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Wie kann ich mir das Rauchen abgewöhnen?

LFispa00x5


Schlagartig aufhören, alle noch vorhadenen Kippen wegschmeissen, den kalten Entzug durchmachen, stark bleiben! Anders kommt man vom Rauchen nicht los, weder mit langsamer Verringerung des Konsums, noch mit Nikotinpflastern etc., das ist alles nur Geldschneiderei.

So habe ich es auch gemacht. Das war vor 10 Jahren.

Ich habe 40 Jahre geraucht.

bjien*e0v07


Das Buch "Endlich Nichtraucher" soll schon vielen geholfen haben - ich spreche allerdings nicht aus Erfahrung, da ich selbst noch nie geraucht habe.

BSen#itaxB.


@ Benita:

Du bist schon 75? ]:D

Nee, nee. Ich gehe aber auf die 70 zu. Aber hier meinte ich es einfach so, dass derjenige, der sich das Rauchen abgewöhnen will so tun soll, als wäre er 75....

Sich vorstellen, man ist 75. Und guckt zurück aufs Leben.

PtlüsKchdbiexst


Wen der Gedanke kommt rauchen zu wollen, begib dich an Orte wo Rauchverbot Ist.

Lcaurax79


ich habe vor 6 Jahren von einem Tag auf den anderen aufgehört. Naja mein Freund hat gesagt wollen wir nicht mal aufhören zu rauchen? Naja haben wir dann auch. Ich habe auch eine Bigbox am Tag geraucht.

Es hat geklappt. Der erste Tag war echt der schlimmste. Aber so im Nachhinein war es gar nicht so schlimm.

Letztes Jahr war eine Situation, da habe ich wieder zur Kippe gegriffen. Prompt war ich wieder an der Kippe. Nach 10 Monaten habe ich wieder von einem Tag auf den anderen aufgehört.

Sei stark und sag Dir abends....hey einen Tag wieder rauchfrei. Es wird von Tag zu Tag weniger das Du ans Rauchen denkst. Das Verlangen wird weniger.

Ich denke auch noch ans Rauchen und ich würde mich nie als kompletten Nichtraucher bezeichnen. Aber ich bin über jeden Tag froh den ich nicht rauche.

Gerade nachdem ich meinem Papa Ende August an den Folgen des Rauchens für immer verloren habe. Er hatte COPD, Raucherbein, Bluthochdruck...!!! Die letzten Stunden haben sie ihm 1 Liter Blut aus der Lunge gesaugt. Er hat dann noch Blut gegurgelt und kaum noch Luft bekommen. Wenn man das gesehen hat, bin ich froh tief einatmen zu können.

Wie hier oft gesagt wurde, es gibt kein Rezept oder guten Tipp...es liegt alles an einem selber und wie stark man selber ist.

BUaumDanqn7x3


Seit Neujahr 2007 rauche ich nicht mehr. Mich hat damals die Antiraucher-Stimmung genervt. Überall wurden Rauchverbote angedroht oder durchgesetzt, z.B. im Bordbistro bei der Bahn zu der Zeit. Ich wollte mich nicht bevormunden lassen, und habe mir gedacht, wenn ich nicht mehr da rauchen darf, wo ich will, dann soll der Staat auch keine Tabaksteuer mehr an mir verdienen. Das war sozusagen meine Initialmotivation.

Das sind die Begleitumstände die mir geholfen haben: Ich habe mir im ersten Monat das Rauchen nicht zu 100 % verboten, sondern Notfallzigaretten habe ich mir erlaubt. Weil die eigene Psyche kann ein harter Gegner sein. Nur habe ich mir die Notfallzigaretten nur in unwirtlicher Umgebung erlaubt, z.B. im Heizraum oder draußen in der Kälte, damit die Verknüpfung Zigarette=Wohlfühlen gelöscht wurde. Geholfen hat mir als Techniker das Verständnis der Wirkungsweise von Nikotin im Gehirn. Kann man alles auf Wikipedia nachlesen. Und auf Nichtraucher.de bin ich angemeldet. Das zählt schön die gesparten Zigaretten und das Geld mit. Aber aufpassen muss ich auch: Auf der letzten Männerfahrt bin ich rückfällig geworden, nach 8 Jahren. Haben mir zwar nicht geschmeckt, die Zigaretten, aber ich weiß das ich aufpassen muss. Habe seit dem nicht mehr geraucht, aber bei der nächsten Party darf ich nicht wieder rauchen, sonst schlägt das Suchtgedächtnis zu und verknüpft wieder Alkohol, Party, Stimmung mit Zigaretten.

