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Rauchen? Was mögt ihr daran? Wie sieht es bei Nichtrauchern aus?

Fuionga8x5


"Für mich" sind 90 Euro auch nicht viel, ich finde es nur recht viel für ein Genussmittel. Ich würde zum Beispiel auch nicht 90 Euro im Monat für Alkohol oder Süßigkeiten ausgeben.

D1ieZaubJerxfee


Ich muss dazu erwähnen, dass ich Genussraucherin und keine Suchtraucherin bin. Ich kaufe mir die Zigarettenmarke, die mir am besten schmeckt, auch wenn die teurer ist. Viele Suchtraucher, die zudem nicht so viel Geld zur Verfügung haben, kaufen sich den billigsten Tabak den es gibt und stopfen die Zigaretten dann selbst. Das ist natürlich schon deutlich günstiger. Mir schmeckt das allerdings nicht.

Also ich kenne Nichtraucher, die durchaus noch mehr Geld für Genussmittel ausgeben. Ein guter Freund von mir ist Weinliebhaber und kauft sich da auch nur die guten und edlen Weine, da kommt auch einiges pro Monat zusammen.

Klar sind 6€ pro Schachtel völlig überteuert, sehe ich ja genauso. Ist allerdings nicht meine Schuld, dass das Produkt so teuer ist.

S}eele/nbebeIn2/016


Aber natürlich wäre Rauchen eigentlich nicht so teuer, wenn der Staat es nicht künstlich verteuern würde und uns Raucher abzocken würde. ;-)

Klar sind 6€ pro Schachtel völlig überteuert, sehe ich ja genauso. Ist allerdings nicht meine Schuld, dass das Produkt so teuer ist.

Der Staat / die EU zockt die "armen" Raucher aus lauter Boshaftigkeit ab oder könnte es auch noch andere Gründe dafür geben? ]:D

Ich glaube, dass der Gesetzgeber ein bewusstes Zeichen damit setzen will, dass Zigaretten immer teurer werden. Ähnliches Beispiel: Raser werden mit hohen Geldstrafen zur Rechenschaft gezogen und das auch aus gutem Grund!

S$ee]lenbweben20016


Ich muss dazu erwähnen, dass ich Genussraucherin und keine Suchtraucherin bin

Rauchen mit Genuss...? Wo ist hier der Kotzsmiley?? ]:D

LZiaMn-Jixll


Chance

Mal ganz abgesehen davon, dass hier ja in erster Linie unterstellt wird, dass das Gegenüber nur nicht genug nachgedacht hat. Das ist für mich ein Diskussions(un)stil, den ich gar nicht erst bedienen möchte. Wollte nur mal eben drauf hinweisen. Vielleicht möchte ja der eine oder andere darüber nachdenken

Nachdem hier so oft angebracht wurde, dass der Einstieg ins Rauchen meist aus pubertären Gründen erfolgt ("Coolsein", "erwachsen sein", "Rebellion") und gleichzeitig beklagt wurde, dass Rauchen hierzulande mittlerweile erst ab 18 erlaubt ist, erlaubte ich mir, diesen Umstand zu verteidigen, denn das Verbot erfolgte ja ganz offensichtlich aus gutem Grund, nämlich aus Gründen des Jugendschutzes und aus der Hoffnung heraus, dass mit fortschreitendem Alter die Tragweite des Handelns besser überblickt werden kann. Ich habe das als "Einsetzen des Verstandes" bezeichnet, denn das ist es ja auch.

Die selbe Userin, die vorher dieses Problem benannt hatte, plädierte im weiteren Verlauf mehrmals für die Aufhebung dieser Altersgrenze und war der Meinung, dass auch Kindern und Jugendlichen bei diesem Thema ihr "freier Wille" gelassen werden müsste, natürlich unter besonders einladenden Bedingungen (niedrige Preise).

Wenn dann weiterhin von "Verstand einschalten" die Rede war, erstreckte sich das von meiner Seite natürlich auch diese unglückliche Argumentation. Ich sehe aber nicht, wo das keine Berechtigung gehabt hätte.

