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Komisches Herzklopfen(Herzr. störung, Herzstolpern, Herzklopfen)

K,iCrHiGtxo hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich habe seit 2Monate probleme mit meiner Psyche und sämtliche symptome gehabt.(Vor 2 Monaten hatte ich eine Panikattacke)

Am 20.September 2015 ging es mir dann besser. Am 24.September 2015 hatte ich ein Belastungs EKG, nach dem Belastungs EKG wurde mir sehr schwindelig(dabei Herzrasen,Übelkeit) und ich bin fast in ohnmacht gefallen(treibe seit 3 jahren sport)

Seitdem leide ich wieder unter den gleichen symptomen: Herzklopfen(durchgehend spürbar), übelkeit, schwindel

seit gestern: hatte ich einmal herzstolpern seitdem habe ich unterschiedlich herzstolpern oder komisches herzklopfen.

Ich bin keine Nacht mehr zur ruhe gekommen und habe nur Angst davor herzstolpern zu bekommen und allmählich umzufallen, ich bleibe immer solange wach bis ich vor müdigkeit einschlafe, dabei leide ich noch unter Brust stechen, arm steche, flaues gefühl im bauch.(Herzneurose?)

Jetzt zu diesen "komischen" auftretenen herzklopfen, und zwar kommen sie immer wann sie wollen, es klopft einmal ganz stark als wenn mein herz gegen die rippe knallt dann bekomme ich ein komisches gefühl(könnte man als gänsehaut beschreiben) das mir über den oberkörper zum hals raus kommt, es ist wirklich eklig. Ich kann nur noch sitzen bin unruhig und warte nur darauf das es wieder kommt, und es kommt immer wieder es hört nicht mehr auf, was ist das?! Helft mir! Sind das Herzrhythmusstörungen ?!

Und das schlimmste ist: Ich kann sie vorhersehen, ich fühle es einfach wenn son herzschlag wieder kommt und mir den hals hoch krabbelt und dann dieses kribbelige gefühl in dem körper, es ist furchtbar, wer kann so leben? Ich achte durchgehend nur auf meinen puls manchmal denk ich mir "scheiß drauf ich will nur noch tot sein dann hab ich die symptome nicht mehr".

Bitte helft mir was ist das? Sind das nur einfache Herzrhythmusstörungen??

Nochmal: Es folgt ein Herzschlag, ein kribblen krabbelt mir den hals hoch, dann füllt das kribbeln meinen gesamten brustkorb.

Langzeit EKG vor einem Monat = Alles perfekt gewesen

Antworten
Evhemal+iger Ngutzer X(#46Y9x485) hat geantwortet


Das klingt ganz stark nach Panikattacken und Hyperventilation (kribbeln im Körper).

Was sagt denn Dein Hausarzt dazu?

Deine Herzangst, die Du durch den Tod deines Vaters entwickelt hast, tut natürlich ihres dazu.

Das solltest Du so früh wie möglich therapeutisch angehen. Sonst kommst aus dem Teufelskreis nicht mehr raus.

J!an'74 hat geantwortet


Du hast sicherlich die "typische Symptomatik", dass Deine Angst und Anspannung den Adrenalin-Pegel so erhöhen, dass es zu solchen Herzaktionen kommt. Organisch bist Du anscheinend ja völlig gesund und gefährlich ist das auch nicht, bis auf die Tatsache, dass die Angst Dich langsam wahnsinnig macht und Dein Leben arg einschränkt.

Kbirixto hat geantwortet


Ich habe noch am 9. ein ultraschall des herzens (Echokardiografie), aber ehrlich gesagt geht es mir langsam auf die nerven ich hab jetzt seit 2 monaten innere unruhe , herzklopfen, schwindel, schweißausbrüche. Jetzt kommt dieses Herz problem dazu. Meistens hab ich Todesängste. Und ich zweifel langsam daran das dass wirklich nur Psyche ist, kommt mir unwahrscheinlich vor. Wenn es "Psyche" sein sollte wie kann ich dagegen angehen ohne therapeutische hilfe?

JIan7x4 hat geantwortet


Mit 2 Monaten bist Du echt blutiger Anfänger ;-). Manche machen da 20 Jahre oder länger so.

Doch, das ist wirklich alles nur "die Psyche".. bzw eher halt die ganzen Streßhormone und so.

wie kann ich dagegen angehen ohne therapeutische hilfe?

Klar verinnerlichen was Sache ist

- es ist nur die Psyche

- es schadet Dir nicht

- keine Schonung notwendig

- kein Vermeidungsverhalten sondern Konfrontation

- allgemein sonst im Leben Streßpegel runterfahren

Du wirst auch Deine allererste Attacke vor 2 Monaten nicht ohne Grund gehabt haben. So ne Panikstörung hat meist Ursachen.

und freunde Dich damit an dass das keine Kleinigkeit ist die schnell wieder weggeht. Meistens ist so eine Panikattacke eine einschneidende Veränderung im Leben. Nichts ist mehr so wie vorher. Das geht nicht von heute auf morgen wieder weg, fürchte ich.

KIiritxo hat geantwortet


Wie soll ich bei diesen Symptomen auf konfrontation gehen, diese symptome schränken alles ein, wenn sie schon in ruhephasen auftreten. Bei der kleinsten bewegung hab ich herzrasen und starkes herzklopfen, wie soll man da auf konfrotation gehen. Aber gut..

Ich muss das so schnell wie möglich hinter mich bringen, ich kann so nicht leben, meine ganze persönlichkeit hat sich schon geändert, und ich glaube wenn das so weiter, das ich nicht mehr zu meinem alten ich finde.

