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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

H;udipjfupf1


Ich habe auch Jahre lang gerne geraucht. Eigentlich hat mich erst die letzten zwei Jahre bevor ich aufgehört habe, meine Sucht gestresst. Die Hetzkampagnen gegen das Rauchen und die Rauchverbote überall haben natürlich dazu beigetragen.

Man sagt, wenn man immer mit schlechtem Gewissen raucht, sei es noch viel schädlicher, was ich irgendwie nachvollziehen kann.

Heute wirkt es schon befremdlich, wenn man im Fernseher einen Film aus den 80ern schaut, in dem ununterbrochen geraucht wird. Wie zB. kürzlich Ghost Busters.

Heute unvorstellbar.

Wenn ich einen Lehrling bei uns rauchen sehe, weise ich ihn darauf hin, dass er schnell wieder aufhören soll, solange er noch kann, denn wenn er einmal süchtig ist, geht es ihm wie mir und er wird vielleicht Jahrzehnte lang von den Zigaretten geknechtet.

Trotzdem bin ich der Meinung, jeder Mensch sollte selber entscheiden können ob er raucht oder nicht und ich bin absolut gegen Diskriminierung.

BDigBlYueWoxlf


Allerdings nervt mich das selbstgerechte Gehabe von militanten Nichtrauchern.

Jap, mich nervt das auch tierisch und ist in diesem Faden schön zu beobachten. Das größte Problem ist, dass sich diese Menschen durch die ganzen Kampagnen gegen das Rauchen damit völlig im Recht fühlen. Wurde hier ja auch so geschrieben, dass jeder Raucher bedauernswert und schwach sei. Diese gesellschaftliche Wahrnehmung führt dann eben dazu, dass man gar nicht mehr merkt, dass eine Diskriminierung stattfindet und das Alles absolut okay sei. Ist es aber nicht.

Aber wie ich in diesem Faden auch bereits gelernt habe, spricht aus mir da sowieso nur die Sucht. :=o

L>ian-J,ill


Als Eltern kann man die Entwicklung nur begrüßen, das ist nun mal Fakt. Und nur darum ging es mir in meinen Beiträgen.

Da wurde gemutmaßt, dass heutige Jugendliche noch mehr dem Reiz des Verbotenen erliegen würden als früher, weil Rauchen noch verbotener wäre als früher und dass die Bilder auf den Zigarettenschachteln nichts bewirken würden.

Dem ist nicht so, denn den Reiz des Verbotenen von Elternseite gibt es so nicht mehr, sondern die gesellschaftliche Entwicklung bewirkt, dass der Verstand jedes Einzelnen ohne pubertärem Trotz benutzt werden kann.

L.ian[-Jixll


...ich weiß wirklich nicht, warum Raucher so darunter leiden, wenn dafür gesorgt wird, dass der Nachwuchs ausbleibt? Was nimmt euch das, außer, dass ihr weiter in die Minderheit rutscht?

Waum sollen andere Menschen dafür geopfert werden, dass ihr euch weiterhin sorglos fühlen könnt?

JVanuXarbluxme


Ihr armen Raucher! Ich bedauere euch wegen der Diskriminierung später. ich leide doch unter euch. Raucht in euren Häusern und Wohnungen und gut ist es. ich möchte einfach nicht das einatmen, was ihr verpestet ausatmet. Mir kommen wirklich gleich die Tränen. Was hab ich mit eurem Gestank zu tun? Nichts! Und, dabei sollte es auch bleiben.

Hoffentlich kommen immer mehr Nichtraucherzonen. Belästigt einfach nicht die Nichtraucher. Und, jammert nicht rum, wenn ihr krank werdet. ich muß noch für euch mitzahlen. Leider zahlt die Solidarität drauf. Die Krankenkassen müßten auch härter zugreifen. Raucher müßten mehr bezahlen als Nichtraucher.

Hört auf, euch als Opfer zu sehen. Ihr seid keine Opfer. Und BigblueWolf, du bist süchtig. Du hörst es nicht gern, aber es ist so. Schaffst es nicht aufzuhören? Nein, dann kommt wieder ein"Ich möchte rauchen". Klaro, kauft dir nur keiner ab

B8uFrgxman


Die Krankenkassen müßten auch härter zugreifen. Raucher müßten mehr bezahlen als Nichtraucher.

