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Atemnot und Zuckungen kurz vorm Einschlafen

aQnoxnymoUusx13 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

nach langer Google-Recherche habe ich immer noch keine Antwort auf mein Problem gefunden.

Letztes Jahr im Herbst war ich beim HNO Arzt, da ich beim Schlafengehen keine Luft bekam und permanent "wachgerüttelt" wurde. Nach einem Allergietest wurde (wie in meiner Kindheit bereits) eine Hausstaubmilben- und Pollenallergie bei mir diagnostiziert. Laut eines kleinen Geräts, welches meinen Schlaf analysiert hat (an meinem Arm und Finger, habe den Namen vergessen), habe ich zu dem Zeitpunkt einen sehr unruhigen Schlaf gehabt. Ich habe ein entsprechendes Anti-Milben-Bettlaken bestellt und mir wurde Rhinivict nasal 0,05mg verschrieben. Dies habe ich 2-3 Wochen morgens und abends genommen und mir gings bis etwa Ende des Jahres wieder besser.

Seit Anfang 2015 sind die Probleme allerdings wieder da. Sie haben mich zunächst nur wenig gestört, weil nach einpaar Mal aufgrund von Atemaussetzern eine "Zuckung"/ automatisches "Aufstehen" aus der Liegeposition konnte ich einschlafen (oder ich nahm Vividrin Akut). Mittlerweile ist es aber deutlich schlimmer geworden. Unabhängig davon, ob ich viel lüfte, viel an der frischen Luft bin, Staub wische, ein SOS Nasen-Duschen-Spray verwende, ob ich bei mir zuhause oder irgendwo anders (auch an deutlich staublastigeren Orten) schlafe, das Problem tritt immer wieder auf. In meiner Kindheit wurde bei mir eine Nasennebenhöhlenentzündung diagnostiziert, allerdings treten diese Probleme bei mir ausschließlich nachts beim Einschlafen auf - tagsüber atme ich tadellos. Mit Einschlafen meine ich nicht das Schlafen an sich, denn wenn ich einmal eingeschlafen bin, wache ich erst morgen früh wieder auf.

Vor etwa drei Wochen habe ich mir wieder Rhinivict nasal 0,05mg aus der Apotheke geholt. Eine Woche lang konnte ich gut schlafen. Danach - obwohl ich es immer noch, auch aktuell, einnehme - hat es nicht mehr geholfen. Vividrin Akut und andere Nasensprays helfen auch nur bedingt (ich kann sie zweimal oder dreimal verwenden (dabei immer nur ein Stoß pro Nasenloch), aber es hilft nur sehr kurzzeitig, und wenn ich nicht "ganz schnell" einschlafe, habe ich wieder Atemprobleme). Mein Psychologe meint, dass dies nicht psychisch, sondern physisch bedingt ist. Einen Termin beim HNO Arzt habe ich erst in knapp drei Wochen. Wirklich heftig und nervtötend sind die Symptome seit etwa zwei bis drei Monaten geworden, und ich hätte bereits im Juli einen Arzttermin gehabt. Ich habe diesen allerdings abgesagt, weil ich für etwa einen Monat psychisch völlig zerstört war (Suizidalität etc.), mittlerweile kann ich mich aber wieder meinen Einschlafproblemen widmen.

Zu den exakten Symptomen: da ich psychisch bedingt ohnehin unter Einschlafproblemen leide (Gedankenflut usw.), bin ich meistens 1 bis 2 Stunden wach und kann die Atemprobleme "beobachten". Wenn ich nicht sehr müde bin, kommen sie später, als wenn ich sehr müde bin. Genauer gesagt treten sie genau dann auf, wenn ich kurz davor bin, einzuschlafen. Meine Nase füllt sich verstopft an (allerdings sehr weit hinten) und ich konzentriere mich "automatisch" stärker auf meinen Herzschlag. Irgendwann kommt dann eine "Zuckung". Ich bewege mich ruckartig (in die Sitzstellung oder einfach nach vorne), ich "presse" reflexartig Luft aus meiner Nase, ich hole tief Luft und meine Entspannung schwindet. Sobald ich mich wieder entspanne (dank des autogenen Trainings, das ich durch meinen Psychologen gelernt habe, geht das recht schnell), geht das wieder los. Manchmal ist es wirklich extrem (heftige ruckartige Bewegung und Ringen nach Luft), manchmal ist das nur eine ganz kleine Zuckung/ Luftaufnahme. Viele meiner Symptome lassen sich mit einer Schlafapnoe vergleichen, allerdings passiert dies nur kurz vorm Einschlafen, sobald ich anfange abzuschalten und alle Anspannungen zu lösen (und dies spricht widerum gegen eine Schlafapnoe). Kurzzeitig dachte ich, es hat was mit meinem Herzen zu tun, aber in der Regel wird es nur minimal schneller (von 1 Schlag pro Sekunde auf 1,5 Schläge pro Sekunde) und ich verspüre keine Schmerzen in der Brust. Es gab nur zwei wirklich extreme Fälle in den letzten Monaten (einmal nach solch einer Zuckung war mein Herzschlag so schnell wie nach einem Sprint und einmal hatte ich über viele Stunden asthmatisches "Wispern").

Könnt ihr mir sagen, was ich bis zu meinem nächsten Arzttermin dagegen tun kann? Sind immerhin noch fast drei Wochen.

Und hat das laut den Symptomen mehr was mit "Einschlafmyoklonien" oder mehr mit Allergie/ mit einer Schlafapnoe zu tun? Das erste liest sich im Internet viel harmloser als das, was ich habe, und gegen meine Allergie habe ich wirklich schon alles versucht.

Liebe Grüße

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