es geht um meine Herz-Leidensgeschichte.

Ich bin letztes Jahr von Österreich zurück in meine Heimat Hamburg gezogen. Seitdem hab ich immer öfter so, kann man das Stimmungstief nennen?, schlechte Gedanken, Zukunftsängste, Herzstolper, besonders Angst ernsthaft krank am Herzen zu sein :( Ich bin 32, bin 178 und wieder um die 83 kg, vielleicht ein wenig Übergewicht. Bin weiblich und arbeite selbständig am Computer (mache Webseiten für Firmen, Privatpersonen) Ich sitze dementsprechend viel und vergess oft zu trinken oder zu essen. Manchmal habe ich regelrecht keinen Hunger während meiner Arbeiten. Ich will einfach fertig werden oder ich vergesse es halt. Morgens aber frühstücke ich immer geregelt. (Vollkorntoasties mit Aufstrich, mal einen Kaffe oder nur Milch) Mittags esse ich meistens fast gar nichts und Abend's mal was warmes oder einfach nur Kellogs mit Milch. Es gibt aber auch wieder Tage da Futter ich wie verrückt. Mach mir Stullen, esse Erdbeeren, mache mir Äpfel, essen Weintrauben oder einfach ne gute Pizza. Aber ich weiss selber schon, das meine Ernährung sicher nicht gerade nen Vorbild ist obwohl ich mich ausschließlich fast nur von Bio ernähre, kaum Fleisch esse, nicht rauche und nicht Trinke. Hat das ganze vielleicht alles gar nichts mit dem Herzen zu tun sondern das ich mich manchmal so vernachlässige und mein Körper mir einfach zeigt so geht es nicht?! Aber ich hab mich ja früher auch nicht immer "vorbildlich" gesund ernährt und es ging mir trotzdem gut nur heute ist es anders.

Und trotzdem hab ich seit meinem Umzug Ende 2014 immer öfter so blöde Gedanken. Besondre Gedanken über mein Herz. Gedanken, ich hätte etwas mit dem Herzen, irgend eine böse Vorahnung und das ich so wie so bald Hopf gehe. Stelle mir dann regelrecht vor, was meine Eltern dann machen würden, wenn ich nicht mehr da bin. Richtige Horrorgedanken die wirklich gruselig sind. Bin ja erst 32. :(

Sind das Zukunftsängste?

weil momentan nichts so wirklich gut läuft in meinem Leben? Ich kann mich oft auf gar nichts so richtig freuen. Freuen auf mein Leben, freuen das ich ne echte Traumwohnung habe, wieder in der Heimat bin, meine Eltern wieder habe, mir es eigentlich gut geht, dass ich nicht Hungern muss oder auf der Straße lebe. Doch werde ich diese Gefühle einfach nicht los, dass ich mich manchmal nicht richtig freuen kann. Es ist auch nicht jeden Tag so. Man stelle sich das vor wie eine Achterbahn, mit Höhen und Tiefen. Es gibt Tage da geht es mir richtig gut, ich freue mich das die Sonne scheint, ich genieße die Tage dann in vollen Zügen und dann kommen auch wieder die Tiefs, wo ich mich manchmal echt frage ob ich schon ne leichte Depression habe?!

Und dieser ganzen Spuck fing vor über 10 Jahren an, als ich urplötzlich Herzrasen hatte und ins Krankenhaus gefahren bin. Dort hat man mir Betablocker gegeben. Es wurde Gott sei Dank nichts bedrohliches festgestellt. Bin dann zum Hausarzt vermiesen worden, der dann das volle Programm beim Kardiologen veranlasst hat. Belastungs-EKG, 24-Stunden-EKG, Herzecho (Wenn man das so nennt?) Nichts wurde gefunden auch dort bekam ich ne halbe Beta Blocker. Bei meiner Hausärztin bekam ich dann auch welche. Diese sollte ich so lange neben (halbe Tablette) bis die Packung leer war, danach bekam ich auch keine mehr.

Als der Befund dann später da war und alles laut Kardiologe i.O. war, konnte ich wieder ein völlig normales Leben führen. Mehr als 10 Jahre Beschwerde frei. Zog aus der Heimat, machte meine Ausbildung, lernte meine große Liebe kennen, musste lernen die Liebe auseinander brach und zog weiter nach Österreich.

2014 kam mein Herzrasen wieder :( Urplötzlich. Da hatte ich schon seit 3 Jahren in Österreich gewohnt. Dort bin ich dann wieder zu Arzt. Hab meine Schilddrüse untersuchen lassen und bin wieder Belastungs-EKG gefahren (Fahrrad) 24 EKG haben sie nicht gemacht auch kein Herzecho. Es war wohl alles i.O. Doch aber seitdem werde ich das Gefühl nicht los, es wäre doch irgendwas.

Manchmal, wenn ich mir so Symptome im Netz durchlese, ertappe ich mich selber dabei, das ich wohl ständig darauf hoffe, dass ein Arzt irgendwas am Herzen "endlich" findet, mir Linderungs verschafft und alles gut wird. Nur das tut halt irgendwie kein Arzt obwohl sie mir ja versichern, dass mit meinem Herz alles Ok sei.

Ich versuche mich dann abzulenken, was ich auch oft schaffe, doch dann kommen wieder Tage die mich einfach nur runter ziehen. Schlechte Gedanken, wohl Zukunftsängste in Form von Vorahnungen als "Ich sterbe ja e bald" Male mir manchmal richtige Horrorkrankheiten aus. Letztens hatte ich mich an einer Nuss verschluckt und ich hatte Tagelang Schluckprobleme, auch Halsschmerzen. Wieder blöd gegoogelt und schon hatte ich die nächste wohlmögliche Krankheit: Speiseröhrekrebs.

Manchmal frage ich mich, habe ich hier schon leichte Depressionen mit einem Schuss Herzneurose?

:((( Ich war früher freier, unbeschwerter, viel öfter Lebensfroher. (Wobei ich aber heute nicht sagen will, ich hätte das ganz verlernt!)

Seit diesem scheiss Herzrasen vor 10 Jahren ist einfach vieles anderes geworden :( Ich hörche immer öfter auf mein Herz. :( Was soll ich nur tun? Ich hatte mein Leben lang schon Herzstolper gehabt und oftmals wurde mir auch oft schwarz vor Augen, ich hab das aber nie als Bedrohung angesehen nur seit eben diesem Herzrasen Anfall nicht mehr.

Heute treibe ich minimum 1x die Woche Sport. Gehe zum Aquatrainung oder fahre oft mal 5 bis 10km Rad. Früher bin ich sehr viel Rad gefahren, dann hat es einige Jahre sehr nachgelassen. Seitdem ich Ende 2014 wieder in die Heimat umgezogen bin mache ich es wieder vermehrt. Ich kann mich dann richtig auspowern und sage mir dann auch immer wieder innerlich "Wenn du wirklich was mit dem Herzen hättest, dann könntest du nicht so Rad fahren, wie du das jetzt machst!" Aber heute zb. hab ich mich den ganzen Tag schon so komisch Gefühlt, so ein bedrückendes Gefühl der Angst. Wie die Angst vor der Angst. Hab dann meine Bachblüten Bonbons gelutscht. Nun ja, meine Mama und ich sind dann Fahrrad gefahren, nach 15 oder 20 Minuten ungefähr, hielten wir kurz an da meine Mutter eine Bekannte getroffen hatte. Wir standen also rum und erzählen bis ich plötzlich merkte wie ich Herzstolper bekam. Was mach ich natürlich? Fang an zu googlen. :( Und auf was für Seiten bin ich gelandet, natürlich "plötzlicher Herztod beim Sport", "Herzstolper sind gefährlich beim Sport" ect pp. Das hat dann meine Angst gleich noch mehr verstärkt und ich hatte eine leichte Panikattacke. Handy ausgemacht, mich innerlich versucht zu beruhigen und dann ging es wieder. Wir dann dann 10 Minuten später wieder völlig normal Fahrrad gefahren. 12km heute. In den Minuten in denen ich das hier schreibe, geht es mir auch wieder gut. Irgendwie tut es gut mir das alles von der Seele schreiben zu können. Ich hatte ausser diese Panikattacke und das Herzstolpern nur immer so ein stechen am Rücken (schulterblatt) mehr nicht. Bin ich verspannt? Ich weiss es nicht.

