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pro-Bnp-Wert

pNelUztiexr86


Der Grund: Ich habe eine neuromuskuläre Systemerkrankung; vor 1.5 Jahren war die EF grenzwertig, aber noch normal.

Weil ich mich aufgrund der zunehmenden Paresen auch immer weniger gut/lang bewegen kann, würden typische Anzeichen einer beginnenden LV Dysfunktion wie eine Belastungsdyspnoe recht leicht übersehen werden, weil durch meine Paresen mein Herz keiner normalen Belastung mehr ausgesetzt wird.

Daher sollte man bei neuromuskulären Erkrankungen die Herzfunktion aktiv überwachen, und eine im Vergleich zum Echo recht billige und unkomplizierte Variante ist die Überwachung des NT-proBNP Spiegels.

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Das sind immerhin noch 6 Wochen bis zum Termin. Aber ich hoffe, das Dein Hausarzt den Wert weiter kontrolliert und eingreift sollte er sich weiter erhöhen.

ptelztGierx86


hm @habschaua ;-D

du scheinst dich in dem Bereich ja auch ziemlich gut auszukennen...

was sagst du zu dem Anstieg des Wertes, bei unauffälligen Nierenwerten und nun auch normalen Kortsiolwerten?

Wäre interessiert an deiner unverbindlichen Meinung, ohne Gewähr....und nein, du brauchst keine Bedenken zu haben, dass ich in Panik verfalle...

Kenne mich nur in dem Bereich jetzt nicht so gut aus wie in anderen Bereichen.

p=elztTierx86


Am Montag ist der Termin in der CM-Ambulanz. Dazu hätte ich eine Frage: mir ist nicht bewusst, dass ich meinem HA gegenüber eindeutige klinische Zeichen einer Herzinsuffizienz geschildert geschweige denn solche vermutet habe; auf der Überweisung stehen aber neben der NT-proBNP Steigerung: klinische Zeichen einer Herzinsuffizienz.

Ich will nun nicht, dass man das in der Ambulanz womöglich falsch versteht und meint, ich würde mir klinische Zeichen einer Herzinsuffizienz einbilden, wenn sie nicht objektivierbar sind. Ich glaube nämlich eigentlich nicht, dass die Auffälligkeiten, die vorhanden sind, (schon) eindeutig "klinische Zeichen einer Herzinsuffizienz" sind. Die Gewichtsschwankungen habe ich nicht permanent, und vermehrte Wassereinlagerungen können auch nicht-kardialer Ursache sein, gerade bei einer Systemerkrankung. Klar, es ist mir aufgefallen, und ich habe mich gefragt, ob es einen möglichen Zusammenhang zu dem gestiegenen NT-proBNP und den HB Kapriolen geben könne, und ich halte eine kardiologische Reevaluation angesichts des NT-proBNP Spiegels in jedem Fall für angebracht - aber mehr nicht. Es ist nicht so, dass ich mich auf das Vorliegen einer Kardiomyopathie versteife. Es ist eine Möglichkeit, mehr nicht.

Was ich mittlerweile permanent habe (ich weiß allerdings nicht seit wann; Nummer 1 und 2 habe ich bewusst erst in den letzten Tagen bemerkt, weil ich im Hinblick auf den Termin meine Maximalbelastung, die ich ja ansonsten aufgrund meiner Erkrankungen nur selten ausreize, testen wollte):

- Treppensteigen über 2 Stockwerke (vom Keller in den ersten Stock des Haus) resultiert in Kurzatmigkeit/erhöhte Herzfrequenz

- Gehen in normalem Tempo (für mich mittlerweile in zügigem Tempo, für das ich mich schon sehr anstrengen muss, weil ich aufgrund der Muskelschwäche nicht mehr schnell laufen kann) über eine Strecke von "2x einen Gang rauf und runter" führt ebenfalls zu Kurzatmigkeit; zudem nimmt die Muskelschwäche unter/nach Belastung zu; längeres Gehen ist also aus dem Grund schon nicht mehr möglich; 5 min Stehen wie beim Röntgen führt zu unkontrollierbarem heftigen Zittern der Oberschenkelmuskulatur und wenn ich dann mich nicht schnell hinsetze, versagen mir die Beine den Dienst.

