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Schwindel seit 9 Tagen, viele andere ungeklärte Beschwerden

A?dexla hat die Diskussion gestartet


Guten Tag,

eigentlich weiss ich nicht so genau, wo ich diese Diskussion reinschieben sollte! Zur Info: Bin 26, und weiblich.

Hier ist mal eine Auflistung meiner Beschwerden, die ich seit 9 Tagen habe:

- Schwindel: zunächst 2-3 Tage eher unterschwellig (etwas unsicher auf den Beinen, Benommenheit), dann 2-3 Tage stärker (unsicherer Gang (wie als ob Boden uneben wäre), teilweise auch im Sitzen sehr ausgeprägter Schwindel, kurzzeitiges Schwarzwerden vor den Augen), seit gestern wieder Besserung ca. wie am Anfang

- Niedriger Blutdruck/Puls:

107/63 Puls: 58

101/62 Puls: 56

98/56 Puls: 64

104/51 Puls: 60

- Sehr ausgeprägtes Kältegefühl, Zittern

- Kribbeln an den Extremitäten, besonders extrem an den Händen

Ich war bereits beim Arzt und der hat einen gutartigen Lagerungsschwindel festgestellt. Ich bin aber nicht sicher, ob das tatsächlich eine richtige Diagnose ist. Erstmal wird mir bei diesen Lagerungsmanövern nicht wirklich mehr schwindlig als sonst und warum sollte ich bei Lagerungsschwindel denn die anderen Symtome haben?

Ich muss dazu sagen, dass ich eine ganze Reihe von anderen Erkrankungen habe bzw. auch bislang sehr seltsame, ungeklärte Beschweden.

Medikamente nehme ich:

- Euthyrox 50 mg wegen Hashimoto

- BisoHexal 2,5 mg wegen Herz-Rhythmus-Störungen/zu hohem Puls

- Sertralin: 25 mg, habe ich vor 3 Wochen abgesetzt (langsam über Monate hinweg)

Weiterhin habe ich folgende, bislang nicht eindeutig zuordenbare Symtome:

- Atemnot bzw. starkes Engegefühl im Hals -> nach ewigem Suchen wurde mir dann Sertralin verschrieben, die Atemnot war danach weg!

- immer wieder auftretende Herz-Rhythmus-Störungen; bei Geburt WPW-Syndrom; in Kindheit keine Probleme mehr, mit einsetzen der Pupertät ständige Leistungsverschlechterung, Kreislaufzusammenbrüche; dann wurden Rhythmusstörungen (Extrasystolen) festgestellt, die in 2 Ablationen behandelt wurde, seitdem treten sie nur noch vereinzelt tageweise auf, nach Ablation war der Ruhepuls viel zu hoch (ca. 100)

- seit Pupertät stätige Gewichtszunahme, besonders stark in den letzten 5 Jahren; nach dem Essen tritt sehr häufig sofort ein Kribbeln in den Oberschenkeln auf, die Haut spannt sich unangenehm und fühlt sich warm an

Kann sich da jemand einen Reihm drauf machen? Woher kommt der Schwindel in den letzten Tagen? Hat jemand eine Idee/Vorschlag, woher meine anderen Beschwerden kommen könnten?

Vielen Dank für jede Hilfe schon im Voraus!

Antworten
m>uhk3uhR2k


Was für eine Art von Schwindel hast du denn? Einen Drehschwindel, bei dem du dich kaum auf den beinen halten kannst, der aber besser wird, wenn du deinen Kopf längere Zeit nicht bewegst? Das wäre dann nämlich vermutlich der Lagerungsschwindel, bzw. fast alle Schwindelarten die vom Ohr kommen zeichnen sich durch Drehschwindel aus.

A;dela


Hi,

ne es macht eben kaum einen Unterschied aus, ob ich meinen Kopf bewege oder nicht. Ich habs ja geschrieben, beim Arzt wurde dieser Lagerungstest gemacht..aber mir ist dadurch nicht erheblich viel schwindliger geworden. Die Art von Schwindel kann ich jetzt gar nicht genau beschreiben, es ist halt mal besser, mal schlimmer. Mich dreht es schon irgendwie, aber ich hab auch gleichzeitig so ein Schwächegefühl im Körper...

m?uh,kuxh2k


Würden denn Benommenheitsschwindel passen, oder Schwankschwindel oder ist es schon eher ein Drehen?

A`dKela


Am ehesten vielleicht Schwankschwindel...das ist aber wirklich schwer zu sagen, weil es ja auch unterschiedlich stark ist.

ajprHil45


Ich denke das deine Werte der SD mit der Euthyrox neu eingestellt werden müssen und die Dosis angepasst werden muss. Wenn die Werte der SD nicht mehr optimal eingestellt sind kan sich das eben in Schwindel, Herzrhytmusstörungen usw. äußern. Schwindel kann aber auch durch die HWS ausgelöst werden.

L6uxpo7x49


- Atemnot bzw. starkes Engegefühl im Hals -> nach ewigem Suchen wurde mir dann Sertralin verschrieben, die Atemnot war danach weg!

Aufgrund welcher Diagnose wurde denn das Sertralin verschrieben und wie lange hast Du es genommen ?

Die Atemenge - und das sie mit Antidepressiva verschwindet - klingt nach einem Angstsymptom.

Auch Schwank- oder Benommenheitsschwindel kann durch Angst entstehen und der zeitliche Zusammenhang zum Absetzen des AD würde ebenfalls dafür sprechen.

(Mit den übrigen Dingen kenne ich mich leider nicht aus.)

AgmputJierxt


Gibt es Aktuelle Schilddrüsen-Werte ?

wenn nicht würde ich mir beim Arzt welche bestimmen lassen (TSH , Ft3 und Ft4 )

liest sich sehr danach als sei die SD nicht richtig eingestellt .

A(delxa


Hallo,

also die Schilddrüse wurde im Januar kontrolliert und die Werte sind schon seit Jahren stabil. Jedenfalls hat im Januar alles gepasst. Zudem habe ich die Ryhthmus-Störungen schon viel länger und es wurde ausgeschlossen, dass diese durch die Schilddrüse verursacht werden, weil eben die Werte immer mit den Tabletten gepasst haben.

Das Sertralin hab ich wegen der Atemnot bekommen. Das war nur ein Versuch von meinem Arzt, weil ich schon alles mögliche ausprobiert habe und nichts geholfen hat.

Ich hab jetzt gestern, nur aus Neugier, das Sertralin wieder genommen (kleine Dosis wie vor dem Absetzen). Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es daran lag, weil sich die Nebenwirkungen des Sertralins bis diese Woche gehalten haben, obwohl ich es vor 3 Wochen schon abgesetzt hab. Diese Woche habe ich dann gemerkt, dass die Nebenwirkungen langsam nachlassen...da ist mir das in den Sinn gekommen, dass es womöglich an dem Absetzen liegen könnte. Und siehe da...gestern Nachmittag hab ich 25 mg genommen, am Abend gings mir besser, kaum Schwindel mehr und heute ist alles wie verflogen! :-| Bin einerseits froh, aber schon auch erschrocken...wie soll ich das jemals absetzen, wenn man davon solche Absetzerscheinungen bekommt?

m~uhkuxh2k


Bei hartnäckigen Absetzsymptomen habe ich mal was von einer Dosisreduzierung von 10% alle 6 Wochen gelesen.

Ich selbst setze mein AD bspw. seit 2 Monaten ab, obwohl ich es auch nur 2 Monate genommen habe.

mUu:hkuih2xk


Achso ich lese gerade du hast es schon über Monate abgesetzt. Aber warum nimmst du dann von jetzt auch gleich direkt wieder die volle Dosis? Das ist schon etwas heftig, sprich da mal besser mit deinem Arzt drüber.

L@up=o74x9


Bin einerseits froh, aber schon auch erschrocken...wie soll ich das jemals absetzen, wenn man davon solche Absetzerscheinungen bekommt?

Das ist in der Tat nicht ganz einfach, gerade weil es auch schwierig ist, Symptome der "Grunderkrankung" (die bei Dir anscheinend weder diagnostiziert ist noch therapeutisch behandelt wird ?) und sogenannte Absetzsymptome zu unterscheiden.

So wie es aussieht, solltest Du das Anitidepressivum zunächst weiter einnehmen, aber auch irgendwann den Ursachen der Symptome nachgehen.

A6dexla


Hi,

das ist ja nicht die volle Dosis. Als ich das Medikament von meinem Arzt verschrieben bekommen habe, habe ich auch mit 25 mg angefangen und dann sogar relativ schnell (innerhalb von 1-2 Monaten) auf 100 mg aufgestockt. Seit Sommer letzten Jahres nehm ich nur noch 50 mg, seit ca. Juni diesen Jahres 25 mg, seit Mitte August hab ich es dann abgesetzt (natürlich alles in Absprache mit meinem Arzt). Weil ich eben den Verdacht hatte, dass der Schwindel durch das Absetzen kommt, hab ich eben 25 mg genommen, ich kam jetzt nicht auf den Gedanken, dass das zu viel sein könnte, schließlich hab ich das ja damals bei der Einführung auch so gemacht.

Ich muss auch sagen, ich habe keine Ahnung was für eine "Grunderkrankung" dahinterstecken könnte. Ich habe eben diese Atemnot, die vor allem Abends auftritt und die mit Sertralin weg war, egal bei welcher Dosis. Evtl. sollte ich erwähnen, dass der Arzt (Psychiater), der mir Sertralin verschrieben hat, bei mir Asperger-Autismus diagnostiziert hat. Ich kam aber auf meine eigene Initiative hin zu ihm, da ich mir schon über Jahre hin ziemlich sicher war, dass das bei mir vorliegt...das sind aber alles Symtome, die nichts mit Depressionen oder Ähnlichem zu tun haben (z.B. Gesichtsbildheit, kein Verständnis für Ironie, kein Interesse an Freunden, keine Spontanität, ausgeprägte (ungewöhnliche) Spezialinteressen, Eßstörung (esse immer das Gleiche) usw.). Ich war und bin aber völlig zufrieden damit, es stört mich z.B. keineswegs, dass ich keine Freunde habe. Das ist also wohl nicht so einfach bzw. unmöglich herauszufinden, wieso das Sertralin die Atemnot stoppt.

Auf jeden Fall habe ich meinen Arzt kontaktiert und ihm den Sachverhalt beschrieben. Ich gehe aber mal davon aus, dass dieser Schwindel tatsächlich eine Absetzerscheinung ist, da ja auch gleichzeitig mein Blutdruck ziemlich niedrig war.

a$ras chnia,_l=evaxna


Das hört sich sehr nach Absetzsymptomen des Sertralins an. Ich hatte bei meinem AD-Wechsel (ausschleichen, einschleichen) auch starken Schwindel, Brain-Zapps (so stromartige Blitze im Kopf) und Kribbeln im Körper.

Das kann etwas länger andauern......

mzuhk<uhx2k


Naja dann ist es ja noch nicht so lange her, dass du es komplett abgesetzt hast. Und das soll ja der schwerste Schritt sein. Gibt es das eventuell in noch geringerer Dosis? Kann man es vll. nur alle zwei Tage nehmen? Frag am besten mal deinen Arzt danach. Ein Medikament das nicht hilft weiterzunehmen wegen der Absetzsymptome halte ich nicht für sinnvoll.

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