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Wasser im Herz - wie gefärhlich ist das?

J_uli-SJonne_ hat geantwortet


Das wollte ich ja. Er sagt aber nichts und wir wissen nur das, was mein Vater gesagt hat.

Deshalb wollte ich hier nachfragen. Die Ärzte, die wir gefragt haben, stehen unter Schweigepflicht und deshalb hatte ich die Hoffnung, dass es ähnliche Fälle schon gegeben hat.

Aber OK, bin schon still. :-X

JZu|lik-S!onnxe_ hat geantwortet


Nun habe ich doch eine Frage, und ja, ich frage Laien, weil es sein kann, dass jemand ähnliches erlebt hat.

Mein Vater war an Weihnachten im Krankenhaus. Diagnose: Sehr schwaches Herz, Wasser in der Lunge und im Bauchraum.

So, vor einer Woche war er zur Kontrolle wegen seiner Lunge. Das Wasser ist weg. Aber aufatmen ist nicht drin. Kann es sein, dass die Ärzte ihn aufgegeben haben, weil er nichts für sein Herz bekommen hat? Arzt fragen macht keinen Sinn, da 1. Schweigepflicht und 2. nicht mit ihm verheiratet. Meine Mutter weiß nicht weiter.

Nun blieb mir nur Onkel Google. Da stand, dass bei einem sehr schwachen Herz nichts mehr zu machen ist und die Krankenhausaufenthalte in immer kürzen Abständen erfolgen werden und dafür immer länger, bis das Herz aufgibt.

Heute war ich bei meinen Eltern. Mein Vater war wie ein Fremder. Er saß da (sonst muss er immer in Bewegung sein). Er jammerte über Schwindel und das es ihm überhaupt nicht gut geht und er nicht einmal aufstehen mag. Ich wollte seinen Hausarzt anrufen, doch er wollte es nicht.

Soll ich zusehen, wie er sich zu Grunde richtet? Hat er aufgegeben, weil er den Freitod seines Sohnes nie verarbeiten konnte? Kann sich das bessern?

Ja, ihr seid keine Ärzte. Aber hier ist ein Medizin Forum und ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann, bzw. weiß oder erahnen kann, was mit ihm los ist.

Zusehen, bis er nicht mehr kann, dass kann ich nicht, aber helfen lassen kommt für ihn auch nicht in Frage.

Danke für jeden Tipp oder Hinweis.

J uli-pSonYned_ hat geantwortet


Heute Nachmittag kam er wieder ins Krankenhaus.

Nicht wegen dem Wasser, sondern wegen seinem Bein. Er konnte nicht mehr laufen, schrie vor Schmerzen. Er hatte es schon einmal, da hatten die Ärzte nichts gefunden.

Er nahm seine Wassertabletten nicht mehr, weil er nicht zur Toilette konnte. So besteht die Gefahr, dass das Wasser wieder kommt.

Er nahm über 10 Schmerztabletten pro Tag, was gefährlich für seine sowieso schon kranken Nieren ist.

Ich hoffe, die Ärzte bekommen endlich heraus, was mit ihm los ist. :-(

Jhu"li-Soxnne_ hat geantwortet


Angeblich ein Bluterguss im Sprunggelenk. Kann das solche Schmerzen verursachen?

Wenn es bis Montag nicht weg ist, soll er operiert werden, was lebensgefährlich für ihn ist, wegen seinem schwachen Herzen. Es hört nie auf.

Ephemaslige$r Nutz_er (#s467193) hat geantwortet


Die Frage ist wodurch der Bluterguss im Sprunggelenk entstanden ist - oder handelt es sich dabei um ein Ödem?

J5uli-WSon/nxe_ hat geantwortet


Das Problem ist, wir können das nicht glauben.

Genau das gleiche war vor einem Jahr an der gleichen Stelle. Es fing mit Schmerzen an, am Ende konnte er sich nicht einmal mehr hinsetzen und so kam er ins Krankenhaus. Er bekommt 8 Schmertabletten pro Tag, was natürlich nicht gut für seine kaputten Nieren ist und nach einem MRT wurde ihm gesagt, dass es sich um einen Bluterguss handelt und dieser am Montag entfernt wird, wenn keine Besserung eingetreten ist.