- beim Vorlesen von Texten, die einer Buchseite entsprechen, muss ich gegen Ende der ersten Seite inne halten, weil mir die Luft ausgeht; das verbinde ich aber eher mit meiner nachgewiesenen Atemmuskulaturschwäche

- bei massiver abdominaler Distension infolge meiner Darmerkrankung merke ich auch in Ruhe, dass ich schwerer Luft bekomme, schneller und flacher atme; richtige Kurzatmigkeit würde ich das aber nicht nennen; ich denke auch hier, dass das mit einer schwachen Zwerchfellmuskulatur zu tun hat

- am späteren Abend habe ich Wassereinlagerungen im Gesicht; ansonsten nicht. Ich schreibe es diesen Wassereinlagerungen zu, dass ich seit einigen Wochen am frühen Morgen meist aufwache, weil die Blase zu voll wird und zu schmerzen anfängt. Unabhängig von der Trinkmenge ist allenfalls zu bemerken, dass selbst das kurze Herunterbeugen des Oberkörpers sehr unangenehm im Kopf ist, wobei für wenige Sekunden nach dem Aufrichten ebenfalls eine Umfangsvermehrung des Gesichts zu bemerken ist

Aber: ich bin erstens völlig untrainiert, weil schwer krank, und zweitens ist die Interpretation dieser Klinik zusätzlich erschwert durch die nachgewiesene Atemmuskulaturschwäche (trotz noch grenzwertiger VC Anfang 2014 beträgt der Wert der Atemmuskulaturkraft nur 30% des Solls) bzw. den umfassenden Charakter einer Systemerkrankung. Ich weiß, dass gerade das Herz für viele Patienten ein sensibles Thema ist, und hier Symptome sehr leicht überinterpretiert werden. Ich bin ganz anders, doch

habe ich ein wenig Bedenken, dass in der CM-Ambulanz sie mich in die Gruppe der Überbesorgten einordnen, wenn auf der Überweisung klinische Zeichen einer Insuffizienz stehen, und dann gibt es keine (eindeutigen). Klar, es kann gut sein, dass gar nicht nach der Überweisung geschaut wird, sondern nur die Werte relevant sind.

Ich frage mich aber trotzdem, was mein HA damit meinte? Und wie ich mich verhalten soll, falls ich gefragt werden sollte, woraus die erwähnten klinischen Zeichen bestehen: soll ich die Einschränkungen/Beobachtungen aufzählen, die ich hier genannt habe? Oder werde ich dann womöglich nur milde belächelt, weil das 10 andere, allerdings überbesorgte Patienten auch sagen? Wie gesagt, für mich selbst stellen andere Symptome wesentlich größere Einschränkungen dar. Aber alles ist eben auch relativ… Kann es daher gar nicht einschätzen, wie meine Beobachtungen zu bewerten sind. Sind sie nicht vielmehr relativ normal auch für einen schwer kranken Patienten, der keine kardiologischen und pneumologischen Fehlfunktionen hat?

Dummerweise kann ich Freitagnachmittag meinen HA auch nicht mehr erreichen, und Montag ist der Termin.

pNelztiterx86


achso, eine Anermkung zu den Ödemen: Eine Zunahme des Unfangs der Knöchel bzw. Bein aufgrund von Wassereinlagerungen würde ich nicht merken, weil ich dort ständige Ödeme (aber Lymphödeme) habe.

c'ar~men118211970


Hallo Pelztier,

wie ist Dein Termin heute verlaufen? Was hat sich ergeben?

Liebe Grüße, Carmen :)*

p?elz+ti>er8x6


Hey Carmen,

wie es genau bei dem Termin war, schreibe ich später. Nur so viel:

Viel schlauer bin ich jedenfalls nicht.

Habe aber nochmal eine Frage an dich, weil du ja auch zumindest einige Zeit (immer noch?) Probleme bin Luftnot bei Belastung hattest (hast). Da wurde meines Erachtens auch an pulmonale Hypertonie gedacht. Hat die sich eigentlich bestätigt?

Oder hast du eine Lungenerkrankung?

Hast du auch diesen 6min Gehtest absolviert?

Ich habe den gestern gemacht, wobei ich nicht an einem Stück durchgelaufen bin wegen der Muskelschwäche. Ich kam gerade mal auf 115m, was natürlich hauptsächlich der Muskleschwäche geschuldet ist; ich kann nur noch langsam laufen. Ab 70m jedoch fing dann auch die schwere Atmung an; sogar der begleitende Assitenzarzt bemerkte sie, war ja nicht zu überhören.