Das ist ja wohl totaler Blödsinn. Dann müssen auch Hobby-Sportler mehr zahlen , wenn sie alle paar Wochen mit Zerrungen, Muskelfaserrissen, usw. beim Arzt auftauchen und sich dann deswegen auch noch krankschreiben lassen müssen.

Oder die, die zu fett sind, die müssten dann auch mehr zahlen. Die alle leben auch mit einen gewissen Risiko.

BHigB]lueWoxlf


Ihr armen Raucher! Ich bedauere euch wegen der Diskriminierung später. ich leide doch unter euch. Raucht in euren Häusern und Wohnungen und gut ist es. ich möchte einfach nicht das einatmen, was ihr verpestet ausatmet. Mir kommen wirklich gleich die Tränen. Was hab ich mit eurem Gestank zu tun? Nichts! Und, dabei sollte es auch bleiben.

Ja, eindeutig selbstgerecht. Respektlos käme dann auch noch dazu.

Hört auf, euch als Opfer zu sehen. Ihr seid keine Opfer.

Schreibe dir das mal besser selber auf die Fahne.

Es sind nicht die ach so bösen Raucher, die für dein Schicksal verantwortlich sind, sondern deine Eltern. Differenzieren ist das Zauberwort.

Ich habe seit meinem Unfall damals nie einen Sinn darin gesehen, alle Autofahrer zu hassen. Sie können ja absolut nichts dafür. Das ist doch wohl nicht schwer nachzuvollziehen.

Und BigblueWolf, du bist süchtig. Du hörst es nicht gern, aber es ist so.

Ich habe das mindestens ein Mal selber erwähnt im Verlauf dieses Fadens. Das habe ich nie abgestritten; ist hier aber auch nicht der Punkt.

Schaffst es nicht aufzuhören? Nein, dann kommt wieder ein"Ich möchte rauchen". Klaro, kauft dir nur keiner ab

Was den Zusammenhang betrifft, verstehe ich an dieser Aussage genau null komma gar nix.

BmigB!lueWolxf


...ich weiß wirklich nicht, warum Raucher so darunter leiden, wenn dafür gesorgt wird, dass der Nachwuchs ausbleibt? Was nimmt euch das, außer, dass ihr weiter in die Minderheit rutscht?

Waum sollen andere Menschen dafür geopfert werden, dass ihr euch weiterhin sorglos fühlen könnt?

Und wo genau steht das?

s$ensi7beclmaxn


spricht aus mir da sowieso nur die Sucht.

Naja, Lernresistenz ist nicht allein mit Sucht erklärbar.

Ich habe seit meinem Unfall damals nie einen Sinn darin gesehen, alle Autofahrer zu hassen. Sie können ja absolut nichts dafür

Autofahren ist genauso wie Rauchen mit deutlich erhöhten Risiken für Leben und Gesundheit verbunden. Da ein Autofahrer trotz dieses Risikos sich in das Autos setzt, ist er keineswegs ganz unschuldig (das sieht auch der Gesetzgeber so- im Falle eines Unfalls, hat der Autofahrer mindestens gegen [[https://dejure.org/gesetze/StVO/1.html §1 StVO]] verstoßen)

Entscheidend für eine Handlung ist nicht unbedingt, dass ein Risiko existiert, sondern vielmehr, wie hoch dieses Risiko ist.

LXianA-Jill


Und wo genau steht das?

Ich bezog mich, wie ich bereits schrieb, darauf, dass die abschreckenden Bilder und Texte durchaus ihren Sinn haben. Wenn sie auch die aktiven Raucher nicht mehr groß tangieren, so wirken sie doch mit Sicherheit zu einem Teil präventiv auf Menschen, die noch nicht in diese Falle gerutscht sind und noch die Wahl haben. Das wurde hier ja weiter vorne angezweifelt mit Hinweis auf den dadurch erhöhten Reiz des Verbotenen, dem die Jugendlichen nun erst recht erliegen würden.

Wenn dies nun so vehement abgestritten wird, dass die Jugend mehr als früher ihren Verstand verwendet, kann man den Eindruck gewinnen, dass diese Erkenntnis den eingefleischten Rauchern Unbehagen beschert.

