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(schwere) Lungenembolie - ein paar Fragen dazu

EShemal%ig-er Nutzer P(#5896x80) hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich hab schon ein paar Beiträge zu dem Thema durch, aber nichts so recht treffendes gefunden.

Ich bin Anfang 30, normal/schlank, und mach(t)e regelmäßig Sport (Fitness-Studio, Radfahren), kein Rauchen, kein Trinken. Mein Job war in den letzten 10 Jahren 70% Büro, 30% Bewegung.

Auslöser

Zurück vom Einkaufen, bekam ich schlecht Luft und hatte ziemliche Rückenschmerzen (zogen vom linken Schulterblatt in die Brust rein). Konnte die ganze Nacht nicht schlafen und bin am nächsten Morgen zum Arzt. EKG, nicht eindeutig. Termin im KKH bekommen, ins Auto gesetzt, los gings. Nach 3h Tests kam raus: Ausgedehnte Lungenembolie (beidseits, Hauptartierien, alle Lungenlappenartieren), außerdem Herz bereits in Mitleidenschaft gezogen. Ruhepuls von 160, beim Sitzen/Gehen auf 180-190 hoch.

(keine) Ursache

Von Kopf bis Fuß gechecked: Keine Thrombosen oder -Reste davon. Aktuell sind die Ärzte ratlos, woher die Embolie kam.

Es wurde zwar festgestellt, dass ich den Faktor-V-Leiden habe, aber laut der Ärzte reicht dies alleine nicht aus, um solch eine Lungenembolie zu verursachen.

Verlauf

2 Wochen im KKH, 2.5 Monate zu Hause, 2 Wochen Wiedereingliederung. 1 Woche voll Arbeiten und von heut auf Morgen: Schmerzen (mal Stechen, mal Druck), Atemnot, diesmal mit Schwindel, Schweißausbrüchen und extremer Müdigkeit. -> lt. EKG alles i.O.; Blutwerte sind noch im Test und ich geh die Tage noch mal in ein Labor zwecks Ausweitung der Untersuchungen.

Bei den Beiträgen hier im Forum sind viele dabei, die bereits nach 2-4 Wochen wieder Arbeiten. Zu dem Zeitpunkt konnte ich grad so eine kleinere Wegstrecke zurücklegen und mich 1h am Stück mit jemandem unterhalten. Aber Arbeiten? ???

Wirklich fit fühle ich mich nicht, Arbeiten und bisschen bewegen ging die eine Woche, aber aktuell fühle ich mich nicht nach 8h Arbeiten.

Fragen:

Was ich nirgendwo so richtig finde, wie lange braucht so ein Gerinsel eigentlich um sich aufzulösen (Pi mal Auge)?

Wie lang dauert es, bis eine Thrombose entsteht? Einer der KKH-Ärzte sagte was von 4h. Das fände ich schon fix.

Hatte noch einer das Problem, dass die Ärzte keine Thrombosen fanden und wurde die Ursache noch entdeckt?

Wenn ich mich nach der Einnahme der Tablette schneide, kann ich dann tatsächlich verbluten da das Blut gar nicht gerinnt, oder gerinnt es nur um einen Faktor X langsamer?

Von o.g. Beschreibung ausgehend, würde mich interessen wann ihr wieder fit für Arbeiten und später auch für Sport gewesen seid. Ich denke da vor allem an Verletzungen beim Radfahren, Fußball, etc und der Einnahme von Xarelto in Verbindung mit vorheriger Frage.

Wie beschäftigt ihr euch den ganzen Tag? Nach 3 Monaten krank ist alles langweilig... ":/

Gruß

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