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Angina Pectoris mit 23? Ohne Belastung?

G|ustuavhxund hat die Diskussion gestartet


hallo. ich bin 23 und habe sofern ich weiß keine probleme mit dem herzen. jedenfalls ist es aber so dass ich manchmal besonders wenn ich am vortag sehr müde war sobald ich eingeschlafen bin nach ca 20 minuten mit leichtem lagerschwindel aufwache. oft merke ich dabei auch dass ich falsch auf meinem arm gelegen habe . gestern nacht hatte ich allerdings als ich plötzlich aufwachte auch einen leichten pulsierenden schmerz im linken arm im bereich der ellenbeuge und am oberen linken hals oben beim übergang zum kinn. der schmerz fühlte sich schwach und irgendwie verspannt an und er war pulsierend also er kam und ging abwechselnd. im brustbereich hatte ich aber keine schmerzen. nach 20 sekunden oder so war es dann wieder weg und ich legte mich wieder hin da ich sowieso im halbschlaf war. meint ihr dass kann eine angina pectoris sein? und das obwohl ich erst 23 bin, ich keiner belastung ausgesetzt war und im brustbereich keine beschwerden vorhanden waren? oder meint ihr es war eher eine art verspannung? ich habe nämlich ein wenig probleme mit meiner haltung etc

würde mich über eine antwort freuen

Antworten
C3i:ndbevrellxa68 hat geantwortet


Sehr sehr unwahrscheinlich in deinem Alter, der Schmerz ist normalerweise auch mittig/ links in der Brust lokalisiert und tritt - bis auf noch seltenere Formen - bei Belastung auf und nicht in Ruhe.

G3uHs%teavhRunxd hat geantwortet


danke für die antwort. ja wie gesagt im brustbereich hatte ich nichts. ansonsten laufe ich auch oft über eine stunde in schnellem schritt und habe nie schmerzen.

E,heumaligerL Nu+tzer (#46x9485) hat geantwortet


Du entwickelst Dich immer mehr zum Hypochonder.

Euhemali)ge`r Nutz(e}r (#t4{694x85) hat geantwortet


und Angina pectoris äußert sich ganz anders und ein Anfall verschwindet auch nicht einfach so nach wenigen Sekunden.

G<ust0avhxund hat geantwortet


wieso immer mehr? ich bin seit ich 10 bin hypochonder und ich komme da auch niemehr raus. ich werde nie ein normales leben führen können. familie u.s.w kann ich deswegen vergessen. trotzdem danke für die antwort :)

E;hemaliYger Nutzer "(#469x485) hat geantwortet


Man kann mit einer Therapie aber ganz gut gegen die Hypochondrie angehen und dort lernen mit subjektiven Symptome und Ängsten umzugehen.

uQvgJ4N1 hat geantwortet


Deine vielen sexbezogenen Themen machen nicht den Eindruck, als wäre Familienplanung bei Dir ein undenkbares Thema ;-)

G_ust0avhuxnd hat geantwortet


also ich hätte schon gerne eine familie. allerdings wüsste ich nicht ob das gut für die kinder wäre so einen ängstlichen vater zu haben

E~hemaliger _Nutzer k(#4694Z85) hat geantwortet


Mit entsprechender Therapie kannst Du aber Strategien erlernen um die Ängste abzubauen. Wenn Du lernst mit der Angst umzugehen und lernst nicht in jedem Symptom gleich eine ernste Erkrankung zu sehen steht einer Familie Nichts im Weg.

Finde es schade, wenn Du Deinem Wunsch nach einer Familie nicht nachkommen kannst. Aber andererseits zeigt es auch einen guten Charakter wenn man auf einen großen Wunsch zum Schutz Anderer verzichtet.

Ich möchte Dir wirklich eine Therapie ans Herz legen. Eine Angsterkrankung nimmt Dir doch auch einiges an Lebensqualität. Vielleicht ist der erste Therapeut dann auch nicht der Richtige, dann sucht man einen Anderen.

Die Wartelisten sind lang. Also fang am besten gleich im neuen Jahr an rumzutelefonieren und lass dich auf einige Wartelisten setzen.

Du tust DIR was Gutes damit.

Und erlerne gute Entspannungsübungen. Ich persönlich finde progressive Muskelentspannung nach Jacobson Klasse. Als ich das vor vielen Jahren in der Reha erlernt habe, bin ich tatsächlich bei jeder Einheit eingepennt. ;-D

Auf youtube findest Du einige Übungen zur progressiven Muskelentspannung. Und ja, die hilft oft gegen Ängste. Durch diese Muskelentspannung kommst Du zu Ruhe, wirst etwas ausgeglichener.

Probiers mal ne Weile aus.

c6irmexzz hat geantwortet


Und es gibt andere - wie mich - die in dem Alter ebenso abgingen.

Ich hatte nächtelang nicht geschlafen weil ich immer mein Herz gehört hatte (und wenn ich es nicht hörte, mußte ich überprüfen ob es noch schlägt).

Sämtliche Emotionen haben bei mir "Herzprobleme" ausgelöst.

Sämtliche Zipper im Körper, Mal Taubheitsgefühle alles hing mit dem Tode nahe zusammen.

Ich war Stammgast beim Hausarzt EKG.Auf Dauerschleife bei der Telefonseelsorge. Hab meine Familie penetriert damit. Mir alles in Büchern zusammengesucht (ein Glück war Netzzugang noch nicht Standart).

Ich war 20, hatte keine Ausbildung+Beschäftigung, wurde von meinen Eltern ge-laissefert, keinen Halt, keine Freunde und nie gelernt selbständig zu leben. Noch Fragen?

Achja mit 30 war ich inner psycho-somat. Klinik und endlich gelernt mit Ängsten umzugehen. Hätte ich geahnt, daß es so einfach sein kann, hätte ich mich nicht die "besten" Jahre meines Lebens damit rumgequält.

u1vUgx41 hat geantwortet


Was war denn in Deinem Fall "der Trick" (durch den es so einfach wurde)?

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