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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

BxigBl"u@eWoxlf


drogensüchtig

Warum reitest du jetzt dermaßen auf dieser Begrifflichkeit herum?

Lass mich das mal anhand einer "Analogie" erklären ((damit du erkennst, was hier gerade passiert):):

Wir sitzen mit einigen Anderen in einem für Alle frei zugängigen Raum und diskutieren angeregt. Du fängst an, mit dem Finger auf mich zu zeigen und zu rufen:

"Dieser Kerl hier ist übrigens drogenabhängig und ich möchte andere Leute davor warnen, die gleichen dummen Fehler wie er zu machen, welche früher oder später ganz bestimmt zu körperlichen Schäden führen werden. Das wiederhole ich auch gerne mehrfach, bis es jeder hier verstanden hat. Auch wenn er das jetzt diskriminierend und diffamierend findet, tue ich es dennoch, denn es sind ja lediglich sachliche Feststellungen und sein Empfinden letztendlich nur auf das Hinweisen seiner Abhängigkeit zurückzuführen. Deswegen entspricht das nicht den Tatsachen und ist nicht ernst zu nehmen."

Überspitzt formuliert natürlich. Aber sinngemäß der Verlauf der Dinge.

Wenn ich mir die Definition zu Gemüte führe, ist das durchaus Diffamierung, wie sie im Buche steht:

Vor allem im Bereich der Politik bezieht sich die Diffamierung auf die Ehrverletzung, Hetze sowie die Gerüchteverbreitung gegen partei- oder staatspolitische Gegner. Die dabei angewendeten Methoden können sowohl physischer als auch psychischer Natur sein und haben stets den Zweck, den Betroffenen gesellschaftspolitisch auszuschalten, mundtot zu machen oder gar zu ruinieren.

Quelle: Wikipedia

Übertragen auf ein Forum bedeute dies:

Im Bereich des Forums bezieht sich die Diffamierung auf die Ehrverletzung, Hetze sowie die Gerüchteverbreitung gegen User, die eine andere Meinung haben. Die dabei angewendeten Methoden können sowohl physischer als auch psychischer Natur sein und haben stets den Zweck, den Betroffenen gesellschaftlich schlecht darzustellen, dessen Argumente zu relativieren oder ihn gar aus dem Forum zu vertreiben.

Das entscheidende Wort habe ich hervorgehoben.

Vielleicht möchtest du dein Verhalten mir gegenüber noch einmal überdenken. Es ist nämlich ohne Zweifel diffamierend.

A*lic*eimW<onderlaxnd


Ich bin Nichtraucherin. Irgendwie habe ich Glück gehabt, dass ich mir das nicht angewöhnt habe. Natürlich haben wir als Kinder (zwölf, 13-Jährig, oder so...) auch heimlich Zigaretten gekauft und gepafft. |-o Dann habe ich ein paar Lungenzüge gemacht und mir wurde ziemlich schwummerig. %:| Dann endete meine Karriere als Raucherin, bevor sie begonnen hat.

Ich kenne viele Raucher, denen es nicht gelingt, vom Rauchen los zu kommen. Ich kenne aber auch Raucher, die das geschafft haben und das finde ich sehr bewunderswert, weil es sicherlich seeehr schwer ist.

s!ensi&belxman


Ehrverletzung

Ich hätte deine Ehre verletzt, würde ich eine Falschaussage über dich tätigen.

Ich stelle so nur eine Tatsache fest.

Wenn es dich so sehr verletzt, wenn man eine sachlich richtige Aussage tätigt, dann höre doch einfach auf zu rauchen oder ignoriere meine Worte, so wie du auch die Aufschriften und Bilder auf den Tabakpackungen ignorierst.

Im Übrigen würde ich ähnlich bei Heroinabhängigen, Medikamentenabhängigen oder Alkoholabhängigen schreiben. Ich stelle die Menschen nicht an sich als schlecht dar, sondern ihre- diese eine Handlung. Gerade um andere Leser davor warnen zu können.

