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pro-Bnp-Wert

p&elztiJer86


Danke, Katha. Wir haben schon auch einen Pulsoximeter gefunden; das Problem ist, dass alle diejenigen, die Ohrsensoren haben, ausschließlich im medizinischen Bereich Einsatz finden, und dementsprechend teuer sind, da sie hochwertiger sind als die Standard-Pulsoximeter, die man für den Heimgebrauch recht preiswert bekommen kann. Der Preis fängt bei diesen erst ab 700 Euro an...

kIatShax26


Ja leider, das ist nichts, was man mal so eben kauft. Aber wie gesagt, ich hatte meinen damals leihweise für ein paar Monate, das hat die Krankenkasse bezahlt. Ich weiß nicht, wie das in Deutschland geregelt ist, aber evtl. kannst du mal bei deiner Krankenkasse nachfragen? Vielleicht lassen sie sich darauf ein, wenn sogar dein Hausarzt einsieht, dass es mit normalen Oximetern keinen Sinn macht. Ansonsten einfach mal bei einem Sanitätshaus oder direkt beim Hersteller nachfragen oder noch besser bei einem Unternehmen, dass auf die Heimversorgung von beatmeten Patienten spezialisiert ist. Oft sind die sehr kulant und hilfsbereit, vielleicht könntest du da gegen eine Kaution kurzzeitig ganz unbürokratisch einen ausborgen.

pFelz-tieVr8x6


Morgen habe ich noch einmal einen Termin bei meinem HA. Mal sehen, ob er sich überhaupt noch an sein Angebot erinnern kann nach seinem Urlaub oder es sich zwischenzeitlich anders überlegt hat.

Mit dem Pulsoximeter jedenfalls kommt man bei mir nicht weiter.

Meine Halbcousine ist Sanitäterin und nach einigem Hin und Her hat mein Vater ein Pulsoximeter ausgeliehen bekommen (mein Vater hat nicht so ein gutes Verhältnis zu seiner Halbschwester, daher wollte er erst nicht fragen). Obwohl das Teil also in der medizinischen Praxis verwendet wird und ein ziemlich gutes und modernes Gerät von Nellcore ist, zudem über Ohrsensoren verfügt, versagt es bei mir ebenfalls.

Immerhin zeigt es an, dass die Werte nicht wirklich zu gebrauchen sind - jedenfalls zeigt es ganz oft ein Störsignal aus unerklärlichen Gründen.

Im Handbuch steht, dass selbst bei schlechter Perfusion oder Bewegung des Patienten die Abweichung in der Genauigkeit der Messung lediglich +/- 2-3% beträgt.

Tja, und bei mir war die niedrigste Messung 87% und die höchste 100%. Wolgemerkt am Ohrläppchen (woanders macht es eh keinen Sinn) und die Messungen waren nur 3 Minuten voneinander entfernt und entwed

Wlchen Wert darf ich mir jetzt aussuchen, der stimmt? ??? vermutlich stimmen beide nicht...

p_elztyierx86


Was ich mich auch frage: Ich habe ja Mitte Dezember das KardioMRT.

Soweit ich mich erinnere und auch nach den Informationen, die man im zum KardioMRT finden kann, zu urteilen, muss man mind. 10 Sekunden den Atem anhalten.

Tja, und wie soll das gehen bei mir? Ich kann ja nur noch 2 Sekunden meinen Atem anhalten, wenn ich aufrecht sitze. Wenn ich liege, geht meist gar nichts mehr und ich werde deutlich kurztamig, und nur manchmal kann ich den Atem für eine Sekunde anhalten.

Ich frage mich, ob man das MRT jetzt überhaupt noch machen kann.

k6athas26


Das wird wohl tatsächlich ein ziemlich großes Problem darstellen und ich fürchte, du wirst damit rechnen müssen, dass sie das MRT recht schnell abbrechen oder gleich gar nicht beginnen werden. Vielleicht solltest du mit deinem Arzt jetzt schon mal über Alternativen reden ... die Wartezeiten bei Euch sind ja ein Horror, ich habe hier als stinknormale Kassenpatientin noch nie länger als 1 Woche auf ein MRT gewartet, wenn meine Hausärztin Druck macht, auch weniger.

