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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

BLiggBlu.eWolxf hat geantwortet


Mitunter muss ich auch anmerken, wenn Menschen mit Nachdruck Informationen über die Folgen ihres Handelns verweigern, was ich davon halte ...

Mein Handeln hat, wie ich schon mehrfach schrieb, ausschließlich Folgen für mich selbst; und das hat dich nicht zu interessieren und du hast null Recht, mir da reinzureden. Ich hoffe sehr, das kommt tatsächlich irgendwann mal bei dir an.

Joanuarjbl~ume hat geantwortet


@ Vivida,

du vergleichst Raucher mit Fußballern? Der Vergleich hinkt aber enorm. Ein Fußballer stört mich nicht, das ist ein großer Unterschied. Ich muß nicht das einatmen, was er ausscheidet.

Mich stören Raucher, weil sie die Luft verpesten. Was tut mir denn der Fußballer? Nichts, und deshalb stören sie auch nicht

D\ieZa0ube6rfee hat geantwortet


Soweit ich weiss, können Jugendliche ab dem 16. Lj sehr wohl entscheiden was sie wollen oder nicht.

Klar können sie das. Es setzt natürlich eine entsprechende Aufklärung voraus. Aber dann müssen und können auch Jugendliche eigene Entscheidungen treffen. In ganz vielen Bereichen trauen wir es den Jugendlichen ja auch zu.

Was spricht dagegen, wenn in Schulen das Thema Sucht ausführlich behandelt und auch die speziellen Gesundheitsgefahren des Rauchens erklärt werden? Das gehört meiner Meinung nach schon in alle Schulen unbedingt rein. Einfach damit alle Jugendlichen die Fakten kennen und auf dieser Grundlage dann eigene Entscheidungen für sich treffen können.

Eine umfassende Aufklärung durch Fachleute finde ich besser, als irgendwelche plakativen Ekelbilder auf Schachteln zu kleben oder mit Steuern Tabakwaren künstlich zu verteuern. Diese Dinge helfen überhaupt nicht weiter und treffen vorallem die Menschen, die längst Raucher sind.

DcieZa?uberfxee hat geantwortet


Mich stören Raucher, weil sie die Luft verpesten.

Und wer zwingt dich dazu, dich in der Stadt direkt neben einen Raucher zu stellen oder in eine Raucherkneipe oder einen Raucherraum reinzugehen?

Wenn mich was stört, bleibe ich dem fern.

vtivgixda hat geantwortet


du liest nicht richtig oder willst einfach nicht verstehen. es ging um deine frage, warum leute rauchen, die du ja immer wieder gestellt hast, weil du die antworten nicht akzeptiert hast. um mal bei meinem beispiel zu bleiben, ist deine argumentation gerade: "ich finde fußball doof und kann die motivation dahinter nicht verstehen, deswegen sind alle fußballer doof". menschen machen unterschiedliche dinge unterschiedlich gern. man muss die gründe dafür nicht immer verstehen oder gut finden, was sie machen, aber man kann es dennoch akzeptieren und muss nicht gleich einen menschen abwerten, weil man eben nicht versteht, warum er etwas macht, was man selbst nicht leiden kann. gründe wurden genannt...genuss wurde zB genannt, aber nur, weil es für dich kein genuss ist, muss das nicht für andere auch gelten und ist damit doch ein legitimer grund für sie.

T^ik Duxck hat geantwortet


Ich rauche zur Zeit weil ich lernen muss, ich würde nie so viel lernen ohne meine Zigarillos und Kaffee ":/ Aber habe vor, das wieder zurückzufahren, was immer ohne Probleme klappt (keine Sucht).

Manchmal frage ich mich auch, warum eigentlich? Aber es werden dabei ja auch Botenstoffe ausgeschüttet, die wohl die Konzentration verstärken, wie beim Kaffee auch.

L?ianR-Jxill hat geantwortet


Wer im Erwachsenenalter freiwillig erstmalig Zigaretten (Alkohol, Tabletten,Drogen) konsumiert, hat vllt ein großes Problem, ist mitunter sehr verzweifelt. Manchmal sind die Wege nicht nur geradeaus. Wenn diese Menschen dann durch entsprechende Hilfen die Kraft und Stärke erhalten und wieder "aussteigen" wollen,können, würdest Du keinen Anlass für Hilfen zum Ausstieg sehen? Echt nicht?

Ja was denn nun? Freier Wille, Genußrauchen, oder doch Krankheit und Sucht?

