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bevorstehende Bypass op bei 75 jährigem

EJlviXrax670 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin neu im Forums und habe ein gewisses Anliegen.

Mein Vater ist 75 Jahre alt und bekommt am Dienstag 3-4 Bypässe.Zur Op Technik weiss ich Bescheid.Meine Freundin Ist Ärztin und hat es mir erklärt.Möchte Sie nur nicht dauernd nerven,weil sie hat zur Zeit selbst viel um die Ohren.

Mein Dad ist in einem relativen gutem Zustand ausser dass er im Moment Angstattacken bekommt und dies noch verschlimmert.

:-(

Kann mir jemand berichten,wie gefährlich es in diesem Alter ist zu operieren?

Todesrate?

Gesundheitszustand nach der Op?

Wäre sehr dankbar dafür

Lg

Antworten
m0u|sicuxs_65 hat geantwortet


Relativ häufig sind bei älteren Menschen [[http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Viele-aeltere-Patienten-sind-vom-Durchgangssyndrom-betroffen-_arid,143157.html Verwirrtheitszustände ("Durchgangssyndrom")]] nach OPs. Darauf kann man sich gedanklich ja schon mal vorbereiten. Ansonsten würde ich es einfach mal auf mich zukommen lassen.

B/en>i(taB. hat geantwortet


Wie meinst Du das mit Todesraten? Soll man raten, wieviel Leute aus kardiologischen Kliniken nicht mehr nach Hause kommen?

Du fährst Kopfkino. Siehst Tote. Schau doch lieber mal, wieviel Menschen nun tatsächlich aus kardiologischen Abteilungen wieder entlassen werden, um die Rehas zu bevölkern. wo man oft warten muß, weil da gar nichts frei ist. Und Tote nehmen die nicht auf.

Und denk mal logisch. Würde man ab einem bestimmten Alter keine Operationen überleben - warum sind dann solche Menschen in Krankenhäusern, wenn die solche Leute für den Leichenkeller "schlucken" würden...

Die Gefahr, dass Dein Vater ohne OP eher zu den Kandidaten zählt, die eine echt schlechte Chance hätten - auch logisch.....

Also denke an die Zeit, die er wieder fitter sein kann als ihn hier mit schlechten Energien über Sterbe-/Todesgedanken zu übergießen....

Mein bester Bekannter, 86, hat vor 3 Jahren 4 Bypässe bekommen, der leitet einen Verein, immer noch und mit viel Lebenslust....

Und ja, ich habe eine persönliche Todesrate. Mein Freund aus den 90er Jahren :)D , nicht mal 50, meinte, so eine Op sei in seinem Alter nicht notwendig, obwohl sie ihm dringend angeraten wurde. Er fiel einfach tot um.

SGchmi.dtMi70 hat geantwortet


Grundsätzlich sollte eine OP in dem Alter bei gutem Gesundheitszustand kein Problem sein.

Ich glaube nicht, dass das Sterberisiko in dem Fall wesentlich höher ist als bei einem 50jährigen.

In einem Vortrag über Endoprothetik sagte neulich der Prof., dass es durchaus 90jährige Patienten gebe, bei denen der Allgemeinzustand besser sei als bei manch 50jährigem...Ging um die Frage, bis zu welchem Alter operiert werden könnte. So pauschal lässt sich das offenbar nicht beantworten.

Das wird schon alles gut gehen... @:)

Aqndyd160471 hat geantwortet


mein vater hat vor 3 jahren ,mit 80, 3 Bypässe bekommen...tja vorige Woche ist er mit dem Fahrrad mal eben 30 Kilometer zum mayonaise holen gefahren(eine tour ,wohlgemerkt) weil er sich eh noch etwas bewegen wollte.10 Kilometer Spaziergang ist fast schon Kurzstrecke für ihn.

topfit und macht so manchem 40+ einiges vor an ausdauer.

wenn dein vater einen ordentlichen allgemeinzustand hat ist das eine solide Ausgangsbasis.

EhlvHir`a67x0 hat geantwortet


Danke für die tollen Beitäge.Kopfkino ist bei mir aufjedenfall dabei.Klar, ist ja auch keine Blinddarm Op.

Mein Onkel ist vor 3 Jahren in der gleichen Klinik operiert worden.Er hatte auch Bypässe bekommen.Während der Op bekam er einen Schlaganfall und verstarb nach paar Tagen.Die Ausgangssituation war aber anderst.Er hatte am Bei Durchblutungsstörungen.Das Bein hätte wahrscheinlich amputiert werden müssen.

DESHALB vllt.auch diese großen Ängste.Danke nochmals

E%lviBra6x70 hat geantwortet


Ist vllt. medizinisches Personal im Forum?

E lvxigra6x70 hat geantwortet


Danke nochmals für die Beiträge.Op ist gut verlaufen und ist heut von der Intensiv auf die normale Station verlegt worden :)^

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