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Entzündungswerte

c5armeng112119+70 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wegen Rhythmusstörungen befinde ich mich derzeit in der Uniklinik. Da nirgends Platz war, befinde ich mich auf der Endokrinologie.

Da ich über die Notaufnahme kam, ist die Arbeitsdiagnose die Rhythmusstörungen und alles andere wird nicht abgeklärt. So werde ich heute abend noch entlassen.

Die Rhythmusstörungen könnten ursächlich in meinen anderen Erkrankungen liegen, aber um das abzuklären, müsste ich mich noch einmal einweisen lassen, wobei da auch nicht klar ist, auf welche Station, weil niemand alles zusammen sieht, oder mit anderen Stationen zusammen arbeitet. Traurig. :(v

Da hier auch nach einer etwaigen Infektion gesucht wurde, habe ich die Ärzte gefragt, ob die Entzündungswerte wie Leukozyten und CRP unter derzeit 150 mg Azathioprin und 40 mg Prednisolon überhaupt ansteigen würden. Mir wurde gesagt, ja sie würden dann trotzdem deutlich zu hoch sein. Und meine wären nur leicht erhöht. Also wäre da nichts.

Stimmt das immer so? ":/

Liebe Grüße, Carmen

Antworten
c}arme@n112119+70


Keiner eine Idee? ???

Ist ein D-Dimere von 106 mg/l kontrollbedürftig? Wie ist der Normwert bei diesem Blutwert?

p}elztbiexr86


Naja, immer diese absolute Aussagen haben bei einfachen und/oder geradlinigen Fällen ihren Berechtigung, allerdings sind sie unzureichend bei komplexen Fällen.

Generell steigt CRP und Leukos eher bei bakteriellen Infektionen an, weniger bei viralen Infekten oder Pilzinfektionen. Wenn das Immunsystem suppremiert ist, dann kann der Körper ganz unterschiedlich auf eine Infektion reagieren. Wenn sie gravierend ist, dann wird sich das natürlich im Blutbild bemerkbar machen, unter Umständen noch ausgeprägter, als sie es unter normalen Umständen tun würde. Wenn es aber eher eine "schwelende" Entzündung ist (und insbesondere eine, die nicht bakteriell sondern viral oder autoimmun bedingt ist), dann sieht sie Sache schon anders aus. Das Immunsystem reagiert hier einfach "träger", und solange die Infektion nicht aggressiv ist und das Immunsystem völlig überwältigt, wird es sich unter Umständen weniger im Blutbild bemerkbar machen als unter normalen Umständen.

Die Dimere sind oft erhöht bei Autoimmunerrkankungen als Folge der Entzündungsaktivität bzw- Akut-Phase-Reaktion und der Wechselwirkung auf die Gerinnung. Sie sind bei dir leicht erhöht (Referenzbereich bis 0,5mg/l), passend zu deiner Entzündungsaktivität. Mit dem Vorliegen einer Thrombose hat der Wert hier nichts zu tun.

Viel entscheidender scheint mir aber der Punkt, dass trotz der angegebenen Medikation, die nicht unerheblich ist, CRP und Leukozyten auffällig sind, auch wenn die Erhöhung von den Ärzten nur als leicht bezeichnet wird (wie sind die Werte genau)?

Noch eine Erfahrung meinerseits: ich hatte mit laut Ärzten nur leicht erhöhtem CRP sogar eine Sepsis. Der Chefarzt wollte es nicht glauben, obwohl die peripheren und zentralen Blutkulturen auffällig waren, und beharrte darauf, dass eine Sepsis einen viel höheren CRP machen müssen. Die behandelten Oberärzte meinten dagegen, dass es klinisch und befundtechnisch eindeutig eine Sepsis sei, und sie zur Entfernung des Katheters raten würden bei Rezidiv. Das Ende vom Lied war, dass die richtige Behandlung (iv Antibiose gegen Sepsis) sich verzögerte, weil der Chefarzt ja immer Recht hat. Das hätte sehr unschön ausgehen können.

