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Wasser im Herz - wie gefärhlich ist das?

Jouli-lSoxnne_ hat geantwortet


Das stimmt schon, dass ich nicht jubeln im Dreieck hüpfe und mir Gedanken mache, wie lange das noch gutgehen wird. Doch würde ich ihn nicht fallen lassen. Er ist mein Vater.

Und ich kann ihn verstehen, dass er nicht ins Krankenhaus wollte anfangs, ich bin genauso.

L<azRugcsola hat geantwortet


tjo naja, was soll man dann raten. ist halt blöd, aber so ist es nunmal. wie weit wohnst du denn weg von denen?

Jtul?i-S@onxne_ hat geantwortet


Ich verstehe dich nicht. Wärst du nicht für deine Eltern da, wenn sie ins Krankenhaus kommen? Würdest du sie links liegen lassen?

LsaR~uc0ol?a hat geantwortet


kommt drauf an. Tendenziell schon, aber meine Situation ist ja auch anders als Deine. Unter normalen Umständen natürlich nicht.

Die Frage ist, was, wenn ein Angehöriger schwerst krank wird und damit auch die Angehörigen belastet, und dies selbst verschuldet hat. Einer Freundin von mir ist genau das passiert. Vater mit unter 70 verstorben aufgrund seines massiv hohen Blutdrucks, den er wider besseren Wissens nie hat behandeln lassen. Emotional sehr schwierig für die Familie, aber die Trauer mischt sich auch mit Zorn und mit dem Gedanken, dass er es letztlich auch nicht anders wollte.

Jauli1-Sonxne_ hat geantwortet


Kann dich schon verstehen. Muss dazu sagen, dass es meinem Vater psychisch auch sehr schlecht geht. Einerseits möchte er leben, meiner Mutter zu Liebe. Andererseits möchte er alles hinter sich haben, da er den Freitod meines Bruders vor drei Jahren nicht verkraftet hat. Zudem die ständigen Schmerzen, der Kampf um jeden Atemzug, die vielen Krankheiten, die ihn seit Jahren belasten. Dieses Zittern, das Anfangs Verdacht auf Parkinson nahe legte, aber nicht bestätigt wurde. Diese Krankheit kann ich mir schwer merken. Er zittert mit den Händen, kann kaum einen Löffel halten.

Deshalb kann ich verstehen, dass er sich selbst mal vernachlässigt, dann wieder an seine Frau bzw. an uns denkt und die Tabletten wieder regelmäßig nimmt. Meine Mutter versucht, da hinterher zu sein, aber sie hat selbst zu kämpfen mit ihren Krankheiten.

Was deine Freundin mitgemacht hat, ist schlimm, keine Frage. Doch wenn man nicht in den Schuhen des Erkrankten steckt, sollte man nicht urteilen und schon gar nicht im Stich lassen.

L6aRuc`ola hat geantwortet


Wegen sowas würde ich den Erkrankten auch nicht im Stich lassen, dazu sind schon schwerere Vergehen notwendig (z.B. körperlicher, aber auch seelischer Missbrauch). Dennoch würde ich auch da sehen, dass ich eine gewisse emotionale Distanz gewinne. Aber ohne Zweifel ist das alles doof und tragisch.. man kanns nicht beschönigen.

hsopphetoyssa hat geantwortet


Und ich kann ihn verstehen, dass er nicht ins Krankenhaus wollte anfangs, ich bin genauso.

Wenn das so ist, frage ich mich, was dieser Faden eigentlich soll? Er will nicht, Du denkst genauso - also so what?

J}uli-Ssonnex_ hat geantwortet


Was hat es damit zu tun, dass mein Vater und ich durch schlechte Erfahrungen in Krankenhäusern versuchen, diese zu meiden, so lange es möglich ist?

Dieser Faden ist wegen der Erkrankung meines Vaters und nicht, weil er nicht gerne in Krankenhäuser geht (was nach dreimal in zwei Monaten und einer Verwechslung der Patienten doch verständlich sein kann).

Bist du nur hier, um zu meckern? Dann lasse es bleiben. Danke.

hgopWpetoPssa hat geantwortet


Huch! Getroffen? :°_

JTuli-pSon)n'ex_ hat geantwortet


Wie getroffen?

LZaRuzcoxla hat geantwortet


@ hoppetossa

Bist Du ein Troll? Absolute Frechheiten, was Du hier verbreitest.

TveGst`ARHP hat geantwortet


@ Juli-Sonne

Hallo, das mit deinem Vater hört sich aber ziemlich kompliziert an ":/ .

Vermutlich braucht er irgendwie Aufmerksamkeit, indem er jammert, aber nicht zum Doc will.

Herzprobleme gehen oft mit Depressionen einher und mitunter auch mit suizidalen Tendenzen. Bei vielen älteren Leuten ist das irgendwie eine Halb-und Halb- Sache. Eine Hälfte will noch weiter leben, die andere wills hinter sich bringen.

Vermutlich denkt die eine Hälfte, die noch leben will:

"Wenn ich jetzt freiwillig ins KH gehe, kann ich den tatsächlichen Ernst meiner Lage (und das in meinem Alter!) nicht mehr verdrängen und muss möglicherweise ziemlich bösen Tatsachen ins Gesicht sehen. Also versuche ich, meine Beschwerden zu ignorieren, denn was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss!"

Die andere Hälfte, die nicht mehr will, denkt: "Was solls :=o ! So lange es noch irgendwie geht, gehe ich freiwillig weder zum Doc noch ins KH, und der Rest meiner Probleme erledigt sich dann ggf. von selbst ]:D "

Dann gibts bei ihm vllt. auch noch einen Pflicht- Anteil, und der denkt: " Was soll meine Familie machen, wenn ich nicht mehr da bin" .