Kann es wirklich sein, dass sich innerhalb eines Jahres an genau der gleichen Stelle ein Bluterguss entsteht, der zudem solche Schmerzen verursacht?

EIhemal]iger Nut-zer >(#467193) hat geantwortet


Wenn dieser 'Bluterguss' durch seine Herzinsuffizienz bedingt ist und da bilden sich Ödeme eben vor allem in der Peripherie (Füße/Unterschenkel) - dann ja.

J$uli-|So@nne_ hat geantwortet


Er hat ihn in der Leiste. Also kann das vom Herzen kommen und immer wieder? Danke für diese Info.

E:hemaligerP Nutz`er (#4O671x93) hat geantwortet


Moment. Zuerst Sprunggelenk und jetzt Leiste? Was denn nun?

J%ul|i-Sonxne_ hat geantwortet


Mein Fehler. |-o (Es gibt zu viele Kranke gerade bei uns). Mein Vater hat ihn in der Leiste.

J/uli-Slonne_ hat geantwortet


So, und vor zwei Stunden kam er wieder ins Krankenhaus. Wieder das Wasser. Die Abstände werden immer kürzer. Wie lange das noch gut gehen wird? Bin durcheinander. Er bekam heute Nacht schon keine Luft mehr. Meine Mutter erzählte mir, dass er auf die Toilette wollte, und beim laufen keine Luft mehr bekam, so dass er sich im Esszimmer auf dem Tisch abstützen musste.

Ich dachte, meine Mutter wäre fix und fertig. Ich ging zu ihr und sie lachte. Erzählte von ihm, von ihrem Tag, von allem. Ist das Selbstschutz?

L&aRu'coxla hat geantwortet


Vor allem solltest DU Dich schützen vor diesem familiären Elend.

Ansonsten kann/muss eine derartige Herzinsuffizienz natürlich medikamentös behandelt werden, aber dem sind natürlich auch Grenzen gesetzt.

JEuVlic-Son~ne_ hat geantwortet


Meine Mutter war heute morgen wieder wegen ihrem Sprunggelenk beim Arzt. Sie finden nicht wirklich was. Sie soll sich Bandagen um das Gelenk legen und abwarten. Und die Schmerzen hat sie seit Monaten. Kann angeblich Nachfolgen von der Chemo sein.

Wann hört es bei uns endlich auf? Ich hoffe, sie hat keine beginnende Thrombose. Sie schreit nachts vor Schmerzen wegen Krämpfen, mein Vater bekommt keine Luft. Ich weiß nicht, was noch alles kommen wird und wie lange mein Vater noch leben wird. Ich habe irgendwie kein gutes Gefühl mehr. Die Abstände mit dem Wasser werden immer kürzer. Habe das Gefühl, das er dieses Jahr nicht überleben wird. Oder bin ich wieder zu pessimistisch?

Die Ärzte haben ihm letztes mal, als er wegen der starken Schmerzen in der Leiste im Krankenhaus lag (vor einer Woche Entlassung), die falschen Medikamente bekommen. Wie bitte kann das passieren, dass sie die Patienten verwechseln, wo er sowieso so Herz- und Nierenkrank ist? Dabei haben sie wohl einen Scanner am Bettende. Keine Ahnung, wie das war, ich war ihn wegen einer Grippe nicht besuchen. Kenne das noch nicht.

Jjuli-SConne'_ hat geantwortet


LaRucola, wie meinst du das, das ich mich schützen soll?

Er bekommt sehr viele Medikamente. Fast 20 Tabletten für alles mögliche muss er nehmen. Er hat ja auch noch Diabetes usw.

LqaRucoxla hat geantwortet


Naja offenbar scheint das gesundheitliche Leid zum Teil auch davon zu bekommen, dass er gar keine Behandlung will. Damit fügt er sich natürlich Leid zu, aber Dir, als Angehörige, ja auch. Von daher hast Du moralisch auch das Anrecht, ihn fallen zu lassen und Dich in das Leid nicht mehr emotional zu involvieren. Dich zieht das doch auch alles runter.

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