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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

J)anujarblmume


@ BigblueWolf,

cool, dass man trotz verschiedener Meinungen doch noch auf einen Nenner kommt.Ich glaube, dass mich meine Eltern damals verletzt haben, aber dass ich 26 Jahre, nachdem ich dort ausgezogen bin, das beiseite legen konnte.

Würde es nicht meine Migräne triggern, was andere Gerüche auch tun, wäre es noch besser.

Mit meinem Mann bin ich seit 26 Jahren glücklich zusammen, und der raucht GsD. nicht.

Ich muß mich nicht zwangsläufig mit Rauchern umgeben.

Ein kleines Stückchen Wahrheit steckt darin, dass viele Raucher einfach nicht davon loskommen.

Gestern abend war eine Doku, über Hartz 4 Empfänger. Alle verschuldet, und anstatt sich Essen zu kaufen, wird sich Geld geliehen, um Rauchware zu beschaffen. Da kann ich leider nur mit dem Kopf schütteln.

s ens7ibbelxman


Das ist wirklich unterste Schublade hier.

Das istin der Regel bei Drogensüchtigen so (Rauchen ist eine Droge mit hohem Suchtpotential), dass es für sie extrem unbequem ist, den Spiegel vorgehalten zu bekommen.

DIieZ{aubeirxfee


Mit richtigen Argumenten kommen die Raucher eh nicht.

Was für Argumente willst du denn hören?

Ich rauche, weil es mir schmeckt und weil es mir ein Stück mehr Lebensqualität gibt. Es ist für mich ein Genussmittel. Die Kosten sind für mich vertretbar, ich kann es mir gut leisten. Und der Gesundheitsaspekt ist mir bewusst. Punkt. Und nun?

Schade ist, dass ich bei Menschenansammlungen auf der Kirmes, bei Festen in Stadien leider nicht entscheiden kann, ob ich den Qualm meines Nachbarn einatmen möchte, oder nicht.

Ich habe ja wirklich Verständnis für Nichtraucherschutz. Dass man in bestimmten öffentlichen, geschlossenen und nicht als Raucherbereich gekennzeichneten Räumen nicht rauchen darf finde ich völlig in Ordnung. Das mache ich auch von mir aus schon nicht.

Aber unter freiem Himmel, noch dazu wo man nicht gezwungen ist neben einer bestimmten Person zu stehen oder zu sitzen? Sorry, aber wenn ich auf einer Kirmes Lust habe eine zu rauchen, dann mache ich das. Und wenn das einem Fremden nicht gefällt, dann möge er sich bitte ein paar Meter von mir entfernen.

Das Argumente mit dem Strassenverkehr finde ich da schon richtiger. Ich bin z.B. Radfahrerin, habe kein Auto. Wenn ich morgens durch die Stadt mit dem Rad zur Arbeit fahre, muss ich diese stickigen Abgase der Autofahrer auch einatmen. Da fragt niemand nach meiner Gesundheit und da muss sich auch kein Autofahrer rechtfertigen, warum er so bequemlich ist mit dem Auto zu fahren statt mit dem gesunden Rad.

BZigBl>ueWolf


Das istin der Regel bei Drogensüchtigen so (Rauchen ist eine Droge mit hohem Suchtpotential), dass es für sie extrem unbequem ist, den Spiegel vorgehalten zu bekommen.

Drogen sind bewusstseinsverändernde Substanzen, also kann man das Rauchen nicht wirklich dazuzählen.

Die Raucher zu diffamieren und sie persönlich anzugreifen ist nicht den Spiegel vorhalten. Das kann man nämlich auch mit Respekt tun, den du in einer Diskussion mit einem Raucher schon vorher an der Garderobe abzugeben scheinst. Vermutlich weil du der Meinung bist, sie verdienen es nicht.

Ich schrieb ja schon mal: ich verstehe, wenn man gegen das Rauchen ist - dieses Recht spreche ich niemandem ab; wenn man aber gegen die Personen ist, welche rauchen, beginnt man zu diskriminieren - und dieses Recht haben Nichtraucher nicht.

Deine Artikulation mir gegenüber in diesem Faden lässt leider keinen Zweifel offen, wie du über Raucher denkst.

Ein kleines Stückchen Wahrheit steckt darin, dass viele Raucher einfach nicht davon loskommen.

Na, da steckt wohl schon eher ein großes Stück Wahrheit drin.

Gestern abend war eine Doku, über Hartz 4 Empfänger. Alle verschuldet, und anstatt sich Essen zu kaufen, wird sich Geld geliehen, um Rauchware zu beschaffen. Da kann ich leider nur mit dem Kopf schütteln.

Ist ja wohl ein deutlicher Beweis dafür.

Bei uns fängt das jetzt gerade an mit diesen netten Schockbildern auf den Packungen. Ob man die langjährigen Raucher damit abschreckt, weiß ich nicht und ich kann es mir fast nicht vorstellen; gut ist aber, dass es Leute abschreckt, die mit dem Gedanken spielen, damit anzufangen. Präventiv könnte das wirklich funktionieren und das kann ich selbst als langjähriger Raucher eigentlich nur begrüßen.

sienLsiberlman


Drogen sind bewusstseinsverändernde Substanzen, also kann man das Rauchen nicht wirklich dazuzählen.

