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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

F6ionxa85 hat geantwortet


Die sagen es vielleicht nicht ]:D

In einem Forum darüber zu sprechen ist viel einfacher, als jemanden im RL darauf hinzuweisen, dass er seine Zigarette doch bitte in eine andere Richtung halten könnte.

sgensib/elman hat geantwortet


Wenn jemand 24 Stunden am Tag in einem geschlossenen Raum sitzt, in dem massiv geraucht wird, mag das vielleicht schon eine etwas schädliche Wirkung haben, wenn man über Jahrzehnte so "passiv raucht".

Genaugenommen dürfte der Effekt der schädlichen Wirkung nicht so einfach beschreibbar sein, da der menschliche Körper auch gewisse Gewöhnungs- und Anpassungentwicklungen durchmachen kann (individuell sehr unterschiedlich).

Dennoch: Mehr zur toxischen Wirkung von Nikotin [[https://de.wikipedia.org/wiki/Nicotin#Toxische_Wirkung hier z.B.]] , zu weiteren Schadstoffen [[https://de.wikipedia.org/wiki/Tabakrauch#Schadstoffe_im_Tabakrauch hier]]

s4efnsibe&lmxan hat geantwortet


Ja aber dann muss man auch auf alle anderen gesundheitsschädlichen Faktoren achten, oder nicht?

Wenn man von einer statistischen Gleichverteilung der sonstigen gesundheitsschädlichen Faktoren ausgeht (bei einer hinreichend großen Zahl an Probanden kann man das) und nur die Rauchinhalation als statistisch filterndes Merkmal nutzt, nicht.

H<udi&pf_uxpf1 hat geantwortet


Sooo sehr toxisch wie bisher angenommen ist Nikotin nach neuesten Studien von Prof. Bernd Mayer nicht.

Man müsste es Literweise trinken um sich damit umzubringen.

Wie im verlinkten Wikipedia Eintrag zu entnehmen ist.

Lange Zeit galt die Annahme, bereits beim Verschlucken von 60 mg Nicotin bestünde für einen Erwachsenen Lebensgefahr. Diese Annahme beruhte auf den Forschungsergebnissen des Toxikologen und Pharmakologen Rudolf Kobert. Im Jahr 1906 veröffentlichte er das Lehrbuch der Intoxikationen, in dem er sich auf experimentelle Ergebnisse von 2–4 mg stützte und daraus ableitete, dass die maximale tödliche orale Nicotindosis nicht höher als 60 mg sein könnte. Kobert führte seine Erhebungen zurück auf Selbstversuche des österreichischen Arztes Karl Damian von Schroff aus dem Jahr 1856. 2014 korrigierte der Pharmakologe Bernd Mayer von der Karl-Franzens-Universität in Graz den Wert auf über 500 mg.[39]

Im Fall von durch Kinder verschluckten Zigaretten hat eine amerikanische 5-Jahres-Studie mit 700 analysierten Fällen gezeigt, dass der Krankheitsverlauf beim Verschlucken von bis zu zwei Zigaretten immer leicht war.[40] Das Schweizerische Toxikologische Informationszentrum empfiehlt daher bei Kindern eine ärztliche Konsultation erst, wenn mehr als zwei Zigaretten verschluckt worden sind oder Vergiftungssymptome (wie Erbrechen, Hautrötungen, Blässe, Unruhe) auftreten.[41] Teilweise wird aber auch schon bei geringeren Mengen eine ärztliche Konsultation als zwingend angesehen.[42] Erbrechen sollte bei Verdacht auf Nicotinvergiftung nicht ausgelöst werden.[42]

Da ist das allenfalls noch vorhandene Nikotin im Passivrauch absolut unbedenklich.

Dass Rauchen schädlich ist, bestreitet ja niemand, die Frage ist, wie schädlich ist Passivrauch und da fehlen nun mal Beweise.

D|ieZaKuberfexe hat geantwortet


Wenn man von einer statistischen Gleichverteilung der sonstigen gesundheitsschädlichen Faktoren ausgeht (bei einer hinreichend großen Zahl an Probanden kann man das) und nur die Rauchinhalation als statistisch filterndes Merkmal nutzt, nicht.

Wie kann man einfach so von einer statistischen Gleichverteilung der sonstigen gesundheitsschädlichen Faktoren ausgehen?

Wenn man zwei Gruppen von Menschen rein zufällig zusammenstellt kann es ja gut sein, dass in Gruppe A mehr Übergewichtige, mehr regelmässige Alkoholtrinker, mehr Menschen mit gesundheitsschädlichen Berufen, mehr Menschen mit höherem Stressleven in ihrem Berufsleben usw. zu finden sind.

Oder anders gesagt: Wenn Person X zehn verschiedene Risikofaktoren für Herzinfarkt in seinem Leben hat und Passivrauchen nur eines dieser angenommenen Risikofaktoren ist, wie will man dann beweisen, dass der dann irgendwann antretende Herzinfarkt eine Folge des Passivrauchens ist? Bzw. wie will man dann herausfinden, welchen prozentualen Anteil das Passivrauchen am Enstehen des Herzinfarktes hatte?

Hnudi*pf@upfx1 hat geantwortet


So ist es. Man kann gar nicht beweisen, dass Passivrauchen schädlich ist.

Was nicht heisst, dass es nicht schädlich ist, was aber auch nicht heisst dass es schädlich ist.

Da kann man stundenlang weiter diskutieren. Keiner hat Recht.

MBarIieCcurixe hat geantwortet


Also was ich - als Asthmatikerin - bestätigen kann ist, dass ich unter mehreren Rauchen schlechter Luft bekomme und mir die Augen weh tun. Bei meinem Vater - ebenfalls Asthmatiker - ebenso.

Natürlich in geschlossenen Räumen.

Nimmt man aber gern mal in Kauf ;-D

B'igBlu!eWolf hat geantwortet


Das habe ich nicht geschrieben.

Hmmm doch. Hast du sehr wohl.

Ich habe meine Zweifel begründet.

Okay, sehen wir mal nach.

Um wieviel wollen wir wetten, dass der Schreiber des Artikels selbst Raucher ist

Das ist deine Begründung?

glänzte durch Weglassen und Vernachlässigung statistisch relevanter Angaben

Wird bereits ausführlich ausdiskutiert.

Mein Weltbild ergibt sich aus Bildung und Information- nicht umgekehrt.

Und wie einseitig du dich bei diesem Thema bildest und informierst, wird hier ja gerade recht deutlich.

F8i_onax85 hat geantwortet


Was nicht heisst, dass es nicht schädlich ist, was aber auch nicht heisst dass es schädlich ist.

Wenn Rauchen an sich schädlich ist, warum sollte dann Passivrauchen möglicherweise unschädlich sein? Das ergibt für mich keinen Sinn. WIE schädlich es ist, ist dann eine andere Frage.

Ich bekomme jedenfalls häufig Kopfschmerzen und Schwindel durch den Rauch, der sich bei mir im Büro verbreitet. In Diskotheken hatte ich früher immer das Problem, dass mir die Augen nach einer Zeit brannten.

Gesund ist es sicherlich nicht. Darüber braucht man auch nicht zu diskutieren.

H"udip;fupfx1 hat geantwortet


Also was ich - als Asthmatikerin - bestätigen kann ist, dass ich unter mehreren Rauchen schlechter Luft bekomme und mir die Augen weh tun. Bei meinem Vater - ebenfalls Asthmatiker - ebenso.

Natürlich in geschlossenen Räumen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das für Asthmatiker eine schlimme Sache ist. Blütenstaub, Nebel und der Rauch von Feuer hat vermutlich ähnliche Auswirkungen. Ich würde mich als Asthmatiker auch nicht in einen verrauchten Raum setzen.

Aber diese Krankheit hat man schon und sie wird nicht vom Zigarettenrauch ausgelöst.

Wenn jemand herzkrank ist sollte er Sauerstoff arme Gebiete meiden, was nicht heisst dass man in den Bergen herzkrank wird.

Hbudipfuxpf1 hat geantwortet


Wenn Rauchen an sich schädlich ist, warum sollte dann Passivrauchen möglicherweise unschädlich sein? Das ergibt für mich keinen Sinn. WIE schädlich es ist, ist dann eine andere Frage.

Weil der Grossteil der giftigen Substanzen in der Lunge des Rauchers kleben bleibt und nicht ausgeatmet wird.

Aber wer weiss, vielleicht wird die Wirkung ja durch Verdünnung verstärkt. Homöopathischer Passivrauch. ;-D

s8ensniWbelxman hat geantwortet


Das ist deine Begründung?

Nein, die Begründungen habe ich an anderen Stellen geliefert.

Und wie einseitig du dich bei diesem Thema bildest und informierst, wird hier ja gerade recht deutlich.

Ich habe auch Artikel der Gegenseite gelesen. Nichts wird deutlich.

sKe9nsibe6lmxan hat geantwortet


Weil der Grossteil der giftigen Substanzen in der Lunge des Rauchers kleben bleibt

Die Bestandteile des Rauchs, den ein Raucher ausatmet, ist hinreichend gut messbar und gemessen worden ... das ist in der Regel keineswegs eine homöopathische Dosis.

Mzarie=Curixe hat geantwortet


Blütenstaub, Nebel und der Rauch von Feuer hat vermutlich ähnliche Auswirkungen

Hm, nein bei mir eigentlich nicht. Dem bin ich aber auch nicht so oft ausgesetzt :)

Ich würde mich als Asthmatiker auch nicht in einen verrauchten Raum setzen.

Manchmal bin ich so irre und machs :) Ist meist ein Familienfest. Fände es bescheiden, müssten die Raucher dann immer rausgehen. Da ist das Gesselige ganz schnell weg.

Aber diese Krankheit hat man schon und sie wird nicht vom Zigarettenrauch ausgelöst.

Meine Mutter hat während der Schwangerschaft geraucht. Mööööglicherweise(!) gibts hier einen Zusammenhang. Aber dies hat natürlich nichts mit passiv rauchen zu tun. :-)

B(igBlzuWeWolxf hat geantwortet


Ich habe auch Artikel der Gegenseite gelesen

...und für nicht wertvoll befunden, da der Verfasser selber Raucher ist.

So hast du es doch geschrieben. Wie sollen denn dann solche Informationen an dich rankommen?

Gibt es für dich überhaupt Informationen oder Argumente der Gegenseite, die du nachvollziehen kannst und nicht gleich abtust? Ist es überhaupt in deinem Sinne, dich mit nachvollziehbaren Informationen und Argumenten der Gegenseite auseinander zu setzen und über ihre Gültigkeit nachzudenken?

Die Antworten darauf findet man in diesem Faden.

Ich bleibe dabei. Es ist deutlich erkennbar.

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