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Stromunfall mit 230v wechselstrom

u7vgT41


Hm, den Ansatz find ich eher unsinnig. Das beinhaltet ja auch wiederum "genaue Kontrolle was das Herz so tut" und verstärkt das Problem eher.

Ich würde Dir auftragen (bzw, ohne konjunktiv, trage Dir auf ;-) )

- tue einfach das, WOZU DU LUST HAST

- zwinge Dich, dabei NICHT Puls/Blutdruck zu kontrollieren

Die Lernerfahrung muss sein "ich überlebe auch problemlos und kann alles tun wenn ich mich einfach gar nicht um mein Herz kümmere"

E>hemal/iger Nputze6r (#46y9485x)


Konfrontationstherapie ist hier der absolut verkehrte Ansatz. Das macht man bei Höhenangst z.B. aber bei Hypochondrie ist das absolut verkehrt.

Sieht man ja dadran, dass Du hier deswegen wieder sehr viel schreibst und es uns wiedermal nicht wirklich glaubst, dass Dein Herz gesund ist.

Du sollst lernen NICHT auf das Herz zu achten. Such Dir schleunigste einen anderen Therapeuten. Dieser tut Dir jedenfalls nicht gut

u]v{g4x1


Vielleicht kann man das zweistufig machen? Erst mal belasten, hohen Puls bekommen und bewusst ertragen. Zweite Stufe dann das, was wir erwähnt haben.

tlraurzige*r-eng6exl


Mhhh ich werde wohl nochmal mit meinem Therapeuten reden müssen...

Ich habe heute nun die zweite Sache angefangen und das ist Luft anhalten....bekam so Panik weil ich merkte wie es anfing in den Beinen zu kribbeln....ob die Übung es besser macht meine Angst ?

Grübel doch nun nur ob ich meinen Körper jetzt geschadet habe..(ich weiß ich schade ihn mit meiner Angst)zum mal ich ja merkte wie die HF runter ging(ich weiß ist normal)und das mich wieder ängstigte da es sich anfühlte wie gleich stehen bleiben.

Ach mensch...

MzXxone


Dein handeln ist total Paradox .. Wieso hälst du die Luft an? Was soll das bezwecken ausser dass du dadurch die Sauerstoff zufuhr abbrichst was für dein Körper zusätzlichen Stress bedeutet ..

Womit willst du dein Körper jetzt geschädigt haben, mit dem Stromunfall? Definitiv nicht sonst hätte man das im Krankenhaus diagnostiziert ..

Mit Luftanhalten? Ich bitte dich .. Das hast du bestimmt nicht bis zur Ohnmacht getrieben ..

Ich denke helfen könnte dir nur eine stationäre Therapie in der du komplett von Internet und Handy sowie Umfeld isoliert wirst damit man auch mal zu dich durchkommt .. Dein Therapeut macht vergeudete Arbeit wenn du immer und immer wieder ins Internet gehst, googelst, in Foren rumfragst und deine Angst dadurch steigerst.

Man hat es vor paar Seiten deutlich gesehen, du versuchst in jeder Aussage doch ein Detail zu entdecken dass es möglich macht das etwas mit deinem Herz nicht stimmt. Wie willst du denn davon noch wegkommen?

tSraureigeMr-fengexl


Ich soll aber die Übung von meinem Therapeuten machen ....Luft anhalten und genau beobachten was mein Körper macht....dann mich drehen .....treppen rauf und runter

Ich will ja glauben das mein herz gesund ist ,aber wenn immer neue Dinge auftreten,ist das schwer zu glauben...

Heute war zweitweise jeder3-4Schlag stärker als alle anderen sowas kann nicht normal sein..

t|rauDriger-eKngexl


Ach man es macht mich ganz alle und lässt mich nicht schlafen was war das nur ....bestimmt 15 Minuten jeder 3-4 schlag so stark an puls handgelenk und innerlich auch spürbar...