Drogen machen von der Droge abhängig. Und [[http://www.drug-infopool.de/rauschmittel/nikotin.html Nikotin/Tabak ist sehr wohl eine Droge]]

Die Raucher zu diffamieren und sie persönlich anzugreifen

Das habe ich nicht getan (sonst kannst du das ja als Zitat angeben). Ich habe nur über Folgen des Rauchens und persönliche Erfahrungen mit Rauchern geschrieben, wenn sie die Schäden zu spüren bekamen.

BvigBxluexWolf


Drogen machen von der Droge abhängig.

Mit der Begründung könnte man fast alles zur Droge deklarieren. Sex, Computer, Wetten, Glücksspiel etc.

Das habe ich nicht getan (sonst kannst du das ja als Zitat angeben).

Voila

Dass du so ein verschärfter Ignorant bist, konnte ich nicht wissen.

dann heule aber später auch anderen Menschen nicht die Ohren voll und jammere.

Wenn das keine Diffamierung und kein persönlicher Angriff für dich ist, möchte ich nicht wissen, was sonst.

Ich habe nur über Folgen des Rauchens und persönliche Erfahrungen mit Rauchern geschrieben, wenn sie die Schäden zu spüren bekamen.

Achso, dann sind das also Verallgemeinerungen, verstehe.

Macht es für mich nicht wirklich besser.

sUensi_belmaCn


Dass du so ein verschärfter Ignorant bist, konnte ich nicht wissen.

Du hast es abgelehnt zu lesen und dir dennoch ein Urteil erlaubt- das ist ignorant. Das darfst du ja sein. Ich wüsste nicht, wo da die Diffarmierung ist- es war lediglich eine Feststellung.

Mit der Begründung könnte man fast alles zur Droge deklarieren. Sex, Computer, Wetten, Glücksspiel etc.

Es gibt dafür Bedingungen. Ansonsten: Du hast dir den Artikel nicht durchgelesen, den ich verlinkt hatte- da steht sehr klar, warum Tabak als Droge eingestuft wird (das mussten im Übrigen auch amerikanische Tabakkonzerne zugeben, die jahrelang diesbezügliche Forschungsergebnisse zurückgehalten hatten- das ist schon viele Jahre her) siehe oben ...

dann heule aber später auch anderen Menschen nicht die Ohren voll und jammere.

Diese Aussage resultiert aus persönlicher Erfahrung mit Rauchern, deren Gesundheit nach jahrelangem Rauchen stark geschädigt war und über ihre Krankheiten (Raucherbein, Krebs, Bluthochdruck) herumjammerten ...

Maonsxti


Habe jetzt nur wenig im Faden gelesen, möchte aber trotzdem meinen Senf dazugeben.

Ich bin mit einem kettenrauchenden Vater aufgewachsen, der auf niemanden Rücksicht nahm. Seine Raucherei störte mich damals nur im Auto, wenn wir in den Urlaub fuhren und er mit Frau und 6 Kindern im Wagen permanent qualmte, aber kein Fenster öffnen wollte. Zu den Geburtstagen bekam er von uns Kindern stets eine Packung "Salem" ohne Filter. Kostete damals 1 DM. Ich erinnere mich, wie ich an den frischen Packungen schnupperte. Ich fand den Geruch des Tabaks phänomenal.

Ich war bis zu meinem 27. Lebensjahr überzeugte Nichtraucherin. Damals trennte ich mich Hals über Kopf von meinem ersten Mann und wohnte die erste, sehr schwierige Zeit zur Untermiete bei einem starken Raucher. Damals nahm ich nicht nur Alkohol zu mir, sondern auch Zigaretten, um meine Sinne zu betäuben. Von den Zigaretten kam ich dann nicht mehr weg.

Zwar ist es bis heute so, dass ich den Duft von Tabak genial finde, doch das Rauchen desselben ist zur Sucht geworden. Heute, da das Rauchen in der Öffentlichkeit immer mehr eingeschränkt wird, rauche zu Hause möglichst draußen auf der Terrasse, ansonsten in meinem Arbeitszimmer. Haben wir Nichtraucher als Gäste, verzichte ich auf das Rauchen (oder verziehe mich nach draußen).

Ab morgen bin ich wegen einer Augen-OP für 3 Tage stationär im Krankenhaus. Eine meiner Hauptsorgen war, eine genügende Anzahl an Zigaretten zu stopfen, damit ich bis zur Entlassung am Mittwoch versorgt bin. Das ist Sucht, die ich niemals haben wollte!

Es gibt eigentlich nur wenige Zigaretten, die mir wirklich schmecken: nach allen Mahlzeiten zum Beispiel. Die anderen Zigaretten sind im Grunde überflüssig. Trotzdem rauche ich dazwischen auch ... :(v

BXigB7luxeWolf


Du hast es abgelehnt zu lesen und dir dennoch ein Urteil erlaubt- das ist ignorant. Das darfst du ja sein. Ich wüsste nicht, wo da die Diffarmierung ist- es war lediglich eine Feststellung.