J^anPuarblxume


@ DieZauberfee,

wie lange rauchst du denn schon? Kennst du diese älteren Leutchen, ungepflegt, schlechte Zähne, also wo man sieht, dass sie rauchen? Die beim Hiusten aus dem letzten Loch pfeifen? Dem wirst du nicht entgehen können, so schön du es auch reden magst. Einmal sind sie alle dran. Da kann man sich noch so pflegen.

Die Bilder einer Raucherlunge kennst du sicher auch. Da kannst du gar nichts gegen machen. Heute, geht es dir noch gut, wer weiß was morgen kommt. Alle anderen Dinge , die schaden, brauchen wir nicht aufzählen, die mag ich auch nicht.

Cohanjce0x07


@ Lian-Jill

Ich bezog mich überhaupt nicht auf die Diskussion um den Jugendschutz. Mir ging es darum, wie hier teilweise im Faden miteinander umgegangen wird, wenn ein Erwachsener sich für das Rauchen entschieden hat und das auch äußert. Gibt viele Beispiele - die ich jetzt aber nicht im Nachhinein heraussuchen mag - dass diesem dann mal eben einfach unterstellt wird, er wäre zu dumm, um die Folgen zu überblicken oder er wäre schlicht uninformiert oder oder. Auf einer solchen Basis kann man eine solche Diskussion aber nicht führen. Ich zumindest möchte das nicht. :-)

Crhan0ce007


Einmal sind sie alle dran.

Au ja. Darauf können wir uns wunderbar einigen. Und zum Glück weiß niemand, wann genau er dran ist. :-D

Der eine entscheidet sich, möglichst alles "richtig" zu machen, um das Leben um jede denkbare Sekunde zu erweitern. Ein anderer entscheidet sich, gewisse Risiken und verbunden damit eventuell (denn sicher ist hier schon mal gar nichts) eine Verkürzung der Zeit in Kauf zu nehmen. Und das Leben selbst entscheidet am Ende, wie es wirklich für jeden einzelnen endet. :)z

FAiz|zlypuVzzlxy


von dem her ist es immerhin schon gut, dass es wenigstens bis 18 verboten ist, da wird sich auch nichts mehr dran ändern.

Ich glaube das hier ein Missverständnis vorliegt. Meine Idealvorstellung wäre das 21. Lebensjahr. Ist natürlich nicht machbar, weil der Gesetzgeber die Volljährigkeit (so um 1975?) auf das 18. Lj herab gesetzt hat. Ich finde das in diesem Alter nicht wirklich jeder die Reife besitzt, sein Tun und Handeln zu überschauen. Und das betrifft mMn nicht nur das Rauchen. Ich finde das gerade in der heutigen, sehr schnellebigen Zeit, viel zu viel abverlangt wird. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden.

Zur Werbung. Ich habe in den letzten Jahren keine einzige Zigarettenwerbung mehr gesehen. Vllt wird das in einigen Bundesländern immer noch anders gehandhabt. Ins Kino gehe ich schon seit Jahren nicht mehr. Das dort immer noch die Zigarettenwerbung erlaubt ist... Dann hoffe ich mal das diese nicht erscheint, wenn Filme für Kinder gezeigt werden. Vllt meintest Du ja mit "Kokolores" etwas ganz anderes als ich meinte. Ich hoffe das sich ein evtl Missverständnis jetzt erledigt hat.

Ich finde nach wie vor, dass niemand das Recht hat einen erwachsenen Raucher hier massiv "anzugreifen". (Ich hätte hier lieber... einen erwachsenen Menschen der raucht... geschrieben, könnte aber zu weiteren Missverständnissen führen, Du bist jetzt nicht damit gemeint).). Diskussionen können zum Verständnis auf beiden Seiten führen. In diesem Faden kann ich das nicht erkennen. Aussagen von anderen Usern auf den ersten Seiten haben das sehr gut erkannt und benannt.

SaeelxenbEeben2O01D6


Mir ging es darum, wie hier teilweise im Faden miteinander umgegangen wird, wenn ein Erwachsener sich für das Rauchen entschieden hat und das auch äußert. Gibt viele Beispiele - die ich jetzt aber nicht im Nachhinein heraussuchen mag - dass diesem dann mal eben einfach unterstellt wird, er wäre zu dumm, um die Folgen zu überblicken oder er wäre schlicht uninformiert oder oder. Auf einer solchen Basis kann man eine solche Diskussion aber nicht führen. Ich zumindest möchte das nicht. :-)

Das sehe ich nicht so. Es geht darum, dass eine rauchende Userin die Gängelungen und Verbote der letzten Jahre kritisiert hat. Es war von "Bevormundung" durch den Staat die Rede. Daraufhin haben wir diskutiert, warum das Nichtrauchergesetz sinnvoll ist. Es fängt doch schon damit an, dass es Raucher gibt, für die es ein Problem ist, bei Wind und Wetter vor die Tür zu gehen, anstatt wie sonst die ganze Kneipe voll zu qualmen. Niemand hier möchte einem Raucher komplett das Rauchen verbieten. Schließlich ist doch jeder für seinen eigenen Körper verantwortlich! Und wer jahrelang raucht, muss die Konsequenzen irgendwann selber tragen.

Ich weiß nicht, wie die Diskussion sonst aussehen sollte? Applaus von allen Seiten für die Raucher, am besten für jede einzelne Zigarette? Und natürlich, dass das Nichtrauchergesetz unsinnig ist?

Jeder hat seine Bedürfnisse, das ist richtig. Aber es kann nicht sein, dass eigene Bedürfnisse auf dem Rücken anderer ausgetragen werden!

SmeeTle=nbe4ben201x6


Ich bin schwer krank, und ich denke, dass es viel mit dem Rauchen meiner Eltern zu tun hat. Ich hatte bereits mit 22 Jahren Osteoporose, Asthma, Keuchhusten. Es wurde immer in der Wohnung geraucht.

Das ist ein Zitat aus dem ersten Beitrag von Januarblume.

Und dies meine ich, wenn ich schreibe, man kann seine Bedürfnisse nicht auf dem Rücken anderer austragen!

MSonxsti


Sorry, das ist m.E. lächerlich. Auch ich bin mit einem kettenrauchendem Vater aufgewachsen und habe nichts von all dem. Mein Vater lebt übrigens noch und wird 90. Hier wird z.T. maßlos übertrieben. Ich will überhaupt nicht darüber streiten, ob das Rauchen die Gesundheit schädigt oder nicht. Es schädigt die Gesundheit.

Aber: Jedes Grillfeuer, jedes Kerzenlicht, jedes Feuerwerk oder Sonnwendfeuer und jedwede Bewegung an stärker befahrenen Straßen sind genauso gesundheitsschädlich. Gesundheitsschädlich ist auch Alkohol (die Droge Nr. 1!), extremerer Sport, Übergewicht, Bluthochdruck, zu wenig Bewegung, Essstörungen, Wohnen in Beton, Reinigungsmittel und noch vieles mehr. Irgendwann sterben wir alle, ob an all den schrecklichen Einflüssen oder einfach nur, weil die Uhr halt abgelaufen ist. Warum nur immer diese Hysterien? Heute bin ich im 61. Lebensjahr. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt also (Ösiland) noch 24 Jahre. Vielleicht sind es bei mir, da auch chronische krank und mehrfach behindert, nur noch ca. 10-15 Jahre. Na und?

Bis heute (obwohl Raucherin und aufgrund eines künstlichen Dünndarmausgangs gehandikapt) renne ich immer noch jedem rauchenden oder auch nichtrauchenden Feriengast meines Alters am Berg davon.

Natürlich möchte ich hier nicht für das Rauchen werben. Es ist ganz klar eine ungesunde Sucht, die allerdings auch mit Genuss verbunden ist. Jedem jungen Menschen rate ich, erst gar nicht anzufangen, weil das Aufhören schon nach kurzer Zeit schwierig sein kann. Ich z.B. war bereits nach 4 Wochen Rauchen süchtig danach.

