» »

Bitte bitte helft mir. Ich habe Atemnot und Magenschmerzen

s]ehVrgr&oßea|ngst hat geantwortet


Hallo, ich kann dich total verstehen, ich leide auch an einer Angststörung und ich denke auch oft bitte kann das endlich weggehen. Ich will damit nur sagen, es gibt Menschen, die dich total verstehen können.

SzilkIPearxl hat geantwortet


Ich glaube, verstehen können das hier sehr viele. Das heißt aber ja nicht, dass man sich in die Ängste ergeben muss; man kann etwas dagegen tun. Dass es schwer und mühsam erscheint, ist kein Grund, aufzugeben. Aber man muss es schon wollen und auch bereit sein, andere Erfahrungen positiv aufzunehmen.

Beim TE lese ich vorwiegend Abwehr; diese ist auch in dem Satz zu erkennen, den ich vorhin zitiert habe... Für mich klingt fast so etwas wie eine unbewusste Hoffnung heraus: Wenn eine Krankheit gefunden wird, ist alles klar, dann gibts sicher etwas dagegen einzunehmen, und es geht mir von allein besser.

rl1ch hat geantwortet


@ muhkuh2k:

Ja, ich habe das Gefühl dass wenn ich auf dem Bauch liege dass ich dann besser atmen kann. Daher auch ein bisschen meine Angst, ich hätte mir damals als das angefangen hat beim Bauchmuskeltraining etwas "gerissen"/gezerrt.

Als ich mal Physiotherapie hatte, meinte die Frau, dass ich ein total verspanntes Zwerchfell hätte.

Amitriptylin nehme ich etwa 5-6 Tropfen bei Bedarf. Ich habe die letzten Tage mal jeden Abend diese Dosis genommen, um zu schauen ob es sich dann bessert.

Ich selbst sehe, bis ich das von meiner Therapeutin gehört habe keine übermäßige Belastung. Das Leben ist nun mal stressig. Ich kenne viele Mitstudenten, die wesentlich mehr gelernt/gearbeitet/gefeiert ;-D haben als ich das getan habe.

@ SilkPearl:

Ich will sehr wohl andere Meinungen und Erfahrungen annehmen. Ich kremple ja wirklich schon mein komplettes Leben und meine Lebensweise um.

Und ja, genau das ist mein "heimlicher Hintergedanke". ICH WILL INS KRANKENHAUS. Dort sollen sie mich komplett durchchecken, ETWAS UNGEFÄHRLICHES FINDEN, kurze Narkose, ein Schnitt, zwei Wochen im Bett und alles kann wieder sein wie früher. Der Gedanke kommt immer und immer wieder. Ich will zum Arzt weil ich will dass mir JETZT jemand hilft und dass das dann weg ist.

Ganz ehrlich: Ich kann mich leider immer noch nicht so wirklich davon überzeugen dass das fast alles psychisch bedingt sein soll.

r+1ch hat geantwortet


@ muhkuh2k:

Mir ist übrigens noch aufgefallen, dass ich am Schreibtisch ganz oft nach vorne gelehnt, mit dem Bauch/Rippen am Tisch gedrückt sitze.

sPehrgzroßeaungxst hat geantwortet


Ja aber ich meine manchmal möchte man auch wenigstens ein Mensch haben, der ein nachvollziehen kann, weil viele auf Abstoßung stoßen, weil die es nicht haben, wollen es oft nicht verstehen oder können es oft nicht. Aber wenn man verstanden werden möchte, heißt nicht gleich das man der Angst nachgibt. Man tut was dagegen aber wenn man an diesem Punkt wieder ist, das alles bisschen wieder zu viel wird, dann ist Unterstützung nicht schlecht.

S%ilk>Pexarl hat geantwortet


Natürlich kommt einem Unterstützung nie "schlecht" vor, das ist schon klar. Ich sage ja auch nicht, dass man sie sich NIE holen sollte oder dürfte.

