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Beschädigung der Aterien durch Einrenken ?

JMohn3x93 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

und zwar wollte ich mal Fragen wie robust die Aterien/Gefäße am Hals/Nacken so sind ? Wie lange würde es dauern bis man zum einen Schlaganfall bekommen würde, wenn vorher am Hals stark rummanipuliert wurde ?

Und zwar wurde bei am Dienstag an der HWS rum manipuliert. Ich muss sagen die Bewegungen waren schon Ruckartig. Während und nach der Behandlung keine ich keine Schmerzen oder Probleme. Jetzt ca. 3 bis 4 Tage später habe ich Kopfschmerzen ausgehend vom Nacken/Hinterkopf. Das ist so an ziehen und drücken an der Muskelatur die den Kopf mit dem Hals/Nacken verbindet. Zudem merke ich auch das die Muskelatur am Hals bisschen angeschwollen ist, mal links mal rechts. Zudem habe ich am Hinterkopf in der Nähe der Schmerzen rote Stellen, die bei Berührung leicht wehtun. Das ziehen/schmerzen strahlen in die Schulter und in den Kiefer... Jetzt abe ich angst, dass bei der Behandlung eventuell was geschädigt wurde und dies eventuell im Schlaganfall enden könnte.

Ich war am Mittwoch und Heute morgen beim Arzt/Ambulanz und da wurde ein Röntgenbild von der HWS gemacht. Die Ärzte meinten sieht alles gut aus, es sei keine Verletzung da und ich soll einfach schmerzmittel nehmen ... aber es sind ja schon fast 4 tage um und es tut immer noch weh.

Würde man den eine Verltzung der Aterie im hals erkennen ?

Danke schonmal.

Antworten
EEhemal>igfer Nutszer (-#467`193x) hat geantwortet


Würde man den eine Verltzung der Aterie im hals erkennen ?

Ja, würde man.

Das was du beschreibst, liest sich eher nach einem muskulären Problem.

y'ukuxmu hat geantwortet


Wenn du eine Schädigung der Arterien ausschließen willst, dann würde ich dir empfehlen, das noch einmal gründlich von einem erfahrenen Arzt untersuchen zu lassen.

Mit Röntgenstrahlen können Schädigungen an den Arterien nicht erkannt werden.

Wie lang es dauert - bei vorliegender Schädigung der Arterie - kann nicht vorausgesagt werden.

Nicht selten geschieht sofort etwas, aber auch später kann auch noch etwas passieren.

Ob anhand deiner Symptome Grund zur Sorge besteht, kann ich nicht beurteilen bzw. man sollte sich hüten, bei solcher Symptomatik, davon zu sprechen, dass nichts passiert sein könnte.

Falls tatsächlich etwas an den Gefäßen passiert sein sollte, dann muss man das so schnell es geht abklären lassen.

J*ohvn39x3 hat geantwortet


ein röntgenbild zeigt ja nur die Knochen oder also eine Verletzung der Venen würde man doch nicht sehen oder?

yNuku mu hat geantwortet


ein röntgenbild zeigt ja nur die Knochen oder also eine Verletzung der Venen würde man doch nicht sehen oder?

Richtig. Mit dem Rötgenbild kann man nur sehen, ob nach dem Einrenken die knöchernen Strukturen Auffäligkeiten zeigen.

Änderungen an den Arterien kann man dadurch nicht erkennen.

Generell sollte man sich die Wirbelsäule - wenn überhaupt! - nur von erfahrenen Fachleuten einrenken lassen.

Ein Einrenken der Wirbelsäule birgt immer ein gewisses Risiko - auch wenn die Person, die einrenkt, noch so sehr Erfahrung hat.

Es ist nämlich so, dass einige Gefäße sehr nah an knöchernen Strukturen liegen.

Da man ja "blind" einrenken muss, d.h. man kann ja nicht sehen, wie die Arterien verlaufen, besteht immer ein Risiko, dass die Gefäße beim Einrenken verletzt werden.

Ich will dir keine Angst machen. Meine Empfehlung, falls du keine Ruhe findest und meinst, es könnte was passiert sein: Versuch herauszufinden, welcher Arzt oder welche Ärztin in deiner Nähe einen guten Ruf hat und geh hin.

Das macht aber nur dann Sinn, wenn du sehr bald hingehst, denn, falls tatsächlich was vorliegt - wie gesagt, was ich ganz und gar nicht beurteilen kann!! -, dann sollte man auf keinen Fall wochenlang damit herumlaufen.

ElheJmaligeor Njutzer `(#46719,3) hat geantwortet


Änderungen an den Arterien kann man dadurch nicht erkennen.

Jein. Stark fortgeschrittene Arteriosklerose kann man sehr wohl auch am Röntgenbild erkennen.

dann sollte man auf keinen Fall wochenlang damit herumlaufen.

Niemand wird mit einer verletzten Arterie oder Vene im HWS/Halsbereich großartig lange umherlaufen. In diesem Bereich ist nicht sonderlich viel Platz zum 'Einbluten' und da hätte sich entsprechend früh eine entsprechende Symptomatik eingestellt.

Gleiches gilt für einen Schlaganfall, da stellt sich dann auch gleich mal zeitnah ein Beschwerdebild (neurologische Ausfälle) ein.