Niemand hatte für den relativ niedrigen CRP eine Erklärung. Ich selbst weiß nur, dass ich oft ein relativ zu niedriges CRP habe; irgendwie scheint mein Körper irgendwie nur sehr zögerlich dieses Protein herzustellen und/oder mein Immunsystem sehr merkwürdig auf Infektionen zu reagieren. Eine weitere Rolle könnte gespielt haben, dass ich damals auf einer nicht unerheblichen Dauerantibiose gewesen war (ja, ich habe mehrmals unter der oralen Dauermedikation Sepsen bekommen, einmal sogar einen Rückfall während der iv Antibiose erlitten)

p_elzVtier8x6


Achso, wegen der D-Dimer-Erhöhung könnte man, wenn man sicher gehen will dass keine relevante pathologische Gerinnungsaktivierung vorliegt, die Fibrinmonomere bestimmen, ebenso wie die Prothrombin-Fragmente und TAT-Komplexe. Das sind aber sehr spezielle Untersuchungen zum Nachweis einer Thrombin-Generierung.

Sehr viel wahrscheinlicher ist es in deinem Fall wie bereits erwähnt, dass es sich lediglich um einen erhöhten Fibrinumsatz im Rahmen der AI-Erkrankung (und nicht um eine eigentlich pathologische Gerinnungsaktivierung) handelt.

p=elzt/ierx86


Noch eine Frage aus Eigeninteresse:

Wie war der Verlauf deiner freien Leichtketten-Bestimmungen?

Wäre schön, wenn du mir das mitteilen könntest. Habe nämlich jetzt auch auffällige Leichketten mit abnormer Ratio, aber eine normale Elektrophorese.

cQarme.n1121x1970


Hallo Pelztier,

ich danke Dir, das Du mir immer wieder weiter hilfst. :)_

Wie geht es Dir inzwischen? Was hat sich inzwischen ergeben?

Meine Entzündungswerte, Leukozyten und CRP sind, trotz der doppelten Immunsuppression, immer erhöht. Vorher deutlich, jetzt nur noch leicht. Die Ärzte im Krankenhaus sagten aber, man würde erst bei einem CRP von 60 z.B. von einer Entzündung sprechen und weiter schauen. Alles andere wäre Pillepalle.

Der D-Dimere-Wert wurde inzwischen kontrolliert und hat sich völlig normal ergeben. Die Wade schmerzt zwar immer noch, aber die Hauptsache ist doch, das der Wert normal ist.

In der Klinik haben sich einige Dinge bestätigt, die schon vorher bestanden, wie z.B. der zu hohe Parathormonwert, die Veränderungen in der BGA, die Knochenveränderungen, das Phosphat, linksventrikuläre Hypertrophie, QT-Zeitverlängerung, Gammopathie... es wurde alles in den Brief geschrieben und um weitere Abklärung gebeten. Das versuche ich seit Jahren und komme nicht weiter. Man sagte in der Klinik, der Hausarzt wäre mit einem so komplexen Fall sicher überfordert und trotzdem schickt man mich aus der Uniklinik, wo ich doch auf der Endokrinologie lag und wo die anderen Fachrichtungen über den Flur sind, wieder mit dem Hinweis auf weitere Abklärung zum Hausarzt zurück. Tja nun stehe ich also wieder da. Wer macht so etwas bei den ganzen verschiedenen Fachrichtungen und setzt das alles dann noch zu einem schlüssigen Ganzen zusammen? ??? ??? Ich würde nichts sagen, wenn es mir gut ginge, aber so. :(v :(v

Es tut mir leid, das Du jetzt auch Probleme mit den Leichtketten bekommen hast. Das brauchst Du nicht auch noch. :°_ Ich hoffe und wünsche Dir, das sich nichts schlimmes ergibt.

Bei mir wurde die letzte Immunfixation am 05.01.2016 beim Hausarzt gemacht. Im Blutbefund steht nur - Monoklonale Gammopathie vom Typ IgG - Kappa. Keine signifikante Veränderung zum Vorbefund vom 03.12.2015. Diesen Befund habe ich aber nicht. Die Urinuntersuchung hat eine Proteinurie ergeben, aber zum Glück keinen Hinweis auf eine Bence-Jones-Proteinurie. Quantitative Albuminbestimmung und Urinprotein-Differenzierung empfohlen. Aber wer soll das machen? es kümmert keinen. Bei der letzten Blutuntersuchung, in der Klinik hier im Ort zur Kontrolle der D-Dimere, war auch wieder einmal mehr der Kreatininwert zu hoch.

Liebe Grüße Carmen

plelz5ti~er8o6


Man fällt eben mit einer auch noch unbekannten Systemerkrankung durch alle Raster. Wenn man dan keinen Spezialisten an der Hand hat, der sich für einen einsetzt, sieht es mau aus.

Ich habe hoffentlich in einer Woche das kardioMRT, das verschoben worden war. So ganz glaube ich immer noch nicht, dass es dann am 26. stattfindet und alles funktioniert.

Die Dyspnoe hat sich in den letzten Wochen zwar nicht mehr weiter verschlechtert, aber auch nicht verbessert, trotz Therapiversuch (mal wieder ein neuer) mit hochdosiertem ASS und Quensyl. Bei mir gibt's auch null Hinweise auf eine Autoimmunerkrankung, aber man versucht halt irgendwie irgendetwas...

Dafür ist mein Puls nun durchgängig bei 100-110 beim ruhigen Sitzen. Sobald ich stehe 120, und sobald ich ein paar Schritte mache ist er bei 140. Witzig ist nur, dass ich selbst 140 gar nicht mehr als Tachykardie spüre.

Ich habe aber zwei seltene Erkrankungen zusätzlich zu meiner neuromuskulären Systemerkrankung, die mit einer hämato-onkologischen Erkrankung assoziiert sein bzw. denen vorausgehen können. Und hier könnte es möglicherweise eine Verbindung zu einer monoklonalen Gammopathie geben. Daher hatte ich immer mal wieder Kontrollen per Elektrophorese/Immunfixation, die aber immer normal ausfielen. Aufgrund der starken klinischen Progression der zwei Erkrankungen und dem Auftreten der Dyspnoe habe ich nun dieses Mal selbst die Bestimmung der freien Leichketten initiiert. Das Ergebnis: die FLC kappa sind leicht erhöht, die Ratio auffällig. Die Immunelektrophorese ist aber weiterhin völlig normal.

Es gibt also nach dem zu urteilen, was ich gelesen habe, nur zwei Möglichkeiten. Entweder es handelt sich um ein Artefakt bzw. um eine Interferenz mit polyklonalen AK im Rahmen der anderen Erkrankungen (wobei es sich nicht um infektiöse oder autoimmune Erkrankungen handelt, die of mit einer polyklonalen Gammopathie assoziiert sind) oder es ist eine freie Leichtketten monoklonale Gammopathie, bei der das abnorme Protein nur aus der Leichtkette besteht. Für ein MGUS wäre das sehr ungewöhnlich. Viel eher treten solche Gammopathien bei den Leichtkettenablagerungserkrankungen wie Amyloidose auf. Und gerade bzgl. Amyloidose frage ich mich, ob diese einiges bei mir erklären könnte, insbesondere die Dyspnoe (kardiale Amyloidose?), die unklare Leberproblematik und die Progression der anderen zwei Erkrankungen.

Zudem ist bei mir beta-2 mikroglobulin leicht erhöht, eine Art "Marker" für lymphoproliferative bze. Plasmazell-Erkrankungen.

Ich weiß aber auch nicht wirklich, wie es weitergehen soll, weil es so scheint, als ob mich ale Ärzte aufgegeben haben und ich als austherapiert und ausdiagnostiziert gelte, wobei insbesondere Letzteres einfach nicht stimmt.

Wurden denn bei dir nicht die freien Leichteketten bestimmt? Ich meine doch schon...

Ich meine mich zu erinnern, dass die bei dir normal waren, im Gegensatz zur Elektrophorese.

Da ich mich zu dem Thema noch ein wenig mehr belesen habe im Zuge der auffälligen Ergebnisse, kann ich dir nun sagen, dass die normale Ratio prinzipiell ein gutes Zeichen und für das Vorliegen eines benignen MGUS spricht, was keine klinische Relevanz hat. Evtl. ist es auch eine Folge der AZA Wirkung auf das KM. Bei der KM Biopsie kam bei dir ja auch kein abnormer Plasmazellgehalt heraus, oder?

Wurde denn noch einmal der FGF-23 Wert bestimmt? Der war doch damals grenzwertig....manche Dinge entwickeln sich einfach über die Zeit. Einen direkten Zusammenhang der Klinik/Befunde mit der monoklonalen Gammopathie scheint es ja nicht zu geben, der Urin ist frei von Leichtketten, und auch die restlichen Befunde deuten nicht darauf hin, dass deine Beschwerden/Befunde mit der monoklonalen Gammopathie erklärt werden können. Ich würde momentan es auch so sehen, dass es sich um ein MGUS handelt.

Eine onkogene Osteomalazie könnte dagegen einiges erklären. Ist deine Wade mal geröntgt worden? Bei den Tumoren, die das FGF-23 sekretieren, handelt es sich ja oftmals um benigne Knochentumore, die aufgrund der fehlenden Malignität auch nicht im PET erscheinen müssen. PTH ist oftmals bei der onkogenen Osteomalazie leicht erhöht. Vll macht es Sinn einen Spezialisten dafür aufzusuchen?

p elz/tier8x6


Vll interessant für dich:

[[https://books.google.de/books?id=fyhaCwAAQBAJ&pg=PA242&lpg=PA242&dq=onkogene+osteomalazie+parathormon+leicht+erh%C3%B6ht&source=bl&ots=4MM02pujeg&sig=uRIoiaOV2_dyxsToDpbQHKREBRE&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiCqoaqp7bKAhXBgA8KHYDIBFcQ6AEINjAG#v=onepage&q=onkogene%20osteomalazie%20parathormon%20leicht%20erh%C3%B6ht&f=false]]

pceJlztier_86


[[https://books.google.de/books?id=fyhaCwAAQBAJ&pg=PA242&lpg=PA242&dq=onkogene+osteomalazie+parathormon+leicht+erh%C3%B6ht&source=bl&ots=4MM02pujeg&sig=uRIoiaOV2_dyxsToDpbQHKREBRE&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiCqoaqp7bKAhXBgA8KHYDIBFcQ6AEINjAG#v=onepage&q=onkogene%20osteomalazie%20parathormon%20leicht%20erh%C3%B6ht&f=false]]

pne_lzWtiReru8x6


Keine Ahnung, warum der Link nicht geht, dann musst du es eben manuell machen, das funzt. Einfach auf der per Link aufgerufenen Seite bei "Inhalt" auf "Veränderungen des Knochenstoffwechsel und/oder Knochenmatrix klicken und dann zu Seite 242 scrollen.

p[e?lzft_i0er8x6


Und hier auf Seit 379

[[https://books.google.de/books?id=PmuiBgAAQBAJ&pg=PA379&lpg=PA379&dq=onkogene+osteomalazie+parathormon+leicht+erh%C3%B6ht&source=bl&ots=C3ix4KW77M&sig=jbaQ04-fHqFyAtKbiMzT35h8TBM&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiCqoaqp7bKAhXBgA8KHYDIBFcQ6AEINDAF#v=onepage&q=onkogene%20osteomalazie%20parathormon%20leicht%20erh%C3%B6ht&f=false]]

p:elztiper86


...nachdem du bei "Inhalt" auf Osteoporose geklickt hast.

c9armen1*1211970


Hallo Pelztier,

es tut mir leid, das es Dir weiterhin so schlecht geht. Ich hoffe und wünsche Dir, das Dich das Kardio-MRT nächste Woche weiter bringt. :)*

Bezüglich der Leichtketten kann ich Dir leider gar nicht weiter helfen. Was sagt denn Dein Arzt zu dem Ergebnis? Ja, bei mir wurden schon die freien Leichtketten bestimmt. Das letzte Mal irgendwann glaube Mitte letztes Jahr. Damals waren sie normwertig. Seitdem wurde zweimal (immer vierteljährlich) eine Immunfixation gemacht. Bei der letzten im November kam wieder eine monoklonale Gammopathie heraus. Die Banden in der IgG- und in der Kappaspur sind monoklonal zu werten. Bestimmung der freien Leichtketten empfohlen. Das steht dabei. Werte habe ich dazu nicht. Auch bei mir ist seit längerem nur das Beta-2 Mikroglobulin zu hoch. Andere noch nie. Immer nur das und es war, soweit ich zurück verfolgen kann, nie normwertig. Ich habe nie verstanden, wie dieses Beta-2 Mikroglobulin zu hoch sein kann und trotzdem liegt so eine monoklonale Gammopathie vor. Normal ist doch da das Gammaglobulin zu hoch oder? Das war bei mir immer normwertig. Das meine Gammopathie mit dem Azathioprin zusammen hängt, glaube ich nicht. Laut meinem Hausarzt wurde die Gammopathie schon vor der Einnahme des Azathioprin nachgewiesen.

Nein der FGF-23-Wert wurde nie wieder kontrolliert. Danke Dir für den klasse Link. Dort ist es super erklärt und es könnte wirklich passen.

Die Wade wurde bei der Kontrolle des D-Dimerewertes geröntgt. Da war alles in Ordnung. Der D-Dimere zum Glück auch. Vielleicht war das in der Klinik einfach ein Fehler.

Der Chromogranin A-Wert ist jetzt auf knapp über Normwert gesunken. Deshalb kann ich mir einen Zusammenhang mit der Einnahme des PPI nicht vorstellen, denn das nehme ich ja durchgängig weiter. Da müsste er ja dauerhaft zu hoch sein. ":/

Der Interleukin-2 Rezeptor ist aber weiterhin zu hoch und jetzt auf knapp 1000 angestiegen. Eine mögliche Sarkoidose steht wieder im Raum. Meinst du, das ist möglich?

Mein Hausarzt will mir jetzt einen Termin in einer Klinik in Berlin Buch machen. Dort soll hauptsächlich der Darm abgeklärt werden und dann alles im Zusammenhang gesehen werden. Ich verstehe immer noch nicht, warum das nicht hier in einer Uniklinik möglich ist, warum ich dazu durch halb Deutschland fahren muss. :-/

Sagt Dir der Laborwert BAK_UF etwas? Ist bei mir 5fach zu hoch, habe den Ausdruck aber erst beim Gehen bekommen.

Liebe Grüße Carmen

pxelztiier\86


Auch bei mir ist seit längerem nur das Beta-2 Mikroglobulin zu hoch. Andere noch nie. Immer nur das und es war, soweit ich zurück verfolgen kann, nie normwertig. Ich habe nie verstanden, wie dieses Beta-2 Mikroglobulin zu hoch sein kann und trotzdem liegt so eine monoklonale Gammopathie vor. Normal ist doch da das Gammaglobulin zu hoch oder?

Ich glaube, das verwechselst du jetzt etwas: ich meinte nicht die Fraktion der Betaglobuline in der Elektrophorese, was du zu meinen scheinst. Das monoklonale Protein kann sich prinzipiell in jeder Fraktion verbergen, auch wenn es sich meist in der Gammfraktion zeigt. Nicht immer müssen die Werte des enstprechenden Globulins erhöht sein bei Anwesenheit eines monoklonalen Proteins - das kommt ganz darauf an, wie hoch das monoklonale Protein ist und wieviel gesunde Globuline noch produziert werden. Ein monoklonales Protein kann sich genauso in der Beta-Fraktion zeigten, wie es bei dir der Fall sein könnte.

Was ich aber meinte, war das beta2-Mikroglobulin. Das hat mit dem Betaglobulin in der Elektrophorese nichts zu tun. Es handelt sich dabei um eine Art Tumormarker bei lymphoplasmozytären Erkrankungen.

p0elAztie7r86


Wie ist denn der Referenzwert bei Interleukin2-Rezeptor in deinem Labor?

Ansonsten können auch andere Zustände, die zu einer Ktivierung der B und/oder T Zell Lymphozyten führen, erhöhte Spiegel verursachen.

Sarkoidose sieht man meisten schon recht gut anhand einer radiologischen Diagnostik der Lunge.

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