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Hoher Blutdruck und Angststörung

mHarla1x980 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich bin auf der Suche nach einer Lösung für meine Schwiegermutter. Sie hat länger schon Probleme mit ihrem Blutdruck. Er ist immer wieder zu hoch. Sie war eine Zeit lang sehr nachlässig mit der Medikation, bis es mal zu einem Zusammenbruch kam. Sie klappte an einer Feier zusammen und seitdem nahm sie das mit den Medikamenten sehr ernst.

Es ist eben leider nun bei ihr auch so, dass sie Ängste und Schlafstörungen hat. Sie hat vom Arzt nichts dagegen verschrieben bekommen, dafür nahm sie aber Medikamente von ihrem Mann und ihrer Schwester: Lexotanil, Stilnox und ähnlichen Mist. Habe sie darauf hingewiesen, dass sie nicht einfach ohne Absprache mit dem Arzt etwas nehmen soll, aber naja, was soll man bei älteren Patienten sagen. Sie wird jetzt 75.

Also im Prinzip gilt es zwei Probleme zu behandeln, den Bluthochdruck und die Ängste/Schlafprobleme. Der Bluthochdruck ist sicher mit vernünftiger Medikation hinzubekommen, nur, was kann man denn da für Psychopharmaka für die Schlaf- und Angstprobleme nehmen? Sie hat aktuell Trittico bekommen von der Ärztin, will diese aber eher nicht nehmen. Scheinbar hilft ihr das Lexotanil ja mehr, von dem weiß die Ärztin aber nicht. Bei beiden Medikamenten habe ich im Internet gelesen, dass sie bei älteren Patienten und Blutdruckproblemen eher nicht so optimal sind.

Ich habe selbst psychische Probleme und bekomme Lyrica. Das hat mir geholfen, vieles viel gelassener zu nehmen. Habe mal geschaut, was die Kombination mit Blutdruckmedikamenten bewirken könnte. Leider steht bei Lyrica aber auch, dass es bei Patienten mit Blutdruckproblemen nicht gut sei.

Kennt ihr ein Medikament, das beim Einschlafen hilft und auch ein bisschen gelassener macht? Mir ist das schon klar, dass man sowas mit dem Arzt klären muss, nur hier in der Schweiz ist das System etwas .. naja. Die Leute sinds gewohnt, wegen Krankheiten zum Hausarzt zu gehen, aber das wars dann auch. Fachärzte werden selten aufgesucht. Habe jetzt zwar gelesen, dass ihre Hausärztin auch den Facharzt für Innere Medizin hat, aber die Frau scheint nicht komplett informiert zu sein. Meine Schwiegermutter bekam schon mal Cipralex, aber hat es nicht vertragen. Jetzt wollte sie ihr diese wieder verschreiben, was ja irrsinnig viel Sinn macht.

Vielleicht gibt es hier ja jemanden, der auch Probleme hat in diese Richtung und mir vielleicht einen Tipp in Sachen Medikament geben kann. Vielen Dank!

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