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Erhöhung Lipoprotein(a) mit familiärer Vorbelastung

fpreemaakedr7x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

aufgrund häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen in meiner Familie (Vater mit 62 Jahren an Schlaganfall verstorben, Schwester mit 33 Jahren "kleinen" Schlaganfall erlitten, Großvater mit 80 Jahren an Herzinfarkt verstorben), wurde mein Blut im Labor auf Risikofaktoren untersucht:

Mein Alter: 31

Größe: 195 cm

Gewicht: 95 kg

Statur: sportlich

Lipoprotein (a): 91

HDL: 48

LDL: 99

Gesamcholesterin: 167

Der Grenzwert für das Lipoprotein liegt bei 30. Bei mir liegt also (genau wie bei meiner Schwester mit 121) eine erhebliche Erhöhung vor.

Mir ist bewusst, dass der Lipoprotein Wert zur Zeit nicht medikamentös oder mit geänderter Lebensweise verbessert werden kann.

Ich mache mir zur Zeit riesige Sorgen, dass auch bei mir ein großes Risiko für frühe Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht.

Vielleicht können hier Leute, die sich mit dem Thema auskennen, ihre Meinung zu meinen Werten schreiben.

Vielen Dank.

Antworten
Edhemal-igero Nut)zer (#4671;93x)


Vater mit 62 Jahren an Schlaganfall verstorben, Schwester mit 33 Jahren "kleinen" Schlaganfall erlitten, Großvater mit 80 Jahren an Herzinfarkt verstorben

Du hast via Vater und Schwester einfach schon mal ne Familienanamnese, die die Prognose leider nicht gerade begünstigt. Dass dein Großvater betroffen war, kann sein, aber normalerweise 'rechnet' man Todesfälle, die in so hohem Alter auftreten, nicht mehr mit.

Mir ist bewusst, dass der Lipoprotein Wert zur Zeit nicht medikamentös oder mit geänderter Lebensweise verbessert werden kann.

Das nicht, aber es gibt das Verfahren der Lipidapherese, das auch zu einer Senkung des Lipoprotein(a)-Spiegels führt.

Ich mache mir zur Zeit riesige Sorgen, dass auch bei mir ein großes Risiko für frühe Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht.

Das ist auch verständlich. Ich würde mich da an deiner Stelle allerdings wirklich an einen Spezialisten wenden, sprich zB Endokrinologen und die Problematik mit ihm besprochen.

Dir Alles Gute!

mzi-nifaxnt


Hey!

Ich bin ebenfalls familiär bedingt vorgeschädigt und habe auch eine Erhöhung des Lipoprotein-a.

Viel machen kann man da nicht. Und die Lipidapharese wird bei den meisten erst durch geführt , wenn sie Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten. Selbst bei meiner Thrombosen Vorgeschichte und der vorliegende Thrombophilie wird es bei mir noch nicht gemacht.

fDreemva8ker7x7


So, ich habe mit jetzt einige Zeit in alle möglichen Berichte im Internet vertieft.

Was helfen KANN (Einnahme jeden Tag):

Omega 3 2g

Vitamin C 3g

L-Carnitin 3 g

L-Lysin 3g

Coenzym Q10 150 mg

Zudem soll das LP(a) durch den täglichen Konsum von GERINGEN Mengen Alkohol (1 Bier oder Wein) gesenkt werden können.

Ich werde jetzt erst mal Omega 3 und Vit C zu mir nehmen.

Zudem habe ich einen Termin bei einem Lipidologen gemacht.

Bei meiner Recherche bin ich auch auf die neuen PCSK9 Hemmer gestoßen. Hiermit kann wohl eine Verringerung um ca. 30% erreicht werden. Ich werde dies mit dem Arzt besprechen.

Vielleicht kann ja noch jemand etwas ergänzen / seine Meinung schreiben...

BienJnybaDmbou%0702


Hallo,

Bei mir wurde vor 5 Jahren ein Lp a Wert von 138 festgestellt. Ich bin 43, weiblich. Mir wurde gesagt ich soll mir keine Sorgen machen solange die Cholesterin Werte gut sind. Nun hatte ich vor einer Woche einen mini Schlaganfall oder Migraine mit aura. Die Artze sind sich nicht einig, können jedoch wegen dem hohen Lp a Wert einen mini Schlaganfall nicht ausschliessen. Nun nehme ich Asperin täglich und lipisenker zur Vorbeugung.

Würde mich interessieren ob jemand eine ähnliche Erfahrung hatte?

Danke im voraus.

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