Nur wenn man sich darauf verlässt, auf das Getröstetwerden, dann wird man einerseits abhängig davon und andererseits kommt keine Motivation auf, das Ganze vielleicht auch mal von einer anderen Seite in Angriff zu nehmen.

rlch

Ich finde es gerade gut, dass Du so offen bist und auch zumindest zum Teil erkennen kannst, was im Hintergrund bei Dir abläuft. Erkennen geht nunmal jeder Änderung voraus. Wie weit wir mental beteiigt sind auch an unseren "echten" Krankheiten, darüber gibt es sehr unterschiedliche Meinungen und Aussagen. Sie gehen von "gar nicht" bis zu "immer".

Auch wenn Du noch nicht gelten lassen kannst, dass "alles über die Psyche abläuft", so solltest Du dem zumindest die Möglichkeit von 50 % einräumen. Natürlich will Deine Psyche nicht kampflos aufgeben, was für sie derzeit etwas wie ein Notventil zu sein scheint. Aber Dich ein bisschen offener zu machen dafür wäre ja schon ein Fortschritt.

r+1ch hat geantwortet


Danke für eure Beiträge. Wenn nicht "offen" gegenüber der Möglichkeit mit meiner Psyche wäre, wäre ich wohl kaum seit Juni 2015 bei meiner Therapeutin und in der Psychosomatischen Klinik gewesen. Meine Therapeutin ist vollkommen überzeugt dass 98-100% meiner Beschwerden alle von meiner Psyche kommen und auch alle wieder ganz verschwinden werden.

Das hilft mir halt aber sehr wenig, wenn ich pro Stunde 40 mal denke "Ruft den Notarzt!". Nicht weil ich Ärzte über alles anhimmle, nein, weil ich nicht richtig Luft bekomme. So wie sich jemand beim plötzlichen Stolpern das Bein bricht, so bekomme ich in dem moment nicht richtig Sauerstoff.

Ich habe auch häufig verschiedene Empfinden der Atemnot. Oft ist es mit Husten und Schleim verbunden. Mal ist es, wie zur Zeit, eher dass ich "normal" atmen kann aber fühle dass ich nicht richtig Luft bekomme. Und mal ist es eher so als wäre die Atemmuskulatur gelähmt. Die letzte Art ist dann noch dann wenn ich mich wie ein Ballon fühle und vom Magen her Druck hab.

Ich traue mich mittlerweile irgendwie auch gar nicht mehr mich zu räuspern oder sonstige Ausnahmen vom normalen Atemzyklus zu machen. Das fühlt sich so an als ginge das nicht so richtig bzw. führt zu so einer Atemnotsattacke.

Ich fühle mich komplett Mittellos, nicht hilflos, aber ich habe keine (für mich direkt spürbare) Waffe gegen diese ganzen Symptome. Asthmaspray hilft da ja auch nicht wirklich und ich nehme es ja auch eher nur vorsorglich. Einen spürbaren Nutzen hat es nicht wirklich.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich es schon mal erwähnt hatte, aber ich hatte mit vielleicht 12 Jahren was ähnliches. Rückblickend zwar sehr viel weniger ausgeprägt, aber damals gefühlt genau so schlimm. Damals hatte ich von einem Tag auf den anderen Schluckprobleme und viel Schleim der nicht runter wollte. Ich war bei allen möglichen Ärzten und war immer ganz zittrig und ängstlich. Das ganze ging nach ein paar Monaten so wie es gekommen war. Damals hatte ich mir dann irgendwelche Bonbons gekauft von denen ich im Kopf überzeugt war dass sie mir helfen (Placebo). Und wie gesagt war das dann weg und jetzt war für über 10 Jahre Ruhe und jetzt hab ich vermutlich wieder etwas ähnliches, aber gefühlt 1000000x ernster.

sGchngeckxe1985 hat geantwortet


Ich würde zu Verhaltenstherapie raten - tiefenpsychologisch fundiert halte ich bei deinen Beschwerden (und der mangelnden Besserung) für nur bedingt geeignet.

S%ilXkPxearl hat geantwortet


Aber natürlich kommt das "aus der Psyche"! Gerade dass Du im Entwicklungsalter schon mal solche Anflüge hattest, beweisen es.

Du schreibst oben, all das hilft Dir leider nicht. Mal Hand aufs Herz: Was versprichst Du Dir denn hier, in einem anoymen Forum, wo man Dich nicht einmal persönlich kennt, an Hilfe? Niemand hat die Glaskugel, in der steht, was Deine Beschwerden zu bedeuten haben, niemand kann Dich also wirklich, definitiv beruhigen.

