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Schwaches Herz oder anderes Problem

slebaqstien8x99 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir helfen. Meinem Vater geht es nun schon seit mehreren Monaten gesundheitlich sehr schlecht und keiner kann mir/uns sagen woran es liegt (jedenfalls nicht die die Ursache)

Gemäß Arzt sammelt sich Wasser bei ihm im ganzen Körper an und das Herz ist zu schwach um es abzupumpen (bzw. das Wasser übt Druck auf das Herz aus und erschwert seine Arbeit). Das Ergebnis ist, dass er bei jeglicher körperlicher Anstrengung außer Atem ist, selbst einfaches Laufen ist kaum noch möglich. Außerdem führt das Wasser dazu, dass seine Füße aufgehen.

Nun stellt sich mir die Ei/Henne Frage. War zuerst das Wasser oder das Herz (Arterien sind übrigens alle frei), bzw. was ist die eigentliche Ursache dafür? Die Wassertabletten die er bekommt sind keine wirkliche Hilfe (leider beschränkt sich die Behandlung im Wesentlichen darauf). Sie haben Nebenwirkungen und das Problem wird dadurch nicht behoben.

Ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir helfen könntet. Eventuell hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht

oder hat Vorschläge woran es liegen könnte. Falls ihr das nicht habt, evtl. kennt jemand einen Spezialisten der weiterhelfen könnte.

Das Problem ist so gravierend, das ich Angst habe, dass das Herz das nicht mehr lange mitmacht.

Danke vorab an euch.

Antworten
q1u_acksadlberxei


Dass Du sehr besorgt bist, kann ich gut verstehen. Wie alt ist denn Dein Vater? Wurde er kardiologisch gründlich untersucht? Was bekommt er außer Wassertabletten an Medikamenten?

BRenigtaxB.


Was sagt die Klinik, ggf. Uniklinik?

m}usicQus_x65


Die Wasseransammlungen heißen Ödeme. Ausführliche Erklärungen z.B. [[http://www.internisten-im-netz.de/de_was-sind-oedeme_125.html hier.]]

In manchen Fällen ist eine stationäre Behandlung sinnvoll oder notwendig. Dein Vater ist zur Zeit zuhause?

s#ebas*tieenx899


Hallo zusammen,

mein Vater ist Anfang 60 (Normalgewicht). Er wurde bereits kardiologisch untersucht. Anfangs war man sich 100% sicher, dass die Arterien zu sind, aber die sind einwandfrei. Letzte Begründung war , dass das Herz einfach zu schwach ist und man da nicht viel machen kann, außer, Herz- und Wassertabletten nehmen. Gleichzeitig wurde aber Sport empfohlen was ich ehrlich gesagt als einen schlechten Witz empfinde (würde er ja machen aber wenn normales Laufen schon nicht geht ist das schwierig, davon abgesehen hat er sich immer viel bewegt und körperlich gearbeitet).

Was man dazu noch sagen muss, er hat Diabetes und durch das Wasser bekommt er Probleme mit den Füßen (die gehen auf). Nieren und andere Organe sind gesund.

Ich bin kein Mediziner aber ich empfinde die gelieferte Begründung als nicht schlüssig. Wie soll das Herz auch gut funktionieren wenn der Körper Wasser einlagert? Bitte korrigiert mich falls ich hier Ursache und Wirkung verwechsle.

Des Weiteren stellt Tabletten schlucken für mich keine Lösung dar (jedenfalls nicht dauerhaft). Erstens haben diese Nebenwirkungen, zweitens wird es nicht wirklich besser und drittens wird das eigentliche Problem nicht behoben. Nur ich weiß eben nicht warum es zu diesen Ödemen/Wassereinlagerungen kommt.

Wie gesagt, ich bin für jeden Hinweis/Tipp dankbar.

E^hema)liger FNut4zer (#/4x67193)


Wie soll das Herz auch gut funktionieren wenn der Körper Wasser einlagert? Bitte korrigiert mich falls ich hier Ursache und Wirkung verwechsle.

Ödeme in der Peripherie bzw. Extremitäten treten u.a. bei Rechtsherzinsuffizienz auf. Durch ungenügende Leistung des rechten Herzes kommt es zu einem Rückstau des Blutes (das über Venen zum rechten Herzen gebracht wird).

Sehr versimpelt ausgedrückt: durch den Rückstau kommt es dann zu 'Wassereinlagerungen', weil das überschlüssige Volumen ins Gewebe diffundiert.

Ist sein Diabetes gut eingestellt?

m2usi*cus_6x5


Ist sein Diabetes gut eingestellt?

Das wäre sicher sehr wichtig.

Besteht evtl. ein Vitamin-D-Mangel? Wurde der Vitamin-D-Spiegel in letzter Zeit mal gemessen (Blutwert 25(OH)D) ? In Anbetracht der offenbar diagnostizierten Herzinsuffizienz würde ich mich mit einem Wert unter ca. 35 bis 40 ng/ml (bzw. ca. 95 nmol/l) wohl nicht mehr zufrieden geben wollen. Weiteres dazu:

[[http://www.nutri-facts.org/ger/news/detail/backPid/596/article/vitamin-d-koennte-die-herzfunktion-bei-patienten-mit-herzinsuffizienz-verbessern Link 1]]

[[http://www.1herzinsuffizienz.de Link 2]]

[[http://www3.uni-bonn.de/die-universitaet/informationsquellen/presseinformationen/2003/017 Link 3]]

[[http://www.medscapemedizin.de/artikel/4902366 Link 4]]

mKusicnus_x65


Übrigens, Fußprobleme können auch vom Diabetes kommen ("diabetischer Fuß"). Etwaige Wunden oder ähnliches müssen fachgerecht versorgt werden.

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