Mein Beitrag war auf die Aussagen ausgelegt, dass sich Raucher aus freien Stücken und unter Abwägung der Vorteile dazu entschieden haben. Mündige Menschen und so. Am bestenn bereits ab 16, weil man ab da ja schon weiß, was man tut.

Wozu dann die Forderung nach Hilfen zum Ausstieg?

FXizzly;puzzly hat geantwortet


Was spricht dagegen, wenn in Schulen das Thema Sucht ausführlich behandelt und auch die speziellen Gesundheitsgefahren des Rauchens erklärt werden?

Absolut nichts Ich stimme all deinen Beiträgen zu. Ich hoffe das hier kein Missverständnis entstanden ist.

Lnian.-Jixll hat geantwortet


Warum soll das Warnen vor den Gefahren es Rauchens auf ie Schulen beschrnkt bleiben?

Dass der warnende Zeigefinger durch Eltern und Schule naturgemäß nicht den selben Effekt hat wie das echte Leben, wurde hier ja schon geschrieben, und auch, dass sich die Warnungen auf den Zigarettenpackungen vor allem an diejenigen richtet, die noch die Wahl haben, auch.

Flizzl4ypuz}z!lxy hat geantwortet


Freier Wille, Genußrauchen, oder doch Krankheit und Sucht?

Eine Definition von Sucht ist die Abhängigkeit von einem Verhalten. Militante Nichtraucher meinen sie hätten jedes Recht Raucher zu demütigen, zu bevormunden usw. Sie sind der Meinung, jeder Raucher würde ihr Leben bedrohen. Wenn es so weit gekommen ist, sind diese Menschen oft nicht mehr in der Lage klar abzugrenzen. Gedanken kreisen nur noch darum. Sie merken oft nicht mehr, was sie sich selbst antun. Erhöhter Blutdruck, ständig Ausschau nach Rauchern halten und damit den Stresspegel hoch halten. Menschen, die man auf Raucher oder Nichtraucher reduziert um die Kontrolle zu behalten. Das dabei oft der gesunde Umgang miteinander auf der Strecke bleibt, ist ihnen egal oder wird nicht mehr wahr genommen. Hauptsache das eigene Ego wird ständig gefüttert. Diese Sucht kann auch zu Krankheiten führen. Dieses Verhalten fällt mMn auch unter Genuss. Weil diese Menschen sich gut fühlen und es immer wieder brauchen, fühlen wollen. Auch das ist freier Wille.

Mronstxi hat geantwortet


aber ich werde wo ich kann, Menschen darüber aufklären, welche Folgen das Rauchen hat

Sorry, darüber muss ich wirklich lauthals lachen. Ich, als Raucherin bin über die Folgen des Rauchens durchaus im Bilde. Dafür brauche ich weder Schockbilder auf Zigarettenpackungen noch irgendwelche Prediger.

Natürlich sind wir uns darin einig, dass das Rauchen ungesund ist und das Leben um einige Jahre verkürzen kann. Ich könnte aber mehrere Seiten mit anderem füllen, was ebenfalls lebensverkürzend sein kann bzw. das Gesundheitssystem belastet.

Nun bin ich auch schon wieder raus hier, weil diese Diskussion einfach nur furchtbar ist.

LHiaon-Jixll hat geantwortet


Militante Nichtraucher meinen sie hätten jedes Recht Raucher zu demütigen, zu bevormunden usw. Sie sind der Meinung, jeder Raucher würde ihr Leben bedrohen. Wenn es so weit gekommen ist, sind diese Menschen oft nicht mehr in der Lage klar abzugrenzen. Gedanken kreisen nur noch darum. Sie merken oft nicht mehr, was sie sich selbst antun.

So verschieden ist die jeweilige Wahrnehmung ;-) . Ich erlebe eher, dass sich Raucher von allem auf den Schlips getreten fühlen, was auch nur annähernd von klagloser Hinnahme jeglicher Belästigung durch das Rauchen abweicht. Weil das angeblich ihren Genuss an der Zigarette schmälert, wenn sie auf die Belästigung hingewiesen werden.

Wedelnde Handbewegungen, wenn der Rauch mal wieder in die Falsche Richtung zieht, werden als ungeheuerliche Provokation interpretiert.

Ich habe mal miterlebt, wie eine Raucherin vor dem Bürofenster meiner Kollegin eine Scheibenwischergeste machte, als diese nur das Fenster wieder schloss, das sie gerade zum Lüften geöffnet hatte.