Hoffentlich nir harmlose ES

Stunflowe}r_73


Die Übung mit dem Luftanhalten macht durchaus Sinn. Wenn man versteht, was der Zweck ist. Nämlich ganz deutlich zeigen, wie man SELBER Körpersymptome auslöst durch sein Verhalten und dass daran NICHTS Schlimmes, "Magisches" ist. Aber wenn DER Grundsatz (man kann den Körper beeinflussen, man kann die vermeintlich gefährlichen Symptome SELBER auslösen) nicht ankommt, ist es natürlich kontraproduktiv.

Und natürlich kann man bei Hypochondrie konfrontieren. Aber auch hier: Der SINN muss verstanden werden, sonst ist es nur eine weitere Angstsituation. Und da scheint bei der TE der Haken zu liegen: Sie macht es, aber statt zu verstehen, dass bspw. SIE SELBER durch simples Luftanhalten Symptome auslösen kann, ist der Fokus nur auf den Symptomen. Nicht deren harmloser Ursache, nicht bei der Tatsache, dass man sich selber derart "manipulieren" kann (womi man den Bogen schlagen will zu "das macht Angst mit dem Körper, nicht eine gefährliche Krankheit").

tfraurigDer[-engxel


Aber wie schaffe ich diesen umbogen ?

Mein Therapeut meint ich müsse da selber drauf kommen...ich weiß nur nicht wie..

Es verunsichern micht sämtliche Körpersymtome....diese sache gestern abend wo ich aller 3 schläge ne ES hätte läst mich nicht los oder heute immer wieder unrhytmischen HS(0ziemlich schnell und flackernd) macht mich alle..

Wieso kann ich nicht glauben das ,dass harmlos ist ...ihr sagt doch das alle

S*unfhlow!er_7Y3


Weil UNSERE Aussagen Dich nur minimalst beruhigen. Du musst SELBER Argumente finden, die DIR helfen. Und Dir das immer und immer wieder sagen. Was zumindest hier auffällt, ist dass Du statt dessen immer mit einem dicken "Aber" kommst. Oder neuen Symptomen. Was hier an guten Argumenten gebracht wird, verpufft. Und das kannst nur Du ändern: Nicht ständig auf jedes Symptom achten und alles auflisten, sondern GEGENARGUMENTE entwickeln: Was spricht GEGEN die Ängste, GEGEN die empfundene Gefahr?

Was Du hier machst, ist UNS einzuspannen, DIR Sicherheit zu geben. Nur um dann wieder mit Deinen Argumenten zuzuschlagen, weswegen die Entwarnung ganz bestimmt nicht stimmen kann. Solange Du das weiter machst, Dir nicht bewusst STOP sagst und gezielt überlegst, warum es nicht so schlimm sein wird (bspw. "Ich lebe ja immer noch, obohl ich seit Jahren das Schlimmste befürchte), kann Dir keiner helfen. Die Arbeit musst DU tun.

IjndiviKdualxist


Die AGBs des Lebens...

...sind scheinbar nicht sehr verbraucherfreundlich - es gibt keinerlei Sicherheit, keine Garantien auf irgendwas - nicht auf Gesundheit, nicht auf ein langes Leben. Doch, eine Garantie gibt es doch: die auf den sicheren Tod. Obendrein sind auch Umtausch- oder Reklamationsrechte sowie Schadenersatzansprüche per AGBs kategorisch ausgeschlossen. Klingt ganz schön drakonisch und unzumutbar das alles. Andererseits: das Produkt hat nichts gekostet und bietet viele Möglichkeiten und Freiheiten, die durch die AGBs kaum eingeengt werden, also was will man meckern. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ja in Ordnung - man kann sinnvollen Gebrauch davon machen.

