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Beschädigung der Aterien durch Einrenken ?

J&ohn;393 hat geantwortet


also ich war nun im Krankenhaus 2 Tage wegen kopfschmerzen und Übelkeit ... naja was die gemacht haben ... nix ... was ich bekommen habe ... 2 Tage lang schmerzmittel. Keine Ahnung was da schief geht. Habe nun eine ÜBerweisung zum CT und gehe morgen direkt da hin.

Also die schmerzen sind immernoch da. Manchmal kommt auch leichte Übelkeit dazu. Also der Arzt hat mich auf Neurologische Zeichen untersucht. Und meinte das Hirnblutungen oder sowas erstmal ausgeschlossen werden können, da ich voll bei bewusstsein bin. Der Osteophade der das gemacht hat, meinte zu mir, dass es kein wunder ist, dass es wehtut, da er mich richtig gedehnt hat ( Hals nacken schulter). Er meinte Ihn wundert es nicht, da ich eine katastrophale Körperhaltung hatte und der Körper jetzt gegen die Dehnung ankämpft. Naja alles komisch .... weiß selber schon nicht weiter

E hema\liger }Nutze'r (#4x69485) hat geantwortet


Was hast Du erwartet, dass am Wochenende im Krankenhaus gemacht wird? Sorry, aber wegen Kopfschmerzen ins Krankenhaus gehen? Ein Wunder, dass sie dich nicht heimgeschickt hatten. Hatten wohl gerade zufällig ein Bett frei.

Das CT wirst Du morgen, ohne Termin nicht bekommen. Ruf die Radiologiepraxis an und mach einen Termin. Wie jeder ordentliche Patient das eben macht.

Du bist kein Notfall und hast somit keinen Anspruch auf ein sofortiges CT.

Mach doch einfach mal ein paar Tage das, was Dir hier vorgeschlagen wurde und dann besorg Dir ein Rezept für Krankengymnastik und manuelle Therapie und arbeite an Deiner Körperhaltung.

Dauert halt ne Weile, wird dann aber besser werden.

Vorallem vermeide Zwangshaltungen. z.B. stundenlang am PC sitzen.

T hrea_derstel5lerx2 hat geantwortet


Hallo John,

ist dein Ergebnis des CT da? Ich wurde vor 7 Wochen bei einer Thai-Massage eingerenkt. Eine Woche später hatte ich einen Schlaganfall, vermutlich da ich am Tag davor in der Sauna war und mich gestrekt und gedehnt habe. Diagnose: Dissektion zweier Aterien. Nach der "Massage" hatte ich in den Arm ausstrahlenden Scherrz, verstärkt Kopfweg und Nackenschmerzen.

Damit sind ein paar deiner Fragen evtl. beantwortet:

1) ja, Schlaganfall nach Einrenken ist möglich;

2) es kann u.U. sehr lange dauern, bis der Schlaganfall kommt (wenn überhaupt): wenn die Dissektion zu einer Embolie führt, welche die Aterie verschließt, kann es schnell gehen - wenn sich ein Trombus löst kann es passieren bis die Dissektion ausgeheilt ist (i.d.R. 3 bis 12 Monate)

Das Knacken deutet nicht auf Dissektion hin, aber ggf. liegt diese zusätzlich vor. Es sollte dann i.d.R. mit ASS eine min. 3 Monate lange Blutverdünnung stattfinden (von Macumar rät man oft ab). Die Dissektion muss natürlich erstmal bestätigt werden. Dies erfolgt i.d.R.mittels MRT und zusätzlich durch Ultraschall. Röntgen bringt bei Dissektion nichts, CT kann dies zeigen, MRT ist aber das Mittel der Wahl.

Dass im KH nichts gemacht wurde ist für mich erschreckend. Klar, Kopfschmerz erscheint nun nicht lebensbedrohlich, aber mit der Vorgeschichte (Einrenken HWS) sollte man die Dissektion ausschließen, auch wenn Wochenende ist...

Viele Grüße und alles Gute

J$o,hnx393 hat geantwortet


also iwar vor 3 Tageb beim Arzt und bei mir wurde ein Schädel CT durchgeführt. Keine Hirnblutungen oder solches. Daszu musste ich sogar eine schmerzmittelinfusion bekommen.... Was nur gring geholfen hat. 2 Tage lang hatte ich keine schmerzen. Heute wiederrum jedoch schon .... ich weiß einfach nicht was das ist .... wäre es eine verletzte Vene, dann wäre es doch schon zu blutungen und neuroligischen Symptomen gekommen oder ? Kann es vielleicht ein Blutgerinsel sein, welches durch eine Verletzung entstanden ist ? Dazu habe ich noch ein ziehen was vom nacken bis hinterkopf und bis zum Kiefer geht.

Wie unterscheidet man eine Zervikalsyndroms von einer Verletzung der Aterien am Hals ?

J^o^hnx393 hat geantwortet


also bei mir wurde CT nur am schädel durchgeführt nicht aber im Hals/schmerzbereich

Edhemalyiger NCutzer& (#46948x5) hat geantwortet


Wie unterscheidet man eine Zervikalsyndroms von einer Verletzung der Aterien am Hals ?

Indem man zum Arzt geht und evtl. mal einen Ultraschall der Carotiden macht.

Wurde das Einrenken denn ruckartig oder sanft gemacht?

J5owhn3x93 hat geantwortet


also eher ruckartig. Dazu hat er mein Hals und meine Schultern richtig langgezogen. also schulter nach unten und kopf in die entgegengesetze richtung. Richtig stark gedehnt wurde mein hals

EIhemal_ig(er NSutzer \(#4694x85) hat geantwortet


Also unter ruckartig verstehe ich schnelles, kräftiges reißen

Tehreafders@t`ellxer2 hat geantwortet


Hallo John,

wäre es eine verletzte Vene, dann wäre es doch schon zu blutungen und neuroligischen Symptomen gekommen oder ?

Nein, nicht unbedingt. Eine Aterien-Dissektion (Venen-Dissektion wäre eher untypisch) muss man sich nicht als Abriss der Aterie vorstellen (dann wäre man innerhalb von Minuten tot), sondern es ist ein Einriss. Gutes Bild ist auf Wikipedia:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Aortendissektion#/media/File:AoDissect_Schema_01a.png Dissektion]]

Dieser Einriss kann Schmerzen in den Kopf und in die Arme verursachen. Einen Schlaganfall bekommst du davon nicht unbedingt direkt. Es sind folgende Verlaufsformen möglich:

1) Die durch die gebildete "Tasche" sammelt sich Blut, es entsteht ein Aneurysma, also eine Ausweitung. Die Ausweitung beult nach innen und oder nach außen aus. Es kommt dadurch zu einer Stenose (Verengung), die den Blutfluss beeinflusst. Es kann auch zu einem Verschluss kommen, dann erleidet man einen sog. ischämischen Schlaganfall (Minderdurchblutung bedingt).

2) Es entsteht eine sog. Doppelmembran, d.h. keine Tasche sondern eine Spaltung. Auch hier kann der Blutdurchfluss beeinträchtigt sein.

3) Da sich Blut sammelt, kann dieses verklumpen. Verklumptes Blut (Thrombus) kann sich lösen und ins Hirn wandern. Dort entsteht dann ein Schlaganfall (auch hier ischämisch, da Minderdurchblutung).

3) In sehr seltenen Fällen entsteht eine Hirnblutung. Auch die kann zu einem Schlaganfall führen.

Betroffen von der Dissektion ist beim Einrenken meist die sog. Ateria vertebralis, welche sich hinten im Nacken befindet. Dort gibt es eine linke und eine rechte. Zudem kann auch die Ateria carotis interna betroffen sein, welche sich am Hals rechts und links befindet. Bei mir waren beide rechts betroffen. Ich hatte einmal ein Aneurysma und einmal eine Doppelmembran. Zudem eine Hirnblutung, die aber sehr klein war.

Soviel zu deinem Fall: Im CT wurde nichts festgestellt, d.h. Schlaganfall oder Hirnblutung ist nicht gegeben. Ob aber eine Dissektion vorliegt, kann in deinem CT nicht diagnostiziert werden, wenn vom Hals keine Bildgebung erfolgte.

Joker hat es schon gesagt: Du solltest zum Arzt gehen und dort ein Ultraschall durchführen lassen, eine sog. transkraniellen (außerhalb des Schädel liegende) Duplexsonographie (Ultraschall) der Aterien (vertebralis und carotis). Es sollte ein Arzt sein, der darauf spezialisiert ist. Zuverlässigkeit ist 90%. Wenn man ganz sicher gehen möchte, macht man ein MRT, im speziellen ein CMRT mit MR-Angio der hirnversorgenden Gefäße.

Viele Grüße

Ebhema`liger Nutqzer 0(#4694x85) hat geantwortet


Es kommt halt auch auf die Art des Einrenkens an. ob eine Dissektion vorliegen kann oder ob sie total abwegig ist.