DhieZaluberxfee


...ich weiß wirklich nicht, warum Raucher so darunter leiden, wenn dafür gesorgt wird, dass der Nachwuchs ausbleibt? Was nimmt euch das, außer, dass ihr weiter in die Minderheit rutscht?

Naja, der "Nachwuchs" bleibt ja nicht aus. Jeder vierte 16jährige und jeder dritte 17jährige raucht. Obwohl die gesetzliche Altersgrenze für den Kauf von Zigaretten vor ein paar Jahren auf 18 hochgesetzt wurde und der Erwerb damit für Minderjährige deutlich erschwert wurde.

Aber ehrlich, es ist mir auch vollkommen egal, ob es "Nachwuchs" gibt. Ich bin Raucherin und möchte Zigaretten zu erschwinglichen Preisen haben. 3€ pro Schachtel finde ich einen angemessenen Preis. Ausserdem möchte ich eine schöne Schachtel haben ohne ekelhafte Bilder oder "Hinweise", die sowieso jeder kennt. Und ich möchte einen vernünftigen Nichtraucherschutz, der aber auch meine Interessen als Raucherin achtet und keinen Anti-Raucher-Aktivismus, der mit Nichtraucherschutz überhaupt nichts mehr zu tun hat.

M*on|dmensVch


Hallo Januarblume,

ich habe diesen Thread gerade entdeckt und habe bisher nur deinen Eingangspost gelesen. Auch wenn inzwischen einige Seiten mehr dazu gekommen sind, hier meine Meinung:

Nein, normal ist das nicht, wenn in der Schwangerschaft geraucht wird und dann die Bude vollgeraucht wird. Eine "kleine" Entschuldigung kann nur sein, dass es damals "eben so war" - ohne zu wissen wie alt du bist.

Meine zwei Geschwister und ich sind alle zwischen 1979 - 1983 geboren und damals wurde überall und immer geraucht. Die Aufklärung war längst nicht soweit wir heute.

Dennoch hat meine Mutter in allen 3 Schwangerschaften nicht geraucht, was ich ihr sehr danke! Trotzdem hat sie später wieder angefangen %-|

Mein Vater hat aber mit der Geburt der Ältesten aufgehört und auch nie wieder angefangen. Meine Mutter hat später immer nur in der Küche geraucht, aber auch nie wenn wir dabei waren.

Was deine Eltern getan haben, ist für mich Körperverletzung und egoistisch.

In der Familie meiner Frau gibt es einen Familiezweig, die ebenso unbelehrbar sind. Ihre Cousine hat in allen 3 Schwangerschaften volles Rohr geraucht und tut es heute auch in der Wohnung. Ergebnis: Alle drei Kinder sind hochgradig lernbehindert, hyperaktiv und der jüngste musste vor einigen Wochen am Kopf operiert werden, weil sich dort nachweislich wegen der Raucherei eine Zyste ö.ä. gebildet hat. Die Cousine ist aber unbelehrbar und nimmt sich der Sache nicht an, dass es wegen dem Rauchen kommt. Man sollte ihr die Kinder wegnehmen, da auch das Körperverletzung ist.

Ich war früher niemand, der Kneipen und Restaurants gemieden hat, in denen geraucht wurde. Meine Stammkneipe damals macht es sogar aus, dass es in ihr immer total vernebelt war und ich bin im Jugendlichen Wahn immer gerne hingegangen. Auch später in Discotheken hat es mich nie gestört. Aber jetzt, wo es überall rauchfrei ist, genieße ich das doch sehr! Die Klamotten können ggf. nochmal getragen werden und die Gesundheit dankt es allen!

Raucher können draußen wegen mir rauchen wo sie wollen. Wenn sich aber draußen im Restaurant jemand neben mich setzt (und ich sitze vor ihm da) und er sich dann eine Kippe anmacht und seinen ganzen Rauch zu mir ziehen lässt, bitte ich ihn sich woanders hinzusetzen oder darauf zu achten wo der Qualm hinzieht.

Andersrum würde ich mich aber auch nie neben einen Raucher setzen, wenn der schon da sitzt. Dann suche ich mir eben einen Platz wo niemand sitzt. Ich denke das ist ein guter Kompromiss der auch von einem Raucher akzeptiert werden solle.