Unterm Strich leidet er. Er weiss nicht mehr was er machen soll, um sich wenigstens halbwegs wieder fit zu fühlen. Er kann seine gesundheitlichen Probleme eben nicht mehr so einfach wegstecken und dann gehts mal rein mal raus, ins KH. Mit sich alleine kann ers auch nicht mehr abmachen.

Im KH sein, ist kein Zuckerschlecken, weiss ich selber, auch wenns bei mir schon 2mal gut gegangen ist. Nach ein paar KHaufenthalten, die noch dazu ungünstig verlaufen sind, hat er genug davon. Vielleicht hat er jetzt vermehrt das Gefühl, das bringt ja alles eh nichts (mehr) und lässt den Dingen ihren Lauf.

Es ist verdammt schwierig anzusehen, wie ein Angehöriger darum ringt, sich unter schlechten Aussichten noch die beste rauszusuchen- von denen keine wirklich toll ist :-/ .

und ich fürchte aufgrund deines Berichtes über seine Herzprobleme, dass es nicht zum Besten mit deinem Vater steht :°_ .

Manche Leute entscheiden in so einer Situation gar nichts, oder nur ein bisschen und die tatsächlich nötigen Sachen unterbleiben %-| :-o . Das ist für die Familie und die Anghörigen eine ziemliche Belastung. Da wird man nicht viel machen können, als ihm weiterhin gut zuzureden, ob er sich nicht doch behandeln lassen und ins KH gehn will.

Allein, es ist sein Recht, darüber zu entscheiden, ob und wie er sich behandeln lassen will.

Man kann ihm sagen, was er machen kann und welche Nebenwirkungen das hat, oder was passieren kann, wenn er nichts machen lässt.

Ich finde es gut, dass du ihn nicht im Stich lassen willst :)z auch wenn euer Verhältnis nicht grade entspannt zu sein scheint :)z . Man weiss nie, wie die Sache weitergeht, und wenn er sieht, dass ihr (du und deine Mutter) ihm nicht aus dem Weg geht und ihm irgendwie Beistand leistet (auch wenns Streit gibt, ganz egal!), fühlt er sich vielleicht irgendwann doch dazu motiviert, freiwillig was gegen seine gesundheitlichen Probleme zu machen.

Aber wenn nicht, und er wird immer kränker, müsstet ihr euch ggf. nach professioneller Hilfe zur Pflege umsehen, denn es ist kein Pappenstiel, jemand in der Familie rund um die Uhr zu pflegen.

Ich wünsche euch, dass dein Vater letztendlich doch vernünftig ist und freiwillig zum Arzt und ins KH geht, damit er wieder zu Wohlbefinden kommt :)- :)* :)* :)* :)* .

*:) *:)

J^uli-eSo8nxne_ hat geantwortet


@ LaRucola,

es gibt in jedem Forum Leute, die nur hier sind, um eigenen Frust oder Minderwertigkeitskomplexe an anderen auszulassen. Sie sagen dann zwar, nein, ist nicht so, aber manche fallen wirklich auf. Denke dir nichts dabei, ist mir auch zu schade, an solche Menschen einen Gedanken zu verschwenden.

@ TestARHP,

ja, das hast du richtig erkannt. Er wehrt sich mit dem Krankenhaus, bis es wirklich nicht mehr anders geht. Wie bei den Schmerzen, er konnte nicht einmal mehr aufrecht sitzen, geschweige denn, auf die Toilette, da hat er es eingesehen. Oder eben gestern, als er Angst hatte, zu ersticken, weil es zu schlimm wurde. Und dann erfährt man von der Mutter, dass er seine Wassertabletten nicht eingenommen hat. Wir wissen nicht, ob er es mit Absicht unterlässt, oder ob er zu durcheinander ist (wegen dieser Zitter Erkrankung, die vom Gehirn ausgelöst wurde). Es wurde auch schon festgestellt im MRT, dass er bereits zwei leichte Schlaganfälle gehabt hat. Wann das war, weiß niemand von uns.

Gestern um 23.30 Uhr wurde er wieder nach Hause entlassen, weil es keine Betten mehr gibt. Wir haben zwei Krankenhäuser hier und sie lassen ihn nach Hause. Ich dachte schon, diese Nacht überlebt er nicht, aber es geht ihm besser. Wahrscheinlich bis zum nächsten mal.

Danke jedenfalls für eure Antworten. :)_

T/est:ARIHP hat geantwortet


@ Juli-Sonne

Ja das ist auch eine Frage, ob er vllt. schon etwas verwirrt ist und vergisst, seine entwässerungstabletten zu nehmen. Notfalls müsst ihr ihn immer wieder ganz lieb dazu anhalten, damit er nicht so merkt, dass ihr anfangt, auf seinen Geisteszustand aufzupassen. Wenn er die Tabletten nimmt, gehts ihm ja auch besser und dann klappt auch die Einnahme besser... :)-

*:) *:)

Jpuli-S7onxne_ hat geantwortet


Er bekam wohl gestern eine Spritze, damit das Wasser schneller ausgeschieden wird. Und er muss jetzt 4 x täglich Wassertabletten, neben den ganzen anderen Tabletten, einnehmen. Gegen sein schwaches Herz können sie nichts mehr tun.

Ich dachte, da gibt es Mittel, die das Herz stärken können. Aber anscheinend ist ab einem gewissen Grad nichts mehr zu machen.

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