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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

sjensdibelmxan hat geantwortet


Was habe ich davon?

Meines Erachtens denkt ein sozialer Mensch nicht nur an sein persönliches Wohlergehen.

TFiexU hat geantwortet


Ich kann nur jedem Raucher den Umstieg auf die E-Zigarette empfehlen.

Sicher, auch die E-Zigarette ist nicht gesund, aber nach Studien aus England um den Faktor 950-1000 weniger schädlich als die Tabakzigarette.

Entscheidend hierbei ist das keine Verbrennung stattfindet und somit Teer und andere Kondensate nicht entstehen.

Ich dampfe seit nun fast 6 Jahren.

Schon nach kurzer Zeit stellte ich gravierende Veränderungen fest: Ich bekam besser Luft, das nächtliche und morgendliche Husten hörten auf, Geschmacks- und Geruchssinn verbesserten sich.

Weitere Vorteile: Fenster, Gardinen und Tapeten bleib länger sauber, die Wohnung, das Auto und die Kleidung riechen nicht mehr unangenehm.

Wer Fragen zur E-Zigarette hat kann mich auch gern privat anschreiben.

BCrexymja hat geantwortet


Auch ich stehe für Fragen zu E-Zigaretten zur Verfügung. :)

s2ensiebelVman hat geantwortet


Eine eigene Meinung zu haben bedeutet nicht gleich Lernresistenz.

Ich habe prinzipiell nichts dagegen, dass du eine eigene Meinung hast, das finde ich sogar wunderbar. Mich stört aber ein wenig, wenn die Meinung weniger auf Wissen denn auf Glauben aufbaut. Über Wissen kann man streiten, Glauben ist für mich oft nicht nachvollziehbar, insbesondere wenn der Glauben durch [[http://www.raucherportal.de/warn/sucht3.htm chemische Botenstoffe (oder botenstoffartig)]] mitgeprägt wird ...

Lgian-Jxill hat geantwortet


Mir missfällt die allgemeine Tendenz, wie Raucher in der Gesellschaft wahrgenommen und behandelt werden.

Dass das Glorifizieren von Rauchen langsam ins Gegenteil umschwenkt ist nun mal nötig, um andere Menschen vor dem Einstieg in die Sucht zu bewahren. Wenn es nicht mehr cool ist, zu rauchen, sondern mit klarem Verstand rechtzeitig erkannt wird, dass es sich dabei um eine gesundheitsschädliche Sucht handelt, ist viel gewonnen. Das kann doch hoffentlich jeder verstehen, oder?

DlieZaouberxfee hat geantwortet


Da habe ich ganz andere [[http://www.rauchfrei-info.de/informieren/verbreitung-des-rauchens/raucherquote-bei-kindern-jugendlichen/ Zahlen]].

Mittlerweile liegt die Quote bei unter 18jährigen bei 10 %, bei jungen Erwachsenen (bis 25 Jahre) bei 30 %.

In der Statistik wird gerne die Altersgruppe zwischen 12 und 18 angeführt. Da sind es wirklich 10%, was ja daran liegt, dass wirklich nur ganz, ganz wenige 12 und 13jährige rauchen.

Bei Jugendlichen steigt die "Raucherquote" erst mit 16/17 sprunghaft an und von den 17jährigen raucht bereits jeder Dritte. Wie gesagt, obwohl man Zigaretten gar nicht mehr unter 18 kaufen kann und der Konsum damit für Jugendliche praktisch gesetzlich verboten ist.

D_ieZaubeFrfnexe hat geantwortet


Wenn es nicht mehr cool ist, zu rauchen, sondern mit klarem Verstand rechtzeitig erkannt wird, dass es sich dabei um eine gesundheitsschädliche Sucht handelt, ist viel gewonnen. Das kann doch hoffentlich jeder verstehen, oder?

Siehst du das denn beim Alkohol genauso? Bist du da auch für eine starke Erhöhung der Alkoholsteuer, damit eine Flasche Bier 10€ kostet? Bist du für ein komplettes Alkoholverbot für Minderjährige und riesige Ekelbilder und Warnhinweise auf jeder Flasche Bier oder Wein?

Wenn nein, würde mich interessieren warum nicht? Schliesslich sind Millionen von Menschen alkoholabhängig.

Ausserdem darf nicht vergessen werden, wieviele Menschen "passiv" durch Alkoholkonsum geschädigt werden. Die ganzen Verletzten und Toten durch Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss oder Schlägereien, Misshandlungen, Belästigungen und und und...

Eigentlich müsste man doch Alkohol komplett verbieten, wenn man die "Passivschädigung" von Anti-Alkoholikern durch Alkohol verhindern will, oder?

sdensibe;lmxan hat geantwortet


Wenn nein, würde mich interessieren warum nicht?