Am Ende wurde dann Blutdruck und Puls nochmal gemessen; während der Blutdruck sich kaum verändert hatte, war der Puls von 80 auf 100 gestiegen.

Sicher, ich bin untrainiert. Aber insbesondere die Kurzatmigkeit ab 70m finde ich jedenfalls nicht normal für einen dekonditionierten Kranken ohne Herz/Lungenproblem. Und ich liege nicht im Bett oder sonstwo tagsüber, sondern kämpfe mich durch den Tag. Wenn man vll viel den Tag über liegt, mag das auch noch der Fall sein. Aber so...

Wäre nett, wenn du von deinen Erfahrunen berichten könntest.

c=arme^n112z11x970


Hallo Pelztier,

ja, ich habe schon lange Belastungsluftnot, vergleichbar ungefair nach 1,5 Treppenetagen. Ich glaube, es war 2011 als beim Herzkatheter ein erhöhter Lungendruck festgestellt wurde. Ich wurde einige Monate mit Sildenafil behandelt, mit dem es mir, bezüglich der Luftnot, deutlich besser ging, aber nachdem der Lungendruck bei einer Kontrolle wieder in Ordnung war, wurde das Medikament wieder abgesetzt.

Meine Lungenfunktionswerte sind nicht in Ordnung, aber eine Lungenerkrankung in dem Sinne ist mir nicht bekannt.

Den 6min Gehtest habe ich in Berlin, im Rahmen der Myokarditisstudie, 2mal gemacht. Ich kam beide Male bis knapp über 400m, hatte da auch Luftprobleme. Meine Blutdruck- und Pulswerte von damals weiß ich aber leider nicht, da steht nichts im Befund dazu.

Deine Luftprobleme nach nur 70m Gehen finde ich auch nicht normal. Wie geht es denn jetzt weiter?

Liebe Grüße, Carmen :)*

p}e=lz8t\ierx86


Danke Carmen für die Information.

Naja, war ein ziemlich beschissener Tag. Musste schon extrem lange warten (5h), was in meinem Zustand sehr belastend ist. Dannw ren es gerade mal 5 Minuten Echo und 10 Minuten Gespräch. Der NT-proBNP Spiegel ist immer noch erhöht bzw. ist die letzten Wochen gleich geblieben. Trotz deutlich eingeschränkter Schallbedingungen will der untersuchende Arzt beim Echo keine deutliche EF Verminderung festgestellt haben, nur die grenzwertige EF, die schon vor einem Jahr beim Herz MRT festgestellt wurde. Allerdings war damals auch eine erhebliche Diskrepanz zwischen MRT und Echo (was damals immerhin 15-20 Minuten dauerte, weil der Arzt wirklich sorgfältig untersuchte) bzgl. der EF - 15% um genau zu sein. Ich fragte damals den OA, wie das sein könne, und er meinte, dass leider in Einzelfällen MRT und Echo nicht gut korrelieren würden, in der Regel das MRT dann genauer sei. Bei mir könne die Diskrepanz z.b. an den schlechten Schallbedingungen liegen. Z.b. können bei schlechten Schallbedingungen Enddiastole bzw. Endsystole nicht genau/korrekt bestimmt werden, was die Berechnung der EF verfälscht.

Zum Zeitpunkt des MRT hatte ich trotz grenzwertiger EF völlig unauffällige NT-proBNP Spiegel.

Wie auch immer, der Arzt meinte dann, dass eine manifeste Kardiomyopathie im Moment nicht vorliege. Wobei ich den Verdacht habe, dass die hauptsächlich auf DCM abgeklärt haben, so stand es jedenfalls in der Echoanforderung.

Ich fragte dann, woher die Kurzatmigkeit und das Herzrasen schon nach kurzer Zeit kommen könne, die der begleitende Assitenzarzt beim Gehtest auch bemerkt hatte. Aber es hieß nur, dass die Pumpleistung dafür jedenfalls nicht verantwortlich sein könne. Ich meinte dann, ob man nicht noch einmal eine Lungenfunktionsmessung machen könne, da vll die Atemmuskulaturschwäche zugenommen habe, und die die Kurzatmigkeit erklären könne. Daraufhin: ja, Sie können ja einen Termin in der Pneumologie ausmachen.

Ich habe mich nicht wirklich ernstgenommen gefühlt. Das heißt, das ist das falsche Wort. Sie haben natürlich gesehen, dass es mir schlecht geht. Es war aber mehr Desinteresse oder eine gewisse Indifferenz, vielleicht auch basierend auf der Erfahrung, dass sie bei komplexen Fällen eh nichts machen können; demenstprechend wird da auch keine Zeit, Energie und Empathie in diese Patienten investiert.

