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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

sTenspibewlman


als würde dieser Nichtraucher jetzt mit 90% Wahrscheinlichkeit morgen Lungenkrebs bekommen.

Nein, es ist für Nichtraucher oft schlicht unangenehm (wie wenn jemand penetrant riecht).

Im Übrigen kann ein Nichtraucher auch durch Passivrauchen zum Rauchen animiert werden (Suchtwirkung von Nikotin).

L`ian-<Jilxl


Siehst du das denn beim Alkohol genauso? Bist du da auch für eine starke Erhöhung der Alkoholsteuer, damit eine Flasche Bier 10€ kostet? Bist du für ein komplettes Alkoholverbot für Minderjährige und riesige Ekelbilder und Warnhinweise auf jeder Flasche Bier oder Wein?

Selbstverstädlich, was denn sonst?

Ich bin mit einem alkoholkranken Vater aufgewachsen und trinke selbst praktisch keinen Alkohol, von mir aus könnte man Alkohol gerne so behandeln wie Zigarettenkonsum.

B'igBPl<ueWolf


Meines Erachtens denkt ein sozialer Mensch nicht nur an sein persönliches Wohlergehen.

Du drehst meine Aussagen immer so um, wie es dir passt, um mich schlecht darzustellen. Durch die Blume sagst du damit nämlich aus, ich sei asozial.

Außerdem ist diese Argumentation so weit hergeholt, dass ich auf diese unsinnige Provokation nicht noch weiter eingehen werde.

insbesondere wenn der Glauben durch [[http://www.raucherportal.de/warn/sucht3.htm chemische Botenstoffe (oder botenstoffartig)]] mitgeprägt wird ...

Du kannst es echt nicht lassen oder? Hatten wir das nicht Alles schon mal?

Solange Raucher nur alleine für sich den Rauch einatmen ist alles soweit in Ordnung.

Offensichtlich ja nicht, so wie du hier gegen Raucher ätzt.

Ich halte mich für einen sehr rücksichtsvollen Raucher und wie ich schon oft geschrieben habe, bin ich absolut für Nichtraucherschutz. Trotzdem muss ich mir permanent deine Beißreflexe gegenüber Rauchern hier gefallen lassen. Da sehe ich einen klaren Widerspruch.

BZigBnlueW'olf


Dass das Glorifizieren von Rauchen langsam ins Gegenteil umschwenkt ist nun mal nötig, um andere Menschen vor dem Einstieg in die Sucht zu bewahren. Wenn es nicht mehr cool ist, zu rauchen, sondern mit klarem Verstand rechtzeitig erkannt wird, dass es sich dabei um eine gesundheitsschädliche Sucht handelt, ist viel gewonnen. Das kann doch hoffentlich jeder verstehen, oder?

Das schon. Absolut. Rechtfertigt aber keine Hetzkampagnen. Findet anderweitig (Alkoholsucht, Tablettensucht etc.) auch nicht statt. Damit wird weitaus sensibler umgegangen.

Lcian-J4ill


Wenns nach mir geht, ich thematisiere Alkoholmissbrauch im selben Maße.

Wer behauptet, nicht abhängig zu sein, wird auch damit leben können, dass ich ihn wenn nötig auf auffälliges Trinkverhalten hinweise.

DZieZvau5berf%ee


Das hielte ich sogar gar nicht für so unsinnig. Man sollte auch raufschreiben, ab wieviel der getrunkenen Alkohols welche geistigen (und körperlichen) Probleme auftreten (statistisch gesehen).

Alkohol ist ein Zellgift. Es schädigt auch in kleinen Mengen den Körper. Je grösser die konsumierte Menge, desto grösser natürlich der Schaden für innere Organe und auch für das Gehirn.

Auswirkungen auf die Psyche kann Alkohol auch schon in kleinen Mengen haben. Ich bin nach einem Glas Bier oder einem Cocktail schon "angetrunken", also psychisch verändert.

Auch kann man nicht sagen, ab welcher Menge und welcher Häufigkeit des Konsums man abhängig wird. Das kann auch ganz unterschiedlich sein, genauso wie bei anderen Süchten.

Nein, es ist für Nichtraucher oft schlicht unangenehm (wie wenn jemand penetrant riecht).

Tja, da würde ich dann mal sagen: Pech gehabt. Es gibt kein Recht darauf nur von subjektiv empfunden gut riechenden Menschen umgeben zu sein.

Ich muss auch damit leben, wenn neben mir einer steht oder sitzt, der für mein Empfinden "stinkt".

DnieZa;uberxfee


Ich halte mich für einen sehr rücksichtsvollen Raucher und wie ich schon oft geschrieben habe, bin ich absolut für Nichtraucherschutz. Trotzdem muss ich mir permanent deine Beißreflexe gegenüber Rauchern hier gefallen lassen. Da sehe ich einen klaren Widerspruch.

Sehe ich absolut genauso.

Meine Forderungen als Raucherin wären:

- Abschaffung oder zumindest Senkung der Tabaksteuer. Eine Schachtel Zigaretten sollte maximal 3€ kosten.

- Keine gesetzlich vorgeschriebenen Bilder oder grossflächige "Warnhinweise" auf Zigarettenschachteln.

- Tabakwaren ab 16 Jahren frei verkäuflich, so wie auch beim Alkohol Bier, Wein und Sekt

- Erlaubnis der Einrichtung von Raucherkneipen und Raucherclubs, geschlossenen Raucherräumen in Restaurants, Raucherabteilen in Zügen und Raucherbereichen ausserhalb von Gebäuden an Schulen, Universitäten, Krankenhäusern etc.

Dafür bin ich für vernünftigen Nichtraucherschutz und Gesundheitsprävention:

- Raucherverbot in öffentlichen Gebäuden, ausserhalb separater, gekennzeichneter Raucherräume

- Mehr Aufklärung und Prävention in Schulen über alle Süchte, inkl. auch Tabaksucht

- Mehr Hilfen für Raucher, die süchtig sind und darunter leiden und gerne damit aufhören wollen

L%ian-aJill


Du meinst, mit den erstgenannten Maßnahmen soll es erleichtert werden, dass möglichst viele Menschen süchtig werden, und dann soll man ihnen da auch wieder raushelfen, weil sie es alleine nicht mehr schaffen?

Nein, dann doch lieber gleich den Einstieg so schwer wie möglich machen mit entsprechenden Preisen und Warnhinweisen, aber ich wiederhole mich, was den Verstand einschalten betrifft.

DSieZaubBerfexe


Du meinst, mit den erstgenannten Maßnahmen soll es erleichtert werden, dass möglichst viele Menschen süchtig werden, und dann soll man ihnen da auch wieder raushelfen, weil sie es alleine nicht mehr schaffen?

Nö, ich habe doch geschrieben, dass ich für verstärkte Aufklärung und Prävention an Schulen etc. bin.

Es sollte jeder Jugendliche über Sucht und Abhängigkeit ausführlich aufgeklärt werden. Dafür bin ich auf jeden Fall.

Ich bin aber der Meinung, dass in einer freien Gesellschaft dann auch jeder aufgeklärte Mensch für sich selbst entscheiden können muss, was er für sich gerne möchte. Dazu gehört auch das Recht zu rauchen, wenn jemand das eben möchte.

Und wer dann rauchen möchte, sollte dies zu moderaten Preisen und ohne Gängelungen tun können.

LQianW-'Jilxl


Ich bin aber der Meinung, dass in einer freien Gesellschaft dann auch jeder aufgeklärte Mensch für sich selbst entscheiden können muss, was er für sich gerne möchte. Dazu gehört auch das Recht zu rauchen, wenn jemand das eben möchte.

Ja, sofern er so weit kommt, das mit seinem freien Willen zu entscheiden. Für Kinder und Jugendliche gilt das noch nicht, und das war lange Zeit ja das Haupteinstiegsalter.

Wer im Erwachsenenalter freiwillig erstmals zur Zigarette greift, sollte sich über die Folgen selbst im Klaren sein, da sehe ich keinen Anlass für Hilfen zum Ausstieg.

v/iviTdha


Um die Schädlichkeit von Passivrauchen zu beweisen müsste man ja eine grosse Gruppe von Menschen über einen Zeitraum von Jahrzehnten hindurch kontiuierlich beobachten.

