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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

S1üntDjxe hat geantwortet


nur die Raucher, wäre die Antwort darauf. Bei mir auf der Arbeit ist es so.

L/iean-Jxill hat geantwortet


Diese Argumente kommen auch meist von Leuten, die gar nicht wissen, wie es im Arbeitsleben so zugeht.

Cahan4cex007 hat geantwortet


Diese Argumente kommen auch meist von Leuten, die gar nicht wissen, wie es im Arbeitsleben so zugeht.

Sehr unterschiedlich, wie ich immer wieder feststelle.

Bei uns gab es für jeden Mitarbeiter - vorausgesetzt die Schicht ging über eine bestimmte Stundenanzahl hinaus, was sie so gut wie immer tat - exakt eine Stunde Pause/Tag.

Die Raucher haben eine halbe Stunde Mittag gemacht und sich die andere halbe Stunde in Rauchpausen aufteilen können. So war es mit dem Chef bereits bei Einstellung abgesprochen, damit es für alle Seiten fair läuft, und so wurde es auch umgesetzt. Ganz ohne Stechuhr.

Die Nichtraucher konnten sich ihre Stunde auch stückeln, wenn sie wollten. Einige haben zweimal eine halbe Stunde Pause gemacht, manche die volle Stunde am Stück genutzt.

So gab es zwar viele andere (Graben)kämpfe, aber das Thema Rauchen gehörte immerhin nicht zu den Streitpunkten, da sich niemand benachteiligt fühlte.

MQirsaVnmixr hat geantwortet


Könnten wir jetzt bitte mal trennen zwischen Gerüchen (die subjektiv "Geschmackssache" sind) und objektiver Schadstoffbelastung in der Luft? Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Würde mich jedenfalls interessieren, ob in einem Raum, in dem geraucht wurde, sich relevante Schadstoffmengen in der Raumluft befinden, nachdem dieser Raum über längeren Zeitraum ordentlich durchgelüftet wurde.

Dann komm ich eben noch einmal mit Fakten, Entschuldigung, der "Moralkeule".

Zigarettenrauch ist sehr flüchtig und verteilt sich daher besonders bei geschlossenen Räumen äußerst schnell. Die in Zigarettenrauch enthaltenen Schadstoffe setzen sich an Vorhängen, Teppichen, Möbeln und Tapeten fest. Deswegen zeigt Lüften keine Wirkung.

[[http://www.luftanalyse-zentrum.de/schadstoffbelastung-raeume/schadstoffe-raucherraeume]]

Es rentiert sich, dort die ganze Seite zu lesen.

Das ist auch ein interessanter link, er zeigt, wie schwierig es ist, eine Raucherwohnung zu renovieren:

[[http://www.berlin.de/special/immobilien-und-wohnen/renovieren/2862745-744390-raucherwohnung-wie-entfernt-man-zigarett.html]]

Da steht immerhin drin, dass Lüften während des und nach dem Rauchen "etwas" hilft, wenn man geflieste Wohnungen und keine Gardinen hat und regelmäßig reinigt. Ich füge mal Teppiche an oder Polstermöbel (im link geht es ja ums Renovieren), wer saugt schon nach dem Rauchen ständig seine Couch ab oder wäscht jedesmal die Vorhänge...

Das hat die Keipenwirtin letzten Samstag auch gesagt, sie wurde gebeten, doch rauchen zu lassen als es später wurde, da sagte sie nur, ja glaubt ihr denn, ich will jeden Tag meine Gardinen waschen? Ihr könnt rausgehen!

M.irs/anmxir hat geantwortet


Stimmt, würde ich mir an seiner Stelle auch nicht gefallen lassen. Wenn die Raucher zum Rauchen raus gehen, würde ich entweder auch rausgehen oder mich hinsetzen und einen Kaffee trinken. Verstehe das Problem nicht.

Du hast nie in der Pflege gearbeitet?

Mein Sohn war auch eine Zeitlang als Altenpfleger unterwegs und war auf Raucherpausen nicht sonderlich gut zu sprechen, v.a. weil die Chefin des einen Hauses Kettenraucherin war.

Kaffeetrinken, während ein Patient Hilfe braucht, das muss man erst einmal fertig bringen...

SOünutje hat geantwortet


@ Chance,

so ist es ja auch in Ordnung, bei uns läuft es leider anders, die Chefin ist ganz vorne mit dabei bei den Rauchern.

