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Folgen durch Passivrauchen?

I/cemoSonx25 hat die Diskussion gestartet


Hallo, meine Eltern rauchen schon immer - sehr viel. Ich bin heute 23, wenn ich meine Eltern besuche rauchen beide ohne Rücksicht vor mir bzw. direkt neben mir. Seit ca. 2 Jahren wohne ich in meiner eigenen Wohnung, besuche meine Eltern aber noch regelmäßig. Soweit ich es erahnen kann haben meine Eltern auch in meiner frühen Jugend vor mir geraucht oder im gleichen Zimmer. Wie es als Kleinkind war kann ich nicht genau sagen oder mich dran erinnern.

Seit ich ausgezogen bin rieche ich den Rauch an meinen Eltern umso mehr und seither bitte ich sie in meiner Gegenwart nicht zu rauchen bzw. ich gehe in 9/10 Fällen selber weg. Warum? Meine Mutter nimmt mittlerweile etwas Rücksicht, aber mein Vater umso weniger... Er raucht eigentlich pausenlos, nur beim Essen z.B. nicht. Ist er aber fertig wird die Zigarette direkt angemacht. Ob ich dann noch esse ist ihm egal... Nach langen, teils leider heftigen, Streitigkeiten raucht er nicht mehr wenn ich esse - ansonsten aber immer - egal wo...

Jetzt zur Frage: Kann ich durch das starke Passivrauchen jetzt schon "Schäden" haben? Wenn ja welche?

Ich leide unter vielen Allergien (u.a. Gräser, Tiere, Haustaubmilben und einige Bäume bzw. andere Pollen) - runderherum etwa 15 Allergien, ich habe das mit 13 oder 14 testen lassen. Zu der Zeit hatte ich erstmals Atemprobleme, tränende Augen, laufende Nase und Niesanfälle... das hat sich während der ganzen Jahre extrem gesteigert. Außerdem huste ich "gelegentlich" - ein paar mal pro Tag, obwohl ich keine Erkältung oder ähnliches habe.

Ich leider oft unter Kopfschmerzen oder starkem Druck.

Ich schlafe bei meinen Eltern sehr unregelmäßig, in meiner Wohnung dagegen gut. Klar durch Stress oder ähnliches schlafe ich auch dort mal nicht gut, aber es überwiegt das schlechte Schlafen bei meinen Eltern sehr deutlich.

Noch in der Grundschule wurde bei mir eine Konzentrationsschwäche festgestellt. Deswegen war ich auch ein paar Jahre in Gruppen- und Einzeltherapie, um zu lernen wie ich damit umgehen kann. Es hat minimal geholfen, mehr geholfen habe ich mir aber selber durch eigene Erfahrung und eigene Konzentrationstrainings. Mittlerweile weiß ich wie und was ich tun muss um meine Konzentration effektiv zu nutzen und wann die Konzentration einfach "aufgebraucht" ist.

Außerdem habe ich seit etwa 4 Jahren zu hohen Blutdruck (meine Eltern haben ihn beide auch) und dafür kriege ich schon Medikamente. Ich bin leicht übergewichtig, aber nicht so sehr, dass mein Blutdruck so hoch sein könnte/dürfte. Außerdem habe ich eine Schilddrüsenunterfunktion, weil laut den Ärzten ein Teil meiner Schilddrüse nicht mehr funktioniert oder so. Auf dem Ultraschall war ein Teil dunkel, wohl durch eine Infektion oder ähnliches. Ich bekomme dafür ebenfalls Medikamente und seither ist die Schilddrüse gut eingepegelt.

Desweiteren habe ich Angst vor Krebs. In meine Familie sind einige Krebsvorfälle gewesen. Mein Opa (väterlicherseits) hatte Schilddrüsenkrebs und diese wurde ihm entfernt - er lebt mit starken Medikamenten einigermaßen problemlos. Beide Eltern meiner Mutter sind an Krebs gestorben. Er an Darmkrebs und sie an Brustkrebs. Durch Rauchen oder auch Passivrauchen soll sich ja das Krebsrisiko steigern... Es gibt ja so einen Gentest den man machen kann, ich hatte mal überlegt bei meinen Hausärztin nachzufragen was der kostet und ob sich sowas bei mir lohnen würde.

Antworten
EjhemaClige1r 8NutzerU (#467=193)


Durch Rauchen oder auch Passivrauchen soll sich ja das Krebsrisiko steigern...

Bevor du dir wegen Krebs den Kopf zerbrichst, würde ich mir mal eher Gedanken um deine Atemwege machen. Besprich das ganze mal mit deinem Hausarzt. Das Passivrauchen Folgen hat, kann man nicht verneinen. Wann und wie diese auftreten sind zum Teil doch recht unterschiedlich.

Fje.


ch leide unter vielen Allergien (u.a. Gräser, Tiere, Haustaubmilben und einige Bäume bzw. andere Pollen) - runderherum etwa 15 Allergien, ich habe das mit 13 oder 14 testen lassen. Zu der Zeit hatte ich erstmals Atemprobleme, tränende Augen, laufende Nase und Niesanfälle... das hat sich während der ganzen Jahre extrem gesteigert. Außerdem huste ich "gelegentlich" - ein paar mal pro Tag, obwohl ich keine Erkältung oder ähnliches habe.

Das könnte durchaus mit dem Passivrauchen zusammenhängen - auch wenn sich Gewissheit bezüglich des ursächlichen Zusammenhangs in (d)einem speziellen Fall nie wird erreichen lassen.

Bei den anderen Dingen denke ich eher weniger an einen Zusammenhang zum Passivrauchen.

Das Krebsrisiko ist gewiss erhöht, aber bei weitem nicht so, als wenn du selber rauchen würdest.

Die Kinder vollzuqualmen, war früher "normal" - ist aber ziemlicher Mist.

Nun bist du alt genug, mach dich halt rar, wenn man keine Rücksicht auf dich nimmt.

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