Und dann ist es ein Problem, dass viele Patienten wohl doch eher zum Übertreiben neigen, und nicht wie ich so sachlich wie möglich die Problematik darzustellen versuchen, was oftmals zu einer Tendenz zur Untertreibung führt. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass man gelackmeiert ist, wenn man nicht jammert.

Wenn ich sage, dass ich kurzatmig werde, dann ist das nicht nur eine subjektive Empfindung von mir, sondern dann ist das tatsächlich so, und ein anderer kann es objektivieren.

Aber den Assitenzarzt, der den Gehtest machte, hat ja niemand gefragt. Der hätte bestätigen können, dass es tatsächliche Kurzatmigkeit und Herzrasen waren.

Bei 90% der Patienten, die in der Ambulanz saßen, fragte ich mich, warum die überhaupt da waren. Bei einigen habe ich den Gehtest mitbekommen; einige sind dem Assitenzart schon fast davongerast, und als sie zurückkamen, war keine Spur von irgendeiner Belastung zu bemerken. Manche wiederum haben ausführlichst jedem, der es hören wollte (oder auch nicht hören wollte) ihre angeblich ach so schlimme Erkrankung geschildert; haben aber ohne Probleme die lange Wartezeit durchgehalten, vergnügt geschwätzt, und sich Kuchen einverleibt. Nun ja....

Die NT-proBNP Spiegel, obwohl sie im März noch völlig normal/niedrig waren, haben sie dann auch abgetan. Klar, es ist nur ein Wert, aber in Verbindung mit der Klinik....ich meine, ich habe mich nie auf eine DCM eingeschossen, dass waren die. Ich bin der Meinung, dass man Symptome untersucht, und nicht nur einzelne Krankheitsbilder abhakt - aber Letzteres ist leider etwas, was in heutigen System zum großen Teil nur noch passiert bzw. passieren kann.

Naja, am Schluss haben sie dann aber plötzlich gemeint, ich solle in jedem Fall wiederkommen zur Kontrolle. Ich fragte dann noch nach einem kardioMRT, ob das evtl Mehrinformationen liefern könne, gerade bei anderen möglichen DD als einer DCM. Naja, sonderlich verstanden, um was es mir ging, hat man glaube ich nicht. Ich zweifle doch gar nicht an, dass es keine DCM ist, nur sollte man bitte nach der Ursache der Beschwerden forschen und diese und die auffälligen Befunde dann nicht einfach als Dekonditionierung im Rahmen der neuromuskulären Erkrankung abtun, nur weil der von ihrer Seite aus einzige Verdacht - DCM - nicht zutrifft.

Ich fragte dann noch, ab wann sie denn ein MRT für eindeutig induziert halten würden, da meinten sie: naja, wenn ihr NT-proBNP Spiegel mal auf 700/800 ansteigt. Daraufhin ich: ja, er war ja vor einigen Wochen bei 738. Sie: achso. ja, aber er ist ja wieder runtergangen. Ich: ja, ich weiß, aber trotzdem muss die deutliche Erhöhung des Wertes im Vergleich zum Ausgangswert ja etwas bedeuten, zusammen mit der Klinik. Seit Anfang Juni war keine NT-proBNP Messung mehr normal, und eine extrakardiale Erklärung für die Erhöhung scheint es nicht zu geben. Es gibt ja auch neben der DCM andere kardiale Erkrankungen, bei denen NT-proBNP erhöht ist, wie z.b. bei der pulmonalen Hypertonie. Daraufhin Stille. Dann: naja gut, wir machen ein MRT.

Ich meinte daraufhin: wenn sie es für Schwachsinn halten bzw. der Meinung sind, dass ich es nur als Beruhigung brauche, dann lassen wir es. So bin ich nämlich nicht. Daraufhin sie: nein, wir machen das, aber nicht jetzt sofort; die Wartezeit für ein MRT beträgt sowieso 4 Monate.

Als jedoch die Sekretärin kam, meinte diese, der nächstfreie Termin sei Mitte November. Da habe ich mich wirklich verarscht gefühlt - anlügen lassen muss ich mich echt nicht. Naja, der Arzt meinte dann zu Sekretärin, dass sei zu früh, und ließ sich für mich einen termin für März geben. Das ist ja "nur" in einem halben Jahr. Ursprünglich war von 3-4 Monaten die Rede. An dem Termin soll dann auch gleich die normale Kontrollvorstellung erfolgen; das haut bei der Organisation sowieso nicht hin.

