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Angst vor einem Herzinfarkt - Habe ich etwas am Herz?

E4hemaliRger Nhutzter (!#5P7301f2f) hat geantwortet


Mich macht halt immer wieder unsicht, dass ich weiß es ist die Psyche und eigentlich unbesorgt bin, dass es was ernstes ist. Und es trotzdem diese Symptome gibt, das macht mir halt Angst. Ich muss mich nicht reinsteigern um symptome zu haben, sie sind einfach aus dem nichts da.

Die Psyche ist auch ernst zu nehmen, sie gehört zu dir wie dein Körper , deshalb ist es auch manchmal so ein Mischmasch und schwer einzuordnen. Ich glaube dir, dass du diese Symptome hast und sie dir Angst machen .

Der Punkt ist, dass auch die Psyche / bei dir diese Angst, solche Symptome verursachen können und dies wiederum zu Angst führt usw. usw. ---eine Spriale .

SDapiexnt hat geantwortet


Es wurde in der Notaufnahme beide Male ein Blutbild gemacht und ich hing am EKG. Komischerweise jeweils nur ein Blutbild, macht man bei Infarktverdacht nicht zwei mit einem gewissen Abstand?

Beim Kardiologen gab es vor ca. 2 Monaten Bel.-EKG, Ultrschall und nun nochmal ein Ultraschall + EKG, außerdem LZ-EKG beim Hausarzt.

aber welche werte wurden bestimmt? und nochmal: was sollen die "eindeutigen anzeichen" im ekg gewesen sein?

S4ap:iexnt hat geantwortet


Wo hast Du den das her? So was kommt vor, sind in aller Regel Diabetes-Patienten.

ich arbeite seit 13jahren in der kardiologie. da habe ich das her ;-D und ja, das kommt vor allem bei diabetikern vor - kann aber nicht selten auch "ganz normale" menschen treffen ;-)

im herzultraschall ist ein kleiner infarkt übrigens nicht unbedingt zu sehen, sondern nur ein solcher, der so grosse areale betrifft, dass es zu eindeutigen wandbewegunsstörungen des herzmuskels kommt - diese sind dann ersichtlich.

tsigeir89x2 hat geantwortet


im EKG wurden ST-Hebungen gesehen. Allerdings vom Sanitäter (glaube es war kein Arzt). Der Arzt im Krankenhaus hat den Hinweis des Sanis auf das EKG auf den ersten Blick abgewunken.

Im Brief steht, dass labortechnisch und EKG technisch ein Infarkt ausgeschlossen wurde. Bestimmt wurde u.A. Troponin T. Und halt das allgemeine Zeug Natrium, Kalium, CK, TSH usw.

EQhemaligOebr Nu&tzer_ ('#4671x93) hat geantwortet


im EKG wurden ST-Hebungen gesehen.

ST-Hebungen alleine machen noch keinen Infarkt. Hängt nicht zuletzt von den Ableitungen ab, in denen vermutete Hebung auftritt und auch in welchem Ausmaß.

Im Brief steht, dass labortechnisch und EKG technisch ein Infarkt ausgeschlossen wurde. Bestimmt wurde u.A. Troponin T

Na bitte. Grünes Licht.

SoaPpiexnt hat geantwortet


ich würde nicht vorschnell "grünes licht" geben, sondern durchaus nochmal bei einem kardiologen nachhaken. eine hebund der st-strecke kann auch durch eine pericarditis verursacht sein oder mal durch hyperkalzämie. du schriebst davon, dass du doch krank fühltest, also einen infekt hattest? auch eine myocarditis kann solche symptome hervorrufen.

E]hemal7igerk Nutzeur (#46x7193) hat geantwortet


Grünes Licht war auf Herzinfarkt bezogen...

SVapi|ent hat geantwortet


achso, ja... in diese richtung bin ich da deiner meinung. ein infarkt wird es wohl nicht sein - aber man sollte möglicherweise noch diagnostik in richtung myokarditis etc betreiben. ist nicht immer offensichtlich. wenn du, te, dir sicher bist, dass wirklich "etwas nicht stimm", schweissgebadet aufwachen und herzstolpern bildet man sich ja nicht ein - dann würde ich da in diese richtung durchaus nochmal nachforschen.

t!igTer89x2 hat geantwortet


naja sicher, dass etwas nicht stimmt bin ich mir nicht. Gerade weil es Beschwerdefreie Momente gibt (wenn ich z.B. abgelenkt bin, nicht alleine bin etc.) aber auch wieder Zeiten wie jetzt wo ich alleine bin, Abends zuhause sitze und es schlimmer ist.

Z.B. habe ich seit einer halben Stunde wieder immer mal wieder Schmerzen in der Brust. ABER nicht dauerhaft, und sie fühlen sich an wie am Knochen / Muskel und ich kann sie glaube ich durch Bewegung provozieren teilweise.

Ich kann es echt nicht mehr sagen was Psyche ist und was nicht. Ich kann mir vorstellen, dass alles Psyche ist weil ich mich sehr reinsteiger und einfach mittlerweile bei jedem kleinen Symptom Angst bekomme. Aber diese Angst eben vor wirklicher Herzkrankheit, insofern kann ich mir auch vorstellen dass es wirklich eine Erkrankung am Herz ist.

Aber da ich nun innerhalb von 2 Monaten bei 2 Kardiologen war, beide EKG + Ultraschall und 1x Belastungs-EKG gemacht haben glaube ich nicht, dass etwas wie eine Myokarditis oder so übersehen wurde.

Ich kann mir echt vorstellen, dass alles nur Panikreaktionen und Angstzustände sind.

Aber trotzdem bin ich oder meine Psyche wohl davon überzeugt es ist etwas am Herz.

J.an7F4 hat geantwortet


Ich kann Dir aus eigener Erfahrung versichern, dass es durchaus möglich ist, sich nur aufgrund von "der Psyche" so zu fühlen, als würde man gleich leblos zu Boden sacken. Und dieses Bin ich herzkrank-Gegrübel macht einen auch wahnsinnig, ja. Kenne ich auch alles bestens aus eigener Erfahrung, Aber dennoch, es ist so.

GWuckyx068 hat geantwortet


Als 'ehemaliger' Herzängstler und fleißiger Forenleser, kann ich Jan nur zustimmen.

Genau die Symptome, wie tiger892 habe und hatte ich auch. Je stärker die Angst umso stärker werden die Symptome.

Beim Kardiologen gab es vor ca. 2 Monaten Bel.-EKG, Ultrschall und nun nochmal ein Ultraschall + EKG, außerdem LZ-EKG beim Hausarzt.

Da hätte eine ST-Hebung auffallen sollen.

Wenn sie aktut beding war, dann hätte sie in der nachfolgenden Untersuchung auffallen sollen.

Eine ST-Hebung kann auch hier durch verursacht werden:

Vagotonie (Syn.: Trophotropie, Parasympathikotonie) bezeichnet einen Zustand des vegetativen Nervensystems, bei dem das Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus in Richtung des Parasympathikus verschoben ist. Daraus ergibt sich ein klinisches Syndrom mit niedrigem Blutdruck (Hypotonie), langsamem Puls (Bradykardie), engen Pupillen (Miosis) und oft kalten Händen und Füßen sowie gelegentlich Antriebslosigkeit. Das Gegenteil der Vagotonie ist die Sympathikotonie.

Der Parasympathikus dominiert in Ruhe und Erholung, er wirkt aktivierend auf die Organe des Verdauungssystems und entlastend auf das Herz. Ausdauertraining fördert die Vagotonie. Dies macht sich zum Beispiel in niedrigen Pulswerten bei Sportlern bemerkbar. Bei trainierten Menschen ist die Vagotonie nicht krankhaft, sondern eher förderlich und protektiv wirkend

Sprich durch Angst.

tXige+r892 hat geantwortet


Ich hatte am Wochenende nochmal ein LZ-EKG über 48 Stunden, in dem Zeitraum traten eigentlich keine Beschwerden auf. Lediglich ab und an war ich etwas schlapp bzw. hatte leichte Kreislaufprobleme.