So wurde es auch in mehreren Studien durchgeführt. Auch in Bezug zu Vergleichsgruppen.

ääähhh...es ist nicht möglich nachzuweisen, dass passivrauchen schäden verursacht, genauso wenig wie man nachweisen kann, dass lungenkrebs die folge von rauchen ist - nicht, wenn man seriöse statistik betreibt.

um es herauszufinden, müsste man ein experiment mit 2 kontrollgruppen mit den gleichen genetischen dispositionen, lebensstil, verhaltensweisen usw. und müsste sie über einen bestimmten zeitraum der gleichen menge an zigarettenrauch aussetzen, was schonmal unmöglich ist. außerdem gelten solche experimente als unethisch und sind verboten. also sind nur beobachtungsstudien durchführbar, die eben aber nicht die selbe aussagekraft haben.

laien oder unseriöse statistiker ziehen dann gern mal kausale schlüsse aus korrelationen (sieht man ganz allgemein ständig und viele leute fallen reihenweise auf irgendwelche vermeintlich sicheren studienergebnisse rein und verwechseln korrelationen mit kausalität, man ist da leider oft viel zu voreilig).

auch, wenn einige studien gewisse korrelationen aufzeigen, darf man diese nicht als nachgewiesene kausale zusammenhänge darstellen, denn möglicherweise gibt es alternativerklärungen, die in frage kommen, aber nicht teil der studie waren.

was ich eigentlich damit nur sagen will:

keine studie kann sicher den kausalen zusammenhang zwischen (passiv)rauchen und folgeerkrankungen beweisen - umgekehrt natürlich genauso wenig. eine häufung gewisser korrelationen, legt dann natürlich auch gewisse schlüsse nahe, aber sie sind kein richtiger beweis

___________

jetzt aber mal ehrlich: gesundheitschäden von der zigarette am nachbartisch draußen? da atmet man aber einer stark befahrenen straße deutlich mehr dreck ein. ja, an einen raucher vorbeizugehen oder in der nähe eines zu sitzen, kann eine geruchsbelästigung darstellen, wenn man dies so empfindet, aber mehr doch auch nicht. jeder empfindet etwas anderes als geruchsbelästigung, passiert halt in einer gemeinschaft. das rauchen unter freiem himmel, bei normaler körperlicher distanz, die man ja idR einhält, und man nicht direkt angepustet wird, stellt doch kein außergewöhnliches gesundheitsrisiko dar.

@ januarblume

was dir passiert ist, ist wirklich schlimm und mit tut es um deinen gesundheitszustand auch leid. du hast auch geschrieben, dass du damit abgeschlossen hast, aber die art hier raucher pauschalisiert, sehr persönlich und beleidigend anzugreifen, zeigt etwas anderes.

ich finde es teilweise sehr erschreckend.

die frage lautete ja, warum menschen rauchen und dies wurde beantwortet. man muss es ja nicht verstehen oder gut finden, aber man kann es dennoch akzeptieren. akzeptieren, dass es eben menschen gibt, die sich trotz möglicher gesundheitsschäden, dazu entschieden haben. ich teile auch nicht die leidenschaft eines fußballers zu seinem sport - im gegenteil, mir ist schleierhaft, warum man diesen sport unbedingt freiwillig ausüben möchte, aber gut...jeder so wie er eben möchte und nur, weil ich seine beweggründe nicht verstehen kann oder teile, muss ich mich nicht über diese person erheben und pauschalisiert alle fußballer schlecht machen. ein rücksichtsvoller raucher ist doch nichts anderes als ein fußballspieler, um mal bei diesem beispiel zu bleiben. oh und viele fußballspieler, die ich kenne kosten dem gesundheitssystem auch nicht gerade wenig, weil sie laufend verletzungen haben. wenn du dich darüber beschwerst, dass du erkrankte raucher mitfanzieren musst, musst dich genauso über menschen, die sich ungesund ernähren, leistungssport machen, häufig alkohol trinken,motorrad fahren usw. aufregen. sind ja nicht nur die raucher, die uU mehr kosten verursachen. in einer solidargemeinschaft ist es nunmal so.

