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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

sNensib8exlman


Um die Schädlichkeit von Passivrauchen zu beweisen müsste man ja eine grosse Gruppe von Menschen über einen Zeitraum von Jahrzehnten hindurch kontiuierlich beobachten.

So wurde es auch in mehreren Studien durchgeführt. Auch in Bezug zu Vergleichsgruppen.

DJieZauwberfxee


Ich kann diesen Vergleich nicht nachvollziehen. Auf das Auto sind die meisten Menschen eben angewiesen. Oder glaubst du die cruisen durch die Innenstadt weil es so aufregend und toll ist Auto zu fahren?

Die meisten Leuten fahren Auto, weil es bequemer ist. Von meinen Freunden könnten 90% locker jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit fahren. Nur braucht man dann morgens etwas länger, muss früher aufstehen und eher losfahren. Darauf haben die meisten keinen Bock. Ausserdem ist Radfahren "anstrengender" als Autofahren, darauf haben auch die meisten keinen Bock.

Also ich muss deren Autoabgase einatmen, nur weil die zu faul sind mit dem Rad zu fahren und deshalb die Stadt voll ist mit Autos.

sien<sibxelman


Also ich muss deren Autoabgase einatmen

Ich finde das mindestens genauso blöd wie Rauchen. Aber Rauchen ist hier das Thema.

D0ieZauUberDfexe


So wurde es auch in mehreren Studien durchgeführt. Auch in Bezug zu Vergleichsgruppen.

Hast du mal eine deutsche Studie dazu parant? Würde mich sehr interessieren. Die Studie müsste dann ja schon in den 50er oder 60er Jahren gestartet worden seien.

Um wieviel Prozent steigt denn das Risiko durch "Passivrauchen"? Müsste man dann ja auch ziemlich genau angeben können.

Und wenn jemand 50 Jahren in der Gastronomie gearbeitet hat wo er täglich "passiv" geraucht hat ist das ja auch wieder was anderes, als wenn jemand einmal in einer Eisdiele unter freiem Himmel winzige Restmengen Rauch eingeatmet hat.

HhudiypPfupxf1


Hier ein interessanter Artikel über diese sogenannten Studien:

[[http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2007_3/artikel/artikel-2007-03-und-jetzt-tief-luft-holen.html]]

FDionax85


Ich frage mich, wieso jetzt hier die Repräsentativität von Studien in Frage gestellt wird. Wie man es dreht oder wendet - Passivrauchen ist nicht gesund und es wird niemals eine Studie geben, die belegt, dass Passivrauchen völlig bedenkenlos ist.

Wenn der Raucher in der Eisdiele seine Zigarette so hält, dass der Rauch den Leuten am Nebentisch nicht ins Gesicht zieht, ist doch alles gut. Aber so wie der Raucher das Recht auf seine Zigarette hat, so habe ich auch das Recht zu entscheiden, was ich einatmen möchte und was nicht.

sgensibrelmxan


Hast du mal eine deutsche Studie dazu parant?

[[https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/RoteReihe/Passivrauchen_Band_5_2Auflage.pdf hier könntest du mehr erfahren]] (u.a. auch weiterführende Links)

Im Übrigen: Die amerikanische Studie (die zudem von der Tabakindustrie gesponsort wurde), bei der kaum ein Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Folgen und Passivrauchen dargestellt wurde, glänzte durch Weglassen und Vernachlässigung statistisch relevanter Angaben: Insbesondere ist es für das Passivrauchen nicht entscheidend, ob ein Ehepartner mit einem Raucher zusammenlebt, viel entscheidender ist die Frage, ob der Nichtraucher in der Ehe tatsächlich auch den Rauch in größerem Umfang inhalierte. Der überwiegende Teil des Passivrauchens erfolgt(e) zudem außerhalb der eigenen vier Wände: während Freizeitaktivitäten oder auch im Berufsalltag.

Will man signifikante Aussagen zum Passivrauchen treffen, bedürfte es zweier Gruppen, bei denen bei der einen Gruppe ein deutlich geringeres Passivrauchen nachweisbar ist und bei der anderen Gruppe ein deutlich höheres tatsächliches Passivrauchen nachweisbar ist. Weiterführende Links dazu dürfte in meinem obigen Link enthalten sein (wie ich das beim Überfliegen lesen konnte).

H1udipsfBupfx1


Wie man es dreht oder wendet - Passivrauchen ist nicht gesund und es wird niemals eine Studie geben, die belegt, dass Passivrauchen völlig bedenkenlos ist.

Umgekehrt aber genau so.

Und gesund ist nur Alpenluft.

s}ensiboexlman


Hier ein interessanter Artikel

Um wieviel wollen wir wetten, dass der Schreiber des Artikels selbst Raucher ist und dass dieser Artikel widerlegt wurde (zu der von ihm angegebenen amerikanischen Studie hatte ich weiter obe schon etwas geschrieben ...