S]tudecntin26


Es sind die Rituale, die Du analysieren und verändern musst. Zu welchen Gelegenheiten rauchst Du?

Beim Telefonieren? Spiele mit einem Stift und male Kritzebilder (machen auch andere Leute gerne in Meetings...)

Nach dem Aufstehen? Koch Dir einen Kaffee und ließ dabei Zeitung

Rituale aufdecken und verändern. Nur so wird es dauerhaft funktionieren

S~tuhylbeixn


So hat es bei mir geklappt. Diese Vorstellung habe ich wenige Monate gepflegt, dann war es eines Tages so weit. Ein Schalter legte sich um und ich war Nichtraucherin.

So ähnlich habe ich es auch gemacht. Ich habe in Gedanken (für etwa 2-3 Monate) jeden Tag mehrmals die Vor- und Nachteile abgewogen, bis sich irgendwann der Schalter umgelegt hat. Ab dann war es tatsächlich sehr einfach.

Außerdem wollte ich, dass das Ganze nicht in Stress ausartet. ;-D Also hatte ich mir überlegt: wenn es gar nicht anders geht, ist ein Rückfall ok unter der Bedingung, dass ab dem Folgetag wieder nicht geraucht wird. Ich glaube, dass diese Bedingung absolut notwendig ist, weil viele Möchtegernaufhörenwoller insgeheim erleichtert sind nach der ersten Zigarette im Sinne von: oh shit, jetzt habe ich es schon wieder nicht geschafft, aber jetzt kann ich wenigstens weiterqualmen. ;-)

Also, ich hatte mir 3 von diesen, ich nenne es mal "kontrollierte Rückfälle" gestattet (Weihnachten, Silvester und Karneval) ;-D Danach war aber wirklich endgültig Schluss und das ist jetzt auch ungefähr 16 Jahre her.

CThGev/ylaBdxy


Von wo kommst du? Ich war in Norddeutschland bei einer Heilpraktikerin die Handauflegen gemacht hat. Eigentlich glauben weder mein Mann noch ich an so etwas. Aber ein Kollege von Ihm war schon 4 Monate vor uns dort. Wir sind hin und die Prozedur hat ca. 10 Minuten gedauert. Seitdem sind wir beide rauchfrei. Mein Mann hat ca. 38 Jahre geraucht und war zum Schluss bei ca. 30 Zigaretten und ich habe so 30 Jahre geraucht mit so ca. 20 Zigaretten. Aber alles in Allem ist es eine einfache Kopfsache. Meine letzte Zigarette war am 20.2.15 um 14. ;-D oo Uhr.

sfteJrnxke


Ich habe auch nach 29 Jahren von einem Tag auf den anderen aufgehört. Allerdings erstmal eher unfreiwillig weil ich nach einem Herzinfark auf Intensiv wach wurde. In den vier Tagen Intensiv, von denen ich eh kaum noch etwas weiß, hatte ich den körperlichen Entzug fast schon hinter mir. Nach insgesammt 10 Tagen Krankenhaus in denen ich rauchfrei war bin ich nachhause. Da rauchen alle, zwar nicht im Haus, aber Mann raucht, der Besuch raucht..........das war nicht einfach. Am 1.12 werden es zwei Jahre das ich NIchtmehrraucher bin. Lust auf eine Zigarette hab ich auch heute ab und an noch. Aber spätestens wenn mir der Geruch von dem kalten Rauch in die Nase kommt schüttel ich mich und sage mir nie wieder.

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