Insgesamt habe ich mich einfach nur verarscht gefühlt. Nicht so sehr, weil kein eindeutiges Ergebnis herauskam - das ist mal wieder typisch mein Körper. Einfache Diagnosen kennt der nicht. Sondern weil mir das Gefühl gegeben wurde, dass es bei mir im Grunde genommen eh schon egal sei, eine Diagnose würde auch nichts bringen; man will sich mit der Problematik nicht wirklich auseinadersetzen - wahrscheinlich auch, weil keine Zeit dafür vorhanden ist.

Und jetzt versuche ich seit 2 Tagen diese Pneumologie telefonisch zu erreichen, was natürlich nicht funktioniert.

pzel{ztierx86


Carmen, hast du, wenn du die Luftprobleme hast, auch eine gesteigerte Herzfrequenz/Herzrasen?

Bekommst du die Luftprobleme auch beim Gehen in der Ebene nach nur kurzer Zeit, oder erst gegen Ende? Die Luftprobleme merke ich wie gesagt auch, wenn nur 3x unseren 12m Gang hin und herlaufe, das dürften so 70m sein.

Eine Spiroergometrie hat man mir noch angeboten, aber das funktioniert ja bei mir nicht.

Und wie sieht dein Herz im Echo aus?

paelztie!r28x6


Noch etwas vergessen: Bei der Auskultation war wieder ein lauter zweiter Herzton bemerkbar. Und das EKG zeigte eine RsR-Konfiguration in V2, was aber als keine eindeutige Kammerendteilveränderung gewertet wurde, wohl weil die Pr- Zeit nicht verlängert war.

cUarm<en11E211n97x0


Huhu Pelztier,

es tut mir leid, das Du bei Deinem Termin am Montag nicht so richtig weiter gekommen bist. :°_ Jetzt bleibt Dir also eigendlich nur, den Wert weiter kontrollieren zu lassen, zu hoffen, das er nicht weiter ansteigt und auf den Termin im März :-o zu warten. Und was der Auslöser ist, weiß man nicht. Hast Du die Pneumologie denn heute noch erreicht?

Ja, ich habe bei den Luftproblemen auch einen höheren Puls, wobei dieser jetzt endlich insgesamt niedriger ist. Bevor der Hämatologe durchsetzte das ich das Dronedaron wieder nehmen darf, hatte ich einen Ruhepuls von durchgehend etwa 120 und bei geringsten Belastungen dann 140-160. Das Dronedaron war bei bei einem Versuch vor Jahren DAS Medikament was endlich half, nachdem kein Medikament und auch die Ablation es nicht schafften den Puls zu senken. Aber ich durfte es nicht nehmen weil ich kein Vorhofflimmern habe. Jetzt darf ich wieder, habe einen Ruhepuls von etwa 90 und bei Belastungen etwa 120.

Beim Gehen merke ich meine Luftprobleme schon nach kurzer Zeit, schaffe nicht mehr viel am Stück zu laufen, wobei auch die zunehmende Muskelschwäche ihr Übriges tut. Es ist dann anstrengend zu atmen, als wenn mein Brustkorb in einem Korsett eingeengt ist und wird immer mehr, je länger ich laufe. Schon bei kleinen Steigungen kann ich nicht mehr reden beim Gehen. Richtig merke ich die Atemprobleme und das japsen eigenartigerweise aber erst NACH der Belastung. Auch sind dann Unterschenkel und Hände prall geschwollen. Eigendlich kann ich nur in Ruhe richtig "frei" atmen.

Eine Spiroergometrie wurde bei mir gemacht. Die Werte und der viel zu hohe CO2-Wert versetzten die Ärzte in Aufregung, aber da geht es mir wie Dir. Ursache unklar.

Mein letztes Echo wurde im Juli in der Klinik gemacht. Der Befund lautet:

LV und LA leicht dilatiert, übrige Herzhöhlen normal groß. Normale Linksventrikuläre Kontraktionen, EF 56%, DCS 1 Grad, Mapse 11mm. RV gut kontraktil, Tapse 22mm. Myokard nicht verdickt. AK: sklerosierte Taschen, leichte AI. MK: Segelsklerose, geringe MI. TK: Segel zart, Reflux, RVSP nicht fassbar. PK: keine PI, pAT mit 104ms im Normbereich. Kein Perikarderguss.