Gespräche nützen da auch nichts, unsere Raucher meinen, sie arbeiten die Zeit wieder rein, weil sie ja schneller sind als die Nichtraucher. %-|

CRhan3ce00x7 hat geantwortet


Ja, wenn es nicht fair für beide Seiten läuft, ist der Unfriede klar. Ich als Raucherin achte da von mir aus drauf, selbst wenn der Chef keine derartige Regelung getroffen hat. Ich mag es nicht, wenn sich wegen dem Thema Fronten bilden, weil es so unnötig ist.

FYi/o[n"a8x5 hat geantwortet


Wenn es in einer Kneipe zwei getrennte Räume gibt, einen Raucherrraum und einen Nichtraucherraum, dann hat jeder Gast die absolut freie Entscheidung entweder in einen Raum zu gehen wo geraucht wird oder in einen Raum zu gehen wo nicht geraucht wird. Damit ist der Schutz für alle Nichtraucher, die nicht passiv rauchen möchten absolut erfüllt.

Ich sehe das nicht so, dass der Schutz absolut erfüllt wäre. Damals, als es noch häufig separate Raucherräume in den Kneipen gab, haben die Nichtraucherräume fast genauso nach Rauch gestunken, wie die Raucherräume. Entweder waren die Raucherräume schlecht abgetrennt/isoliert und/oder wurden die Türen ohnehin so oft geöffnet, dass der Rauch sowieso in die anderen Räume zog. Ideal fand ich das nicht, aber es war schon mal eine Verbesserung zu den Zeiten, als noch überall geraucht werden durfte.

Mein Chef ist Kettenraucher und raucht den ganzen Tag in seinem Büro. Ich sitze im Büro nebenan und selbst wenn die Kollegen mein Büro betreten wird oft die Nase gerümpft und gesagt "Ah, dein Chef ist da". Es ist einfach nicht möglich die Türen permanent geschlossen zu halten.

Alle anderen Raucher müssen für ihr Raucherpäuschen ausstechen, das Problem wer wie häufig Pause macht gibt es bei uns also nicht. Wobei ich als AG einen Raucher, der ab und zu sein Päuschen macht, schon eher bevorzugen würde, als jemanden der stundenlang im Internet surft oder anderweitig stundenlang seine Schwätzchen hält. Da gibt es bei uns nämlich auch so einige Kandidaten.

S!eele!nb"ebenI201x6 hat geantwortet


Habt ihr Nichtraucher eigentlich nichts Besseres zu tun als euch ständig über die Nachteile des Rauchens zu informieren, um daraus die nächste Moralkeule für die Raucher zu basteln?

Das finde ich wirklich niedlich! ]:D Als Nichtraucherin habe ich schon Besseres zu tun. Schließlich ist es allgemein bekannt, wie gefährlich Nikotinkonsum ist, da braucht man sich keine Moralkeule "basteln". Niemand hat sich die Gefahren des Rauchens ausgedacht! Deswegen ist mein Anliegen ganz eindeutig und ich denke, dass der Gesetzgeber die selbe Intention verfolgt:

Der Raucher hat auf den Nichtraucher Rücksicht zu nehmen und nicht umgekehrt!

Nochmal: Ich sehe hier keine Bevormundung, sondern es zeugt von einem gesunden Menschenverstand.

Wenn ich solche Phrasen höre wie "meine Freiheit als Raucher" oder "mein Genuss", da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. :|N Wir sprechen hier von einer Sucht! Darunter können doch Unbeteiligte nicht leiden. Und ja ich weiß...Moralkeule! ]:D

DjieZa[uberfexe hat geantwortet


Da steht immerhin drin, dass Lüften während des und nach dem Rauchen "etwas" hilft, wenn man geflieste Wohnungen und keine Gardinen hat und regelmäßig reinigt. Ich füge mal Teppiche an oder Polstermöbel (im link geht es ja ums Renovieren), wer saugt schon nach dem Rauchen ständig seine Couch ab oder wäscht jedesmal die Vorhänge.