durch deine erlebnisse ist deine wahrnehmung doch aber auch sehr selektiv fokussiert. die rauchende schwangere, vollpaffen der kinder usw. sind doch nicht der regelfall sondern die ausnahme! es hat sich doch sehr viel gewandelt und viele raucher, rauchen auch gar nicht mehr in ihren wohnungen sondern auf balkonen und nehmen doch sehr viel rücksicht. ich habe zB bei meinen sohn noch keinen raucher erlebt, der nicht von selbst einen gewissen abstand eingenommen hat. du bist halt so sehr auf die rücksichtslosen raucher fokussiert, dass du die, die es nicht sind, leider gar nicht wahrnimmst, sodass sich deine annahme der rücksichtslosen raucher immer und immer wieder bestätigt.


@ sensibleman

was ist los? ich kenne dich da aber deutlich angenehmer und toleranter @:)

s!eGnsibkelm>an


Rechtfertigt aber keine Hetzkampagnen

Welche Hetzkampagne? Das Raucher süchtig sind, ist keine Hetze, sondern eine schlichte Tatsache. Ich verbiete Rauchern nicht das Rauchen und würde mich auch nicht für ein Verbot einsetzen, aber ich werde wo ich kann, Menschen darüber aufklären, welche Folgen das Rauchen hat. Wir sind hier in einem öffentlichem Forum, da darf ich informieren und andere Menschen auf die Folgen des Rauchens aufmerksam machen- mir ist das Leben und die Gesundheit anderer Menschen nicht egal. Mitunter muss ich auch anmerken, wenn Menschen mit Nachdruck Informationen über die Folgen ihres Handelns verweigern, was ich davon halte ...

Fdiz9zl,ypuzzlxy


Wer im Erwachsenenalter freiwillig erstmals zur Zigarette greift, sollte sich über die Folgen selbst im Klaren sein, da sehe ich keinen Anlass für Hilfen zum Ausstieg.

Wer im Erwachsenenalter freiwillig erstmalig Zigaretten (Alkohol, Tabletten,Drogen) konsumiert, hat vllt ein großes Problem, ist mitunter sehr verzweifelt. Manchmal sind die Wege nicht nur geradeaus. Wenn diese Menschen dann durch entsprechende Hilfen die Kraft und Stärke erhalten und wieder "aussteigen" wollen,können, würdest Du keinen Anlass für Hilfen zum Ausstieg sehen? Echt nicht?

Ja, sofern er so weit kommt, das mit seinem freien Willen zu entscheiden. Für Kinder und Jugendliche gilt das noch nicht, und das war lange Zeit ja das Haupteinstiegsalter.

Soweit ich weiss, können Jugendliche ab dem 16. Lj sehr wohl entscheiden was sie wollen oder nicht. Und wenn Kinder rauchen frage ich mich, was tun die Eltern? Es ist ja nun nicht generell so, dass alle Kinder die in einem rauchfreien Haushalt aufgewachsen sind, nie rauchen würden. Genauso wie Kinder die in Qualmbuden gelebt haben vllt niemals rauchen. Abgesehen von den Kindern, für die in erster Linie die Eltern die Verantwortung haben, sollte doch hier niemandem das Recht auf eigene Entscheidungen abgesprochen werden.

B1igBl_ueWolxf


Ich verbiete Rauchern nicht das Rauchen und würde mich auch nicht für ein Verbot einsetzen, aber ich werde wo ich kann, Menschen darüber aufklären, welche Folgen das Rauchen hat. Wir sind hier in einem öffentlichem Forum, da darf ich informieren und andere Menschen auf die Folgen des Rauchens aufmerksam machen- mir ist das Leben und die Gesundheit anderer Menschen nicht egal. Mitunter muss ich auch anmerken, wenn Menschen mit Nachdruck Informationen über die Folgen ihres Handelns verweigern, was ich davon halte ...

Bist du also so etwas wie ein selbsternannter Botschafter? Du nimmst dich damit viel zu wichtig.

sjensivbelmxan


Du nimmst dich damit viel zu wichtig.

Über Dinge, die ich für wichtig empfinde, schreibe ich. Und ja, mein Mosaikstein ist wichtig.

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