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Extreme Flugangst, Angst vor Herzinarkt und Rhythmusstörungen

B~udy6255x2 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

ich muss morgen berufsbedingt nach Schweden fliegen und habe extreme Angst im Flieger vor lauter Angst einen Infarkt zu bekommen oder durch meine Angst gefährliche Rhythmusstörungen auszulösen. Wenn ich große Angst habe verstärken sich bei mir diese.

Mein Herz ist lt. meinem Arzt gesund.

Ich bin schon einml geflogen aber da waren es nur 50 min.. Ich habe geschwitzt und hatte permanent schlimme Gedanken.

Nun ist es auch so das ich gerade eine leichte Erkältung, also Hals und Nasenlaufen habe. Nun kommt zusätzlich der Gedanke das mein Körper dem nicht Stand hält.

In einem Beitrag war über einen türkischen Schauspieler tu lesen das er an Flugangst tatsächlich gestorben ist.

Kennt sich jemand hier aus? Ich bin selbst 31 Jahre alt, Nichtraucher.

Antworten
L+usci3x2 hat geantwortet


Frage deiner Hausarzt nach ein Beruhigungsmittel. Nimmt die Angst.

Und nein, du wirst nicht beim Fliegen einen Herzinfarkt kriegen. Sonst wäre alle Menschen mit Panikattacken tot.

B(udy?2552 hat geantwortet


Tabletten habe ich zur Sicherheit dabei aber ich will eigentlich ungern gleich zu Beginn darauf zugreifen sondern es noch,als versuchen. Beim letzten Mal war es eine kleine Maschine.

Denkst du aber nicht das die Panikattacke aufgrund der Höhe eine andere Anstrengungen für den Körper ist als auf den Boden?

sXchAnec_ke198f5 hat geantwortet


Nein, an Angst stirbt man mit einem gesunden Herzen nicht. Punkt.

s$czhnec<kxe1985 hat geantwortet


PS: Ein Herzinfarkt setzt ein Blutgerinnsel voraus, das vom Blutkreislauf in Herznähe getragen wird und dort Arterien verschließt. Angst kann keine Gerinnsel auslösen.

ZFwackx44 hat geantwortet


Budy2552, Du fällst über die Knüppel, die Du Dir selbst zwischen die Beine wirfst. Wer ein Notfallmedi in der Tasche hat, es aber (vorerst) nicht nehmen will, hat sich seine Sackgasse selbst gebaut. Auch wenn es ein Benzo ist und für eine Dauermedikation wegen hohen Suchtpotentials ungeeignet wäre, ist doch gegen eine Tablette zum Hin- und eine zum Rückflug nichts zu sagen, und Dein Problem löst sich in eitel Sonnenschein auf.

EThem@aligemr Nutzeer (#46>948x5) hat geantwortet


Denkst du aber nicht das die Panikattacke aufgrund der Höhe eine andere Anstrengungen für den Körper ist als auf den Boden?

In den Flugzeugen herrscht Durckausgleich. Macht also garnix aus.

SGpiegelZbil4d82 hat geantwortet


Nun ist es auch so das ich gerade eine leichte Erkältung, also Hals und Nasenlaufen habe. Nun kommt zusätzlich der Gedanke das mein Körper dem nicht Stand hält.

Dein Körper hält dem Stand.

Ich bin vor 2 Jahren mit einer dicken Erkältung aus dem Urlaub zurück geflogen (knapp 4,5 h)...das Einzige was wirklich viel unangenehmer ist und verstärkt wird, ist der Druck auf den Ohren..weil die Nase zu ist, aber sonst passiert da rein gar nichts.

S_unf!loweOr_73 hat geantwortet


Fliegen löst zum einen keinen Infarkt aus. Und das Thromboserisiko, von dem man hört, betrifft Langstrecke. Schweden st ein Katzensprung. Außerdem kann man mit ein wenig Beinbewegung dem vorbeugen.

Und auch ANGST löst KEINEN Herzinfarkt aus. Den kriegt man, wenn es entsprechende gesundheitliche Probleme & Risiken gibt. Fliegen ist kein Auslöser und Panik auch nicht. Zudem bist Du gesund, Nichtraucher - und fliegst Kurzstrecke.

Kümmere Dich langfristig um Deine Angst. Und kurzfristig nimm ein Beruhigungsmittel. Und führe Dir vor Augen, aus welchem Grund Deine Ängst übertrieben sind. Hör' auf zu googlen, ob mal irgendwo jemand beim Fliegen gestorben ist. Kann passieren, aber: Tagtäglich brechen Hunderte Menschen mit Herzinfarkt auf der Straße, bei der Arbeit pder auf dem heimischen Sofa zusammen. Meidest Du diese Situationen deshalb auch? Und was die Medien berichten über irgendwelche türkischen Schauspieler: Denkst Du, da steht die volle Wahrheit? Oder wäre es für Dich relevant, wenn er schon auf der Fahrt zum Flughafen gestorben wäre am zu Grunde liegenden Gesundheitsproblem?

Und ganz pragmatisch betrachtet:

An Bord eines jeden Fugzeuges ist ein Defibrilator. Die Crew ist geschult und nicht selten ist ein Arzt unter den Passagieren. Du fliegst nicht stundenlang über einen Ozean, sondern über Europa, wo ggf. quasi jederzeit wg. Flughafendichte eine Notlandung möglich ist. Selber schon erlebt bei einem Flug. Es ging von Hamburg nach Island und weiter in die USA, dann aber "Notlandung" in Kopenhagen wg. Passagier mit Gesundheitsproblemen.

EOlafReLm(icCh0L81x5 hat geantwortet


Mal eine andere Idee:

An Flugangst wirst du als gesunder Mensch (und damit meine ich nicht das du evtl. erkältet sein könntest) nicht sterben, Punkt!

Vielleicht hilft es dir das Flugzeug ein wenig besser zu verstehen. Bzw. zu sehen wie die beiden Piloten im Cockpit so arbeiten, was sie machen und worüber sie reden usw. Du musst das gar nicht im Detail verstehen, nur sehen wie deren Job so aussieht.

Spontan fallen mir da ein paar Videos auf Youtube ein. z.B.

[[https://www.youtube.com/watch?v=uGxRJ6b7KL8]]

[[https://www.youtube.com/watch?v=k1-w2yJJsco]]

[[https://www.youtube.com/watch?v=H6UHAl1Ysyg]]

[[https://www.youtube.com/watch?v=Be0BejSy2cw]]

uvm.

Und dieses finde ich auch sehr gut:

[[https://www.youtube.com/watch?v=OcrpR1YI1qc]]

Das ist natürlich nur eine kleine und völlig unsortierte Auflistung.

E)lafERe}michD08\1x5 hat geantwortet


Das kann man noch ergänzen:

Da du Kurzstrecke fliegst (ich selber war kürzlich ein Wochenende in Barcelona und das war ein 2-Stunden-Flug) wird es vermutlich kein besonders großes Flugzeug sein.

(Das ist jetzt natürlich nur geraten und kann genauso gut auch völlig anders sein!)

Die beiden Flugzeugtypen, die du am häfigsten auf solchen Strecken findest, sind einmal die

Boeing 737 [[https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_737]]

und der

Airbus A320 [[https://de.wikipedia.org/wiki/Airbus-A320-Familie]]

Vielleicht einfach mal die Artikel überfliegen...

Bou+dy"2552 hat geantwortet


Danke für die zahlreichen Beiträge. Das hilft mir sehr.

Das ein Stewerdess so gut ausgebildet ist, war mir nicht klar. Vlt. läuft der Flug entspannt. Mal schauen... :)

Dieser Artikel hier hat die Angst noch mehr getrieben:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Kemal_Sunal]]

Aber wenn ihr meint das die technische Hilfsmittel im Flugzeug so gut sind, dürfte eigentlich alles i.O. sein. Das es ne 100% Sicherheit gibt, das weiß ich, auch wenn das die Lösung wäre :)

Gruß

MsXo;ne hat geantwortet


Warum googelst du denn noch rum um deine Angst zu schürren?

Du wirst morgen Angst haben .. Punkt .. Da ändert kein Foren Topic etwas dran, da ändert kein gegoogel und sonstiges Zeugs ..

Helfen würde ggf. eine Therapie bei einem darauf spezialisierten Psychologen ..

Du bist Herzgesund und anfang 30 .. Vergleich dich doch nicht mit einem 56 Jahren alten Mann wo man nicht weiß ob er eine Herzerkrankung hatte die letztendlich verantwortlich war für diesen Vorfall.

Sind auch schon viele Leute beim Stuhlgang gestorben weil ne Aterie geplatzt ist, willst jetzt deshalb aufhören zu koten?

Versteh nicht warum die Leute immer ihre Angst selbst pushen müssen ..

S.unf1lUowxer_73 hat geantwortet


Kemal Sunal starb am 3. Juli 2000 an einem Herzinfarkt, den er – bedingt durch seine panische Flugangst – beim Flug nach Trabzon erlitt.

Dir ist schonklar, dass JEDER auf Wikipedia Einträge bearbeiten, ergänzen etc. kann? Wer gibt Dir die Garantie, dass das dort Geschriebene stimmt? Der Mann war Mitte 50; ein Alter, in dem Herzinfarkte nunmal vorkommen. Und ganz grundsätzlich ist der Satz bestenfalls vereinfachend; schlimmstenfalls schlichtweg falsch. Ja, er mag Flugangst gehabt und beim Fliegen an einem Herzinfarkt gestorben sein. Aber das bedeutet nicht, dass Flugangst = Herzinfarkt die richtige Folge ist. Vielleicht hat der Stress den sich eh anbahnenden Infarkt beschleunigt, aber dafür bedarf es IMMER Vorbelastungen, Risikofaktoren,...

Mein Vater hatte mit 39 Jahren einen Schlaganfall. Vermeintlich ein junger gesunder Mann. Letztlich waren aber wg. Nikotin und mieser Ernährung die Blutfettwerte massiv erhöht und die eine Schlagader fast dicht. Und da hat sich halt ein Stückchen Plaque gelöst, wurde ins Gehirn gespült - und der Schlaganfall war da. Passierte in einer Stresssituation, aber wäre irgendwann eh passiert.

BGudLy25x52 hat geantwortet


Ihr habt schon recht. Ich übertreibe vollkommen mit der ganzen Sache.

Das mit deinem Vater tut mir sehr Leid. In den jungen Jahren ist es sicherlich sehr schwierig. Mein Vater hatte auch einen. Die bleibenden Schäden sind für ihn unerträglich.

Ich habe selbst hohe Cholesterinwerte. Das ist aber familiär bedingt. Denke nicht das sie schon so gefährlich hoch sind.

Ich werde versuchen entspannt zu fliegen.

Vielleicht habt ihr bei einer Sache noch einen Tipp:

Wenn ich in den Flieger einsteige, bemerke ich, wie ich mich beobachte und dann geht es los. Ich bekomme so ein Gefühl als würde es mich vom Stuhl heben und ich starr werden. So als würde man unglaublich wütend werden. Ich habe sogar mal meinen Blutdruck dabei gemessen. Dieser lag damals bei knapp 180. Das ist aber noch keine Panikattacke bei mir.

Ist das auch undbedenklich?

Grüße

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