Im übertragenen Sinn kommst du mir vor wie jemand, der auf Biegen und Brechen für sich selbst ganz exclusiv bessere AGBs aushandeln will, bevor er das erworbene Produkt nutzt; du scheinst auf absoluter Sicherheit zu beharren. Das kann niemand bieten, und es ist ja auch irgendwie anmaßend, bessere Bedingungen haben zu wollen als alle anderen. Mit welchem Recht? Deine Verhandlungsposition gegenüber dem Leben ist lächerlich, du hast rein gar nichts in der Hand, was du im Gegenzug in die Waagschale werfen oder als Druckmittel einsetzen könntest. Okay, du kannst natürlich für bessere AGBs streiken, tust du ja in gewissem Sinn auch, nur trifft es leider niemanden außer dich selbst - dem Leben geht es am Arsch vorbei. Es wird sich nicht auf deine Vorstellungen und Bedingungen einlassen, so sehr du auch mit dem Kopf durch die Wand willst. Mit den Versuchen, über Unverhandelbares zu verhandeln, reibst du dich nur auf, so dass die reguläre Nutzung des Produkts letztlich zu kurz kommt; womöglich geht es irgendwann altersbedingt oder wegen Einrostung kaputt, ohne dass du je dazu gekommen bist, es richtig und zweckbestimmt zu nutzen.

Also: man kann sein Leben nicht nur durch Herzattacken verlieren, sondern auch dadurch, dass man vor lauter Ängsten und Zwängen nicht mehr dazu kommt, es wirklich zu leben und in vollen Zügen zu genießen. Bei dir scheint mir das erstgenannte Risiko abgrundtief vernachlässigbar im Vergleich zum zweiten, deshalb kämpfst du eigentlich an der falschen Stelle - das ist vergeudete Lebenszeit und Energie.

Viele Menschen denken darüber nach, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Die Antwort auf die viel wichtigere Frage, ob es ein Leben vor dem Tod gibt, hat jeder zu großen Teilen selbst in der Hand.

u+vg41


@ Individualist

Mit anderen Woten formuliert denke ich dasselbe wie Du. Ein großes, zugrundelegendes Problem dürfte die mangelnde "Akzeptanz des Lebens" an sich sein. Die Tatsache, dass es keine Garantien gibt, immer ein Restrisiko, man ausser hoffen und vertrauen nichts machen kann.

Das mag besonders wenig zumutbar erscheinen, wenn das bisherige Leben nicht schön, sondern voller Verletzungen war, und dann bekommt man für das wenige Gute, was man sich mühsam erkämpft hat, nichtmal Garantien.

Das IST scheiss ungerecht, mir gehts selber nicht viel anders. Aber dies irgendwie zu akzeptieren ist wohl doch notwendig.

NGullachPtfuenxfzehn


Ablenken und lernen: "Jetzt sind x Stunden vergangen und ich lebe immer noch". Und in jeder aufkommenden Angstsituation sich daran erinnern: "Denk an die letzten Male, in denen du immer dachtest, es passiert was, und dann war doch nichts".

tVraur~iger-exngel


Endlich habe ich es überstanden und es macht mir keine Angst mehr...dafür habe ich seit 4 Tagen ne hohe Diadtole von 100-102 immer wiedermal ,messe ich nach geht er auf 94 runter oder auch 90...

Erst heute abend bringe kind ins bett,bin angespannt weil sie gerade schwierig ist ...dann stehe ich auf messe RR und wieder hoch,nachgemessen 90 ,da frage ich mich ist er die ganze zeit hoch und wenn ja schadet es da schon ?

Zu kotzen immer was neues

u&vg(4x1


Du kannst den hohen Werten entgehen indem Du nicht mehr misst..

Ach Mädel. Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht. Du befindest Dich in permanentem Streß und Angst und Sorgen und wunderst Dich dann, dass Du die dazugehörigen vegetativen Symptome hast..

wann warst Du das letzte mal wirklich entspannt und hattest ganz friedliche gute Laune??

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