Beim CT hättest du ja das gleiche Problem, im Echo war das Herz nicht gut darstellbar, wenn ich mich recht erinnere? Vielleicht könnte man das trotzdem noch einmal probieren, evtl. mit Kontrastmittelgabe oder als transösophagiales Echo. Sonst fiele mir nur noch eine Myokard-Szintigraphie ein, wobei man die ja (auch) unter Belastung durchführt - körperliche Belastung kommt aber für dich nicht in Frage und ob bei deiner Kurzatmigkeit jemand eine medikamentöse Belastung durchführen würde...?

Blöde Frage, aber ein Inhalator mit irgendwas bronchienerweiterndem oder eine Atemmaske helfen dir gar nicht, auch nicht kurzzeitig, oder? Wohl nicht, wenn das Problem nicht von der Lunge kommt... ich bewundere dich echt, wie du das erträgst. Ich hatte im Sommer eine schwere Lungenentzündung und massiv Wasser in der Lunge, ich wäre fast durchgedreht durch das Gefühl der Atemnot und es war längst nicht so schlimm wie bei dir.

pfelztiexr86


Komme gerade vom HA. Immerhin hat er mir zugesichtert, dass er mir zu einer BGA verhelfen wird. Er wird das über den informellen Dienstweg machen und die Anästhesisten im Kreiskrankenhaus bitten mir zwischendurch eine BGA abzunehmen.

Bei der zunehmenden Progression und Schwere der Mikrozirkulationsstörung weiß er auch nicht mehr weiter. Entweder meine Finger sind blitzeblau (kein typisches Rynaud), dafür sind die Schmerzen und die Schwellung besser. Oder aber (und das ist leider der häufigere Zustand), meine Finger werden wie die Füße knallheiß, schwellen an und verusachen extreme neuropathische Schmerzen, so dass ich mit meinen Fingern kaum noch etwas tun kann in diesem Zustand. Denkbar wäre aber, dass das, was die Luftproblematik macht, sich auch nicht gerade positiv auf die Durchblutung bzw. die Mikrozirkulationsstörung auswirkt.

Beim CT hättest du ja das gleiche Problem

Keine Ahnung. Meines Erachtens ist die Aufnahmegeschwindigkeit beim CT höher als beim MRT. Allerdings meine ich mich auch zu erinnern, dass beim kardioCT ebenfalls die Luft angehalten werden muss, wenn vll auch ein wenig kürzer als beim MRT. Aber 10 Sekunden (was ja normalerweise auch nicht soo lang ist, manche Atemhaltesequenzen beim MRT sind bis zu 25 Sekunden lang) sind für mich nicht machbar, das ist gewiss.

Allerdings frage ich mich auch, wie die dann ein kardioMRT bei Kleinkindern machen, und das gibt es (allerdings glaube ich nur in speziellen Zentren). Kleinkinder können ihren Atem ja auch noch nicht kontrollieren und werden dann sediert, vermutlich um sie dann mit Überdruck zu beatmen - so kann man ja die Atmung wiederum steuern. Aber so ein Umstand wird sicherlich bei mir nicht gemacht werden, zudem bezweifle ich, dass die das prinzipiell machen können. Da müsste ich schon in ein Kinderherzzentrum gehen, was auch alles andere als einfach ist.

im Echo war das Herz nicht gut darstellba

Ja genau. Ich habe halt durch die Skoliose und die Sternotomie auch wirklich keine günstigen Ausgangsbedingungen. Wenn das Herz dann noch schnell schlägt, ist es offensichtlich aus mit der Aussagekraft des Echos. Auch wenn das nicht jeder Arzt so direkt zugibt wie der Assitenzarzt von der ChestPain Unit. Da wird sich dann eben auch andere Parameter verlassen, die aber bei mir auch unsicher sind, siehe die Puls-Oximetrie.

