» »

Überblähte Lunge

m#omazkalixna


Das Einatmen oder das Ausatmen?

Alles fing mit dem Ausatmen an - Ich musste Bauch anspannen um auszuatmen. Und es war am Anfang nicht waehrend des Sports, nicht kurz danach, sondern erst am Abend oder naechsten Tag.

Beim Fahrradfahren - kann ich nicht genau sagen.

Gerade - ist staendig alles erschwert, aber hauptsaechlich das Ausatmen. Ich fuehle mich voll, habe staendigen Hustenreiz und huste, beim Beugen nach unten wird er noch staerker und ein Druck auf dem Hals wird erzeugt.

pDelztizer8x6


...also ich meinte eigentlich nicht den Befund als Text, sondern die genauen Angaben der gemessenen Werte - aber gut, vll wird das bei niedergelassenen Kardiologen nicht so gemacht, ich kenne es von der Uniklinik anders. Dort wird zwar auch ein schriftlicher Befund erstellt, der Originalbefund ist aber der, auf dem alle gemessenen Werte ohne schriftliche Befundung festgehalten sind.

Wie auch immer: Aus den angegebenen Befunden lässt sich für denjenigen, der sie liest, so einiges nicht sagen; es sieht aber natürlich aus Basis dessen, was dort steht, so aus, als ob alles normal ist. Auch das eine Echo, bei dem "H.a. erhöhte Drücke im Lungenkreislauf" vermerkt sind, würde ich als nicht wirklich als auf eine PH/PAH hinweisend sehen, da selbst mit Addition des ZVD (der wohl in diesem Echo niedrig, also max 5 mmHg war) der geschätzte sPAP bei 34 mmHg, was noch innerhalb der Toleranzgrenze liegt. Ohnehin ist es aber so (wie ich bereits sagte), dass sich bei der Schätzung des sPAP sehr vertan werden kann (und das nach oben wie nach unten), wenn man nicht gerade sehr viel Erfahrung damit hat.

Welche Symptome haben eigentlich zur Entdeckung des Perikardergusses geführt? Konnte man den Aszites bereits von außen sehen?

Hast du denn auch die Echos von den Lungenhochdruck-Spezialisten?

m5om#akalinBa


Ich habe leider keine andere Befunde und sie haben mir damals nichts mitgegeben. Die meisten Befunde habe ich selber kopiert. Aus der PAH Klinik habe ich auch noch nichts, sie senden aber eh nur den Befund.

Aber PAH Symptome sind meistens anders als Husten, Auswurf und Probleme beim Ausatmen (mittlerweile auch Einatmen)?

Welche Symptome haben eigentlich zur Entdeckung des Perikardergusses geführt? Konnte man den Aszites bereits von außen sehen?

Ich hatte damals komische undefinierte Schmerzen in der Bauchgegend und konnte nicht mehr Sport machen. Ich hatte keine Kraft, aber irgendwie anders als jetzt. Damals hatte ich auch in den Beinen keine Kraft , jetzt ist es mehr im Thorax-Bereich und (außer)Atem konzentriert. Bauch war gebläht, ich konnte nicht viel essen. Pleruraerguß hatte ich auch und das Atmen war erschwert.

Es ist total komisch, dass innerhalb von 2 Jahren mir solche Sachen passieren und die Ärzte wissen nichts! Damals konnte man zumindest das Wasser sehen und sie könnten nicht behaupten es ist psychosomatisch. Aber gefunden haben sie nichts und krank davor war ich auch nicht. Im Aug. 2015 hatte ich einen Streptokokken Infekt und sie schieben es darauf, aber beweisen könnten sie es nicht. Das Wasser hat sich langsam zurückgebildet und zum Schluß haben Sie für 1,5 Wochen Kortison gegeben.

Jetzt ist es "zu viel Luft", die nicht in ihre Schema passt und deswegen ist es psychosomatisch.

Ich habe jetzt eine Atem-Physiotherapie geplannt.

Gehe weiterhin zum Arzt bis irgendwas raus kommt denn gefühlsmässig verschlechtert es sich irgendwie...

Ansonsten weiß ich nicht weiter :-(

tWhe-ca[v"er


OK, Du warst also bei 175W in der Spiro-Ergo auch subjektiv nicht ausbelastet (objekltiv sowieso nicht, wie Herz- und Atemfrequenz zeigen). Das erklärt natürlich auch den zwar normalen, aber nicht sehr sportlichen VO2max-Wert: Ohne maximale Belastung gibt es logischerweise auch keine maximale Ausschöpfung.

In Alltagssituationen hast Du aber bei weit geringeren Belastungen Beschwerden (5 Minuten joggen geht nicht). Das legt den Gedanken schon sehr nahe, dass die körperliche Seite deiner Beschwerden nicht die entscheidende ist. Du hattest 2015 eine relativ dramatische Erkrankung, das wirft einen natürlich schon aus der Bahn. Und vieles in Deinen Postings spricht dafür, dass Du Dich stark selbst beobachtest. Nachdem nun mehrere Ärzte und Kliniken auch mit umfangreichen Untersuchen nichts gefunden haben, wird dich ein weitrerer Ärztemarathon sicher nicht weiterbringen (was sollen die denn noch machen, was nixht schon mehrfach gemacht worden ist?).

Wir kennen Dich natürlich nicht weiter - im Unterschied zu den Ärzten und kliniken, bei denen Du warst. Die sind nun anscheinend übereinstimmend zu dem Schluss gekommen, dass eine psychosomatische Ursache wahrscheinlich ist - vielleicht solltest Du Dich langsam mit der Idee auseinandersetzen, dass sie Recht haben könnten. Und das wäre ja auch eine ziemlich gute Nachricht - oder wäre Dir irgendeine obskure schwere Herzkrankheit lieber als eine gut behandelbare Angstproblematik?

m/omak8alRina


Natürlich wünsche ich mir keine schwere Erkrankung und die psychosomatische Schiene werde ich auch angehen, aber es kann nicht alles Psyche sein. Mein Mann ist auch derselben Meinung.

Als das alles angefangen hat im Dezember war ich bestens drauf, fit und glücklich, habe mich auf die neue Ski Saison riesig gefreut.

Vor allem der ständige Husten mit Auswurf kann nicht psychisch sein.

Ich schaue wie ich weiter komme und berichte hier wie es sich entwickelt hat.

Danke ersmal für die Unterstützung!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH