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Stent nach leichtem Herzinfarkt

S`onj6aLiipps,txadt hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen, nur ganz kurz zur Vorgeschichte. Mein Vater hatte gestern im KH eine Herzkatheteruntersuchung da sein EKG beim Hausarzt Auffälligkeiten hatte. Es wurde direkt ein Stent gesetzt. Heute bei der Visite wurde ihm gesagt das er vor zwei Wochen (da hatte er starke Schulterschmerzen und Übelkeit) wohl einen leichten Infarkt hatte.

Er ist jetzt auf der normalen Station. Könnt Ihr mir aus Erfahrungen sagen wie es jetzt weiter geht? Von evtl sReha war schon die Rede. Aber mir geht's vielmehr um die Frage ist man mit einem Stent wieder ganz der Alte? Auf was muss man achten? Blöd gesagt darf man noch schwer heben oder im Garten auch mal fester mit anpacken? Wie verändert sich das Leben nun? Und ist man gefährdeter einen richtigen bzw. schweren Infarkt noch zu bekommen?

Mir geht grad so vieles durch den Kopf :(

Antworten
m~a4riascehw9indeltxs hat geantwortet


Hallo

Ich habe keine direkt Erfahrung in meinem engeren Umfeld diesbezüglich gemacht. Ich hatte nur mal einen Gast (habe im Service gearbeitet), der nach einem leichten Infarkt nach ein paar Wochen wieder vorbeikam, sein Wein wie immer trank, und von seiner Gartenarbeit redete als ob nichts gwesen wäre. Ein normales Leben nach einem Infarkt scheint also möglich zu sein. Allerdings weiss ich nicht, was bei ihm alles genau gemacht wurde und auch war die Bekanntschaft zu oberflächlich, als dass ich mehr sagen könnte...

Ich hoffe, es findet sich hier noch jemand, der dir etwas besser helfen kann.

Wünsche dir, deiner Familie und besonders deinem Vater alles Gute und viel Kraft.

gTo_wilxd92 hat geantwortet


Hallo SonjaLippstadt,

ich hoffe, ich kann dich etwas beruhigen.

Mein Vater hatte vor 9 Jahre ebenfalls einen Infarkt und im Zuge dessen sieben (!) Stents gesetzt bekommen. Natürlich war das irgendwo eine schwere Zeit, zum Teil auch psychisch, da er gerade erst 40 Jahre alt war.

Heute allerdings ist alles wieder gut! Er geht ganz normal seiner beruflichen Tätigkeit nach, macht sehr viel Sport und die Hererkrankung nimmt so gut wie keinen Raum im Alltag ein. Sein Kardiologe sagt während der Routineuntersuchung meist, dass von der Erkrankung überhaupt nichts mehr zu erkennen ist! Von daher sei guten Mutes, es ist definitiv möglich nach einem Infarkt ein normales Leben weiter zu führen.

Was allerdings hinzugefügt werden muss, ist, dass der weitere Verlauf auch von außen mitbestimmt wird. Hier muss die Frage erstellt werden, wie ist es zu dem Infarkt gekommen? Erfüllt dein Vater Risikofaktoren? Hat er viel Stress, ist er übergewichtig, raucht er? Liegen Risikofaktoren vor, sollte er versuchen diese weitestgehend zu eliminieren - so erhöht er auf jeden Fall seine Wahrscheinlichkeit keine Folgeschäden zu erleiden.

Hoffentlich könnte ich dir ein bisschen Mut machen!

Ich wünsche euch viel Kraft und deinem Vater alles Gute :)_

sxterxnke hat geantwortet


Also der Stent selbst macht keine Probleme, mann kann heben, im Garten arbeite ec. Gut ist natürlich eine Reha in der dein Vater sich wieder langsam belasten lernt. Man kommt gestärkt und fitter wieder heim.

Ich selbst habe Prinzmetall Angina, im Dez. 13 hatte ich daraus resultierend einen schweren Hinterwandinfarkt. Im März 14 habe ich einen Stent gesetzt bekommen. Durch die PMA sieht es bei mir aber bißchen anders aus als bei "normalen"KHK.

Ich wünsche deinem Vater gute Besserung

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