Wenn jemand süchtig ist, darf ich das auch so benennen.

BdigB4lueWxolf


Die Argumentation meines Beitrages wird dadurch natürlich wieder komplett außer Kraft gesetzt. Das kennen wir bereits.

Ich hätte deine Ehre verletzt, würde ich eine Falschaussage über dich tätigen.

Falsch. Du hast meine Ehre verletzt, indem du mich hier bloßstellst.

Ich stelle so nur eine Tatsache fest.

Das hatten wir schon.

dann höre doch einfach auf zu rauchen oder ignoriere meine Worte

Im Umkehrschluss heißt das, ich habe mich entweder deinen Aussagen zu beugen oder meinen Mund zu halten. So funktionieren also gleichberechtigte Diskussionen für dich?

Im Übrigen würde ich ähnlich bei Heroinabhängigen, Medikamentenabhängigen oder Alkoholabhängigen schreiben.

Das nennt sich Pauschalisieren.

Ich stelle die Menschen nicht an sich als schlecht dar, sondern ihre- diese eine Handlung. Gerade um andere Leser davor warnen zu können.

Du kritisierst das Verhalten dieser Menschen und benutzt es, um sie abzuwerten (schreibst du ja sogar so; Handlung schlecht, ergo Abwertung). Das nennt sich Diskriminierung.

Wenn jemand süchtig ist, darf ich das auch so benennen.

Klar darfst du das. Du darfst ihn aber nicht deswegen an den Pranger stellen und kleinreden, so wie du das hier veranstaltest.

Siehst du das denn wirklich nicht? Ich bin langsam aber sicher echt entsetzt darüber.

Mir geht es ja auch weniger um mich, mir geht es um den Umgang mit "Süchtigen" und dem Thema "Sucht"; und in der Hinsicht sehe ich bei dir erhebliche Defizite.

Wenn du warnen und aufklären möchtest, schön. Das ehrt dich, finde ich gut. Aber bitte benutze doch keine betroffenen Personen dafür. Du machst es dir damit viel zu leicht und tust Betroffenen Unrecht, wenn du mit dem Finger auf sie zeigst und feststellst: "Die / Der macht etwas falsch. Ich prangere das an und das soll auch jeder andere wissen".

Ich bin durch mit dieser speziellen Diskussion. Vielleicht lässt sich auch mal wieder sachlich über das Rauchen diskutieren, anstatt sich auszulassen über die Fehler der Abhängigen.

sTen`sibeXlman


indem du mich hier bloßstellst.

Das tust du doch selbst.

Siehst du das denn wirklich nicht?

Nein, Du baust einen Popanz auf.

Vielleicht lässt sich auch mal wieder sachlich über das Rauchen diskutieren

Das hast du mit Vehemenz vermieden.

s5ensidbelman


anstatt sich auszulassen über die Fehler der Abhängigen.

Ich schrieb vor allem über die Folgen des Rauchens (inklusive wissenschaftlicher Artikel), auch deine Haltung/deine Aussagen sind eine Folge der Droge Nikotin/Tabak (war auch in einem Link vermerkt).

D;ieZaubePrfxee


Mich würde mal interessieren, was die Motivation mancher Nichtraucher ist sich so stark und vehement mit dem Rauchen zu beschäftigen und sich so dagegen zu engagieren.

Für mich ist das nicht nachvollziehbar. Ich trinke z.B. gar keinen Alkohol. Schmeckt mir nicht und bekommt mir nicht. Viele meiner Freunde trinken Alkohol, manche auch recht viel am Wochenende. Und? Interessiert mich nicht die Bohne. Sollen sie doch, wenn es ihnen Freude macht. Ich freue mich da höchstens mit ihnen. Es würde mir aber nicht einfallen irgendwie total Anti-Alkohol eingestellt zu sein und da in einen Aktionismus gegen Alkohol oder Alkohol-Trinker auszuarten.