Das Problem beim Alkohol ist anders als beim Nikotin. Wenn man Alkohol in Maßen trinkt, keine messbare Gesundheitsschädigung eintritt und auch keine Alkoholsucht. Die Nikotinsucht setzt sehr schnell und wesentlich stärker ein und ist wesentlich schwerer kontrollierbar.

und von den 17jährigen raucht bereits jeder Dritte

Woher weißt du das?

sFens{ibexlman hat geantwortet


Eigentlich müsste man doch Alkohol komplett verbieten

Das hat man in mehreren Ländern versucht und war kläglich gescheitert (USA, Schweden). Beim Rauchen dürfte es nicht anders aussehen. Deswegen redet keiner von allgemeinem Rauchverbot. Solange Raucher nur alleine für sich den Rauch einatmen ist alles soweit in Ordnung.

Und die sogenannte Passivschädigung wird nicht durch Alkoholgenuss, sondern durch Alkoholmissbrauch hervorgerufen- eine Trennung ist da schwierig zu bewerkstelligen.

Viel teurer kann man Alkohol nicht machen, weil es relativ problemarm ist, sich selbst alkoholische Getränke herzustellen- das wäre dann nicht minder problematisch (z.B. Methanolanteil der beim "Brennen" entstehen kann).

JeaJnuarZbluxme hat geantwortet


Ich finde Alkohol auch bedenklich. Eine Alkoholfahne mag ich genauso wenig, wie die von Zigaretten. Viele Menschen sind bereits Alkoholiker, ohne es zu merken.

Jugendliche müssen vor beiden Substanzen gewarnt werden, das ist ganz klar. Ich mache da nicht so einen großen Unterschied. Und ja, warum nicht den Alkohol viel teurer machen. Dann aber bitte auch den von Zigaretten.

Diese E- Zigaretten finde ich einen guten Kompromiß für alle. Stinken nicht, sind nicht so gesundheitsgefährlich. Weiß gerade nicht, ob man Steuern dafür zahlt, wie die Tabaksteuer?

Ihr lieben Raucher, sehtr es mal so. ich bin frei, habe keine Sucht. Muß mir nicht überlegen, wann und wie ich an die nächste Kippe komme. Ich habe keinen fahlen Geschmack auf der Zunge. Ich bin weniger krebsgefährdet als ihr. Auch das Risiko für Herz und Koronarerkrankungen sinkt bei einer Nichtraucherin beträchtlich. Und, ich spare auch noch Geld.

Denn Geld, kann man für alles gut gebrauchen, außer Zigaretten :)=

D@ieZau5berfxee hat geantwortet


Das Problem beim Alkohol ist anders als beim Nikotin. Wenn man Alkohol in Maßen trinkt, keine messbare Gesundheitsschädigung eintritt und auch keine Alkoholsucht. Die Nikotinsucht setzt sehr schnell und wesentlich stärker ein und ist wesentlich schwerer kontrollierbar.

Die Zahlen sind aber erschreckend:

Alkohol ist die Droge, die am häufigsten zur behandlungsbedürftigen Abhängigkeitsentwicklung führt. Im Vereinigten Königreich wurde die Zahl der "abhängigen Trinker" für das Jahr 2001 auf über 2,8 Millionen geschätzt.

Ungefähr 12 % der Erwachsenen in den USA hatten mindestens eine Zeitlang in ihrem Leben Probleme mit Alkoholabhängigkeit. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass weltweit ungefähr 140 Millionen Menschen alkoholabhängig sind. In den Vereinigten Staaten und Europa erfüllen 10 bis 20 % der Männer und fünf bis zehn Prozent der Frauen irgendwann in ihrem Leben die Kriterien für Alkoholismus.

Nach aktuellen Schätzungen gibt es zwischen 1,3 und 2,5 Millionen alkoholabhängige Menschen in Deutschland, davon 30 Prozent Frauen. Etwa 9,5 Millionen Menschen konsumieren Alkohol in riskanter (gesundheitsgefährdender) Weise, nehmen also mehr als 24 g (Männer) bzw. 12 g (Frauen) reinen Alkohol pro Tag zu sich.[7] Etwa 5,9 Millionen Bundesbürger konsumieren mehr als 30 g (Männer) bzw. 20 g (Frauen) täglich.

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkrankheit#Verbreitung_und_Ausma.C3.9F_der_Krankheit]]

Das kann man ja wohl nicht mehr verharmlosen, oder?

Der Drogen- und Suchtbericht 2009 der Drogenbeauftragten der deutschen Bundesregierung spricht sogar von mindestens 73.000 Toten als Folge übermäßigen Alkoholkonsums in Deutschland (zum Vergleich: Drogentod durch illegale Drogen = 1477 Fälle, Tod als Folge des Tabakrauchens = 110.000 Fälle).

Also die jährlichen Todesfälle durch Alkohol kommen schon nah ran an die behaupteten Todesfälle durch Tabakrauch.

Soll man das ignorieren? Warum nicht alls Bierflaschen und Weinflasche mit riesigen Ekelbildern und Warnhinweisen bekleben? Warum nicht die Alkoholsteuer massiv erhöhen, damit eine Flasche Bier so richtig teuer wird?

Worauf du gar nicht eingegangen bist ist die "Passivschädigung" durch Alkohol.

Alkohol verändert schon in kleinen Mengen die Psyche des konsumierenden Menschen. Viele Menschen werden aggressiv oder stark enthemmt, manche schon nach 1 - 2 Bier oder einem Cocktail.

Ich kann gar nicht mehr zählen wie oft ich schon von enthemmten, alkoholisierten Männern sexuell belästigt wurde, sei es verbal oder handgreiflich.

Auf praktisch jedem Volksfest, jedem Weihnachtsmarkt, jedem Konzert, jeder Sportverantstaltung wo Alkohol getrunken wird kommt es zu Gewalt und Schlägereien. In jeder Stadt kommt es zu alkoholbedingter Gewalt an jedem Wochenende.

Hinzu kommen hunderte Verkehrstote und zehntausende Verletzte durch Alkoholfahrten im Strassenverkehr.

Also es ist doch so, dass sehr viele Menschen durch Alkohol passiv geschädigt werden. Warum wird da nicht beachtet?

Aber wenn jemand draussen vor einer Eisdiele raucht und ein Nichtraucher dort vorbeigeht und noch winzigste Mikropartikel davon riecht, wird gleich ein Aufstand gemacht, als würde dieser Nichtraucher jetzt mit 90% Wahrscheinlichkeit morgen Lungenkrebs bekommen. %-|

J3anu)a>rbluNmxe hat geantwortet


@ Mondmensch,

du sprichst mir aus der Seele. Ja, es ist für mich Körperverletzung, was meine Eltern mir damit angetan haben.

Ich bin 1972 geboren, und du hast recht, damals war das so. Die Kinder mussten im Auto mitquarzen, wurden nicht angeschnallt. Im Bekanntenkreis starb dann ein kleines Kind bei einer Vollbremsung im Auto , an einem Genickbruch. Alle waren wie gelähmt.

Ich hatte ja schonmal den Vergleich mit dem Kellerloch gebracht. Eine schwangere Frau raucht, das Kind ist über die Nabelschnur mit ihr verbunden. Wie kann sie da nur rauchen? Das Kind kann nicht raus. Ich finde den Gedanken furchtbar.

Wenn einige Kandidaten der Raucherfraktion solch viele Erkrankungen und chronische Schmerzen wie ich hätten, würden sie naders denken. Klar, wenn man fast gesund ist, kann man sich schlecht in die Lage einer Person versetzen, die schlimmes durchgemacht hat.

Woher kommt denn Osteoporose bei einer 20 Jährigen? Warum hatte ich zu dem Zeitpunkt schon Ermüdungsbrüche, eine geringe Knochendichte? Und glaubt mir, ich lebe seit 11 Jahren von Morphinen und gehe gesundheitsmäßig durch die Hölle

Denkt mal alle in Ruhe darüber nach. So lange ihr nicht krank seid oder werdet, wird sich eure Meinung sicher nicht ändern. Erst, wenn ihr selbst betroffen seid

JCanuar=bluxme hat geantwortet


Zauberfee,

ich gebe dir in all deinen Zeilen recht. Was ist bloß mit den Menschen los, dass sie nicht umdenken?

F|izzlyspuz(zly hat geantwortet


Die Kinder mussten im Auto mitquarzen, wurden nicht angeschnallt.

1972 gab es noch keine Anschnallpflicht. Und nein, nicht alle Kinder mussten mitquarzen. Es gab auch damals schon Eltern, die ihren Kindern das nicht angetan haben. Und nicht alle Kinder mit großen gesundheitlichen Problemen sind Kinder von Rauchern oder Alkoholikern.

s!en>sibelm[an hat geantwortet


Warum nicht alls Bierflaschen und Weinflasche mit riesigen Ekelbildern und Warnhinweisen bekleben?

Das hielte ich sogar gar nicht für so unsinnig. Man sollte auch raufschreiben, ab wieviel der getrunkenen Alkohols welche geistigen (und körperlichen) Probleme auftreten (statistisch gesehen).

Insbesondere bei höherprozentigen Alkoholika ist es für viele Menschen oft schwer, einzuschätzen, wie der Alkohol wirkt, weil zwischen Einnahme und Wirkung eine Zeit vergeht, dadurch ist der Alkoholkonsum und dessen Wirkung schwer einzuschätzen.

Auf praktisch jedem Volksfest, jedem Weihnachtsmarkt, jedem Konzert, jeder Sportverantstaltung wo Alkohol getrunken wird kommt es zu Gewalt und Schlägereien

Wobei bei mir die Frage auftaucht, welchen Anteil der Alkohol an diesem Verhalten hat. In Gesellschaften wo kein Alkohol getrunken wird, kommt es ebenfalls zu gewalttätigen Exzessen, also kann der Alkohol nicht der alleinige Verursacher dafür sein (auch wenn er mitunter verstärkende Wirkung durch Enthemmungen aufweist).

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