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pro-Bnp-Wert

pqel;zXtierx86 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

weiß jemand, wie ein erhöhter pro-BNP Wert einzuschätzen ist?

Ich habe einen Wert von 246, bei einem Referenzwert von unter 130. Ab über 300 ist die Gefahr einer akuten Herzinsuffizienz angegeben.

Ich habe eine neuromuskuläre Grunderkrankung, eine Herzbeteiligung ist bisher nicht bekannt.

Der Wert ist NICHT in der Notfallaufnahme abgenommen worden, hatte keine akute Beschwerden. Habe nur immer mehr Atembeschwerden bei Belastung, was aber schwer bei mir einzuschätzen ist, da ich mich kaum mehr belasten kann aufgrund meiner Erkrankungen. "Belasten" heißt also bei mir eine Treppe/eine Etage steigen.

Danke.

Antworten
p4elztdier8x6


p.s. einen erhöhten BD habe ich auch nicht.

HdabsychxAua


Hi pelztier86,

es gibt diverse Ursache für eine NT-pro BNP Erhöhung. Wurde dieser Wert aufgrund deiner Belastungsdyspnoe untersucht? - Sinnvoll wäre in diesem Zusammenhang eine Echokardiographie, um die Funktion und Morphologie des Herzens zu beurteilen, indirekt kann man dadurch auch eine pulmonale Hypertonie ausschließen, was diesen Wert auch in die Höhe treiben kann. Sind die Nierenwerte den im Normbereich? - Mitunter könnte es auch eine neurologische Ursache der Erhöhung geben.

LG

p(elzxtierx86


Danke. Das letzte Echo liegt schon etwas zurück - 1,5 Jahre oder so. Damals wurde auch ein Herz MRT gemacht - mit einem EF von 57%, es hieß damals grenzwertig.

Nierenwerte sind okay.

Kann auch eine erhöhte Nebennieren-Aktivität den Wert beeinflussen, und wenn ja, wie stark muss die ausgeprägt sein? ich habe nur leicht erhöhte Kortisolwerte.

HXabs\chAxua


Eine verstärkte Aktivität der Nebenniere kann unter Umständen den Wert beeinflussen, hier würde man dann von einem Cushing-Syndrom sprechen, dazu müssten jedoch weitere Untersuchungen angestellt werden um eine Aussage zu tätigen, hierbei wäre es sinnvoll einen Endokrinologen zu konsultieren.

LG

ptelzt/ier8x6


Kann noch jemand etwas zu der Höhe des Wertes sagen?

Ein manifestes Cushing ist bei mir nicht bekannt, habe nur immer mal wieder leicht erhöhte Kortisolwerte.

Ich bin mir auch nicht sicher, wie stark die Kortsiolwerte erhöht sein müssten, damit der Wert beeinflusst wird. Auf vielen Seiten wird eine verstärkte Nebennieren-Aktibität gar nicht als mögliche Erhöhung der pro-BNP Werte angegeben.

Pled#dxi


Meine Tochter hatte von Geburt an eine DCM.

Also, zunächst hätte keine Arzt bei so einem BNP Wert gleich was schlimmes vermutet. Meist war s schlimm, wenn sie einen BNP von 2000 hatte. Manchmal hatte sie sogar 10000 aber sie war ja ein Kind. bzw Jungendlich. Hinzu kommt, dass nach einem Infekt der BNP auch immer erhöht ist.

Ab einem EF von 55 % spricht man von einer leichten Herzschwäche. Hier kommt es auch auf das Alter des Menschen an. Ist jemand 65 Jahre alt und hat einen EF von 57 % so ist das Bombe.

Hat man allerdings eine neuromuskuläre Erkrankung (hier wurde meine Tochter auch untersucht, da es nicht selten ist, dass DCM in Verbinung mit dieser Erkrankung steht) dann ist es richtig, hier genauer nachzuforschen. Sind noch mehr Symptome da, ausser Schlappheit bei Treppensteigen?? Kannst Du gut schlafen? Essen? Wenn der BD ok ist, dann ist das schon mal gut.

p*elztsiRer86


@ Peddi

auch dir vielen Dank. Ich erinnere mich an die Geschichte deiner Tochter. Es freut mich, dass sich bei ihr doch noch alles zum Guten gewendet hat, auch wenn das ganze natürlich Spuren hinterlassen hat.

Ich werde den Wert einfach nochmal bei Gelgenheit kontrollieren lassen.

Ich weiß, dass ich früher im KH aber immer sehr niedrige Werte hatte, wenn ich aus anderen Gründen in der Notfallaufnahme war (bei bestimmten Präsentationen, z.b. Ödemen in den Beinen, wurde der mitbestimmt).

p$elzt~ierh8x6


So, ich habe den Wert noch einmal bestimmen lassen; dieses Mal war auch das Kortisol nicht erhöht. Ergebnis: es ist immer noch erhöht, liegt sogar im selben Bereich (234).

Und nun? Sollte iman nicht zumindest ein Echo zur Überprüfung machen? Mein HA meinte, alles unter 1000 wäre uninteressant - was ich so nicht glauben kann. Klar, wenn es um eine schwere Insuffizienz geht, mag das stimmen, aber wenn es um eine Verschlechterung bzw. Weiterententwicklung meiner neuromuskulären Erkrankung gehen sollte, dann sollte man das vll besser wissen. Oder nicht?

Aber ich mache immer wieder die Erfahrung, dass die wirklichen Kranken in unserem Gesunehistsystem egal sind - es sei denn, man zählt zu den wenigen Begünstigten in den System, wie Diabetes Patienten, oder Patienten mit anderen Zivilisationskrankheiten. Um die wird sich gerissen und gerkümmert. Weil die todsicher Geld einbringen.

p+elzLtierx86


Weiß jemand, was es zu bedeuten hat, wenn der Wert innerhalb einer Woche von leicht erhöht (240) auf 739 ansteigt?

Eine Myokarditis? Symptome dafür habe ich eigentlich nicht.

Mein HA ist seit gestern im Urlaub, kann den also nicht fragen.

Nierenwerte und dieses Mal auch Kortisolwerte sind normal.

Troponin T (wurde nur dieses Mal bestimmt) liegt bei 14, bei einem Referenzbereich von -14.

cYarmen1;1211x970


Hallo Pelztier,

ich kann Dir leider bei Deiner Frage nicht viel helfen, aber ich halte diesen Anstieg innerhalb von nur einer Woche doch für ganz schön viel. Was sagt Dein Hausarzt zu dem jetzigen Wert? Hat sich inzwischen etwas Neues ergeben?

Sei ganz lieb gegrüßt :)* , Carmen

p{elz9tiexr86


Hey Carmen,

mein HA sagt gar nichts zu dem Wert, er ist nämlich nicht da. Habe mir die Bluwerte nur abgeholt.

Aber ich habe einen Oberarzt in der Kardiologie gefragt, der or eineinhalb Jahren schon mal in meinem Fall hinzugezogen wurde wegen der Systeerkrankung.

Er meinte, ich sollte innerhalb 4-max 6 Wochen einen Termin bekommen (aufTermine in der Uni-Ambulanz wartet man normalerweise 3 Monate) und sollt sich akut etwas am Zustand klinisch ändern, dann in die Chest Pain Unit. Aber als Notfall fühle ich mich zumindest momentan nicht.

Was hat sich bei dir Neues ergeben?

KM-Punktion?

Wurde bei dir der NT-proBNP Wert schon einmal bestimmt bzw. andere Herzmarker?

cgarmeqn1121,19x70


Hallo Pelztier,

gut, das Du diesen Oberarzt fragen konntest, der Dich kennt und gut, das er reagiert hat. Auch wenn Du Dich nicht als Notfall fühlst, normal ist diese schnelle Erhöhung ja nicht. Nachschauen ist gerade mit Deiner Vorerkrankung wichtig. Hast Du denn schon einen Termin in der Uni?

Zu mir schreibe ich in meinem Thread weiter, möchte Deinen nicht dazu "missbrauchen". :-)

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, das Dein Zustand stabil bleibt und das sich nichts schlimmes ergibt.

Sei lieb gegrüßt :)_ , Carmen

pNelzuti0erx86


Der Termin ist Mitte September, wenn früher etwas frei werden sollte, rufen sie mich an.

Das ist für Uni-Ambulanz-Verhältnisse ein schneller Termin.

Kglein{eHexex21


Weshalb wurde denn der Wert überhaupt bestimmt?

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