F|izZzlypuz_zly hat geantwortet


Belästigung durch das Rauchen

In NRW und Niedersachsen ist das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden, Kneipen, Eisdielen, Restaurants, Diskotheken und auch im öffentlichen Verkehr verboten. Wenn ich mich nicht irre, dürfen in NRW keine Raucherzimmer in Kneipen, Eisdielen, Restaurants, Diskotheken usw. eingerichtet werden. In Niedersachsen schon. Wenn ein Restaurantbesitzer hier vor Ort seinen wunderschönen Saal für Raucher sperrt weil er diesen für eine große Gesellschaft braucht, habe ich noch nie erlebt das sich Raucher und Nichtraucher beschwert hätten. Also Akzeptanz von beiden Seiten. Wie es in einem nicht öffentlichen Betrieb gehandhabt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber egal wo ich auftauche, in keinem Büro oder Werkstatt wird geraucht. Die AG haben fasst alle, und sofern die örtlichen Gegebenheiten es zulassen, einen extra Bereich für Raucher geschaffen. Wenn im Büro oder in Betrieben geraucht wird, kann jeder seinen Chef ansprechen oder wenn vorhanden, den Betriebsrat darauf ansprechen.

Mir würde nie einfallen eine wedelnde Handbewegung oder eine spitze Bemerkung zu machen, nur weil der Wind den Rauch in meine Richtung bläst. Wenn ich das nicht will setzte ich mich gleich in den geschützten Raum oder gehe weg. Auch das fällt für mich unter Akzeptanz. Und wer sagt, dass sich Raucher auf den Schlips getreten fühlen, wenn sie auf die Belästigungen hingewiesen werden. Ist es nicht eher so, dass sie es leid sind, ständig von Nichtrauchern und als erwachsene mündige Menschen in ihrer Entscheidungsfreiheit belästigt werden? Wenn ständig darauf hingewiesen wird, wie die Gesundheit darunter leidet. Ich traue jedem Raucher zu, dass er das schon weiss. Da muss nicht der ewige Besserwisser auftauchen und diese Menschen "klein" machen. Helfen wollen und helfen ist immer gut. Aber doch bitte da, wo diese Hilfe auch eingefordert wird.

s~efnYsibeTlman hat geantwortet


Mein Handeln hat, wie ich schon mehrfach schrieb, ausschließlich Folgen für mich selbst; und das hat dich nicht zu interessieren

Dein Handeln kann andere Menschen beeinflussen. Und ich werde nicht müde, Informationen zu geben, um auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen- das möchte ich nicht positiv oder neutral bewertet stehen lassen.

Ich wurde im Übrigen insbesondere als Jugendlicher sehr häufig und oft von Rauchern zum Rauchen gedrängt, nach dem Motto: "Komm probier doch mal", "Komm, gehör' zu uns", "Einmal macht doch nichts". Da ich über die Folgen bescheid wusste, hatte ich mich jedesmal erfolgreich dagegen gewehrt- oft mit Unverständnis, mitunter mit hämischen Lächeln seitens der Raucher.- nö, zur Schafherde musste ich nicht dazuhören, die können von mir aus auf die Klippe zulaufen- sie müssen aber nicht versuchen, penetrant andere mitzunehmen.

Nochmals: ein Passivraucher kann über den Nikotinanteil in der Luft oder durch Gewöhnung auch zum Rauchen gedrängt werden (es ist statistisch gesehen der Anteil an Menschen, die in einem rauchenden Haushalt aufwuchsen, deutlich höher, selbst Raucher zu werden, als Menschen in einem Nichtraucherhaushalt).

B>reyamjxa hat geantwortet


"Ich wurde im Übrigen insbesondere als Jugendlicher sehr häufig und oft von Rauchern zum Rauchen gedrängt"

Interessant. Das war bei mir überhaupt nicht der Fall. Eher sogar andersherum. Die Raucher waren hier bereits die uncoolen. Ich habe noch nie einen Raucher gesehen, der jemand anders dazu gedrängt hätte - andersherum aber dauernd. Deine Erfahrung in allen Ehren, das ist doch eher eine Ausnahmeerscheinung. Ich ertappe mich hingegen oft daran Raucher zum Probieren der E-Zigarette überreden zu wollen - mit und ohne Frage, was das denn sei. Und das ist eigentlich auch nicht in Ordnung.

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