J{anx74 hat geantwortet


Wenn die Symptome allzu schlimm sind könntest Du eine Weile vielleicht Betablocker nehmen, aber konfrontationstechnisch ist das natürlich kontraproduktiv.

Wie ist das mit Sport?

KLir"itUo hat geantwortet


Ich hab ja geschrieben das ich beim belastungs ekg atemnot bekommen habe und dadurch meine 2. panikattacke resultiert ist, das war alles andere als schön. seitdem vermeide ich es mich in sportlichen aktivitäten zu bringen, oder überhaupt zu laufen.

Früher habe ich vor dem ganzen zeug hier. 3-4 Jahre Sport gemacht (fitnesscenter),Kraftraining,Konditiontraining. Sehr intensiv.

Ich versuche mich seitdem meine bewegungen so langsam und vorsichtig wie möglich auszuführen.

KOi ritxo hat geantwortet


Betablocker muss der arzt entscheiden, und die sind immer pingelig

Jban7x4 hat geantwortet


Du hast aber nicht geschrieben bis wieviel Watt Du beim EKG gekommen bist. Atemnot bei 50 watt ist was anderes als bei 300 ;-)

Ich versuche mich seitdem meine bewegungen so langsam und vorsichtig wie möglich auszuführen.

sowas kenn ich auch.. das Gefühl "wenn ich was überhastetes tue, wird mein Herz zu gefährlichem Gehüpfe angeregt". ist aber alles quatsch. wirklich komplett. Das Gefühl ist furchtbar, ja, es ist total bizarr, der Feind im Brustkorb, aber alles nur selbstgemachtes hineingesteiger. Dir passiert dadurch nix, wenn Dein Herz laut Arzt organisch gesund ist. Das kann das alles problemlos ab.

KAirixto hat geantwortet


Ich weis jetzt nicht wirklich bei wieviel watt aber es war die letzte stufe und die schwierigste.

Danke für deine Worte, sie beruhigen mich wenigtens ein wenig. Auch wenn das symptom(herzstolpern,herzklopfen oder rasen) aus zufall wieder kommt und ich sofort wieder an alles zweifel.

J/anx74 hat geantwortet


Wenn Dus beim Belastungs-EKG bis zur schwierigsten Stufe (das muss ja wirklich ne Menge gewesen sein) geschafft hast, bist Du unter Garantie nicht herzkrank, ausserdem ist das wohl auch eine Belastung, wo die Symptome danach (schwindel, Luftnot, erschöpfung) durchaus mal auftreten können.

Mir gings auch so wie Dir - auch diese ganzen Symptome, auch das Gefühl, dass ein normales Teilnehmen am leben nicht mehr möglich sein wird. Vermutlich kannst Du Dir gar nicht vorstellen, dass Du mal in der Disco oder auf nem Konzert warst, und hältst das nun für undenkbar.. aber ich kann auch berichten, dass ich es geschafft hab, das alles hinter mir zu lassen und wieder alles machen zu können und mich wieder ganz normal und fit und stabil zufühlen.

Allerdings hab ichs auch wieder zurück zur Angst geschafft, grad gehts mir auch nicht so gut. Zu viel Streß grad.

Du hast "nur" Angst vor den Symptomen, das heizt sie halt an. Allerdings ist es auch nicht so dass die Symptome verschwinden wenn Du beschließt, keine Angst mehr vor ihnen zu haben. Die allgemeine Verspannung und der Streßpegel sind so hoch dass das ne weile dauert. Da muss man dann konsequent bleiben und durch.

Für mich hat Konfrontation "Salami-Taktik" gut funktioniert. Kleine, nicht zu krasse Herausforderungen, schritt für schritt ausbauen.

Kdiritxo hat geantwortet


Ja also es war schon schwer zu treten auf dem rad, dann bekam ich langsam atemnot und dann hat er noch eine stufe höher gemacht und es wurde schlimmer ich hab auch schon gut geschwitzt.

Was ist die "Salami-Taktik" ?

J\a=n74 hat geantwortet


Hat der Arzt denn auch was zur Auswertung von dem Belastungs-EKG gesagt? Oder nur "alles ok"?

Was ich an Deinen Beiträgen ganz interessant finde - Du beschreibst das was ich auch verspüre, nämlich Empfindungen, die man im Grunde nicht beschreiben kann. Seltsam, bizarr, anderen leuten offenbar unbekannt, man würde sie gerne in Worte fassen aber es geht nicht wirklich.

Salami-Taktik.. Naja wenn Du große Angst vor was hast, dem halt annähern. Wenn Du Angst hast, in den Supermarkt zu gehen, ganz hinten zur Fleischtheke, dann halt erstmal überhaupt zum Supermarkt hinfahren. Dann vielleicht zur Tür gehen, vielleicht auch ein paar Schritte hinein, aber nicht gleich "voll reinstürzen" sondern so dass Du merkst, Du kommst an die Schwelle wo die Angst und die Symptome kommen, und dann lässt Du das zu und gehst ein Stück weit weiter, und merkst wie langsam die Symptome anfluten und bleibst da aber stehen und erträgst sie. Dann hast Du eine "moderate Konfrontation" die man gut ertragen kann, die aber auch dazu beiträgt, dass man nach und nach angstfreier wird.

Immer bis an die Schwelle gehen wo Du weisst "einen Schritt weiter, und die Angst kommt" und dann halt noch einen kleinen Schritt weiter.

KvirVitXo hat geantwortet


Ah okay verstehe.

Ich sitz seitdem eh nur noch zuhause und unternehme nichts mehr, irgendwie kann man so nichts genießen einfach, nur im bett bleiben und warten bis alles vorrüber ist. aber vielleicht geh ich das falsch an, das ich nur zuhause rumhänge.

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