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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

BpadeDbär


Früher war ich die "Spaßbremse", die vergeblich sagte, "bitte, rauch doch nicht, während ich esse" und der dann der Rauch extra ins Gesicht geblasen wurde und der gesagt wurde "geh doch, wenns dir nicht passt!".

Das waren Freunde/Bekannte von Dir? ":/

Mkir/sanmxir


Eher Bekannte, wir waren zusammen in einem Verein. Das ist mir aber tatsächlich öfter passiert auch ganz woanders, gerade wenn gebeten wurde, man solle doch aus Rücksicht auf die anderen Gäste nicht rauchen, da kam dann das "Ich lasse mir doch nichts verbieten, jetzt erst recht!"

Und man hatte keinerlei Handhabe dagegen. Nichts konnte man tun, man konnte bitten, schimpfen, reden, schweigen... oder eben gehen und auf Geselligkeit verzichten.

Ich kann mich noch an ein Blues-Konzert erinnern, da war das Rauchverbot noch nicht. Der Sänger bat, doch bitte auf das Rauchen zu verzichten, es sei schlecht für seine Stimme, er bat wirklich höflich.

Der Nachbartisch quittierte das mit lauten Buhrufen und qualmte uns im Laufe des Abends ein.

Das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden war das beste, was uns passieren konnte!

F<ionax85


Das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden war das beste, was uns passieren konnte!

Sehe ich auch so.

Habe leider auch eher die Erfahrung gemacht, da auf wenig Verständnis zu stoßen. Stattdessen regen sich diejenigen noch auf, dass man ihnen ja nichts verbieten könne.

D*ieZia?ubeGrfexe


Habe leider auch eher die Erfahrung gemacht, da auf wenig Verständnis zu stoßen. Stattdessen regen sich diejenigen noch auf, dass man ihnen ja nichts verbieten könne.

Nach meiner Erfahrung macht da der Ton auch die Musik. Wenn man als Raucher höflich und freundlich gefragt wird, ob man nicht vielleicht bitte die Zigarette ausmachen oder woanders hingehen könnte, dürfte die Reaktion zumindest eher positiv und verständnisvoll sein (was nicht heisst, dass es nicht auch ignorante Raucher gibt).

Wenn da jemand aber schon total aggressiv, arrogant, belehrend und von oben herab mit frechem, forderndem Ton ankommt und wie eine Furie dem Raucher "befiehlt" die Zigarette auszuamchen, braucht man sich nicht wundern, wenn es aus dem Wald dann genauso heraus schallt wie man hineinruft. So möchte sich ja niemand behandeln lassen und sich dieser "Forderung" dann auch noch brav fügen.

Das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden war das beste, was uns passieren konnte!

Stimme ich im Prinzip zu. Nur sollte es dann z.B. im Restaurant oder in der Kneipe einen Raucherraum und einen Nichtraucherraum geben. Dann kannst du in den Nichtraucherraum und wirst nicht vom Rauch belästigt und ich kann in den Raucherraum und dort gemütlich mit anderen Rauchern und unempfindlichen Nichtrauchern eine paffen. Problem gelöst. ;-)

B"aIdexbär


So hat wohl jeder seine Motivationen, weshalb er vehement gegen etwas ist. Manche haben viel Rücksichtslosigkeit erlebt und fühlten sich wehrlos (vermutlich auch in anderen Teilen der Biographie) und kanalisieren ihren Unmut dagegen in Form von Hass auf Rauchen. Andere gehörten in ihrer Jugend "nicht dazu" und haben eine Gelegenheit später ihr Ego aufzubügeln indem sie sich mit ihrer eigenen Moral auf einen höheren Sockel stellen.

Genau wie viele Menschen eine große Abneigung gegen Alkohol haben weil sie mitbekommen haben, welch übler Teil er von Familienproblemen und eigenem Leid werden kann. Oder die Menschen die gegen Übergewichtige hetzen, weil sie "nicht verstehen können, wie man seinem Körper so etwas antun kann".

Soll doch jeder machen was er mag. Dass in öffentlichen Gebäuden nicht mehr geraucht werden darf ist ohne Frage eine gute Entwicklung. Der Rest? Leben und Leben lassen. Ich kannte mal jemanden dessen Eltern bei Motorradunfällen verstorben waren und der jeden Motorradfahrer vehement darauf hinwies, wie gefährlich sein Hobby ist. Jep, isses. Wer Spaß dran hat, soll es trotz der Gefahr dennoch tun.

An diesen emotionalen Debatten (die manche als rational tarnen) sieht man total gut, wie viel der eigenen Biographie mitschwingt. Vielleicht kann man seine Reaktionen nutzen, um sich selbst näher zu kommen. So lebt man wohl am glücklichsten (und auch gesündesten ;-) )

DxieZanubeAr1fexe


Muss unglaublich cool und toll sein, sich immer verstecken zu müssen, wenn sie mich schon von weitem sehen und nicht offen "rebellieren" zu können...

Ja das ist wirklich toll. ;-D Wir haben früher zuerst auch nur "heimlich" geraucht. Die Eltern hatten es ja verboten und sollten es nicht wissen. Gerade dieses "heimliche" machte die Sache spannend und man hatte (obwohl es damals legal war) trotzdem das Gefühl etwas "Verbotenes" zu tun.

Rufst du dann eigentlich auch die 110 an? ;-D Die arme Polizei, muss sich mit solchen Dingen aufhalten. Und bis die eintreffen, sind die Jugendlichen entweder über alle Berge oder haben die Kippen versteckt. o:)

Flranycxa


Mein Vater hat Kette geraucht und ich habe ihn geliebt. Meine Mütter hat nie geraucht. Ich bin leidenschaftliche Raucherin aber nur draußen. Ich habe schon oft aufgehört. Bei den Schwangerschaften habe ich ohne Mühe aufgehört. Das motiviert mich und hilft für alles. Ich habe einen Gentest gemacht, und habe den für die Nikotinabhängigkeit. Ich fahre kaum in Länder die feindlich sind. Ich kenne viele Nichtraucher die krank sind. Bei der Frau die mit dem Beitrag angefangen hat, glaube ich dass es andere Ursachen gibt. Leute die vor den Kindern dauernd rauchen ticken auch sonst nicht richtig.

MZir's|anmir


Rufst du dann eigentlich auch die 110 an? ;-D Die arme Polizei, muss sich mit solchen Dingen aufhalten. Und bis die eintreffen, sind die Jugendlichen entweder über alle Berge oder haben die Kippen versteckt. o:)

Das ist nicht nötig, denn die Jugendlichen kennen mich und ich kenne sie, wenn auch manchmal über Umwege, aber das wissen sie nicht.

Was sie wissen ist, dass ich es ernst meine. Ich musste noch nie die Polizei tatsächlich holen aber ich würde es!

Raucherräume, ja klar, weil der Rauch ja genau in einem Raum bleibt und auch nicht entweicht, wenn die Tür aufgeht. Und wer macht den sauber? Da geht es auch um Schutz bei der Arbeit. Gerade kalter Rauch und seine Rückstände sind giftig und ich würde mich weigern, in so einer Räucherkammer zu arbeiten.

Was ist so schlimm daran, zum Ablassen der Abgase schnell nach draußen zu gehen? Man hockt sich ja auch nicht in die Garage und lässt den Motor an, wobei das schneller gehen würde als das langsame Vergiften mit Zigaretten...

So wie es jetzt ist, ist es gut.

B+igBElVue$Wolf


@ Mirsanmir

Wenn ich mir deine Beiträge so durchlese, werde ich den Eindruck nicht los, es handelt sich dabei um eine Person, die auch ständig am Fenster rumhängt und aufpasst, ob nicht irgendjemand draußen falsch parkt, den man dann melden kann.

Solche Nachbarn liebt doch jeder. :=o

BuigBlu)eWolxf


Dass der Gesetzgeber nach und nach mit Verboten etc. reagiert, zeugt von klarem Menschenverstand.

Nein, das zeugt von Bevormundung.

Man könnte auch sagen, dass manche Leute vor sich selbst geschützt werden müssen. Deshalb greift hier der Staat ein.

Das hat den Staat überhaupt nicht zu interessieren, solange ich mir nur selbst Schaden zufüge. Mit diesem Argument könnte man eigentlich gleich die gesamte Weltbevölkerung einsperren, denn jeder Mensch tut irgendetwas, was ihm nicht gut tut. Tust du vermutlich auch. Dir würde das auch nicht gefallen, wenn von überall Zeigefinger kommen und dich durch Einmischen ermahnen, es doch bitte bleiben zu lassen. Es geht Andere einfach nichts an.

S.eel9en\beben~2i01x6


@ BigBlueWolf

Rauchen schadet nunmal der Gesundheit. Zum einen betrifft es den Raucher und zum anderen betrifft es den Nichtraucher, der den Qualm gezwungenermaßen einatmen muss. Es gibt Raucher, die absolut keine Rücksicht auf ihre Mitmenschen nehmen!

Außerdem tue ich nichts, was auch anderen schaden würde. Das ist Tatsache!

L,ian-xJill


Wenn man als Raucher höflich und freundlich gefragt wird, ob man nicht vielleicht bitte die Zigarette ausmachen oder woanders hingehen könnte, dürfte die Reaktion zumindest eher positiv und verständnisvoll sein

Ha. Haha ]:D !

G=oldmä~dchexn


Mit diesem Argument könnte man eigentlich gleich die gesamte Weltbevölkerung einsperren, denn jeder Mensch tut irgendetwas, was ihm nicht gut tut. Tust du vermutlich auch. Dir würde das auch nicht gefallen, wenn von überall Zeigefinger kommen und dich durch Einmischen ermahnen, es doch bitte bleiben zu lassen. Es geht Andere einfach nichts an.

BigBlueWolf

:)^

G3oldmä$dchen


Und nein, es macht mich nicht glücklich, dass sie rauchen. Es macht mich wütend und traurig und ich tue alles, um ihnen das Rauchen zu vermiesen. Wenn das alle machen würden, hätten sie es nicht so leicht.

Mirsanmir

Zum Glück haben nicht alle diese bevormundende Mentalität. Daher werden das wohl nie alle machen. :-) Sollen sie doch rauchen. Es sind ihre Körper. Ich finde nur dieses Befehlen dass sie aufhören sollen und mit Polizei drohen ganz schrecklich. Und ich glaube kaum, dass du in ihnen so die Erkenntnis weckst, dass Rauchen ungesund ist. Vielleicht helfen ja die neuerdings eingeführten Bilder auf den Packungen.

Das Rauchverbot in Gebäuden finde ich allerdings richtig und gut.

pNaint-Kit-cyolourxful


Mirsanmir,

deine Art, gegen das Rauchen vorzugehen, ist wirklich schon sehr speziell. So etwas hasse ich wie die Pest. Ich habe eine Kollegin, die einen anderen Kollegen immer von gesünderem Essen überzeugen will. Das ist so etwas von nervig und übergriffig und das habe ich ihr auch schon gesagt. Aber einige denken ja immer, sie müssten ihre Mitmenschen vor eigenen Fehlern bewahren.

Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Raucher - abgesehen von einigen wirklich Unbelehrbaren, wie man ja hier u.a. auch schön erkennen kann - sich im Nachhinein wünschen, nie mit dem Rauchen angefangen zu haben. Aber es ist eine Sucht und gegen die ist nun einmal schwer anzukommen. Von daher macht es wenig Sinn, immer den moralischen Zeigefinger zu erheben.

Bei Kindern sind einfach die Eltern in der Pflicht, als Vorbild aufzutreten. Welcher Jugendliche lässt sich denn von fremden Menschen sagen, dass er nicht rauchen soll?

Ich rauche nicht - ich kann es gar nicht - und mein Mann raucht ab und zu beim Zusammensein mit Freunden bei einem Bier einen Zigarillo, allerdings nur draußen und nie im Haus. Das ist für mich auch ok. Der geht nicht auf Lunge. Unsere Kinder sind daher in einem rauchfreien Umfeld aufgewachsen und es war nie ein Thema, mit dem Rauchen anzufangen. Wir haben mit den Bezahlen des Führerscheins gelockt und von daher waren sie dann auch in einem Alter, in dem das Rauchen keine Rolle mehr gespielt hat.

Ich bin sehr für Aufklärung in der Schule und für alles, was verhindert, dass Jugendliche mit dem Rauchen anfangen. Aber immer den Moralapostel zu spielen finde ich einfach nur peinlich. Wer bist du, dass du dir das herausnimmst?

Jeder kann mit seinem Körper machen,was er will. Mir ist nur wichtig, dass ich nicht darunter leide.

Und es ist doch nun einmal Fakt, dass man das Rauchen nicht verbieten kann und von daher wird einen immer mal irgendwo an einer Ecke Zigarettenqualm erreichen. Ganz ehrlich, das ist mir lieber als neben Menschen zu stehen, die nach altem Schweiß und was weiß ich nicht riechen. Denen kannst du nämlich nicht immer ausweichen.

Toleranz auf beiden Seiten ist das Zauberwort.

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