Was nun noch dazu kommt ist, dass ich seit ca. einer Woche total schlapp bin, teilweise trotz viel Schlaf das Gefühl habe totmüde zu sein und einfach nur noch schlafen zu wollen.

Habe mich zwischendrin auch ein paar Tage krank gefühlt, dann wieder besser, seit heute fühle ich mich total krank. Fühle mich als fallen mir gleich die Augen zu, bin schlapp, müde, schwitze, mir ist warm (habe kein Fieber laut Thermometer).

Habe nun nach einem fast Beschwerdefreien Wochenende wieder ständig das Gefühl mein Herz schlägt schwer und als wäre es etwas beklemmend in der Gegend.

Kann es vielleicht doch eine Herzmuskelentzündung sein?

Hatte vor 1,5 Wochen ein Herz-Ultraschall, da war alles ok. Sport oder so habe ich auch seit langem nicht gemacht und mich in letzter Zeit auch nicht überanstrengt.

Doch nur ein "normaler" Infekt?

Eghemalige]r Nu%tzera (A#393x910) hat geantwortet


Im Rettungsdienst machen die nur das EKG mit der 3er-Ableitung und kein richtiges 10er-EKG. Von daher ist die ST-Hebung nicht wirklich beurteilbar.

S8haIrky9 hat geantwortet


Hallo Tiger,

genau das gleiche hatte ich auch ;-D Ich kann jetzt nur darüber lachen, weil es ganz klar eine Herzphobie ist. Es ist aber nicht nur die Psyche die das verursacht sondern auch die körperlichen Symptome. Bei mir war das jedenfalls so, Psyche und Symptome haben sich gegenseitig hochgeschaukelt und gestützt.

Was du machen kannst, das hat jedenfalls mir geholfen:

1. Geh mal ein großes Blutbild machen und frage deinen Arzt wie dein Kaliumspiegel ist. Schaue das du Mineralwasser trinkst welches mehr als 20mg/L Kalium hat. Seit ich das mache, habe ich keine Herzstolperer. Sobald ich das Wasser für 3 Tage weg lasse habe ich ca 20 Stolperer am Tag die so stark sind das sie mir fast den Atem nehmen. Dann kommen die Zweifel und die Angst.

2. Lass dich beim 2. Kardiologen einweisen und mach einen Komplettcheck! Sehr unwahrscheindlich das 2 Kardiologen etwas übersehen.

3. Das drücken in der Brust, könnte auch ein Röhmheldsyndrom sein oder auch hervorgerufen durch falsches Sitzen. Hol dir ein Sitzkissen (Sisselfit) welches dich zwingt gerade zu sitzen wenn du am PC bist. Lass auf jeden Fall ne Magenspiegelung machen. Ich hatte Gastritis und Speiseröhrenentzündung und Reflux Krankheit ( hab ich immer noch) und keiner hats gemerkt. Das brennen der Speiseröhre hab ich als Herzsymptome interpretiert genauso wie die diffusen Empfindungen im Solarplexus Bereich.

4. In deinem Alter einen Herzinfarkt zu bekommen ist seeeeeehr unwahrscheinlich. Per Ultraschall kann ja mal dein Doc die Halsschlagader prüfen ob Verkalkungen vorliegen, aber das is sehr unwahrscheinlich in deinem Alter.

Mehr fällt mir nichts ein , ich wünsch dir gute Besserung und mach dir keine Sorgen!

Ach ja, meide Glutamat und Kaffee wenns geht :) Mir hilfts.

S\chnyatti-x8 hat geantwortet


Ich sage nur

1. Herzultraschall/echogramm - negativer Befund

2. Nuklearmedizin in Ruhe - negativer Befund

3. Nuklearmedizin bei Belastung - negativer Befund

4. rotes Asthmaspray verschrieben bekommen, 6 Monate lang täglich Schmerzen

5. Herzkatheter-Untersuchung - Stentimplantationen - Zweigefäßbeteiligung, mehrere Hinterwandinfarkte

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