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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

seensi4bzelmaxn


...und für nicht wertvoll befunden, da der Verfasser selber Raucher ist.

Das hatte ich nicht geschrieben. Ich hatte nur ein Motiv vermutet. Motive haben aber noch längst nichts mit der Qualität von Aussagen zu tun, lassen aber eine gewisse Filterung für wahrscheinlicher erscheinen.

Im Übrigen hatte der Herr Stadler nur seine Zweifel hinsichtlich dessen geäußert, dass die Schädlichkeit des Passivrauchens nicht eindeutig bewiesen sei- kann aber auch keine hinreichenden Nachweise liefern, das dem nicht so sei. Ich schrieb oben bereits, dass die umfangreiche amerikanische Studie nicht hinreichend sei, da sie zuwenig Analysen über die tatsächliche Passivrauchbelastung enthielt- eine Ehe mit einem Raucher sagt genaugenommen nichts über die tatsächliche Passivrauchbelastung aus- demzufolge wird die Studie eher schwach. Dennoch wird von Herrn Stadler angegeben, das auch neuere Studien angeben, dass das Risiko, an Herz-Kreislaufschäden oder Krebs zu erkranken, bei Passivrauchern doppelt so hoch ist- was Herr Stadler einfach als unbedeutend abfegt, weil es seiner Meinung nach in Absolutzahlen zu unbedeutend erscheint. Stattdessen flüchtet er sich auf Nebenschauplätze der wenigen positiven Wirkungen des Rauchens. Ja, sicherlich gibt es auch positive Wirkungen durch das Rauchen- die gibt es übrigens auch bei zahlreichen anderen chemischen Substanzen- entscheidend ist immer das Abwägen zwischen positiven und negativen Wirkungen. Und beim Rauchen überwiegen nachweisbar die negativen Wirkungen.

DUideZfaubeKrPfee


Also was ich - als Asthmatikerin - bestätigen kann ist, dass ich unter mehreren Rauchen schlechter Luft bekomme und mir die Augen weh tun. Bei meinem Vater - ebenfalls Asthmatiker - ebenso.

Wenn du mich in am Nachbartisch vor der Eisdiele freundlich darauf ansprechen würdest, dass du Asthmatikerin bist und mich deshalb bitten würdest die Zigarette auszumachen, würde ich das tun. Ich nehme da grundsätzlich Rücksicht. Ebenso mache ich das schon von ganz alleine, wenn Kinder in unmittelbarer Nähe sind oder offensichtlich schwangere Frauen.

Ich bin keineswegs so, dass ich ständig mein "Recht" auf Rauchen durchsetzen muss, ich nehme da schon Rücksicht auf andere.

Aber nur weil jemanden der Geruch einer Zigarette stört oder nur weil jemand meint, er würde gleich tot umkippen, wenn er winzigste Partikel von Zigarettenrauch einatmet, sehe ich auch nicht ein generell auf das Rauchen zu verzichten.

M?ari+eWCurie


Wenn du mich in am Nachbartisch vor der Eisdiele freundlich darauf ansprechen würdest, dass du Asthmatikerin bist und mich deshalb bitten würdest die Zigarette auszumachen, würde ich das tun

Würde ich nie machen. :-D Finde ich aber gut, dass du das machst/machen würdest!:)

DbieZaIub2erfxee


Dennoch wird von Herrn Stadler angegeben, das auch neuere Studien angeben, dass das Risiko, an Herz-Kreislaufschäden oder Krebs zu erkranken, bei Passivrauchern doppelt so hoch ist- was Herr Stadler einfach als unbedeutend abfegt, weil es seiner Meinung nach in Absolutzahlen zu unbedeutend erscheint.

Ich finde allein schon diese Formulierung "Risiko bei Passivrauchern doppelt so hoch" völlig unseriös, weil es ja "den Passivraucher" überhaupt nicht gibt.

Es ist ja schon ein riesen Unterschied, ob jemand z.B. in einer Raucherkneipe arbeitet und über Jahrzehnte intensiv "passivraucht", oder ob jemand gelegentlich "passivraucht", wenn er mal Freunde besucht, die Raucher sind.

Bei wem ist da jetzt das Risiko "doppelt so hoch"? Das klingt so nach Propaganda, diese Formulierung und nicht nach genauer, wissenschaftlicher Messung.

Davon abgesehen würde mich wirklich brennend interessieren, wie genau man überhaupt ermitteln kann, dass Passivrauchen die Ursache z.B. für einen Herzinfarkt ist.

s&ensibexlman


Ich finde allein schon diese Formulierung "Risiko bei Passivrauchern doppelt so hoch" völlig unseriös, weil es ja "den Passivraucher" überhaupt nicht gibt.

Der Passivraucher ist eine statistische Größe- das beinhaltet Passivraucher über ein weites Spektrum an Passivraucherintensitäten.

Davon abgesehen würde mich wirklich brennend interessieren, wie genau man überhaupt ermitteln kann, dass Passivrauchen die Ursache z.B. für einen Herzinfarkt ist.

Man vergleicht mit einer Vergleichsgruppe an Nichtrauchern, die ansonsten sich bis auf dieses eine Merkmal statistisch genauso verhalten, wie die Passivraucher.

Avndnim8x0


Ein sehr interessanter Blog: [[https://grieshaber.wordpress.com/]]

Prof. Grieshaber ist Nichtraucher!

J-anuakrblumxe


Ich bin das beste Beispiel dafür, dass Passivrauchen krank macht. Da brauche ich keine Statistik. Wenn eine schwangere Frau es nicht schafft, in der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören, und sich rühmt, doch von drei auf zwei Schachteln reduziert zu haben, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Auch nach der Geburt, in der Wohnung, konnte ich nicht entscheiden, ob ich passiv rauchen möchte oder nicht.

Leider, denkt niemand an die Spätfolgen, sondern eher, an seinen jetzigen Genuß, und es wird schon gut gehen.

Warum hatte ich mit 20 Jahren schon Osteoporose, Brüche an der Wirbelsäule und Ermüdungsbrüche in den Füssen? Sehr unwahrscheinlich, dass solche Erkrankungen von einfach so entstehen.

Ich gebe meinen Eltern eine Mitschuld. Ich denke, wenn man einen Statistik über Spätfolgen anlegen würde, könnten sich manche Raucher ganz schön umgucken. Was durch ihr Verschulden so zustande gekommen ist. Die Dunkelziffer bei den Erkrankten geht ins Unermessliche

Schaden dürfen sie sich selbst, aber bitte nicht mich.

J9an\uarb*lume


Warum jemand einen Herzinfarkt , Schlaganfall oder sonstwas bekommt, können wir nicht ermitteln.Allerdings, wissen wir doch alle, dass Rauchn eine Veschlechterung der Kapilargefäße beeinflußt. Wer tut sich das selbst an?

Ich minimiere doch mein Risiko krank zu werden. Oder, bin ich nun im falschen Film? Wenn ich Trigger habe, gehört das Rauchen doch eindeutig dazu. Welche anderen krank machenden Komponenten dazu kommen, ist doch egal

Lvian-oJilxl


Allerdings, wissen wir doch alle, dass Rauchn eine Veschlechterung der Kapilargefäße beeinflußt. Wer tut sich das selbst an?

Nunja, da gäbe es aber viele Beispiele, solche Argumente finde ich immer nicht so ganz passend.

Es gibt Diabetiker, die nicht so sehr auf ihren Blutzucker achten; es gibt jede Menge Frauen, die hormonell verhüten, obwohl das damit einhergehende erhöhte Thromboserisiko bekannt ist, und auch Alkoholkonsum ist ja nicht gerade gesund und trotzdem "tun sich viele das selbst an".

H_udipbfuxpf1


Warum hatte ich mit 20 Jahren schon Osteoporose, Brüche an der Wirbelsäule und Ermüdungsbrüche in den Füssen? Sehr unwahrscheinlich, dass solche Erkrankungen von einfach so entstehen.

Ja warum, das wird wohl keiner beantworten können.

Es tut mir sehr leid, dass du so viele Handicaps hast, aber ob das vom Passivrauchen kommt wird niemand sagen können.

Solche Dinge können auch genetisch bedingt sein, oder es besteht ein anderer Mangel im Körper.

Jjan]uarjbTlume


Ein Diabetiker belästigt mich aber nicht. Wenn er sich selbst Schaden zufügt, weil er zu viele Broteinheiten zu sich nimmt, ist das sein Problem. So lange kein Mensch zu Schaden kommt, ist doch alles egal. Da sehe ich es wirklich so,leben und leben lassen.