Mit dem EKG kenne ich mich leider nicht aus. Mein Hausarzt sagt mir immer nur, meines wäre unverändert. ":/

Beim Abhören habe ich zeitweise ein Herzgeräusch und diese Rasselgeräusche über der ganzen Lunge.

Liebe grüße, Carmen

pqelcztdiexr86


Danke für deine Antwort. Nein, natürlich habe ich auch heute niemanden erreicht in der Pneumologie. Vermutlich ist das wieder eine Nummer, bei der kein Schwein rangeht. Sie wurde mir von den Kardiologen aber so genannt.

Und selbst wenn ich dann endlich jemand ans Telefon bekommen sollte, dann ist der Termin in der Pulmonologie vermutlich auch erst wieder in drei Monaten. Und dann wiederum wundert man sich, wie schnell andere Zeitgenossen z.T. Termine bekommen.

Ich habe meinem HA geschrieben; vielleicht kann der nochmal mit dem kardiologischen OA reden bzw. ihm eine Mail schreiben; per Mail scheint er ansprechbarer zu sein. Wenn mein HA vielleicht meine Beobachtungen bestätigt...keine Ahnung, aber mein HA antwortet mir auf meine Frage, was er mit klinischen Zeichen auf der Überweisung gemeint habe, genau das, was ich dann auch letztlich den Kardiologen sagte.

Aus meiner Sicht wäre eine MRT sehr wohl auch schon früher gerechtfertigt, zumindest noch in diesem Jahr. Aber ich weiß nicht, was diese Verarsche sollte wegen des Termins.

Wurdest du mal auf COPD hin untersucht? wegen den Rasselgeräuschen...

hm, bei mir konnte man den Pulmonalatrieren-Druck im Echo gar nicht bestimmen. Aber trotzdem die Schallbedingungen ziemlich mistig waren, will man alles ausschließen können. Bzw. denkt man vermutlich sowieso nur an eine DCM, und die wird es schon nicht sein. Die Schlussfolgerung keine DCM, also keine kardiale Erkrankung, finde ich aber unzulässig. Aber wem sage ich das...

warst du wegen der Muskelschwäche noch einmal beim Neurologen? Wobei es natürlich auch einfach eine Ermüdung sein kann, die bei rheumatologischen/immunologischen Krankeitsbildern oft als Begleiterscheinung auftritt.

pIeMlztxier86


Meine Herzfunktion ist mir eigentlich in meinem momentanen Zustand ziemlich egal. Bzw. sie wäre es, wenn nicht durch eine mögliche Sauerstoffunterversorgung des Gewebes meine seltene schwere Mikrozirkulationsstörung, die extreme Schmerzen hervorruft, noch weiter fortschreiten könnte. Schon jetzt habe ich durch sie quasi keine Lebensqualität mehr. Aber die meisten Ärzte verstehen nichts in Zusmmenhängen, und können nicht mehr denken.

p1elztieurY86


Also, habe gestern dann doch mal zuhause Blutdruck und Puls gemessen, was ich sonst nie mache.

Aber mir ging es vor allem um den Puls nach der kurzen, leichten Belastung durch langsames Gehen. In der Klinik hat der Assitenzarzt nämlich aufgrund einer Verzögerung bei der Blutdruckmessung, welche als erste durchgeführt wurde, erst 1-2 Minuten nach der Beendigung des Tests den Puls (durch Tasten) gemessen. Eigentlich sollte er ja unmittelbar danach gemessen werden.

Ein Puls von 100 erschien mir für das Herzrasen, welches ich hatte, bereits vor Ort etwas zu wenig.

Ich habe also gestern vor der Belastung einen Puls von 85 gemessen. Nach der 5 minütigen Belastung dann 139.

Blutdruck ist denke ich okay, auch wenn der diastolische Druck recht stark ansteigt, was eigentlich weniger der Fall bei leichter Blastung sein sollte. Aber das ist vermutlich noch im grünen Bereich.

Hast du auch einen recht hohen Ruhepuls? der kann bei mir in letzter Zeit auch mal über 90 betragen.

Und dann werde ich (wie jetzt auch wieder beim Echo) gefragt, ob ich aufgeregt sei. Nein, bin ich nicht; ganz gewiss nicht wegen eines Echos.

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