Wenn es nicht der Arzt kann und es im Grunde also niemand kann - wirst Du Dich, wie andere Menschen mit ihren Krankheiten auch - arrangieren müssen. Ich würde mich als erste Hilfe einmal in Richtung angstlösende Medikamente informieren.

r81ch hat geantwortet


Dazu hatte mir eine andere Ärztin auch geraten (die früher in der Psychosomatik tätig war), noch bevor ich in die Richtung groß gedacht hatte.

Ich bin ehrlich gesagt damals auch mit dem Wunsch nach einer Verhaltenstherapie zu meiner Therapeutin, diese meinte jedoch nach der ersten Stunde, dass bei mir wohl tiefenpsychologisch der Fall sei.

Ich selbst bin kein Arzt. Aber ich selbst finde dass ich wohl in beides rein passe. Aber mal ehrlich: Gibt es wirklich mehr als eine Hand voll Menschen auf der Welt bei denen nicht irgendwer in der Familie Unruhe rein bringt, auf welche Art auch immer?

Ne aber auf jeden Fall denke ich dass ich diese Atemnot mittlerweile auf alles mögliche konditioniert habe. Und ich nehme an, dass da die Verhaltenstherapie eingreift. Lasse mich gerne belehren (und heilen :-D )

mhuhkGuhx2k hat geantwortet


@ r1ch

Ja, ich habe das Gefühl dass wenn ich auf dem Bauch liege dass ich dann besser atmen kann. Daher auch ein bisschen meine Angst, ich hätte mir damals als das angefangen hat beim Bauchmuskeltraining etwas "gerissen"/gezerrt.

Das ist schon mal gut, in Bauchlage benutzt du einen anderen Bereich des Zwerchfells, daher vermutlich die gebesserte Atmung. DIe Lagerung auf der Bauchseite wird übrigens auch häufig bei Patienten mit Atemproblemen auf der Intensivstation gemacht :).

Keine Bange, von deinen Bauchmuskeln wird das wohl nicht kommen, die sind schon ziemlich robust. Was aber durchaus sein könnte ist, dass du dir einen Zwerchfellbruch zugezogen hast. Solltest du denn eine Magenspiegelung machen und hast die verweigert? Vom Schlauch schlucken bekommst du unter Propofol nix mit, also keine Sorge.

Als ich mal Physiotherapie hatte, meinte die Frau, dass ich ein total verspanntes Zwerchfell hätte.

Guter Ansatzpunkt :)^ . Und was machst du dagegen?

Bei mir ist es so:

Ich habe (warum auch immer) deutlich zu viel Luft im Bauch (Meteorismus). Dadurch kann ich nicht richtig in den Bauchraum atmen. Insgesamt ist Atmen für mich relativ anstrengend, aber nicht so stark dass ich Atemnot habe oÄ. Dadurch verspannen die Atemhilfsmuskeln (inbes. die M. Scaleni), meine untere HWS ist blockiert und ganze gibt mir Schwindel und Benommenheit. Seit 1,5 Jahren jetzt. Bei leichtem Sport bessert sich meine Atmung jedoch.

rY1ch hat geantwortet


Ja so was wie einen Zwerchfellbruch habe ich mir auch schon gedacht. Da liest man ja auch was davon, dass Teile des Magens auf die Lunge drücken können und so.

Ich habe halt nachdem ich 2014 wenig Sport gemacht hatte Anfang 2015 wieder ordentlich anfangen wollen und auch gleich gute Gewichte drauf gemacht. Vielleicht habe ich mir da was gerissen. Das dachte ich mir damals übrigens mit als erstes. Schmerzen vom starken Muskelkater hatte ich da eh fast täglich.

Damals fing es eigentlich an mit Pochen im Kopf als ich mich ziemlich ausgepowert hab. Und dann hab ich auf dem Rad keine Luft mehr bekommen und musste absteigen. Das hab ich ein paar mal durchgemacht und dann hatte ich auch in der Bahn im Auto beim Sitzen Atemnot. Dadurch bekam ich Angst. Und mittlerweile hat sich eine ständige Atemnot breit gemacht. Mein Blutdruck ist wieder gesunken. Meine Blutwerte sind zwar soweit alle in Ordnung, aber ich als Laie habe im Verlauf der verschiedenen Blutanalysen gesehen, dass Anzeichen für eine Blutarmut da sein KÖNNTEN. Alle Ärzte denen ich das gezeigt hatte verneinten das bisher.