Oder ich habe einige übergewichtige Freunde. Es würde mich nie einfallen die ständig über die Gesundheitsschädlichkeit von Übergewicht zu belehren und sie aufzufordern endlich abzunehmen und die Finger von dem ganzen Süßkram zu lassen oder ihnen irgendwelche Ekel-Bilder auf ihre Gummibärchen-Tüte oder das Nutellaglas zu drucken.

Also ich sehe das ganz pragmatisch. Jeder soll leben wie er möchte. Und nur weil andere Menschen andere Dinge tun oder andere Dinge mögen als ich käme mir nicht in den Sinn da mit einem missionarischen Eifer dagegen zu "kämpfen".

s2ens}ibelxman


was die Motivation mancher Nichtraucher ist sich so stark und vehement mit dem Rauchen zu beschäftigen und sich so dagegen zu engagieren.

Ich engagiere und bemühe mich für richtige Darstellung von Sachverhalten. Wenn es um andere Drogen in einem Thread ginge, würde und habe ich auch dort ähnlich geschrieben.

s'ensibRelm?axn


Jeder soll leben wie er möchte.

Dazu wäre es sinnvoll, auch über die Folgen seines Tuns informiert zu sein (klar können das Menschen individuell ignorieren oder wahrnehmen). Betroffen von den Folgekrankheiten infolge ungesunder Lebensweisen von Mitmenschen sind wir letztendlich alle in unterschiedlichen Ausmaßen.

JYanuearbl/umxe


@ die Zauberfee,

so lange mich keiner mit seinem Raauch belästigt. Ich mag einfach nicht das einaatmen, was andere Menschen ausatmen. Das wir hier nicht von normalem Atmen reden ist doch klar.

Ich bin gegen Rauchen in der Schwangerschaft, sonst könnte man einen Raucher auch mal in ein Kellerloch stecken, und mit Rauch vollblasen, ohne dass er das Kellerloch verlassen kann.

Ich bin gegen Rauchen in Gebäuden. Wenn ich in einer Eisdiele draussen sitzen möchte, hab ich viele Raucher, die mir den guten Geschmack verderben. Dieser herrliche Geruch, einer Kippe, die im Ascher nicht richtig ausgedrückt ist, oder der Qualm, der zu mir rüber zieht. Ich hasse den Geruch nicht nur, ich bekomme davon Migräne. Und, da hört es bei mir auf. Als Raucher und Nichtmigräniker wird das hier sicher eh niemand verstehen. Migräneschmerz ist gleichzusetzen mit Wehen, Nierenkoliken.

Das bin ich. Und, ich habe für mich entschieden, dass ich das nicht möchte. Warum können einige Raucher das nicht akzeptieren? Ihr könnt doch tun und lassen was ihr wollt, so lange ihr mich nicht belästigt. Nehmt einfach mehr Rücksicht auf Nichtraucher.

Würdet ihr euch gern mit einem Geruch belästigen, der euch Übelkeit und Kopfschmerzen hervorruft. So billiges draufgeklatschtes 4711 a la Omi. Oder jemand der neben euch erbricht, und ihr müsst die sauren Dämpfe einatmen? Ein frisch gelegter Hundehaufen? Ne, da geht ihr auch stiften. Und, genauso fühle ich mich, wenn ich Rauch rieche.

PXlüs?chb[iesxt


Januarblume,

das Kind im Mutterleib atmet NICHT den Rauch ein.

Gefährlich ist Rauchen in der Schwangerschaft deshalb, weil es die Blutzufuhr zum Baby hemmt.

Dadurch bekommen Kinder weniger Nährstoffe die über dem Blutkreislauf der Mutter,

beziehungsweise der Nabelschnur zum Fötus transportiert werden.

BkigB,lueWolxf


auch deine Haltung/deine Aussagen sind eine Folge der Droge Nikotin/Tabak

Genau deswegen musst du dich ja auch nicht ernsthaft mit meinen Anliegen und Argumenten auseinandersetzen, nicht wahr?