Ausschließen kann es hier natürlich niemand. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass man sowas 'übersieht', sollte ein entsprechendes Problem vorhanden sein, ist allerdings gering.

JMohn3x93 hat geantwortet


ich war grad beim Arzt und die meinten ich soll weiter Schmerzmittel nehmen... und Montag dann zum Spezialisten...

die Diagnose war von denen das es die Nachwirkungen von dem einrenken sei...

Aber 4 Tage nach der Behandlung noch? bzw die schmerzen heute sind stärker als gestern und vorgestern.... kann auch nirgends hin zu keinem Arzt weil alles zu hat ...

y4uku=mvu hat geantwortet


Niemand wird mit einer verletzten Arterie oder Vene im HWS/Halsbereich großartig lange umherlaufen.

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass man sowas 'übersieht', sollte ein entsprechendes Problem vorhanden sein, ist allerdings gering.

Es muss nicht gleich bluten. Oft entstehen "nur" Risse an den beschädigten Arterien; es kann sich dann an der Stelle ein Blutgerinnsel bilden, das sich später wieder lösen, ins Gehirn wandern und den Schlaganfall auslösen kann.

Die Wahrscheinlichkeit, dass man so etwas übersehen kann, ist gegeben und ob man es übersieht, hängt sehr stark davon ab, ob die untersuchenden Ärzte diese Möglichkeit in ihre Überlegungen mit einbeziehen oder nicht (davon wiederum hängt ab, welche diagnostischen Maßnahmen eingeleitet werden).

J_ohnI3|9x3 hat geantwortet


ich habe auch rote stellen am Hinterkopf... weiß nicht ob es eventuell von der Behandlung kommt (Blutungen) oder nur ein Ausschlag oder gereizt. die Rötungen sind vorallem am Schmerzbereich aber auch am seitenkopf /über den Ohren

Ethemalig$er Nutzer U(#4694x85) hat geantwortet


Also an der Stelle sind das bestimmt keine Blutungen sondern eher Druckstellen.

Manipulationen wie z.B. ruckartiges Einrenken an der HWS sollte man eh vermeiden. Wenn es unbedingt sein muss, weil KG, Wärme, Triggerpunktbehandlung etc nix bringt, dann geht das auch sanft.

Höchstwarscheinlich hast halt jetzt durch das Einrenken ne ordentliche Muskelverspannung und die geht nicht von alleine weg. Dafür brauchst jetzt nen Krankengymnasten.

JmohnQ393 hat geantwortet


ok danke euch allen. Also heute und morgen kann ich wohl nix mehr machen... muss mich mit Schmerzmittel vollpumpenn... meinten die Ärzte selber sogar....

hab noch vergessen zu erwähnen das ich kaum auf dem Hinterkopf liegen kann. habe dann starkes pochen im Hinterkopf.

Dazu nehme ich Novamimzanol... das scheint für ne halbe Stunde zu helfen oder sowas... danach fangen die Schmerzen wieder an

E8hemJaliger MNutze4r (X#469[485x) hat geantwortet


muss mich mit Schmerzmittel vollpumpenn...

Bitte vorsicht mit Schmerzmitteln.

WAs und wieviel und wie oft nimmst Du?

JJohnd3X9V3 hat geantwortet


ich habe heute morgen um 11 halbe Paracetamol genommen... hat nichts gebracht ... habe um 5 10 Tropfen novamimzanol genommen und dann um 8 noch 12 Tropfen... aber hilft nicht wirklich. mein Arzt meinte ich soll 30 Tropfen nehmen... hatte aber Angst da novamimzanol schon starke Nebenwirkungen hat. Habe es hat testweise probiert,mit einer kleinen Dosis, ob ich allergisch bin. Denke nehme in 1 bis 2 Stunden dann 20 Tropfen ...

E hemIaliger NHuItzeNr (#48694x85) hat geantwortet


Ah ok, da hast Du ja echt fast nix genommen. Ne halbe Paracetamol kann nix bringen. Das ist Säuglingsdosis und die paar Tropfen Metamizol bringen da genauso wenig.

Die Erwachsenendosis liegt bei beiden Medikamenten bei 1000mg. Wobei du beim Metamizol ruhig auch erstmal 500mg ausprobieren kannst. Oft reichen die aus. Das müssten dann 20 Tropfen sein.

Wenn aber nach 10 bis 15 Minuten keine deutliche Besserung eintritt, nimm die gleiche Menge nochmal nach.

Das klang vorhin so, als würdest Du Dir ne Menge Schmerzmittel reinballern. Darum hab ich nachgefragt.

Gute Besserung.

Am Montag aber auf jeden Fall nochmal zum Arzt und die HWS kontrollieren lassen. Evlt durch Röntgen und/oder MRT.

Probier mal aus ob Wärme oder Kälte gut tut. Ich vermute mal eher Wärme, aber probiers aus.

J<ohAn39x3 hat geantwortet


ok mache ich danke. Habe mich nicht getraut novamimzanol zunehmen. ist ja schon stark das Schmerzmittel. Also wenn ich mein Hals bisschen bewege dann knackt es und Dan habe ich für paar Minuten eine Erleichterung.Aber die schmerzen kommen wieder. Das ist so ein ziehen im Bereich wo Hals mit dem Kopf verbunden ist :/

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