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Bitte bitte helft mir. Ich habe Atemnot und Magenschmerzen

rE1ch hat die Diskussion gestartet


Hallo alle zusammen!

Ich bin ziemlich hilflos und brauche eure Meinung.

Ich habe seit Dezember 2014/Januar 2015 PLÖTZLICH insbesondere starken Magendruck und asthmatische Beschwerden, sowie Panikattacken (weil ich denke ich ersticke gleich), Atemnot und Bluthochdruck.

Ich war bei allen möglichen Ärzten. Die Aussage war immer ich hab offenbar nicht wirklich was körperliches, sondern was psychosomatisches bzw. eine Angsterkrankung.

Also bin ich jetzt schon ein halbes Jahr in therapeutischer Behandlung und auch zwei Monate lang in einer psychosomatischen Klinik gewesen. Bisher ohne für mich spürbare Besserung.

Es kommen eigentlich immer mehr Symptome wie Zittern, Taubheit, Muskelschwäche und Abgeschlagenheit dazu. Ich hab vor jeder kleinen Anstrengung Angst, wobei ich oft auch schon in Ruhe starke Beschwerden hab.

Es wurde jetzt wirklich viel Untersucht: Schädel-MRT, Lungenfunktion, Niere, Leber, Schlagadern, Herz mehrfach. Eigentlich fast alles wie es sein soll. Auch Lungenfunktion sieht nicht schlecht aus. Einzig ein leichtes-mittleres Asthma wurde diagnostiziert.

Ich bin also schon seit einem Dreivierteljahr am ausprobieren mehrerer Sprays, die aber wirklich nur seeeehr bedingt helfen. Manchmal hilft es wirklich ein wenig, aber oft auch gar nicht. (Nehme ein Kombispray + Notfallspray)

Mein Magen wurde noch nicht untersucht. Ich habe aber auch Angst einen Schlauch zu schlucken. Ganz oft drückt es fest an dem Punkt, wo man die Faust unterhalb der Rippen vorne rein drücken kann. Magentabletten oder Omeprazol hat mir auch nicht merklich geholfen.

Ich habe Angst dass doch irgendwas körperliches kaputt ist, weil ich die Beschwerden fast rund um die Uhr habe. Oder habe ich irgendeinen Mangel oder so? Meine Blutwerte sind alle im Normbereich.

Es ist wahr, dass ich als das anfing doch ziemlich Stress hatte und lange gearbeitet habe. Aber das sollte alles rum sein. Ich bin dabei mein Leben gänzlich umzukrempeln, aber noch hilft es mir gar nichts. Mir geht es wirklich dreckig - ich kann nicht mal in Ruhe auf der Couch liegen und einen Film schauen ohne dass ich nicht schmerzen habe oder keine Luft bekomme.

Habt ihr irgendwelche Tips? Ich würde so ziemlich alles dafür tun, dass es mir wieder besser geht.

Antworten
D@.orisx L. hat geantwortet


Wegen Schlauch schlucken müssen , entweder gehst du wegen der Untersuchung in ein Krankenhaus , oder du wirst von einer Person nach Hause gebracht wegen der kurzen Betäubung die man bekommen kann .

Hier schreiben sicher noch mehr wegen deiner Ängste , aber davon verstehe ich nichts .

r\1xch hat geantwortet


Mein Arzt meint dass ich gar keine Gastroskopie bräuchte. Ich will aber endlich wieder beschwerdefrei sein. Aber ich hab höllische Angst davor benebelt zu sein, weil ich ja so schon immer um Luft kämpfen muss. Allein normales Einschlafen ist eine Qual.

BBromYbeetrküch:lexin hat geantwortet


Also bin ich jetzt schon ein halbes Jahr in therapeutischer Behandlung und auch zwei Monate lang in einer psychosomatischen Klinik gewesen. Bisher ohne für mich spürbare Besserung.

Und angstlösende Medis hast du keine bekommen?

r,1cxh hat geantwortet


Doch, aber die helfen mir nicht viel. Atmen geht ähnlich bzw. Druck ist trotzdem da. Fühle mich dann einfach nur benebelt und müde und es kommt noch Angst dazu, weil der ganze Rachen durch die Tropfen betäubt wird (nehme sie immer mit einem Glas Wasser) und ich dann denke dass ich jetzt auch nicht mehr richtig schlucken kann.

r_1ch hat geantwortet


Muss dazusagen, dass es erst mit "einfachem" Magendruck angefangen hat, dann kam ab und zu mal plötzliche Atemnot zum Beispiel in der Bahn bei warmer Luft oder beim Sport.

UND DANN HATTE ICH ANGST.

Aus meiner Perspektive hatte ich erst ein Symptom und dann Angst davor bzw. Angst daran zu ersticken.

BNrombe`erk"üch[leixn hat geantwortet


plötzliche Atemnot zum Beispiel in der Bahn bei warmer Luft oder beim Sport.

Joa aus meiner sicht klingt das wie ne klassische Panikattacke mit Hyperventilation. ---> Nach der Panikattacke folgt dann die Angst die ganz schnell chronisch wird - dann Angst vor der Angst - sprich generalisierte Angststörung.

Ich finde das klingt alles schlüssig bei dir.

Doch, aber die helfen mir nicht viel. Atmen geht ähnlich bzw. Druck ist trotzdem da. Fühle mich dann einfach nur benebelt und müde und es kommt noch Angst dazu, weil der ganze Rachen durch die Tropfen betäubt wird (nehme sie immer mit einem Glas Wasser) und ich dann denke dass ich jetzt auch nicht mehr richtig schlucken kann.

Vielleicht mal von Tropfen auf Tabletten umsteigen? Welche Tropfen nimmst du denn?

S|ilkLPeaxrl hat geantwortet


Für mich gehört Dein Faden nicht hierher, sondern in "Krankheitsängste".

ich hab offenbar nicht wirklich was körperliches, sondern was psychosomatisches bzw. eine Angsterkrankung.

Denn enau das würde auch ich aus dem schließen, was Du hier schilderst.

Dass Du deutliche körperliche Symptome fühlst, ist keineswegs ein Hinweis darauf, dass "da auch was sein muss". Du wurdest ärztlich untersucht, es war nichts - und nun geht es für Dich im wesentlichen darum, zu akzeptieren, dass es sich um eine Angsterkrankung handelt und vielleicht noch näher zu ergründen, was dahintersteckt.

r51ch hat geantwortet


Das kann ja schon sein. Ich will es einfach wieder weg haben. Ich will weder Spitzensportler noch Workaholic/Billiardär sein.

Ich will einfach wieder normal leben und arbeiten können und auch mit meiner Freundin im Wald Spazieren gehen können ohne Angst haben zu müssen dass ich ersticke oder nen Herzinfarkt hab (bin auch schon mit verdacht auf einen im KH gelandet. Zum Glück nix.)

Ich nehme Amitriptylin tropfen bei "Bedarf". Also eigentlich nur dann, wenn ich vor lauter Angst nicht schlafen kann. Ich nehme sie aus oben beschriebenen Gründen eher selten.

SAilgkPe^arl hat geantwortet


Ich will es einfach wieder weg haben.

Tja, und genau das wird nicht funktionieren, meiner Erfahrung nach. Es liegt in solchen Dingen auch eine "Information", die verstanden werden will; da ist es mit einem einfach Weg-haben-Wollen nicht getan....

rK1cxh hat geantwortet


Ich probiere wirklich alles. Meine Ärzte (Hausarzt und Therapeutin, sowohl die Ärzte in der Klinik) sind alle hellauf begeistert von meinen Umsetzungen.

Ich ziehe von daheim aus zur Freundin. Ich wechsle den Job. Ich nehme mich bewusst zurück. Ich sag nicht mehr zu allem ja und amen. Ich bin im Endspurt meiner Bachelorarbeit. Ich versuche mehr zu schlafen (früher 5-6 Stunden, heute 6-8 Stunden).

Das alles sind riesige Schritte. Der Umzug und die Abgabe der BA rücken immer näher. Zudem bin ich gerade dabei eine neue Stelle zu suchen.

Ich versuche alle Stressfaktoren wegzubekommen die mich immer belastet haben (auch wenn ich die auch nicht so gespürt habe).

Ebenso versuche ich soweit es mir möglich ist wieder (nach min. 1 1/2 Jahren) mit dem Sport anzufangen.

Ich versuche ja wirklich viel. Aber NOCH scheint es nichts zu helfen.

Brrombeer_küchleixn hat geantwortet


Ich nehme Amitriptylin tropfen bei "Bedarf". Also eigentlich nur dann, wenn ich vor lauter Angst nicht schlafen kann. Ich nehme sie aus oben beschriebenen Gründen eher selten.

Ja aber Bedarfsmedikation ist ja keine Dauermedikation. Hast du keine Dauermedis? Antidepressiva? Irgendwas angstlösendes in die richtung dauerhaft einnehmen? Fände ich bei dir angebracht, wenn Therapie alleine nicht ausreicht.

rb1c^h hat geantwortet


Nein, das habe ich nicht. Meine Therapeutin (ist Ärztin) sieht für mich nur die Tropfen vor bei Bedarf.

Ich zweifle halt daran, dass das was hilft gegen die Atemnot und den Magendruck und alle sonstigen Sachen.

Ich will wirklich nichts unversucht lassen, aber ich will meinen Körper/Seele nicht auch noch mit irgendwelchen chemischen Substanzen modifizieren bzw. kaputt machen. Ich will eigentlich auch gar nicht groß das Kombispray nehmen.

Andererseits, wenn es mir hilft mich so wieder in die Bahn zu schieben dass alles auch von selbst danach wieder gut ist und ich die Medis dann absetzen kann, will ich auch das versuchen. Ich kann meine Therapeutin ja mal drauf ansprechen.

gRmaOk hat geantwortet


Lass mal die Magenspiegelung machen. Der Magen strahlt in Gegenden aus, die würdest du nie vermuten.

Du wirst in eine guten Klinik mit einer Kurznarkose versehen und bekommst den Schlauch nie zu Gesicht.

Hatte damals auch Angst aber im Nachhinein völlig unbegründet.

r]1cxh hat geantwortet


Ich habe halt echt schiss, dass ich während so einer Narkose einen Asthmaanfall bekommen könnte bzw. keine Luft bekomme.

Ich hatte ja schon 2014 bei meiner Freundin schiss, als SIE eine Magenspiegelung bekommen hat. Mich macht die Vorstellung echt kirre (schon bevor ich diese Erkrankung hatte!).

Ich habe einen Breischluck-Röntgentest von der Speiseröhre machen lassen. Aber da war soweit alles im grünen Bereich. Kein Reflux oder sonst was.

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