Ich sehe nirgendwo ein Urteil. Zumindest nicht zum Inhalt. Wo habe ich geurteilt? Ich habe lediglich negativ bewertet, dass du einen Link in einer Antwort an mich gepostet hast, um mich auf etwas aufmerksam zu machen, dass ich erstens bereits weiß und zweitens genau deswegen nicht zu lesen brauchte.

Du kannst dir dein Verhalten gegenüber mir schönreden wie du möchtest. Weil ich ein Raucher bin, der in diesem Faden für die Rechte der Raucher eintritt, bist du mir nicht mehr neutral gegenüber eingestellt. Möchtest du das ernsthaft leugnen?

Diese Aussage resultiert aus persönlicher Erfahrung mit Rauchern, deren Gesundheit nach jahrelangem Rauchen stark geschädigt war und über ihre Krankheiten (Raucherbein, Krebs, Bluthochdruck) herumjammerten ...

Ja, eben. Verallgemeinerung.

Entscheidend hierbei:

resultiert aus persönlicher Erfahrung mit Rauchern

Ich empfinde deinen Umgang mit mir als diskriminierend und diffamierend. Aus genau diesen Gründen.

stensibe&lmaxn


Ich empfinde deinen Umgang mit mir als diskriminierend und diffamierend.

Das empfindet ein Drogenabhängiger oft, wenn er persönlich auf die negativen Folgen der Droge angesprochen wird- ich tue es dennoch.

D1ietZaub+erfexe


Bei uns fängt das jetzt gerade an mit diesen netten Schockbildern auf den Packungen. Ob man die langjährigen Raucher damit abschreckt, weiß ich nicht und ich kann es mir fast nicht vorstellen; gut ist aber, dass es Leute abschreckt, die mit dem Gedanken spielen, damit anzufangen. Präventiv könnte das wirklich funktionieren und das kann ich selbst als langjähriger Raucher eigentlich nur begrüßen.

Warum druckt man nicht auf jedes Nutellaglas Bilder von diabetischen Füßen und amputierten Zehen, auf jede Flasche Bier Bilder von zerstörten Lebern und Ösophagusvarizen, auf jede Tüte Gummibärchen Bilder von verfaulten Zähnen und heilungsgestörten Wunden?

Mich stört diese Verlogenheit bei diesem Anti-Raucher-Aktionismus. Irgendwie sind einige Leute völlig besessen vom Thema Rauchen und sehen es als ihre Lebensaufgabe an dagegen zu "kämpfen".

sXednsi$beZlxman


Warum druckt man nicht auf jedes Nutellaglas Bilder von diabetischen Füßen und amputierten Zehen, auf jede Flasche Bier Bilder von zerstörten Lebern und Ösophagusvarizen, auf jede Tüte Gummibärchen Bilder von verfaulten Zähnen und heilungsgestörten Wunden?

Der Suchteffekt ist bei diesen Beispielen wesentlich schwächer als beim Rauchen und die gesundheitsschädigende Wirkung ist bei deinen Beispielen wesentlich stärker von der eingenommenen Dosis abhängig (gesundheitsschädigende Wirkung erst bei höheren Dosen nachweisbar). Ja, auch da könnten Aufdrucke über die gesundheitschädigende Wirkung rauf.

BeigFBlueWBolxf


Mir wird das jetzt wirklich zu albern.

Ich empfinde das so, weil du alle Raucher in einen Topf wirfst anhand von deinen persönlichen Erfahrungen.

Dass du mich als Drogenabhängigen betitelst, finde ich übrigens ebenso diffamierend.

Aber ich weiß...für dich ist das ja nichts weiter als eine Feststellung.

Warum diskutiere ich überhaupt mit dir? Solange die Argumente von einem "Drogensüchtigen" kommen, können sie ja auch gar keine Argumente sein. Da wird dann der Moralprediger-Knüppel ausgepackt und draufgeschlagen.

Ich habe darauf keine Lust mehr. Das ist weder sachlich noch zielführend.

B9igiBlAueWolf


Mich stört diese Verlogenheit bei diesem Anti-Raucher-Aktionismus. Irgendwie sind einige Leute völlig besessen vom Thema Rauchen und sehen es als ihre Lebensaufgabe an dagegen zu "kämpfen".

Einen Aktivisten hätte ich hier bereits ausgemacht.

s}encsibbelxman


Dass du mich als Drogenabhängigen betitelst, finde ich übrigens ebenso diffamierend.

Es ist ein Tatbestand und keine Diffarmierung- Diffarmierung wäre eine Form von Verleumdung. Dass du drogensüchtig bist, hat mit Verleumdung nichts zu tun, da du sachlich richtig drogenabhängig bist (auch wenn du das nicht gerne hörst- du liest ja auch meine Informationen, die das wissenschaftlich beleuchten nicht ). Nikotin/Tabak ist nachgewiesenermaßen eine Droge.

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