» »

Anämie

qWuac!ksalUbxerei hat geantwortet


Nun ja, drei Blutspenden in ca. vier bis fünf Monaten sind meines Erachtens für eine Frau einfach zu viel, zumal Frauen innerhalb eines gesamten Jahres nur maximal viermal spenden sollten, um eben nicht in eine(n) chronische(n) Eisenmangel(anämie) zu geraten.
Das MCHC ist übrigens bei (Eisenmangel-)Anämien oft nur leicht verändert oder normal (berechnet sich ja aus Hämoglobin/Hämatokrit), wichtiger sind MCV und MCH, die hier ja typisch verändert sind. Klar könnte auch eine andere Ursache dahinter stecken, aber eine Eisenmangelanämie scheint aktuell bei der gegebenen Konstellation und Vorgeschichte die wahrscheinlichste Diagnose zu sein, ansonsten kann man immer noch weiterschauen.
TE, lass die Blutkontrolle machen. Ein Problem ist jedoch, dass der Ferritin-Wert durch die aktuelle Einnahme von Eisenpräparaten nicht ganz verlässlich ist, optimalerweise wird eine Kontrolle erst nach einer ein- bis zweiwöchigen Einnahmepause durchgeführt (und "eigentlich" auch erst nach zwei bis drei Monaten Substitution). Aber die Blutbild-Kontrolle ist natürlich jetzt schon wichtig, gut möglich, dass die Werte sich durch die Substitution bereits verbessert haben.

p<elz&tier8x6 hat geantwortet


Das MCHC ist übrigens bei (Eisenmangel-)Anämien oft nur leicht verändert oder normal

Ja. Das trifft aber nicht zu, wenn der HB derart tief liegt; dann ist auch das MCHC in der Regel deutlicher erniedrigt.

qguac9k*salHberxei hat geantwortet


Aber nur, wenn der Hämatokrit höher ist als bei der TE (wegen Hb geteilt durch Hkt). Im Fall der TE läge ja eine Kombination aus Eisenmangel (falls es so ist) und stattgehabtem "Blutverlust" vor.
Aber einigen wir uns doch darauf, dass bei einer Eisenmangelanämie theoretisch beides möglich ist (MCHC normal oder erniedrigt). ;-)
Und nun lassen wir Dich, bapfy, lieber mal in Ruhe mit diesen verwirrenden Dingen, die Dich sehr wahrscheinlich gar nicht interessieren, und hoffen, dass es eine einfach zu behebende Anämie ist.

bEapxfy hat geantwortet


Doch, das interessiert mich sehr! Vielen Dank für eure Hilfe!

Ich warte jetzt die Blutkontrolle ab und sprech meinen Arzt noch mal drauf an. Wenn sich was ergibt meld ich mich natürlich!

Danke,

bapfy

pDePlztiexr86 hat geantwortet


Ich würde aber bei einer Kombination aus Eisenmangel und Blutverlust erwarten, welche den Hb innerhalb dieser kurzen Zeit halbierte hätte, dass der RDW recht groß ist. Er ist aber nur minimal erhöht; bei einer reinen Eisenmangelanämie ist er normalerweise höher, außer bei einem fortgeschrittenen Stadium einer Eisenmangelanämie, wenn wirklich fast alle Erythroztyen klein sein. Für ein solches Stadium ist der Zeitabstand aber eigentlich zu kurz.

Bei einer Blutungs-Anämie dagegen ist der RDW hoch.

bMapfxy hat geantwortet


Und was vermutest du jetzt, Pelztier? Nichts von beidem?

pGelztiferC86 hat geantwortet


Ich meine nur, dass man mit den Werten keine Aussage treffen kann.

Man braucht zusätzliche Werte, insbesondere Retikulozyten.

bga\pfxy hat geantwortet


Ok. Danke!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH