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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

hAag-t$ysja hat geantwortet


Sprüche wie:"Tauscht Du Lungenkrebs gegen Raucherbein? Ich hab Raucherbein doppelt."

wir machen auch tabak-panini.

mag zynisch sein, aber es is eine art, damit umzugehen.

D=ieZ(auberFfexe hat geantwortet


Meine Tochter ist siebzehn und aus ihrem Freundeskreis weiß ich, dass das Bewusstsein für die Risiken des Rauchens und die große Zurückhaltung, was den freiwilligen Einstieg in eine Sucht betrifft, durchaus von diesen Ekelbildern beeinflusst wird.

Es ist nicht mehr so cool wie früher, mit dem Rauchen anzufangen. Man muss damit kein Zugehörigkeitsgefühl mehr generieren, im Gegenteil, diejenigen, die trotzdem mit dem Rauchen anfangen, werden als schwach und bedauernswert angesehen.

Ich habe im Alter von 16 Jahren angefangen zu rauchen. Dass Rauchen ungesund ist, war allen Jugendlichen auch damals schon klar. Eltern und Lehrer haben keine Gelegenheit ungenutzt gelassen vor dem Rauchen zu warnen.

Gerade das machte es so "rebellisch" dann doch zu Rauchen, weil man sich damit gegen die "spiessigen" Eltern und Lehrer auflehnen und gegen ihre "Regeln" verstossen konnte. Ausserdem war Rauchen auch damals schon was "für Erwachsene". Da fühlte man sich als Jugendlicher, der an der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsenem stand schon eher richtig "erwachsen", wenn man dann rauchte.

Ich denke dieser Effekt ist heute noch grösser, weil Rauchen für Jugendliche heute noch "verbotener" ist als früher und es heute noch rebellischer ist als damals.

D?ieZabubexrfee hat geantwortet


Gut, das ist wohl für einen Nichtraucher nicht so leicht nachzuvollziehen, wie eine Zigarette der letzte Sterbenswunsch eines Patienten sein kann.

Ich habe nichts von "letztem Sterbenswunsch" geschrieben. Die Frau konnte nicht mehr viel machen und wollte in ihrer letzten Lebensphase einfach noch so viel Genuss und Freude wie möglich erleben. Und da sie begeisterte Raucherin war, wollte sie gerne rauchen. Ich denke es ist nicht zu viel verlangt einem Menschen, der quasi den Tod vor Augen hat noch ein bischen Freunde und Genuss nach seinen Wünschen zu ermöglichen.

Dass in Krankenhäusern oder Pflegeheimen teils stark demente Patienten nicht rauchen dürfen, sehe ich dennoch als eine vernünftige Schutzmaßnahme an.

Was spricht dagegen diese Menschen unter Aufsicht des Pflegepersonals rauchen zu lassen?

B=ig0BlueWQolf hat geantwortet


diejenigen, die trotzdem mit dem Rauchen anfangen, werden als schwach und bedauernswert angesehen.

Das gilt ja mittlerweile generationenübergreifend. Und schon wären wir wieder beim Thema Hetze.

L<iank-Jilxl hat geantwortet


Ich finde, das ist ein Ziel, das mit den Warnungen glücklicherweise erreicht wird. Anders funktioniert es anscheinend nicht.

L&ian/-Jilxl hat geantwortet


Ausserdem war Rauchen auch damals schon was "für Erwachsene". Da fühlte man sich als Jugendlicher, der an der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsenem stand schon eher richtig "erwachsen", wenn man dann rauchte.

Glücklicherweise gibt es nicht mehr so viele negative Vorbilder, die diese Form von "Erwachsensein" vorleben.

Ich denke dieser Effekt ist heute noch grösser, weil Rauchen für Jugendliche heute noch "verbotener" ist als früher und es heute noch rebellischer ist als damals.

Nachdem nicht mehr die Eltern warnen, sondern die Warnungen direkt auf den Zigarettenschachteln aufgedruckt sind, zieht dieses Argument auch kaum noch.

Ich habe meine Tochter noch kein einziges Mal vor Nikotinsucht gewarnt, die hat da ihren eigenen Verstand, und den nutzt sie auch.

B5igBluexWolf hat geantwortet


Ich finde, das ist ein Ziel, das mit den Warnungen glücklicherweise erreicht wird. Anders funktioniert es anscheinend nicht.

Wenn das an mich gerichtet war, dann finde ich diese Einstellung ein starkes Stück und absolut bezeichnend. Dich macht es also glücklich, wenn bestimmte Menschen als schwach und bedauernswert angesehen werden. Das ist dann nämlich gleichbedeutend mit: du begrüßt Diskriminierung.

Hast du das jetzt wirklich so gemeint oder möchtest du deine Aussage nochmal überdenken?

Ich habe meine Tochter noch kein einziges Mal vor Nikotinsucht gewarnt, die hat da ihren eigenen Verstand, und den nutzt sie auch.

Womit einer der Warnhinweise ("Kinder von Rauchern werden oft selbst zu Rauchern") hinfällig wäre.

Man könnte in diese Aussage auch wieder etwas hineininterpretieren, aber das lasse ich mal einfach so stehen.

mwirix80 hat geantwortet


Dich macht es also glücklich, wenn bestimmte Menschen als schwach und bedauernswert angesehen werden. Das ist dann nämlich gleichbedeutend mit: du begrüßt Diskriminierung.

Mich persönlich macht es schon glücklich, dass die Angewohnheit mehrmals täglich Teer und andere Schadstoffe wie z.B. Benzol, Blausäure, Formaldehyd und Nitrosaminen zu inhalieren nicht mehr als "hip" angesehen wird. Man diskriminiert nicht den Menschen, sondern man lehnt die schlechte Angewohnheit ab. Das hat nichts mit dir oder deiner Person zu tun... Du identifizierst dich ja richtig mit deinen Zigaretten. ":/ Jede Aussage gegen Zigaretten und Rauchen behandelst du als persönlichen Angriff.

BQigBlpueWbolxf hat geantwortet


Mich persönlich macht es schon glücklich, dass die Angewohnheit mehrmals täglich Teer und andere Schadstoffe wie z.B. Benzol, Blausäure, Formaldehyd und Nitrosaminen zu inhalieren nicht mehr als "hip" angesehen wird.

Darfst du ja auch, so wurde es aber nicht geschrieben.

Man diskriminiert nicht den Menschen, sondern man lehnt die schlechte Angewohnheit ab. Das hat nichts mit dir oder deiner Person zu tun...

Dann hast du das falsch gelesen:

diejenigen, die trotzdem mit dem Rauchen anfangen, werden als schwach und bedauernswert angesehen.

Bei dieser Aussage geht es eindeutig um die Personen, nicht die Angewohnheit.

Mir geht es darum, dass die Personen, welche rauchen, als normale Personen angesehen werden (praktisch ausgeblendet, dass sie Raucher sind, weil es absolut nix über sie aussagt); und das betone ich seit der ersten Seite. Es geht mir weder um die Zigaretten, noch um das Rauchen an sich, wenn ich widerspreche oder mich angegriffen fühle, sondern wie schlecht Raucher zu Unrecht dargestellt werden. Natürlich wäre das für die "Rauchgegner" das Bequemste, wenn man dazu einfach nur Ja und Amen sagt oder gleich komplett schweigt. Als Raucher kann man aber nicht alles töfte finden, was hier geäußert wird und das darf ich dann genauso äußern.

BFigBl{ueWxolf hat geantwortet


Außerdem spricht das hier:

Jede Aussage gegen Zigaretten und Rauchen behandelst du als persönlichen Angriff.

für sehr selektiertes Leseverhalten deinerseits, denn das ist so nicht korrekt.

Lpian-NJilxl hat geantwortet


Wenn das an mich gerichtet war, dann finde ich diese Einstellung ein starkes Stück und absolut bezeichnend. Dich macht es also glücklich, wenn bestimmte Menschen als schwach und bedauernswert angesehen werden. Das ist dann nämlich gleichbedeutend mit: du begrüßt Diskriminierung.

Hast du das jetzt wirklich so gemeint oder möchtest du deine Aussage nochmal überdenken?

Selbstverständlich ist jeder, der sich zur Zigarette verführen lässt, bedauernswert. Was denn sonst?

Eine Sucht zu haben ist nun mal eine Krankheit, was hat das mit Diskriminierung zu tun, jemanden dafür zu bedauern?

Wenn es nicht anders geht, darf man Nikotinabhängigkeit auch als Schwäche bezeichnen, damit Jugendliche erst gar nicht damit anfangen. Der Zweck heiligt die Mittel.

L0ian-Joill hat geantwortet


Ich spreche hier von Menschen, die noch die Wahl haben, ob sie abhängig werden wollen oder nicht. Da ist es durchaus hilfreich, denjenigen vor Augen zu führen, dass der Griff zur Zigarette fast zwangsläufig zur Sucht führt. Wenn der Mensch dann ein kleines bisschen Verstand hat (und genug aufgeklärt ist, auch mit Hilfe der abschreckenden Texte und Bilder) und nicht aus pubetärem Trotz oder vermeintlichem "Erwachsenengehabe" zur Zigarette greift, lassen sich viele Suchtopfer verhindern.

Lnia(nx-Jill hat geantwortet


Wie hier ja schon zutreffend bemerkt wurde, ziehen Verbote nicht. Da muss man schon an den eigenen Verstand appellieren. Wenn sich jemand, der seinen Verstand im richtigen Augenblick nicht bemüht hat, davon auf den Schlips getreten fühlt, muss leider selbst damit klar kommen, das können die anderen nicht auch noch leisten.

A;ltesr Drec|ksaxck hat geantwortet


Rauchen uncool geworden?

Ja. Und wahrscheinlich gut. Weniger junge Idioten, die damit anfangen.

Allerdings nervt mich das selbstgerechte Gehabe von militanten Nichtrauchern. Ich bin selbst in Zeiten von "Raucherlaubnis überall" (die Alten werden sich noch erinnern) immer vor die Tür gegangen. Einfach weil ich Rauchen neben dem Essen und Trinken und vor der Kinoleinwand scheiße fand. Es gibt eine richtige, und eine falsche Zeit für Alles.

Aber heutzutage läuft man auf einem Waldweg, und eine Birkenstockmutti fängt im Vorbeijoggen demonstrativ das Husten an.

Naja, wenns nötig ist.

Wahrscheinlich Exraucherin...

Dxi:eZau*berfee hat geantwortet


Selbstverständlich ist jeder, der sich zur Zigarette verführen lässt, bedauernswert. Was denn sonst?

Eine Sucht zu haben ist nun mal eine Krankheit, was hat das mit Diskriminierung zu tun, jemanden dafür zu bedauern?

Ich bedauere nur die Raucher, die wirklich gerne aufhören wollen, aber es wegen eines stark empfundenen Suchtdrucks nicht schaffen und darunter leiden. In diesem Fall hat das auch in nach meiner Meinung einen Krankheitswert, weil es eben Leid bei dem betroffenen Menschen verursacht.

Es gibt aber Millionen glückliche Raucher, die glücklich und zufrieden sind und einfach ihre Zigaretten geniessen. Warum sollte man die bedauern?

Ich bedauere ja auch nicht dicke Menschen, die sich pudelwohl in ihrer Haut fühlen.

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