Außerdem denk ich, dass das irgendwie mit meinem Alkoholkonsum zusammen hängen könnte. Zu der Zeit habe ich meistens am Freitag auf Samstag und/oder Samstag auf Sonntag mal eine Flasche Wein und noch ein bisschen was gemischtes getrunken. Ich war nie total am Ende, aber vielleicht ausreichend, dass ich in der Hinsicht a) was psychosomatisches entwickelt habe b) meine Magenschleimhaut geschädigt habe.

Gegen das verspannte Zwerchfell mache ich nix.

Blockierte HWS und BWS hab ich auch.

In meiner Krankheitsgeschichte hab ich Mitte des Jahres eine Atlastherapie machen lassen. Habe Angst und das Gefühl, dass es seither nicht besser, aber die HWS noch schlimmer ist.

Ich würde SOOOOOOOOOOO gerne den "Zurück"-Knopf drücken bis ich wieder dort angekommen bin, wo noch alles in Ordnung war. Ich würde alles ändern.

T_estAKRHP hat geantwortet


@ r1ch

gleich gute Gewichte drauf gemacht

Ui je, vermutloich hast du dir ein paar bandscheiben gequetscht, darum das Pochen im Kopf undder Schwindel. Evtl. auch die Atemnot oder Atembeschwerden. Ich hatte auch mal das Gefühl, mein Brustkorb schmerzt beim Atmen. Dachte schon ich hätt was an den Bronchien/der Lunge :-o ! Aber mein Arzt meinte, es seien Verspannungen im >HWSbereich, die ausstrahlen. Beim Einatmen tat mir der ganze Grustkorb weh, vor allem im Brustbeinbereich.

Ich sollte dann einfache Gymnastiksachen dagegen machen. Hab ich aber nur wenig gemacht, weil ich diese Sachen eh schon mit Gewichten mache o:)

Ich muss mir irgendwas verzogen haben glaub ich. Es ist längst wieder weg.

Als du das Pochen im Kopf hattest, und ausgepowert warst, hattest du verutl. Kreislaufprobs, hast Angst gekriegt und es irgendwie fehlinterpretiert, und dann befürchtet, es wär was ganz Schlimmes. Versuch doch mal einen Therapeuten/ ne Therapeutin zu finden, wo du es mal mit einer Verhaltenstherapie versuchen kannst.

Ich kann mir vorstellen, dass dir das helfen könnte :)* :)* :)* :)*

*:) *:)

mQuhk8uhx2k hat geantwortet


@ r1ch

Joah also meine Magenprobleme (auch die mit meinem Zwerchfellbruch) kommen von zweimal zu viel trinken. Einmal vor 7 Jahren und einmal vor 1,5 Jahren. Beim ersten Mal kamen nur die Magenprobleme beim zweiten Mal wurden die schlimmer und führtem zu dauerhaften Schwindel und Benommenheit aufgrund der Atemproblematik und der dadurch bedingten Verspannungen. Hartes Training war bei mir übrigens auch mit dabei.

Hast du während es Trainings starke Pressatmung gehabt?

Verschlechtert es sich derzeit wenn du leichten(!) Sport machst?

Leg dich mal bitte auf den Rücken. Auf den Bauch ein Telefonbuch oder etwas vergleichbares nun atme ganz normal, möglichst in den Bauchraum. Nicht mir Kraft sondern ganz normales atmen. Wie stark bewegt sich das Buch hoch und runter (in cm?)

f\a*lco pFelegrinoMides hat geantwortet


Hallo r1ch,

ich glaube auch wie muhkuh2k, dass Amitriptylin kein Bedarfsmedikament ist. Hat es dir ein Facharzt verschrieben? Es ist ein triglizeridisches Antidepressivum. Es wird nicht nur bei Depressionen, sondern auch Schlafstörungen und Angsterkrankungen eingesetzt. Frage doch noch einmal deinen Arzt, ob du es wirklich nur bei Bedarf nehmen sollst oder nicht doch regelmäßig.

Gute Besserung und Lg.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH