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Hypochonder oder was enrstes

Bven>ji8x8 hat die Diskussion gestartet


Hallo Communitiy, ich hoffe mir kann jemand von euch zu etwas raten, oder hat ähnliches erlebt, was ich jedoch nicht hoffe. Letzten Dezember hatte ich eine Mandelentzündung, anfangs bin ich noch ins Training gegangen, da ich mich nur etwas krank gefühlt hatte, im Fitness ist mir dann ein paar mal schwarz vor den Augen geworden, ich habe dann eine Trainingspause eingelegt und wollte eigentlich zu Hause auskurieren, mein Chef hatte aber rumgemacht, dass ich kurz vor Weihnachten nicht "einfach ausfallen" könnte und bin trotz Fieber und allem arbeiten gegangen (Logistik). Heiligabend und Neujahr habe ich gerade noch so mit der Familie rumbekommen, dafür lag ich den halben Januar zu Hause auf der Kouch und konnte mich kaum auf den Beinen halten. Am Anfang habe ich es auf die Erkältung geschoben, als ich dann aber zum Hausarzt bin, wegen Rezept, hatte mich dieser in die Klinik geschickt, wegen Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung. Es wurde ein Herzkatheter gemacht, dabei wurde Geweben entnommen, während der Untersuchung kam es zu einer "ventrikulären tachykardie?" welche mit Medikamenten behandelt wurde. Ich musste knappe 5 Wochen in der Klinik bleiben, davon war ich eine Woche auf der Intensiv. Währenddessen kam es immer wieder zu Herzstolpern und Herzrasen, welches man laut Ärzten überwachen soll, auch nach der Entlassung. Februar März und April war ich dann krankgeschrieben und fing mit ner Physiotherapeutin langsam an mich kontinuierlich zu steigern, wohne bei meinen Eltern und nahe der Klinik, weswegen ich nicht in eine Reha oder ähnliches wollte. Im Juni ist es dann passiert, ich bin auf der Arbeit gewesen, mache jetzt nur noch halbtags Büro, alles andere ist mir noch zu heftig. Ich stand extrem unter Stress, war die ganze Zeit schon unruhig gewesen und hatte Herzrasen und stolpern, ich hatte dann versucht meiner Psychotherapeutin anzurufen, wurde mir angeraten, da ich seit der Herzmuskelentzündung ziemlich ängstlich und hypochndrisch war, diese war aber nicht erreichbar und ich versuchte einige Entspannungstechniken, welche aber nicht funktionierten, da mir dann auch schwindelig wurde, bat ich einen Arbeitskollegen mich nach Hause zu fahren, untergwegs rief ich meinen Hausarzt an und dieser meinte, dass ich wohl eine Panikattacke gehabt hätte, solle aber kurz vorbeikommen und EKG schreiben, das tat ich, war aber unauffällig, er schrieb mich dann auch für zwei Tage krank und ich blieb zu Hause. Am nächsten Tag selbe Geschichte wieder, Herzrasen, Schwindel, Angst, Zittern, dachte natürlich wieder an eine Panikattacke, nahm mein "Notfallmedikament" gegen Panik, da es nicht mehr auffhören wollte und bin raus an die frische Luft, nach ein paar Metern wurde mir dann übel und ich wollte mich setzen, ging aber nicht mehr. Im rettungswagen kam ich langsam zu mir und mir wurde gesagt, dass wieder eine ventrikuläre tachykardie gehabt hätte und eine verlängerte QT Zeit hätte, weswegen ich jetzt in die Klinik muss. In der Klinik wurde ich dann nochmal auf den Kopf gestellt, im Ultraschall konnte man sehen, dass noch eine geringfügige herzinsuffizienz vorhande wäre, aufgrund des verlängerten QT (letzte Messung um die 550ms) und der ventrikulären Tachykardie wurde mich dann ein ICD eingebaut und Ende Juni konnte ich dann wieder nach Hause. Bin kaum noch draußen unterwegs, fast nur noch zu Hause, arbeit hatte ich gekündigt und bin quasi Stammgast bei einem Psychiater und Hausarzt. Vor ein paar Wochen hat es angefangen erst hat meine Brust etwas gejuckt, dachte noch an die Narbe, hausarzt meinte hat damit nichts zu tun, mittlweile geht es mir nur noch schlecht, schmerzen in der brust, wieder erhöhte temperatur, allgmeines krankheitsgefühl, immer wieder herzrasen und stolpern, liege fast nur noch im bett rum, fühle mich total abgeschlagen, als ob ich krank wäre, habe aber keine schnupfen oder sonst etwas, einfach nur total schlapp, bis auf die temperatur meinte mein psychiater am telefon, es könnt eine depressive phase sein und ich sollte meine medikamente anpassen, ich weiß einfach nicht mehr weiter, fühle mich wie im dezember...

Antworten
C5inUdereMlla6x8 hat geantwortet


Das ist eine ganz schön üble Geschichte - und deine Psyche kommt da auch nicht mit, wie die Panikattacken zeigen. Bekommst du psychotherapeutische Hilfe oder kannst du welche bekommen? Der Psychiater verschreibt lediglich Medis? (Jedenfalls klingt es so).

Hast du das Gefühl, die Ärzte übersehen etwas?

Warum hast du dich so zurückgezogen und gehst kaum noch raus?

H`absc2hAua hat geantwortet


Hallo Benji88,

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