Das ist wissenschaftlich genauso wertvoll, wie die "Wissenschaftler", die menschenverursachte Verstärkung des Treibhauseffektes mit fadenscheinigen Begründungen negieren.

B/igB`lueWoxlf


Und plötzlich haben Artikel und Studien keine Aussagekraft mehr. Faszinierend. %-|

Offenbar hältst du nur das für wissenschaftlich wertvoll, was in dein Weltbild passt und deine Meinung bestätigt. Aber das hätte man ja so kommen sehen können. Das ist unnötige Bemühung.

sfensibe4lmaxn


Und plötzlich haben Artikel und Studien keine Aussagekraft mehr.

Das habe ich nicht geschrieben.

Offenbar hältst du nur das für wissenschaftlich wertvoll, was in dein Weltbild passt

Ich habe meine Zweifel begründet.

sPeKnsi,belmaxn


was in dein Weltbild passt und deine Meinung bestätigt

Mein Weltbild ergibt sich aus Bildung und Information- nicht umgekehrt.

D*ieZau?berfxee


Ich frage mich, wieso jetzt hier die Repräsentativität von Studien in Frage gestellt wird. Wie man es dreht oder wendet - Passivrauchen ist nicht gesund und es wird niemals eine Studie geben, die belegt, dass Passivrauchen völlig bedenkenlos ist.

Wenn Passivrauchen überhaupt schädlich ist, dann kommt es wohl auch auf den Umfang an. Wenn jemand 24 Stunden am Tag in einem geschlossenen Raum sitzt, in dem massiv geraucht wird, mag das vielleicht schon eine etwas schädliche Wirkung haben, wenn man über Jahrzehnte so "passiv raucht".

Aber es wird ja schon so getan, als hätte jemand, der unter freiem Himmel vor einer Eisdiele sitzt auch nur den minimalen Rauch einer Zigarette riecht, den der Raucher zwei Tische weiter auspustet, ein um 90% höheres Risiko hat morgen Lungenkrebs zu bekommen durch dieses Erlebnis. Diese Hysterie finde ich schon nicht mehr normal.

Wenn der Raucher in der Eisdiele seine Zigarette so hält, dass der Rauch den Leuten am Nebentisch nicht ins Gesicht zieht, ist doch alles gut.

Ich halte meine Zigarette sicher nicht fremden Leuten vor das Gesicht. Aber ich kann auch nicht auschliessen, dass sich in der Luft, die der Mensch am Nebentisch einatmen nicht doch den einen oder anderen Mikropartikel meines Zigarettenrauches beinhaltet.

Wer deshalb gleich am Rad dreht und meint er würde deshalb sterben, dem kann ich dann halt auch nicht helfen.

D;ieZa,uGberfexe


Will man signifikante Aussagen zum Passivrauchen treffen, bedürfte es zweier Gruppen, bei denen bei der einen Gruppe ein deutlich geringeres Passivrauchen nachweisbar ist und bei der anderen Gruppe ein deutlich höheres tatsächliches Passivrauchen nachweisbar ist.

Ja aber dann muss man auch auf alle anderen gesundheitsschädlichen Faktoren achten, oder nicht?

Wenn z.B. in der Gruppe, die viel "passivraucht" auch mehr übergewichtige Probanden oder weniger sportaffine Probanden oder mehr Probanden mit gesundheitsschädlichen Berufen sind als in der anderen Gruppe, lässt sich die höhere Herzinfaktrate in der 1. Gruppe ja nicht zwingend auf das vermehrte Passivrauchen zurückführen, sondern könnte auch auf die anderen Faktoren zurückzuführen sein.

Im Prinzip müsste man wirklich extrem strenge Kriterien für die Auswahl der Probanden anwenden und diese auch kontinuierlich über einen sehr langen Zeitraum überwachen, damit man am Ende der Studie wirklich sagen kann, dass zweifelsrei nur das "Passivrauchen" für die höhere Rate an Erkrankungen verantwortlich sein kann und nichts anderes.

D+ieZkauiberfee


Der überwiegende Teil des Passivrauchens erfolgt(e) zudem außerhalb der eigenen vier Wände: während Freizeitaktivitäten oder auch im Berufsalltag.

Wie gesagt bin ich ja auch für Nichtraucherschutz, dort wo es Sinn macht. Der Optimalfall wäre doch die Einrichtung von Raucher- und Nichtraucherbereichen. Da wird kein Nichtraucher beeinträchtigt und die Raucher können in Ruhe rauchen wie sie wollen. Problem gelöst.

Die meisten Nichtraucher, die ich so kenne, sind allerdings keine militanten Gesundheitsfanatiker. Die haben keine Probleme damit, wenn sich neben ihnen einer ne Zigarette ansteckt.

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