Wenn der Raum über mehrere Stunden gelüftet wird, befinden sich in der Raumluft eigentlich keine gesundheitsschädlichen Stoffe mehr. Dass sich Stoffe in Gardinen, Teppichen und Polstermöbeln festsetzen mag sein, aber ist das jetzt auch gesundheitsschädlich auf einem Polstersessel zu sitzen, wenn vor einer Woche jemand in dem Raum geraucht hat? ;-D

Was kommt als nächstes? Wenn man an der Uni in der Vorlesung neben einem Raucher sitzt, befinden sich in dessen Pullover wohl auch Partikel des Zigarettenrauches. Besteht da jetzt für den Sitznachbarn schwere Gesundheitsgefahr?

Es wird echt immer lächerlicher.

DhieZ<auaberfxee hat geantwortet


Du hast nie in der Pflege gearbeitet?

Ich habe mal ein längeres Praktikum gemacht im Krankenhaus zu meiner Schulzeit. Da lief das wunderbar auf der Staton. Die Kollegen haben sich da sehr fair verhalten. Die Raucher haben genauso viel gearbeitet wie die Nichtraucher. Raucherpausen wurden zwischendurch gemacht, aber nur wenn man auch Zeit dazu hatte und nicht gerade in dicksten Stress.

Und dann haben sich alle Mitarbeiter auf der Station in die Küche gesetzt und was getrunken, während die Raucher auf dem Balkon geraucht haben. Wenn es dann klingelte ging entweder ein Nichtraucher hin oder ein Raucher drückte seine Zigarette eben aus und ging dann hin.

Insgesamt war es sehr fair und kollegial und die Raucher waren nicht fauler, sind nicht weniger zur Klingel gegangen und haben nicht weniger gearbeitet als die Nichtraucher.

Wenn es irgendwo so läuft, dass die Raucher ihr Rauchen dazu nutzen sich vor der Arbeit zu drücken und dafür ihre nichtrauchenden Kollegen mehr arbeiten müssen, dann stimmt etwas an der allgemeinen Arbeitseinstellung dieser Raucher was nicht. Das würde ich mir dann aber auch als Nichtraucher nicht gefallen lassen, sondern das direkt ansprechen. Und wenn sich nichts ändert eben zur Stationsleitung gehen etc.

S-chi<ldkrövte007 hat geantwortet


ich werde am WE mit 3 Rauchern zusammen arbeiten, bin dann die einzige Nichtraucherin.

Da weiß ich jetzt schon, die machen wenigstens 30min mehr Pause als ich, wenn man damit hinkommt.

Ich bin ja seit langer Zeit Zwangsmitglied in einem Verein, der sich Zentralverband des Deutschen Handwerks nennt, sprich einer der untergeordneten Handwerkskammern. Abgesehen davon, dass die ständig Geld für nicht benötigte Leistungen verlangen, gibt es dort zur Zeit viel Diskussionsstoff, Material und statistische Erhebungen zu diesem Problem. Es ist nämlich tatsächlich so, dass Handwerker in Berufen, in denen jetzt nicht gerade draußen oder auf dem Bau gearbeitet wird, jeden Monat mehrere Stunden weniger Arbeiten als die nichtrauchenden Kollegen.

Das wird auf Ämtern, in Pflegeheimen oder Krankenhäusern wohl ähnlich der Fall sein. Ich habe in meinem Kundenkreis größere Kliniken und Seniorenheime, dort stehen wirklich fast immer die selben Männchen hinter den Nebenausgängen. Es fällt einfach enorm ins Auge. Der Vorteil für meine Seite ist, dass man diese Leute nicht suchen muss.

M'irsaZnmir hat geantwortet


aber ist das jetzt auch gesundheitsschädlich auf einem Polstersessel zu sitzen, wenn vor einer Woche jemand in dem Raum geraucht hat?

Auch dazu gibt es Untersuchungen: Ja!

Steht aber auch in den links mit drin.

Oder hier:

Dennoch lassen sich auch nach längerer Zeit – zum Teil standen die Wohnungen bzw. Häuser vorübergehend zwei Monate leer – und trotz intensiver Reinigung immer noch die von dem Tabakrauch der Vormieterinnen und Vormieter stammenden Ablagerungen nachweisen. Die giftigen Stoffe mischen sich zum Beispiel mit Staubpartikeln und können dann eingeatmet werden. Dass beispielsweise Nikotin auch in den Körper der nichtrauchenden Neubewohnerinnen und -bewohner eindringt, zeigen ihre Urinproben, in denen das Nikotinabbauprodukt Kotinin nachgewiesen werden konnte.

[[http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/giftige-tabakrauchablagerungen-in-wohnungen-noch-monate-nach-dem-auszug/]]

Oder etwas medizinischer hier:

[[http://www.medizin.at/magazin/news/krebs-gefaehrden-rauch-rueckstaende-kleinkinder/]]

Was kommt als nächstes? Wenn man an der Uni in der Vorlesung neben einem Raucher sitzt, befinden sich in dessen Pullover wohl auch Partikel des Zigarettenrauches. Besteht da jetzt für den Sitznachbarn schwere Gesundheitsgefahr?

Es wird echt immer lächerlicher.

Leider nicht ganz so lächerlich, wie du es hier darstellst. Für den Sitznachbarn ist die Gefahr sicherlich gering bis unwesentlich, aber nicht für Kinder, die ein Raucher am Arm hat.

Wenn Sie rauchen, egal wo, dann gelangen toxische Partikel aus dem Tabakrauch in Ihre Haare und Kleidung", warnt US-Mediziner Jonathan Winickoff vom Massachusetts General Hospital for Children in Boston. Mit Kollegen hat er in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Pediatrics" einen Artikel über die Gefahren geschrieben. Er sieht vor allem Kinder von Rauchern als Leidtragende: "Wenn Sie in Kontakt mit Ihrem Baby kommen, dann kommt dieses wiederum mit den Giften in Kontakt - ob Sie gerade rauchen oder nicht."

[[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/gefaehrliche-rueckstaende-mediziner-warnen-vor-miefender-raucher-kleidung-a-599431.html]]

Jhanu!arbl,ume hat geantwortet


@ Seelenbeben2016,

du sprichst mir so aus der Seele. Genauso, und auch nur so sollte es sein. Die Raucher haben Rücksicht auf die Nichtraucher zu nehmen, und nicht umgekehrt. Wir tun doch keinem etwas, stinken nicht, gefährden nicht die Gesundheit unseres Gegenübers.

ich hab mich heute im Sportstudio mit einer sehr netten Raucherin unterhalten. Sie würde alles dafür geben, damit aufhören zu können. Sie wäre Streßraucherin, hat sie mir erzählt. Letztes Jahr, nach einer Herzmuskelentzündung hatte ihr Arzt ihr geraten, aufzuhören. Drei Monate hatte sie es geschafft, doch durch einen Schicksalsschlag, ist sie wieder rückfällig geworden. Andere Raucher, hatten sie ermuntert, doch wieder mitzurauchen. Sowas finde ich furchtbar.

ich könnte mit niemandem in einem Büro arbeiten, der quarzt. Und, auch wenn nur nebenan geraucht wird, verteilt sich der Qualm schön über die gesamte Fläche. Über Jahre hinweg, hat man dann schön passiv mitgeraucht. ich finde, in Büros, sollte man Rücksicht nehmen, und zum Rauchen nach draußen gehen.

Der schlimmste Spruch, den ich letztens gehört habe war: Ich lebe gesund durch mein Rauhen, weil ich immer draußen rauche. Da bekomme ich mehr frische Luft, als ein Nichtraucher. Mensch, da hat wieder einer nicht nachgedacht, bevor er anfing zu reden.

Ich hätte gern noch von euch gewußt, wieviel ihr fürs Rauchen im Monat ausgebt? Dreht ihr selbst, weil es zu teuer geworden ist? Oder seid ihr zu bequem, und kauft fertige Zigaretten? Gibt es da einen Geschmacksunterschied zwischen selbstgedrehten und gekauften Zigaretten?

Was würdet ihr mit dem Geld machen, wenn ihr nicht rauchen würdet?

suensitbe_lman hat geantwortet


Was würdet ihr mit dem Geld machen, wenn ihr nicht rauchen würdet?

Eigenartige Frage? Was würde ich mit dem Geld machen, wenn ich es nicht einfach zum Fenster hinauswerfe?

Ich könnte z.B. noch höherwertige Nahrung kaufen, ich könnte noch qualitativ höherwertige Produkte kaufen, ich könnte die Solaranlage noch größer bauen, ich könnte in einem wunderbarem Restaurant schön essen gehen, ich könnte noch mehr schöne Konzerte besuchen, ich könnte ....

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