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8 Wochen nach Krampfader OP weiterhin Krämpfe

R?alxf756 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

mir wurde vor ca. 8 Wochen eine tiefe Vene per Stripping Methode entfernt, da diese 1cm groß war und regelmäßig Schmerzen und Besenreiser verursachte. Dies betraf beide Beine und ist wohl erblich bedingt. Zu meinen Angaben: Ich bin 24 Jahre, männlich, 1,90 groß und wiege ca. 80 KG.

Nach der Diagnose vor ca. 3 Monaten wurden mir vom Arzt Kompressionsstrümpfe aufgezwungen, welche den typischen Krämpfen im Alltag entgegenwirkten. Bis zur OP war ich völlig schmerzfrei, da ich die Strümpfe auch ohne Ausnahmen trug.

Nach der ersten OP des rechten Beines hatte ich übliche Schmerzen nach einer OP (Blaues Bein und angeschwollen). Rechts deutlich mehr Schmerzen als momentan nach der zweiten OP (linkes Bein vor 3 Wochen).

Nach 5-6 Wochen kamen die Krämpfe im rechten Bein zurück. Der Arzt riet mir die Strümpfe mal auszulassen, was ich auch tat. Nach 1-2 Wochen wurden die Krämpfe wieder schlimmer, wodurch ich nach Absprache mit dem Arzt die Strümpfe wieder trage. Trotz Strümpfe wurden die Krämpfe seit ca. 10 Tagen nicht besser. Letzte Woche war es nach einem Arbeitstag + 1h Autofahrt sehr schlimm, sodass ich fast ins Krankenhaus fahren wollte. Nun lege ich das Bein so oft wie es geht hoch und es ist auszuhalten. Dennoch sind die Krämpfe vorhanden.

Meine Frage ist nun, ob das normal sein kann, da die Ursache doch bereits behoben sein soll...Das macht mir etwas Sorgen. Ich habe Angst, dass durch den Eingriff noch mehr Venen betroffen sind. Der Arzt spielt das Thema allerdings runter und sagt wir warten den Ultraschall in 5 Wochen ab.

Hat einer von Euch ähnliche Erfahrungen?

Kann das normal sein und bedeutet nicht gleich, dass neue Venen "kaputt" sind, die jetzt sogar trotz Strümpfe Krämpfe verursachen?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

Gruß,

Ralf756

Antworten
REalfA75x6


Hallo Zusammen,

gibt es wirklich niemanden, der Erfahrungen dahingehend hat?

Das Problem besteht weiterhin...

Gruß,

Ralf756

sevenlOaudexl


Hallo,

ich bin Sven, 36 und mir wurden Januar-

und Februar 2017 in 2 OP's an meinem linken Bein Krampfadern operiert. Vorher ebenso im Januar noch Weichteiltumore im Oberschenkel links, wobei Einer bösartiger Natur war.

Na ja, jedenfalls habe ich mich bereits 2014 am Bein rechts einer Krampfader-OP unterzogen und nun habe ich mir nach der Erledigung am zweiten Bein erhofft, dass ich keine Krämpfe mehr haben werde.

Leider ist es bei mir auch das Gegenteil.

Besonders nach "normal harten" Arbeitstagen ist es so, dass ich nachts von extremsten Oberschenkelkrämpfen links oder/und rechts aus dem Schlaf gerissen werde.

Wer nicht weiß, wie sich Oberschenkelkrämpfe in etwa anfühlen, kann ich nur sagen, dass ich mir bei diesen Schüben lieber in beiden Beinen Wadenkrämpfe wünschen würde.

Durch den Schmerz der Krämpfe bin ich so gereizt, dass ich gegenüber meiner Frau dann auch extrem aggressiv reagiere, wenn sie bspw. nachfragt was wieder los sei.

Oft halten die Krämpfe 5-10 Minuten Ankündigung am Folgetag habe ich in beiden Beinen dadurch auch Muskelkater.

Ich nehme trotzdem täglich 3 x 1 Magnesium-Brause ein und esse Bananen.

Manchmal bin ich so derart deprimiert darüber, dass ich Zeit damit vergeude über den Sinn des Lebens nachzudenken.

Erblich bedingt leide ich unter Krampfadern, sowie Faktor 5 Leiden Mutation. Dadurch erlitt ich seit meinem 16. Lebensjahr mehrere Thrombosen, 2 Lungenembolien. Zuletzt hatte ich eine Thrombose nach der letzten OP im Februar und daraus gesultierend eine Lungenembolie. Thrombose und LE trotz Einstellung mit Clexane 80+20mg unter Falithrom-Pause.

2005 bin ich dem Tod das erste mal von der Klippe gesprungen, als in einer mehrstündigen NOT-OP meine damals schwerst entzündete Gallenblase entfernt wurde (also nicht nur die Steine, sondern die ganze Gallenblase).

Kurz noch folgende Info zu mir:

- seit ich lebe habe ich NOCH NIE geraucht

- kein Alkohol

- ebenso noch nie Drogen genommen

- mittlerweile mehrfacher Papa

- Hauptverdiener (auch wenn ich wahrscheinlich SOFORT Frührentner werden könnte, kann ich es mir NICHT erlauben.)

- Naturprodukte, wie Kürbiskerne (Magnesium) bereits längerfristig probiert

Vielleicht kann mir hier noch irgendjemand helfen. :-(

m|usicuxs_65


Vielleicht steckt (u.a.) ein Vitamin-D-Mangel dahinter? Das ist jetzt nur eine Mutmaßung von mir... aber lasse mal den Vitamin-D-Spiegel im Blut überprüfen, der Laborwert heißt 25-Hydroxy-Vitamin-D.

Anstreben würde ich wenigstens 30 ng/ml, besser 40 bis 50.

Bzen=itDaxB.


Krämpfe müssen ja nicht durch einen Magnesiummangel hervorgerufen werden.

Bei mir hilft nur Limptar. Ist verschreibungspflichtig.

Und man kann Krämpfe auch ohne jegliches Venenleiden haben. EinZusammenhang muß da gar nicht bestehen. Es krampfen ja die Muskeln zusammen, nicht die Venen.

Bei Krampfadern versackt ja eher Blut wegen nicht funktionierender Venenklappen....

sevenl-audexl


Guten Morgen und vielen Dank für die ersten Antworten!

Vitamin D - Mangel besteht auch und wird gedeckt mit 1 Kügelchen Dekristol 20.000 I.E. alle 3 Wochen.

Ich bin kein Arzt, aber kann man da jetzt Vitamin D schon 'ausschließen'?

Thema MUSKELN macht Sinn.

Und darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.

Da ich als Glasreiniger in der Gebäudereinigung tätig bin, arbeite ich sehr viel auf Leitern und überwiegend auf Hebebühnen. Je länger die Bühnen werden, bzw. je 'ausgefahrener', umso mehr muss ich mit den Beinen das Schwanken ausgleichen.

Dann ist es aber auch so, dass ich speziell in den Wintermonaten weniger Arbeit habe und mehr Zeit habe, Zuhause zu arbeiten. Wenn ich die Arbeit zu Hause dann 'weglasse' geht es tatsächlich und ich habe eher keine nächtlichen Oberschenkelkrämpfe, aber Haus und Hof macht sich nicht von alleine und ich will mit dem Bau auch mal zum Ziel kommen und da denke ich nur wenig daran die Arbeit zu Hause wegzulassen.

Ich werde das Medikament Limptar mal bei meinem Hausarzt ansprechen.

Ich hoffe ich darf es nehmen, denn als Falithrom-Dauerpatient (Lebenslangtherapie), höre ich öfter mal 'oh das können sie nicht in Kombination mit Blutverdünnung einnehmen'.

":/

meus/icus_x65


Vitamin D - Mangel besteht auch und wird gedeckt mit 1 Kügelchen Dekristol 20.000 I.E. alle 3 Wochen.

Eine sehr "vorsichtige" Dosierung.... Normalerweise sollte es bei erwiesenem Mangel eine "Anfangstherapie" geben, bei der ca. 200.000 bis 360.000 IE (entsprechend 10 bis 18 Kügelchen Dekristol) innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums (etwa 2 bis 7 Wochen) eingenommen werden. Die Dosierung richtet sich u.a. nach der Schwere des Mangels und dem Körpergewicht - schwergewichtige/fettleibige Menschen brauchen meist mehr als andere.

Nach der Anfangstherapie reicht meistens eine "Erhaltungsdosis" im Bereich zwischen (umgerechnet) etwa 1.200 und 4.000 IE pro Tag, wenn keine ausreichende Vitamin-D-Bildung durch Sonnenbestrahlung erfolgt.

Welchen Vitamin-D-Laborwert hattest Du denn, und wann war die Messung?

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