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Überblähte Lunge

tRheE-ca"vexr hat geantwortet


Das RV hat aber mit Atemmustern wenig zu tun, da es sich um die Luftmenge handelt, die nach *maximaler* Ausatmung (also etwas, was man sonst nie macht) in der Lunge verbleibt.

CUindHerellxa68 hat geantwortet


hallo the-caver,

":/ versteh ich irgendwie nicht ... Ist das RV nicht umso höher, je mehr jemand einatmet und je weniger er ausatmet? Warum sollte sich so etwas als falsches Atemmuster nicht etablieren können?

t2hSe-cabver hat geantwortet


Weil niemand auch nur annähernd maximal ausatmet (es sei denn, er macht gerade eine Lungenfunktionsprüfung). Deswegen hat die normale Ausatmung auf das RV keinen Einfluss.

Was Du meinst, ist vermutlich das ITGV (intrathorakales Gasvolumen). Das ist die Menge an Luft, die nach einer *normalen* (im Unterschied zur maximalen) Ausatmung noch in der Lunge ist - das könnte sich natürlich schon verändern. Grob gesagt: Wenn jemand nicht normal ausatmen würde, dann hätte er natürlich mehr Luft in der Lunge (ITGV), er *könnte* aber genausoviel rauspressen wie andere Leute und würde das bei der Lufu ja auch tun.

Die Differenz zwischen den beiden (also das was man rausatmen könnte, aber normalerweise nicht tut) heißt übrigens ERV (exspiratorisches Reservevolumen).

wsestRen53 hat geantwortet


Hallo

Ich steh auf dem Schlauch.

In der Kabine atme ich so tief wie möglich schnell ein und dann schnell aus und atme bis nichts mehr geht aus. Wir beim ausatmen bis nichts mehr geht der RV gemessen. Vielleicht kann mir jemand eine Antwort geben. Lg

tphe-cFaver hat geantwortet


Genau. Die Menge an Luft, die nach der maximalen Ausatmung in der Lunge verbleibt, ist das RV.

Falls es dich technisch interessiert: Direkt messen kann man natürlich nur das Volumen der ausgeatmeten Luft, das RV ist ja noch in der Lunge drin, fließt also nicht durch irgendwelche Messeinrichtungen. Was man misst, ist die Druckveränderung in der Kabine (deswegen mus bei dieser Messung die Tür zu sein). Aus der Änderung des Kabinendrucks und dem ausgeatmeten Volumen berechnet dann der Computer, was noch drin sein muss (Volumen und Druck von Gasen sind umgekehrt proportional zueinander, Boyle-Mariott'sches Gesetz).

Alternativ kann man das Residualvolumen auch bestimmen, indem man eine definierte Menge eines Messgases (Helium) in die Atemluft gibt und dann die Konzentration misst - aus der Verdünnung errechnet sich das Volumen. Das ist allerdings technisch aufwendiger.

Vielleicht wirds veständlicher, wenn du es dir grafisch anschaust, eine Darstellung und Erklärung der Volumina findest du auf Seite 4 im folgenden Dokument:

[[www.physiologie.uniklinikum-jena.de/.../AufgabeX_Atmung_2016.pdf]]

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