Ich wünschte ich könnte einfach irgend einen Knopf drücken und diese Erfahrung mit dem Herzrasen wäre ausgelöscht. Ich wünschte ich könnte einfach alles irgendwie resetten und mein Leben endlich mal wieder 100% genießen.

Danke an alle die bis hier hin gelsen haben und sich für mich Zeit genommen haben :) Vielleicht finde ich hier den einen oder anderen Leidensgenossen und kann mich austauschen.

Liebe Grüße aus Hamburg.

Annie.Mohne

Antworten
E0heemaligetr NHuttzer (#j467193) hat geantwortet


Was soll ich nur tun?

Dir psychologische Hilfe suchen und Dinge wie:

Fang an zu googlen.

versuchen zu unterbinden.

EUhemaliuger Nxutzera (#3939x10) hat geantwortet


Du hast eine Herzneurose, aber keine Herzerkrankung.

Wie Kramuri schon schrieb.

Geh zum Psychiater

A=nniev.M_ohne hat geantwortet


"Geht zum Psychiater" kam ja wirklich sehr nett rüber %-| Sorry, dass ich mir hier die Seele vom Herzen schreibe. Auf "Geh zum Psychiater" "Hör auf zu googlen" kann ich echt verzichten. :( Ich wollte ja gerade hier mit den Leuten darüber reden und vielleicht Erfahrungen mit Leidensgenossen austauschen ohne gleich zum Psychiater zu rennen.

E hemali[ger 0Nutz>er (#4671x93) hat geantwortet


Erfahrungen mit Leidensgenossen austauschen

Ja, dafür musst du nur in den anderen Threads in diesem Unterforum stöbern - und das meine ich wertfrei, ohne Vorwurf. Da wird dir durchaus detailliert vor Augen geführt, dass sich herzgesunde Menschen über sehr lange Zeiträume, unbegründet den Kopf zerbrechen - was sich, wie ich finde, auch negativ auf die Lebensqualität auswirkt.

Natürlich ist es leicht zu schreiben "Lass dich psychologisch beraten". Aber gleich auf Abwehrhaltung zu gehen und zu sagen "Ne, das will ich nicht, weil ich prinzipiell kein' Bock hab", ist auch wenig förderlich. Eine Neurose oder Angstproblematik ist natürlich nervig - aber es gibt da durchaus Maßnahmen, die man da ergreifen kann. Der Verzicht jedes Zwicken und Ziepen zu googeln, wäre ein guter Start. Dr. Google, ist mit Verlaub, ein lausiger Diagnostiker. Wenn es nachdem geht, habe ich wahlweise entweder Krebs, eine unheilbare neurologische Erkrankung oder werde, aus welchen Gründen auch immer, bald sterben.

E&hemalige$r Nutzer \(#39391x0) hat geantwortet


Und was versprichst Du Dir von einer Unterhaltung mit anderen Herzneurotikern?

Gegenseitiges Angsthochschaukeln?

812Humm?el82 hat geantwortet


Ich fand, ehrlich gesagt, die Antworten auch nicht gerade nett. Ich hab ähnliche Erfahrungen machen müssen was mein Herz angeht und da kann man solche Antworten nicht gerade gebrauchen. Lass dich mal ganz lieb drücken, Annie :°_ Vielleicht wäre dein Beitrag auch eher im Psychologie Forum besser aufgehoben als hier. Kann man den Beitrag vielleicht verschieben? Bei meiner Herzgeschichte liegt das eindeutig an der Psyche. Gedanken haben oft echt grausame Mächte. :-/ Bin aber nie gleich zu einem Psychiater gerannt und finde den Anfang sich hier mitteilen zu können, und den Mut zu finden, dass hier wildfremden Leuten zu schreiben, schon Mutig genug. Klar, kann man immer noch sagen, ein Psychiater wäre ratsam aber muss man gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen? Sie hat ja erst einmal nur ihre Geschichte erzählt und fragt sich was mit ihr los ist.

8d26Hum/mel8x2 hat geantwortet


@Devil_w dein Name macht dir alle Ehre. Finde deine Antwort und dein jetziges "Sahnehäubchen" mehr als unpassend! Ein Grund warum ich hier echt kaum noch online bin. Leute suchen Rat und fassen ihren ganzen Mut zusammen hier ihre Geschichte zu schreiben und dann kommt so ein Bullshit von so Usern wie dir. :(v

E3hemali=ger Nu[tzerW (#I393910x) hat geantwortet


Sie ist aber herzgesund. Wurde ja mehrfach untersucht.

Was bitteschön soll man denn noch untersuchen? Das einzige was hier hilft ist eben die Verhaltenstherapie GEGEN die Herzneurose oder auch Herzangst.

Sie muss halt einfach mal lernen zu akzeptieren, dass ihr Herz gesund ist. Aber kann sie ja momentan nicht. Bzw kann sie seit 10 Jahren nicht.

IbceLaody_)50 hat geantwortet


Schon der Titel ist falsch - oder sollte ich sagen, richtig? - gewählt. Denn Du hast keine Herz-Leidensgeschichte, da Du herzgesund bist. Punkt.

Ich kann Dir gerne Menschen zeigen, die halb so alt sind wie Du und die eine Leidensgeschichte bzgl. ihres Herzens haben.

Was ich glaube ist, dass Du wirklich leidest. Dein Herz leidet. Aber nicht, weil es organisch krank ist, sondern weil es Dich aus seelischen Gründen schmerzt. Auch bei seelischem Kummer kann einem das Herz "weh tun". Fakt ist, dass Du Angst hast und ein Problem dahingehend.

Einen Psychiater brauchst Du nicht, aber einen Psychologen. Einen Therapeuten, der sich auf diesem Gebiet auskennt.

Es sei denn, Du möchtest Dich hier austauschen hinsichtlich: "Wer hat die meisten/besten/schlimmsten Symptome". Könnte für Dich gefährlich werden.

Jetzt bin ich erstmal gespannt, ob Du überhaupt noch etwas schreibst hier.

8M2HuEmme3l8x2 hat geantwortet


"Jetzt bin ich erstmal gespannt, ob Du überhaupt noch etwas schreibst hier."

Nach Euren Antworten sicher nicht mehr. Finde es mehr als beschämend was hier abgeht. Vor allem, jetzt auch noch wegen dem Thread Titel zu motzen. Das ist eine Herz-Leidensgeschichte, weil es eben das Herz betrifft ob da nun jetzt was ist oder nicht. Die Freundin meiner Schwester hatte ähnliche Symptome, hat sich genau so mehrmals untersuchen lassen, alles Ok. Und bei einem Tischtennis Tunier hatte sie dann plötzlich einen Herzanfall und musste reanimiert werden. Da war aber eine Vorgeschichte vorhanden. Wir wissen nicht ob es eine Vorgeschichte bei Annie gibt, da sie keine erwähnt hatte, aber die Antworten hier sind echt untereste Schublade. Auch wenn die Ärzte sagen, alles ist ok, können sie auch falsch liegen. Ach, was reg ich mich hier auf. Ich bin weg. Einfach nur noch Pfui dieses Forum :(v :(v %-|

A3nnLie.M<ohxne hat geantwortet


Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ich melde mich hier ab bzw schick den Admins eine PM mich hier zu löschen. Danke allen für ihre Antworten auch wenn einige davon unterste Schublade sind.

S<e8aShephxerd hat geantwortet


Ich glaube nicht dass es hier um eine Herzneurose oder Herzangst geht. Denn sie treibt ja Sport und powert sich aus. Menschen mit einer Herzneurose leben in ständiger Schonhaltung und vermeiden körperliche Anstrengung. Das klingt mir eher nach Schilddrüse. Annie, lass die mal bitte untersuchen. Auch in einem Jahr kann diese sich verändern. Das alles klingt mir sehr danach. Gute Besserung : ) Schade das du gehst. Traurig, das hier einige so herablassend waren. Finde ich nicht gut. Aber es sind hier nicht alle so. :)_

IDceLaBdy_E5x0 hat geantwortet


Gern geschehen. Es sei denn, fachliche Meinungen sind nicht gefragt.

Die Wahrheit kann auch eine latente Gefahr sein, nicht wahr?

I7ce Ladiy_50 hat geantwortet


Menschen mit einer Herzneurose leben in ständiger Schonhaltung und vermeiden körperliche Anstrengung

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