JJohn3x93 hat geantwortet


mir machen die Kopfschmerzen angst, die immer vom nacken bis über den hinterkopf bis in den kopf gehen. Das ist so ein ziehen und schmerzen. Ich habe am Montag ein Ultraschall der Halsvenen und am 2.12 ein MRT am Kopf. Dazu lasse ich mir D-Dimer überprüfen. Wie du schon sagtest, wenn es zur Blutgerinnung käme, dann würde der D-Dimer Test eine erhöhung anzeigen.

Also der Osteopath hat folgendes gemacht:

Richtig geknackt oder eingerenkt wie beim Orthopäden, war das nicht. Er er erstmal meine Muskel am hals alle gedehnt. Kopf nach rechts schulter nach unten gedrückt auf der anderen Seite ebenfalls. Dann sollte ich mein Kopf nachhinten legen und zur Seite drehen und gucken (dabei musste ich sein Finger im Blick behalten und mit den augen verfolgen, so hat er angeblich getestet, ob ich ein Problem mit der HWS habe bzw verletzte stellen ). Wo er den test abgeschlossen hat, hing mein Kopf, auf dem rüpcken liegend, nach hinten in der Freie und er hielt mein kopf. Dann musste ich locker lassen und dem augenblick hat er mein kopf ruckartig( aber nicht richtig stark) zur seite gedreht. Es hat 3 mal "leicht" geknackt (kenne das viel lauter wenn ich selber knacke). In die andere richtung auch. Und der rest ist dann wie hier beschrieben. WO ich ihn angerufen habe und ihm das erklärt habe meinte er, er habe nichts eingerenkt sondern nur alles gedehnt ...

EPhemaZligehr NutDzer $(#4671x93) hat geantwortet


Und das, liebe Kinder, ist ein Paradebeispiel warum man nicht großartig an der HWS rummanipulieren lassen sollte. Ernsthaft, trotz alle dem bin ich immer noch der Meinung, dass besonders die Schmerzen muskulär bedingt sind.

Aber das wird dir hier weder jemand verneinen, noch bestätigen können. Die Fallbeschreibungen die ich bis dato kannte, wo es ein rechtliches Nachspiel gab, da hatten die Patienten einen massiven Insult zeitnah zum Einrenken.

Wie du schon sagtest, wenn es zur Blutgerinnung käme, dann würde der D-Dimer Test eine erhöhung anzeigen.

Der D-Dimer und seine Aussagekraft ist nicht unumstritten. Das was du meinst ist eine Thrombose.

Ein positiver D-Dimer stellt einen dann meist vor ein bisschen ein Debakel, besonders wenn die klinische Korrelation fehlt und führt dann in der Regel nochmal zu weiteren Bildgebungsverfahren.

Jdoh_ni39I3 hat geantwortet


eine Frage noch, wann wirkt ein schmerzmittel nicht ? hätte ich eine muskelverspannung, dann würde ja die Tabletten helfen .... würde schmerzittel die schmerzen bei einer Halsvenen verletzung nehmen ? Das komische ist ja das ich die letzten zwei Tage garkeine schmerzen hatte, heute hat es wieder angefangen. Ich muss auch, dass ich heute mein nacken noch nicht geknackt habe. ICh spüre es richtig wen ich jetzt knacke dann kommt eine mega erleichterung ....

JHohn3x93 hat geantwortet


@ Kramuri

es ist ja schon fast 2 wochen her. Wäre es muskulär, dann müsste es doch langsam aufhören oder ?

EChemaliZger Nutaz:edr F(#4657193) hat geantwortet


Ich bin mal mit HWS-Beschwerden/Schmerzen mehr als ein Monat lang durch die Gegend spaziert. Die autochtone Rückenmuskulatur ist ein Hund.

Und Threadersteller2 hat es dir ja schon geschrieben... Eine Gefäßverletzung ist nicht wie im volkstümlichen Gedanken oft ein Einriss/Durchriss, sondern betrifft eher die Gefäßschichten, was dann u.U. ein falsches Lumen bzw. Aneurysma zur Folge hat. Bei dir kann ich mir nicht vorstellen, dass da ein Gefäß eröffnet/durchtrennt worden ist... da tippt man dann nicht mehr in nem Forum.

Deine Logik "mit dem Nacken zu knacken", zeitgleich aber furchtbare Angst wegen einer HWS-Verletzung zu haben kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Aber jedem das seine.

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