Generell halte ich aber die Anti-Raucher-Hype in diesem Maße für lächerlich, da sie mal wieder nur den EINZIGEN Sündenbock gesucht und gefunden hat. Ich wette, dass die hier so laut schreienden Nichtraucher zu einem nicht kleinen Teil übergewichtig sind, sich zu wenig bewegen, dem sommerlichen Grillen oder romantischem Kerzenlicht nicht abgeneigt und auch Autofahrer sind.

Genervte Grüße

SLeele;nboeb+en20x16


Sorry, das ist m.E. lächerlich.

So, so...

Ich wette, dass die hier so laut schreienden Nichtraucher zu einem nicht kleinen Teil übergewichtig sind, sich zu wenig bewegen, dem sommerlichen Grillen oder romantischem Kerzenlicht nicht abgeneigt und auch Autofahrer sind.

Wette verloren, ich bin nicht übergewichtig, bewege mich, grille im Sommer überhaupt nicht, nutze sehr selten Kerzen, eher elektrische, fahre allerdings Auto, was man aber nicht mit Rauchen gleichsetzen kann (Wie soll man am Leben teilnehmen, wenn man nicht in der direkten Stadt wohnt? In der heutigen Zeit muss man flexibel und mobil sein. Ohne Zigarette kann man ja am Leben teilnehmen... ]:D )

Generell halte ich aber die Anti-Raucher-Hype in diesem Maße für lächerlich, da sie mal wieder nur den EINZIGEN Sündenbock gesucht und gefunden hat.

Nein! {:(

Die Raucher missverstehen, um was es geht. Ich frage mich, wie Raucher auf die Idee kommen, dass Nichtraucher Verständnis zeigen und Rücksicht nehmen müssen? Na, der Nichtraucher kann doch nicht der Sündenbock sein, wir tun doch nichts. Der Staat hat den Nichtraucherschutz doch nicht eingeführt, weil die Raucher so großzügig sind und freiwillig Rücksicht nehmen! ]:D

Deswegen verstehe ich auch nicht, warum Ihr Raucher von dieser Diskussion genervt seid?! Eure Zigaretten werden Euch doch nicht weggenommen!

Diskussionen können zum Verständnis auf beiden Seiten führen. In diesem Faden kann ich das nicht erkennen.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Antwort der TE, Januarblume! @:)

dJie zTortxe


es ist eine droge die zur abhängigkeit führt. und eine abhängigkeit kann man nicht so mal eben überwinden. selbst wenn man den willen hat. das verstehen viele nichtraucher scheinbar garnicht.

aus meiner sich ist es schon dumm überhaupt damit anzufangen..

syensi/bel~maPn


Jedes Grillfeuer, jedes Kerzenlicht, jedes Feuerwerk oder Sonnwendfeuer und jedwede Bewegung an stärker befahrenen Straßen sind genauso gesundheitsschädlich.

Das Entscheidende bei diesen Betrachtungen ist, wie hoch die Risiken für die betreffende Einflussnahme auf die menschliche Gesundheit sind. Diesbezüglich zählt Rauchen zu den gesundheitsgefährdensten Risikofaktoren. Bei anderen Einflussfaktoren sind die gesundheitlichen Risiken vernachlässigbar- Sonnenwendfeuer findet einmal im Jahr statt und ist bedeutungslos, bei Kerzenlicht ist die Dosis an Giftstoffen extrem niedrig (Paraffin verbrennt weitgehend zu Wasserdampf und Kohlendioxid).

Beim Grillfeuer ist die Dosis stark von Windrichtung und Abstand abhängig- gegrillt wird zudem nicht täglich sondern nur gelegentlich. Selbst an stärker befahrenen Straßen ist der Gift-/Feinstaubanteil niedriger als bei der direkten Inhalation von Zigaretten- zudem halten sich Menschen eher nur kurz an einer vielbefahrenen Straße auf (Bäume können da zudem ziemlich stark filtern, eine Verringerung des Dieselfahrzeuganteils reduziert den Schadstoffanteil erheblich).

Nikotin einer Zigarette ist ein starkes Gift (und Suchtmittel)

Nein, das ist nicht gleich gesundheitsschädlich, sondern unterschiedlich stark gesundheitsschädigend.

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