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Mutter mit tiefer Beinvenenthrombose - Ärzte unfähig?

rEoxyx22 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben!

Bei meiner Mutter wurde eine tiefe Beinvenenthrombose im Krankenhaus per Ultraschall festgestellt.

Zu meiner Mutter:

52 Jahre, 165 groß, 53 kg schwer, keine Raucherin, bewegt sich viel, leichter Bluthochdruck, leicht erhöhtes Cholesterin, nimmt die 3 Monatsspritze.

Im Krankenhaus wurde wie gesagt der Thrombos per Ultraschall festgestellt. Ihr wurden die Thrombosestrümpfe und Medikamente verschrieben und sie wurde wieder heimgeschickt.

Keine Blutabnahme, keine Frage nach Risikofaktoren - ob sie raucht, Pille nimmt, ...

Nur eine Magen-Darmspiegelung wurde angeordnet und ein Termin beim Gyn.

Jetzt nimmt sie aber:

3x1 Daflon 500mg

und

2x1 Xarelto 15 mg

So - jetzt hemmt Xarelto aber den Gerinnungsfaktor im Blut.

Meine Mutter war heute wieder im Krankenhaus um nachzufragen, ob sie die Medikamente vor der Magen- Darmspiegelung nicht absetzen müsste wegen dem Risiko zu Verbluten.

Die waren ziemlich schroff zu ihr und meinten nur "Wenn wir Biopsieren müssen und sie stark bluten müssen wir uns halt irgendetwas überlegen." - Toll, das nimmt einem natürlich die Angst.

Warum eigentlich eine Magen-Darmspiegelung? Kann mir das jemand erklären?

LG, Roxy

Antworten
J/ulexy hat geantwortet


Also bei mir wurde damals die Magenspiegelung vor der Gabe eines oralen Blutverdünners gemacht, um zu gucken, ob der Magen ok ist, nicht dass da etwas blutet, was durch den Blutverdünner schlimmer wird... (hatte anfangs Marcumar, mittlerweile aber auch Xarelto. 2x 15mg ist übrigens nur die Anfangsdosis, nach einiger Zeit geht man normalerweise auf 1x 20mg) @:)

djkesxt hat geantwortet


Das mit den Risikofaktoren usw hat auch keine Eile, jetzt gehts ja erstmal darum den Thrombus wieder aufzulösen, Risikofaktoren sind dann für das "wie lange Prophylaxe" interessant, das wird aber frühestens in 6 Monaten ein Thema werden.

Eine Magen-Darmspiegelung macht man wahrscheinlich um zu schauen ob dort "alles in Ordnung", also zB keine Geschwüre im Magen sind, die unter Xarelto bluten könnten und daher gefährlich werden könnten.

Aber mich wundert dass deine Mutter nicht bei den Ärzten nachgefragt hat, mich würde zumindest ein Satz zum "warum" interessieren wenn ich zur Magen-Darmspiegelung müsste.... :-p

Die Spiegelung kann man durchaus unter Xarelto machen, Biopsieren muss man dann vermutlich im Einzelfall entscheiden.

Alles Gute euch.

r]ox'yx22 hat geantwortet


danke für eure infos!

ja, mich hats auch gewundert, dass meine mutter nicht nachgefragt hat.

aber sie meinte sie war so verdattert.

können thrombosen eigentlich auch "einfach so" auftreten, ohne sonderliche risikofaktoren wie übergewicht, rauchen, pille, tumore, ...

J1ulexy hat geantwortet


Vielleicht hat sie eine angeborene Gerinnungsstörung. Das kann man bei einem Hämostasiologen testen lassen.

Und ist die 3-Monatsspritze nicht auch mit Hormonen? Also sowas wie die Pille? ":/

rToxyx22 hat geantwortet


ja, in der dreimonatsspritze sind natürlich auch hormone.

ws. wird eh das der grund gewesen sein.

wollte nur fragen, ob sowas auch aus dem nichts kommen kann.

danke

XXenovbinSe hat geantwortet


können thrombosen eigentlich auch "einfach so" auftreten

Ja, bei mir kamen die wie aus dem Nichts. Hab nur mit dem Nuva verhütet, andere Faktoren hab ich nicht außer dass mein Vater auch Thrombosen entwickelt hatte, das hab ich qusi "geerbt".

Liegt das bei Euch vielleicht auch in der Familie?

Lasst mal generell die Gerinnung testen wie Juley schon geraten hat.

r9oxey22 hat geantwortet


Werden wir machen! Danke!

MXug uet hat geantwortet


Der Termin beim Gynäkologen und die Magen- darmspiegelung wird auch im Rahmen der Ursachenforschung erfolgen

Eine "spontane" Thrombose ohne nennenswerte Risikofaktoren kann auch als ein Symptom einer malignen grunderkrankung entstehen,

Wollte dir damit keine Angst machen

Man darf dies nur nicht außer Acht lassen

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