:)^

L"ianB-Jil~l


Jeder vierte 16jährige und jeder dritte 17jährige raucht.

Da habe ich ganz andere [[http://www.rauchfrei-info.de/informieren/verbreitung-des-rauchens/raucherquote-bei-kindern-jugendlichen/ Zahlen]].

Mittlerweile liegt die Quote bei unter 18jährigen bei 10 %, bei jungen Erwachsenen (bis 25 Jahre) bei 30 %. Das sind logischerweise diejenigen, die bereits vor Jahren mit dem Rauchen angefangen haben. Das belegt mit aller Deutlichkeit, dass die Nichtraucherkampagnen in den letzten Jahren ihren Zweck erfüllen.

Mir als Nichtraucher ist es wichtig, dass so wenige wie möglich neu mit dem Rauchen anfangen, denn das bremst am effektivsten und ohne die bisherigen Raucher einzuschränken die Belästigungen durch Zigarettenrauch.

B`igBlsueWoglxf


Naja, Lernresistenz ist nicht allein mit Sucht erklärbar.

Eine eigene Meinung zu haben bedeutet nicht gleich Lernresistenz.

Autofahren ist genauso wie Rauchen mit deutlich erhöhten Risiken für Leben und Gesundheit verbunden. Da ein Autofahrer trotz dieses Risikos sich in das Autos setzt, ist er keineswegs ganz unschuldig (das sieht auch der Gesetzgeber so- im Falle eines Unfalls, hat der Autofahrer mindestens gegen [[https://dejure.org/gesetze/StVO/1.html §1 StVO]] verstoßen)

Entscheidend für eine Handlung ist nicht unbedingt, dass ein Risiko existiert, sondern vielmehr, wie hoch dieses Risiko ist.

Das ist für mich noch keine Rechtfertigung, allen Autofahrern pauschal eine Teilschuld an meinem Schicksal zu geben. Was habe ich davon?

Mittlerweile liegt die Quote bei unter 18jährigen bei 10 %, bei jungen Erwachsenen (bis 25 Jahre) bei 30 %. Das sind logischerweise diejenigen, die bereits vor Jahren mit dem Rauchen angefangen haben. Das belegt mit aller Deutlichkeit, dass die Nichtraucherkampagnen in den letzten Jahren ihren Zweck erfüllen.

Mir als Nichtraucher ist es wichtig, dass so wenige wie möglich neu mit dem Rauchen anfangen, denn das bremst am effektivsten und ohne die bisherigen Raucher einzuschränken die Belästigungen durch Zigarettenrauch.

Wider Erwarten halte ich diese Entwicklung auch für begrüßenswert. Man sollte aber immer unterscheiden zwischen Anti-Rauch-Kampagnen (aufklärend und sinnvoll) und Anti-Raucher-Hetzen (diskriminierend). Mir missfällt die allgemeine Tendenz, wie Raucher in der Gesellschaft wahrgenommen und behandelt werden. Das möchte ich aber unbedingt völlig unabhängig von den gesundheitlichen Risiken des Rauchens verstanden wissen. Leider scheint man es heutzutage nicht mehr hinzubekommen, zu differenzieren.

B<rey;mjxa


Ich habe zwei Jahre wegen Stress geraucht - nur Menthol. Es war für mich ein Medikament - eines das süchtig macht. Da Aufhören bei mir nicht ging, bin ich auf E-Zigarette umgestiegen und habe den Nikotin Gehalt von 24 auf 3 mg in 3 Jahren reduziert. Für mich funktioniert das sehr gut, Dampfen ist ein tolles Hobby, meiner Lunge geht es super, ich dufte oder stinke eher dezent nach Minze und es geht mir gut damit. Rauchen würde ich nie wieder. Irgendwann bin ich bei 0 Nikotin - werde dann weiterdampfen - aus Gewohnheit und aus Genuss und Freude am Dampfen. Ist auch immer für Gespräche gut. All das hatte ich beim Rauchen übrigens nicht. Ich bin froh, erst mit 18 angefangen zu haben und die Kurve bald gekriegt zu haben. Beide Eltern seit Babyalter Kettenraucher. Aber während Schwangerschaft abstinent. Dass ich erst mit 18 angefangen habe, war also auch gut.

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