Durch rauchen in der Schwangerschaft, ist erwiesen, dass die Calziumzufuhr zum Kind gestört wird. Nicht bei ein zwei Zigaretten am Tag. Ne, meine Mutter hat ja Party gemacht. Alkohol hat sie auch immer getrunken, das kommt leider noch oben drauf. Außerdem hatte sie Übergewicht. Mit 44 Jahren bekam sie Brustkrebs. Hat sioe alles gut verkraftet, lebt noch, keine Beschwerden. Ein HNO Arzt sagte ihr, sie solle das Rauchen sein lassen, da ihre Nasenhaare verkohlt wären, und sich am Kehlkopf schon was Schwarzes abgesetzt hat. Das war vor 10 Jahren. Damals hab ich den Kontakt abgebrochen.

Nicht wegen des Rauchens, sondern weil das Rauchen so viel Geld geschluckt hat, dass meine Eltern verarmt waren.

Wir haben ein Haus gebaut, und ich hab ihnen einmal aufs Butterbrot geschmiert, dass sie mit dem Geld, was sie ihr Leben lang fürs Rauchen ausgegeben haben, ein paar Häuser hätten hochziehen können.

Jeder setzt sich ja seine Prioritäten. Sie hatten nie ein Auto, weil kein Geld da war. mein Vater hatte seinen Führerschein bei der Bundeswehr gemacht. Für mich war es früher immer peinlich, wenn meine Eltern mit ihrer Kippe auf der Strasse rumliefen. Benahmen sich wie Asoziale. Sind so Leute gewesen, die kurz vor dem Arztbesuch, vor der Praxis nochmal einen kräftigen Zug machten. Bäh, fand ich das immer ekelig. Als Kind konnte ich die Ausdunstungen kaum ertragen.

LsianN-[Jilxl


Ein Diabetiker belästigt mich aber nicht. Wenn er sich selbst Schaden zufügt, weil er zu viele Broteinheiten zu sich nimmt, ist das sein Problem.

Wenn du meinen Beitrag noch einmal liest, ich war auf deine Frage eingegangen:

Allerdings, wissen wir doch alle, dass Rauchn eine Veschlechterung der Kapilargefäße beeinflußt. Wer tut sich das selbst an?

LWianT-;Jill


Für mich war es früher immer peinlich, wenn meine Eltern mit ihrer Kippe auf der Strasse rumliefen. Benahmen sich wie Asoziale. Sind so Leute gewesen, die kurz vor dem Arztbesuch, vor der Praxis nochmal einen kräftigen Zug machten. Bäh, fand ich das immer ekelig. Als Kind konnte ich die Ausdunstungen kaum ertragen.

Ja, das sind natürlich schon sehr krasse Fälle, und ich kann schon verstehen, dass sich bei deiner Beschreibung nicht jeder Raucher wiederfindet.

DtieZauTber2fee


Ich minimiere doch mein Risiko krank zu werden. Oder, bin ich nun im falschen Film? Wenn ich Trigger habe, gehört das Rauchen doch eindeutig dazu. Welche anderen krank machenden Komponenten dazu kommen, ist doch egal

Ich stimme dir in vielen Punkten zu.

Rauchen in der Schwangerschaft ist meiner Meinung nach ein No-Go.

Ebenso rauche ich nicht in direkter Anwesenheit von Kindern oder Schwangeren.

Wenn das Rauchen solche Ausmasse angenommen hat, dass man verarmt, weil man so viel Geld für Zigaretten ausgibt, wäre für mich persönlich auch eine Grenze erreicht, wo man sich Gedanken machen sollte.

Ich möchte aber trotzdem persönlich die Freiheit für mich haben zu Rauchen. Vorallem unter freiem Himmel möchte ich rauchen, wann und wo mir gerade danach ist. Wem das nicht gefällt, der möge bitte Abstand von mir nehmen. So wie ich es auch mache, wenn mir jemand anders nicht passt.

In öffentlichen, geschlossenen Räumen sollte nicht geraucht werden. Ich bin aber für Raucherräume und Raucherbereiche, z.B. in Kneipen, Restaurants, Discos etc.

syensi[belman


In öffentlichen, geschlossenen Räumen sollte nicht geraucht werden. Ich bin aber für Raucherräume und Raucherbereiche, z.B. in Kneipen, Restaurants, Discos etc.

So finde ich das in Ordnung-

Damit habe ich kein Problem.

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