Bliebe nur das transösophageale Echo, wobei das dann in jedem Fall unter Sedierung gemacht werden müsste, weil ich ja so schon Schluckstörungen habe. Aber ob das jemand machen wird...allenfalls dann, wenn ich jetzt mit arteriellen Punktion nachweisen könnte, dass eine Hypoxie vorliegt.

Blöde Frage, aber ein Inhalator mit irgendwas bronchienerweiterndem oder eine Atemmaske helfen dir gar nicht, auch nicht kurzzeitig, oder?

Ich habe laut des kurzen Lungen-Tests null Anzeichen einer Obstruktion, nur Anzeichen einer leichten Restriktion, die vermutlich der Atemmuskulaturschwäche geschuldet ist.

cTarmheOn1D1h211970


Hallo Pelztier,

sorry, das ich mich erst jetzt wieder melde. |-o Wie geht es Dir inzwischen?

Konntest Du Deinen Hausarzt wegen dem MRT fragen. Ich musste damals auch dabei die Luft immer wieder anhalten und mir ist es sehr schwer gefallen. Insofern verstehe ich Deine Bedenken diesbezüglich. Leider habe ich aber auch keine Idee. ":/ Kannst Du nicht direkt in der Klinik in der Radiologie nachfragen, ob es diesbezüglich eine Lösung gibt?

Ich wünsche Dir alle Liebe. :)* :)* :)*

Liebe Grüße Carmen

pXel,ztierx86


Hallo Carmen,

Kein Problem, du muss dich ja auch nicht immer melden.

Mir geht's unverändert beschissen.

Warte momentan auf die Rückmeldung meines HAs bzgl. Termin für BGA-Abnahme.

Wie ist es bei dir?

Wie sind deine Luftprobleme aktuell?

Wie lange kannst du die Luft denn aktuell anhalten im Sitzen wie im Liegen?

p8elz|tier8x6


Achso: nein, leider konnte ich meinen HA nicht wegen des kardioMRTs fragen. Dafür hat mal wieder die Zeit nicht gereicht. Möglich wäre aber meiner Meinung nach, dass wenn man eine Hypoxie per BGA nachweisen würde, ich Sauerstoff bekommen könnte, was den Atemantrieb bzw. die Atemfrequenz reduzieren könnte. So könnte es dann vll doch klappen mit den 10 Sekunden.

Wie kommst du eigentlich mit der Maske zurecht? Hast du jetzt noch eine Hypoxie?

pLelz5tixer86


sorry, hatte nicht gesehen, dass du mir auf die Frage nach dem Atem-Anhalten in deinem Thread bereits geantwortet hast...

pXelztIieer86


Große Klasse. Mein HA kann offenbar doch nicht so problemlos eine arterielle Punktion arrangieren. Dachte ich mir ja schon, aber er dachte wohl, das geht einfacher.

Muss jetzt bis nächsten Mittwoche warten, wenn er wieder im KH ist.

ppelztDiexr86


Nur der Vollständigkeit halber: Beinahe 6 Monate später und viel weiter bin ich nicht mit der Ursachenfindung der Dyspnoe. Das Herz-MRT lieferte keinen eindeutigen Befund und zwar zudem technisch nicht einwandfrei gelaufen; auffällig war jedoch, dass die Masse und Wand des linken Ventrikels um fast 40% im Vergleich zur Voruntersuchung zugenommen haben.

Aufgrund eines sehr schlechten Spiroergometrie-Befundes, der auf eine Störung im kleinen Kreislauf hindeutet, soll nun ein Rechtherzkatheter gemacht werden. So soll zum einen eine pulmonale arterielle Hypertonie ausgeschlossen werden; zum wird man gleichzeitig indirekt die Drücke im linken Herzen messen und somit auch eine diastolische Dysfunktion des linken Ventrikels ausschließen können. Da sich in den letzten Monaten die EKGs zunehmend verändert haben und die Dyspnoe vor kurzem noch einmal zugenommen hat, steht auch die Frage im Raum, ob es sich um eine restriktive Kardiomyopathie im Rahmen meiner neuromuskulären Erkrankung handeln könnte.

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