Aber Hauptsache noch mal kräftig nachgetreten.

H`udip`fupWf`1


Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

Das war die Frage der TE. Als ehemalige starke Raucherin und seit zwei Jahren Nichtraucherin sollte ich diese Frage eigentlich beantworten können.

Eigentlich findet jeder die erste Zigarette widerlich, schmeckt nicht und verursacht Hustenreiz. Aber man will dazugehören und gerade in der Jugend, der Reiz des Verbotenen, lässt einen immer wieder zu der Zigarette greifen.

Man "gewöhnt" sich an den Geschmack und die Betäubungsmittel in der Zigarette und der Teerbelag in der Lunge mindern mit der Zeit den Hustenreiz. Dann ist man relativ schnell süchtig, seltsamerweise gibt es da Ausnahmen, aber bei mir war es so.

Man denkt, man braucht das Rauchen: Nach dem Essen, zum Kaffee, bei Stress, bei Entspannung, als Belohnung, bei Toilettengang etc. Es entstehen Rituale, man bildet sich ein, diese Dinge gehen nicht mehr ohne Zigaretten.

Es ist also auch eine starke psychische Abhängigkeit.

Man riecht den Rauch nicht so stark, da das Geschmacksempfinden stark reduziert wird.

Ich war selber Jahrzehnte lang in diesem Teufelkreis. Heute bin ich glückliche Nichtraucherin. Ich kann besser atmen, habe mehr Kondition, schönere Haut, leider paar Kilos mehr und einen besseren Geruchssinn.

Ich verurteile niemanden, der diesen Absprung nicht schafft, ich weiss wie schwer das ist, denn ich habe es auch nicht ohne Hilfsmittel geschafft. Ich habe eher Mitgefühl.

Wenn mir einer sagt, dass er nur raucht weil es ihm schmeckt, ist das eine, durch die Sucht bedingte falsche Wahrnehmung. Man hat sich so konditioniert.

Heute schmecken mir Zigaretten nicht mehr und ich rieche den Rauch extrem. Vielleicht extremer als jemand der nie geraucht hat. Ich bereue, dass ich nicht schon vor 10 Jahren aufgehört habe und hoffe es war nicht zu spät, denn Lungenkrebs braucht lange um sich zu entwickeln.

B8igBl@ueWKoxlf


Wenn mir einer sagt, dass er nur raucht weil es ihm schmeckt, ist das eine, durch die Sucht bedingte falsche Wahrnehmung.

Das ist eine Aussage, der ich selbst als Raucher nur zustimmen kann. Zumindest ist sie gültig für Gewohnheitsraucher.

Meine große Schwester z. B. ist Gelegenheitsraucher. Sie raucht pro Tag im Schnitt 3 bis 4 Zigaretten und könnte vermutlich jederzeit damit aufhören, wenn sie wollte. Ihr würde ich das schon eher abkaufen, dass sie nur noch raucht, weil es ihr schmeckt. Was aber auch nicht gleich heißt, dass es wirklich stimmt.

Auf jeden Fall :)^ :)=

für deinen Beitrag.

So sieht sachliche Kritik aus. Da sollten sich Andere eine Scheibe von abschneiden.

H.udipnfu\pf1


Ich habe lediglich versucht die Frage der TE möglichst sachlich zu beantworten.

Vermutlich hätte ich das während meiner "Raucher-Zeit" nicht so gekonnt.

Zumindest ist sie gültig für Gewohnheitsraucher.

Es gibt eben, wie erwähnt, die Ausnahmen. Ich kenne auch solche und habe die früher immer ein wenig beneidet.

Sie konnten einfach so, von Heute auf Morgen, damit aufhören um dann wieder bei der nächsten Party eine ganze Packung durchzuziehen.

Offenbar braucht es eine gewissen Sucht-Veranlagung und die habe ich definitiv, wie viele andere auch.

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